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Schwimmunterricht...

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Gast

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Hey...ok ich weiß es klingt bescheuert, aber ich erläutere jetzt mal mein Problem...

alos dieses Schuljahr haben wir wieder Schwimmunterricht und ich habe jetzt schon (in den Ferien) panische Angst davor. Ich weiß nicht mal wirklich wieso, es ist nicht so als würde ich mich schämen, aber immer wenn ich daran denke wird mir schlecht und ich muss fast heulen. Ich konnte den Schwimmunterricht noch nie leiden. Ich hab mir immer davor irgendeine Ausrede überlegt (z.B.Erkältung,...).

Seit Anfang des Jahres Habe ich öfters Atemprobleme (bis hin zu Atemnot) und ein Pfeifen in der Brust. Ich war bei mehreren Ärzten, aber niemand konnte mir wirklich sagen was ich habe. Eine Ärztin hat mir dann ein Attest für den Schulsport geschrieben, worin steht, dass ich zu anstrengende Sachen nicht machen darf. Zählt das auch für den Schwimmunterricht?
Es muss doch irgendwie möglich sein mich davon zu befreien. Die Angst zerfrisst mich innerlich! Ich weiß es klingt dämlich, aber ich halte es einfach nicht mehr aus. Es ist wie eine Phobie! Was kann ich nur tun? Kennt das vllt jemand von euch?
 
Mit Attest muss man normalerweise nicht mitmachen... Jedenfalls bei uns nicht, kann aber ja auch anders gehandhabt werden...

Mein Vorschlag: Geh am Anfang des Schuljahres zu deine(m/r) Lehrer(in) und erkläre ihr das Problem mit deiner Atemnot. Kaum ein Lehrer wird dich zwingen, trotzdem mitzumachen. Wenn doch, geh zu deiner Ärztin und erzähle von deiner Angst. Bestimmt kann sie dir auch noch ein zusätzliches Attest für das Schwimmen ausstellen, da es für dich anscheinend eine ziemliche Stresssituation und folglich auch Belastung darzustellen scheint. Schwimmen gehört ja - sofern es leistungsorientiert ist - auch zu "anstrengenden Sachen".

Sollte das nicht klappen, kannst du vielleicht ja mit schwimmen gehen, wenn dein Lehrer dir erlaubt, dir selber Grenzen zu setzten, bis wohin du gesundheitstechnisch mit der Situation klarkommst. Ergo gehst du mit schwimmen, schwimmst aber vielleicht anstelle der 20 Bahnen nur 10 oder so (ich weiß nicht, wie viel für dich geht).

Schwimmen gehen mussten glaub ich alle mindestens einmal in ihrer Schulzeit, und ich denke mal, wir haben es fast alle gehasst. Wovor genau hast du denn Angst? Denn vielleicht kannst du ja auch mitgehen, aber Sachen auslassen (wie schon gesagt 😉). Mit dem Schwimmen im freizeitsportlichen Bereich hast du nämlich wohl keine Probleme, oder hab ich dich da falsch verstanden?

Und ja, ich kenne das. Bin auch kein Fan vom Schwimmunterricht. Wenn wir Pech haben, müssen wir auch noch schwimmen gehen, haben aber im Moment zum Glück einen Referendar, der seine Examensprüfung in unserem Kurs mit Rugby machen will. Da wird das mit dem Schwimmen nichts 😀
Meine Methode: Augen zu und durch! Haben alle bis jetzt irgendwie geschafft, wir auch 🙂
 
@Julie Danke für deine Antwort. Hat mich erleichtert zu sehen das man mich anscheinend ansatzweiße verstehen kann 🙂

Also wovor ich Angst habe, weiß ich nicht genau. Es ist einfache die gesamte Situation und dass ich etwas machen muss was ich einfach nicht will. Dass ich eine andere Person mich dazu zwingen kann... ach keine Ahnung. Vielleicht ist es auch die Angst zu versagen, weil im gegensatz zu anderem Sport bin ich im Schwimmen nicht so gut...
Und nein, beim schwimmen im freizeitsportlichen Bereich hab ich wirklich keine Probleme.

Ich werde das alles jetzt mal meiner Mum erzählen, hab ich mich bisher nicht getraut, und hoffe das sie mich versteht.

Aufjedenfall vielen, vielen,... Dank für deine Antwort hat mir echt geholfen 🙂 LG
 
Seit Anfang des Jahres Habe ich öfters Atemprobleme (bis hin zu Atemnot) und ein Pfeifen in der Brust. Ich war bei mehreren Ärzten, aber niemand konnte mir wirklich sagen was ich habe.
Die Symptome sind jedenfalls nichts körperliches; das klingt stark nach etwas Psychischem.

