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Schwierigkeiten mit unserer 17jährigen (pubertierenden) Tochter

wie ist das denn mit ihren freunden?
darf sie die auch mit nachhause bringen? auch wenn ihr sie nicht mögt?
ich find das ganz wichtig. ein offenes haus.
bei uns dürfen die kids mit ihren freunden z.b. kochen (was sie bei den meisten zuhause nicht dürfen). auch wenn das mit dem aufräumen hinterher noch nicht immer so klappt und ich dann schon sauer bin. aber so what...die müssen das erst lernen. so wie alles andere auch.
 
Also, sorry,
aber wenn ich das hier so lese, kann ich die Tochter verstehen.

Sehr schön, dann wäre ich über hilfreiche Tipps dankbar.

Ist natürlich einfach uns pauschal zu veruteilen ohne die Situation genauer zu kennen oder selber mitgemacht zu haben. Ist ja aber normal..... Wie gesagt, ich stelle mich ja auch nicht als Unschuldigen dar, aber jetzt alles auf uns zu schieben wird wohl auch nicht richtig sein.

Wir haben es in den Anfangsjahren leider versäumt, mit Ihrem leiblichen Vater und seiner Mutter ein vernüftiges Verhältnis hinzubekommen. Bei jeder Gelegenheit haben Sie mich bei Ihr schlecht gemacht.

Der Beitrag von mir mag evtl. falsch rübergekommen zu sein. Das Sie einen anderen Nachnamen hat liegt nicht an mir, Sie wollte es so. Ich habe Ihre Mutter erst vor ein paar Jahren geheiratet, Sie konnte wegen Ihrem Namen dann selbst entscheiden. Ich hätte Sie ja am liebsten in jungen Jahren adoptiert, nur war seinerzeit der Vater dagegen.

Heute haben wir zur Oma ein sehr gutes Verhältnis und besprechen auch die Schritte zusammen. Auch die 14tägige Übernachtungsaktion war besprochen. Vor der Aktion ist Sie einfach 2 Tage nicht nachhause gekommen. Da die Situation dann ziemlich angespannt war, kam der Vorschlag mit dem übernachten von Ihr und der Oma. Die Situation war danach auch wesentlich besser, hatte nur leider nicht lange angehoben.

Will mich nicht als Engel darstellen, denke zum Urteilen muss man einfach mehr Details kennen. Wenn das Kind mal zwei Nächte nicht nachhause kommt und man zuhause vor Sorge fast umkommt, dann finde ich das schon ziemlich beängstigend.

Danke nochmal an alle fürs zuhören und mitschreiben. Tut einfach mal gut verschiedene Meinungen zu hören bzw. zu lesen. Wie von vielen geschrieben handelt es sich vielleicht nur um eine Phase. Wir werden versuchen Sie zu unterstützen oder aufzufangen und immer wieder mit Ihr Reden. Wer weiss, irgendwann lachen wir mit Ihr wahrscheinlich darüber. Bis dahin heisst es durchhalten.

Danke an ALLE!
 
als empfehlung oder bitte an euch als eltern...

vieleicht einfach selbst beratungsgespräche vermehrt wahrnehmen um mehr über 17 jährige zu erfahren....is ja eigentlich nichts was man einmal macht und gut is...
als begleitung in schwirigen zeiten kann man sowas auch monatelang wahr´nehmen.

alles leibe erstmal 😉🙂
 
Ach ja, 17 Jahre ein schwieriges Alter.
Haben denn alle Erwachsenen vergessen wie es ist mit 17?
Freunde sind da wichtiger als die Familie.Wohin die Reise gehen soll, keine Ahnung, weiß doch noch gar nicht wer ich bin? Dann kommt noch sowas wie Liebeskummer dazu.
Dann immer diese Eltern. Kind, du mußt doch, was willste mal werden, wovon willst du leben???? Dann die Schule. Du mußt lernen, du bist faul......
Hier kommt ja noch dazu, dass da eine Familie ist, Mama (o.k. auch meine Mama) Papa und 2 Kinder. So harmonisch. Die Kinder sind meine Geschwister und eigentlich möchte ich dazu gehören doch irgendwie trau ich mich nicht. Vlt. wollen sie mich ja nicht.

