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schwindene Hoffnung

P

Phönix2005

Gast
Ja, wo soll ich anfangen...

Mit 6 Jahren wurde ich in eine Klinik eingewiesen, mit Verdacht auf Rheuma. Nach der gewebe entnahme viel ich dann 2 wochen ins Koma, in der zeit diagnostizierten die Ärzte bei mir einen Gehirntumor, die folge war eine Epelepsie ...

Ab diesen Tag wurde alles anders

Aus einen Lebensfrohen Kleinkind wurde ein oft ausgegrenztes, ausgelachtes und ein Kind/Jugendlicher dem man nichts zutraute.

so lebte ich dahin mit auch guten aber oft überwiegenden schlechten Zeiten.

Mit 14 fings dann wohl an... natürlich bemerkte ich es nicht sofort. Ich verfiel in die Magersucht, ich schob jedenfalls alle meine Probs auf mein Körpergewicht und dachte gar nicht darran, das es an etwas ganz anderen liegen könnte, es erschien mir das sinnfolste...

Mit 17, die Magersucht hatte sich zu einer Esstörung entwickelt. Musste ich den schwersten Schlag meines Lebens hinnehmen... meine Mutter starb an den Folgen eines Gehirntumors... es ging sehr schnell aber ich musste den werdegang meiner Mutter noch 3 Monte folgen, ihre Qualen, ihr dahinwegetieren, bis sie dann verstarb.

Ich machte ein großen fehler, ich verschloss mich nach außen hin und wollte es verdrängen, es konnte einfach nicht geschehen sein...

Mit 19 ließ ich mich dann in eine Klinik einweisen, die depressionen hatten sich so sehr verschlimmert, dazu hatte sich eine Sozialphobie bei mir entwickelt, die mir noch mehr Ängste, kummer, und sorgen bereittete.


Jetzt bin ich in Behandlung... vieles hat sich gebessert aber vieles ist auch so gelieben.

Trotzdem ist mein Leben für mich nicht mehr Lebenswert, ich habe nichts mehr an dem ich mich festhalten kann... früher hatte ich immer noch die Hoffnung es könnte alles nur besser werden, doch alle meine versuche sind fehlgeschlagen...

Ich lebe jetzt von einen Tag in den anderen Tag, fühl mich allein, Kraftlos, erschöpft und denke oft an den Tod...


was soll ich noch tun ?


Mfg

Andy
 
Denke imemr an die schöne zeiten die es in deinem leben gab und noch geben wird!

*drück dich mal*


gnaz liebe grüße gnmchen
 
Zunächst: Ich kann sehr gut nachempfinden, wie man sich in Hoffnungslosigkeit fühlt. Aber ich möchte, bevor ich dir antworte, eines gerne wissen: Welcher Art von Behandlung unterziehst du dich und wie klange machst du sie schon mit? Fühlst du dich dort richtig aufgehoben? Oder fehlt dir dort etwas, was dir entscheidend weiterhelfen könnte?
 
Danke gnömchen, das hat schon lange niemand mehr gemacht...

---

Waike, ich bin seit 2 jahren in einer Psychiaterin Behandlung bei einer Fachärztin, habe auch schon Selbshilfegruppen aufgesucht, die mir aber weniger gebracht haben da, die leute die dort waren sich schon seit Jahren kannten und mir nicht weiterhelfen konnten...

ja ob mir die Behandlung etwas bringt, wenn ich das nur selber wüsste... ich kann dir wirklich nicht beantworten.
 
Ich kenne die Gefühle, die du beschreibst, nur zu gut. Auch ich bin in Behandlung bei einer Ärztin für Psychatrie und mache nebenher eine Gesprächstherapie. Natürlich ist mein persönlicher Hintergrund ein anderer als bei dir, aber die Gefühlslagen gleichen sich.
Ich habe mir zwei Dinge zu eigen gemacht, die mir helfen, alltagstauglich zu sein: Zum einen lebe ich nicht für irgendeine weite Zukunft, sondern von Tag zu Tag. Dieser Tag ist es, der alles von mir abverlangt, was morgen kommt, wird sich dann ergeben. Zum anderen habe ich festgestellt, dass ich nicht danach gehen darf, was andere tun, fühlen, denken. Sie sehen die Welt bunter, sind mutiger, haben Hoffnung, lieben dass Leben. Sie haben und fühlen all das, was mir fehlt. Mich daran zu orientieren hieße für mich, dass ich keinen Platz mehr auf der Welt habe. Und deshalb sage ich mir: Warum soll meine Sicht der Dinge falsch sein? Warum soll die Welt nicht dunkel, traurig und hoffnungslos sein? Ich sehe eben andere Facetten des Lebens, aber nicht die falschen.
Ich muss mir meine eigenen Normen schaffen und lernen, mich in meiner Gedankenwelt zurechtzufinden. Etwas anderes wird auf Dauer nicht funktionieren. Und dieser Gedankengang gibt mir zumindest das Gefühl, einen Platz im Leben zu haben.
 
Danke Waike für deinen gut gemeinten Rat!

Dann ist unsere Art und Weise zu Leben gar nicht so verschieden. Aber soll das alles sein was uns das Leben noch zu bieten hat...


Seit Jahren bin ich der Frage erlegen was das Leben, so wie ich mich fühle so wie es verläuft für einen Sinn haben soll...


ob es nicht sinnvoller ist sich das Leben zu nehmen, zumindest wäre man nich mehr den ständigen qualen ausgeliefert....


Mfg

Andy
 

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