Es ist wie eine Phobie! Was kann ich nur tun? Kennt das vllt jemand von euch?
Sagen wir eher es ist eine Phobie.
Dagegen hilft meistens nur Konfrontation, oder eben dass du ein Meidungsverhalten ausbildest.

Hast Du eine Ahnung, woran das alles liegen könnte? Persönliche Probleme etc....
 
Ja, klar, ein Pfeifen in der Brust, ganz bestimmt psychisch bedingt, ihr seid mir Helden ey. Auch wenn es psychisch bedingt ist, hindert diese Tatsache einen selten daran zu verrecken:mad:

Pass auf, geh zu deinem Hausarzt und beschwer dich bis er dich sowohl zu einem HNO-, als auch zu einem Pneumologen überstellt. Auch wenn das Risiko gering ist, wäre es dennoch ziemlich schade, wenn du eines Morgens nicht mehr aufwachst, weil du in der Nacht einen Albtraum hattest, oder dein Bruder von hinten "buh!" schreit.

Schwimmunterricht kann man kinderleicht verweigern - sag einfach, dass du dich nicht ausziehen willst. Dich kann keiner dazu zwingen deine Kleidung abzulegen, somit auch nicht zu schwimmen.
 
Latrophobie? Mal was vom Broken-Heart-Syndrom gehört? Psychische Ursache, Physische Auswirkung.

Bin kein Hypochonder, bin vllt ein mal im Jahr beim Arzt, kenne mich dafür in der Medizin ein bißchen aus. Deswegen weiß ich auch, dass die Hälfte der Hausärzte Pfeifen sind, aber so richtige (zumidest die in München). Da sie es auch selbst wissen, stellen sie einen gerne zu einem Experten über.

Exspiratorischer Stridor -> Bronchialobstruktion -> Exitus durch Ersticken - so einfach geht das.

Oder noch besser, Dyspnoe -> Verlieren von Bewußtsein beim Straßenüberqueren -> Exitus durch Buslinie 148

Sorry, dass ichs nicht "nett" ausdrücke, aber es ist einfach dämlich zu hoffen, dass es schon irgendwie gut gehen wird, ist vllt bei Grippe oder einer Muskelzerrung angebracht, aber nicht wenn man jedes mal nach Luft japst, wenn einen was erschreckt. Und wir sprechen hier nicht von einem Thrombus im Gehirn, bei dem es einfach "Licht aus!" heißt - ersticken ist langsam, schmerzhaft und insgesamt ziemlich S****. Ein Arztcheck ist das geringere Übel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der TE schrieb, dass er bereits bei Ärzten war, und die nichts finden konnten 😕

Broken Heart Syndrom? Nun jag dem Jungen doch mal keine Angst ein.... Ich habe nirgends gelesen, dass seine Probleme angefangen hätten, als er eine Schmerzhafte Trennung erlitten hat, und sowieso ist er keine Frau mittleren Alters.

Sicherlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie man ums Leben kommt, aber desshalb sollte man nicht gleich davon ausgehen, dass dieser Fall eintreten wird.
Vielleicht bist Du kein Hypochonder, aber auch kein Arzt. Wenn die Ärzte beim TE nichts gefunden haben, dann wirst Du es erst recht nicht können, und nicht per Internet.
Meiner Meinung nach ist eine Krankheit, für die keine körperlichen Ursachen festgestellt werden können, und auch keine körperlichen Schäden (es ging ja bisher um Atemnot und Missempfindungen, und nicht darum, dass er hier und da mal zusammenbricht...) wohl eher eine psychische Ursache haben dürfte.
 
Habe ich auch nicht gesagt, du meintest nur "es sind ja keine organische Probleme", ich sagte nur, dass es keine physischen sein müssen und es trotzdem ernst werden kann.

Ich stelle hier keine Diagnose auf, es würden wahrscheinlich so um die 20 verschiedene Krankheiten darauf passen, darum geht es nicht.

"Nur" Atemnot, echt klasse, dir ist aber schon klar, dass man bei "nur" Atemnot genauso gut umkippen kann, oder?

Sorry Nemo, aber es ist einfach unverantwortlich. Klar, zu 90% ist es nichts und er/sie ist kerngesund und hat nur keinen Bock auf den Schwimmunterricht, dafür haben wir auch bereits eine Lösung geliefert. Aber die 10%....

Weiß nur eins, ich würde es nicht riskieren und mich solange durch die Ärzte quälen, bis ich 100% gesund wäre, was er/sie macht ist dann seine/ihre Entscheidung.

Da es mittlerweile in nen Streit ausartet, schreibe ich hier erstmal nichts mehr rein, was ich zu sagen hatte, sagte ich, dass ist alles😉
 

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