Wie hier schon so viele gute Mütter geschrieben haben, dass wichtigste ist wahre Gefühle zeigen und auch darüber reden.
Nicht Vorhaltungen machen. Ruhig sagen, ich mache mir Sorgen, ich habe furchtbare Anst, dass du abrutscht. Gefühle zulassen, ertragen und auch bereden können halte ich für sehr wichtig.
Habe 2 Jungs, 19 und 17. Alles Andere als Engel.
Alkohol und Freunde ist hier auch immer wieder ein Thema.
Ich kenne ihre Freunde, gehen hier ein und aus. Wir reden offen über alles.
Die Jungs erzählen mir ihre Sichtweise der Dinge und ich ihnen meine.
Könnte hier Romane schreiben......

Zum Thema: Die haben gesagt ich soll.....die wollten das ich noch bleibe....
HALLO, solche Aussagen kommen auch von Erwachsenen.
Schatz, ich wollte ja direkt nach dem Fußballspiel nach hause kommen, aber du kennst ja den XY der hat noch ein Bier ausgegeben.......
Was sag ich dann:" Ja und der hat dich dann gefesselt und geknebelt und dir nen Trichter in den Hals gesteckt und dir den Alk zwangsweise eingeführt😀.
Der gleiche Mann erwartet, dass seine Söhne soooooo stark sind und "NEIN" zu den Freunden sagen😉
 
Sehr schön, dann wäre ich über hilfreiche Tipps dankbar.

Ist natürlich einfach uns pauschal zu veruteilen ohne die Situation genauer zu kennen oder selber mitgemacht zu haben. Ist ja aber normal..... Wie gesagt, ich stelle mich ja auch nicht als Unschuldigen dar, aber jetzt alles auf uns zu schieben wird wohl auch nicht richtig sein.

Wir haben es in den Anfangsjahren leider versäumt, mit Ihrem leiblichen Vater und seiner Mutter ein vernüftiges Verhältnis hinzubekommen. Bei jeder Gelegenheit haben Sie mich bei Ihr schlecht gemacht.

Der Beitrag von mir mag evtl. falsch rübergekommen zu sein. Das Sie einen anderen Nachnamen hat liegt nicht an mir, Sie wollte es so. Ich habe Ihre Mutter erst vor ein paar Jahren geheiratet, Sie konnte wegen Ihrem Namen dann selbst entscheiden. Ich hätte Sie ja am liebsten in jungen Jahren adoptiert, nur war seinerzeit der Vater dagegen.

Heute haben wir zur Oma ein sehr gutes Verhältnis und besprechen auch die Schritte zusammen. Auch die 14tägige Übernachtungsaktion war besprochen. Vor der Aktion ist Sie einfach 2 Tage nicht nachhause gekommen. Da die Situation dann ziemlich angespannt war, kam der Vorschlag mit dem übernachten von Ihr und der Oma. Die Situation war danach auch wesentlich besser, hatte nur leider nicht lange angehoben.

Will mich nicht als Engel darstellen, denke zum Urteilen muss man einfach mehr Details kennen. Wenn das Kind mal zwei Nächte nicht nachhause kommt und man zuhause vor Sorge fast umkommt, dann finde ich das schon ziemlich beängstigend.

Danke nochmal an alle fürs zuhören und mitschreiben. Tut einfach mal gut verschiedene Meinungen zu hören bzw. zu lesen. Wie von vielen geschrieben handelt es sich vielleicht nur um eine Phase. Wir werden versuchen Sie zu unterstützen oder aufzufangen und immer wieder mit Ihr Reden. Wer weiss, irgendwann lachen wir mit Ihr wahrscheinlich darüber. Bis dahin heisst es durchhalten.

Danke an ALLE!

Ich habe Tipps gegeben, Fragen gestellt.
Solange Ihr da auf der Schuldschiene denkt, wird eh´nichts ankommen von dem was ich schreibe. Da kommt dann gleich die Verteidigungshaltung.
Vielleicht geht´s Eurer Tochter ähnlich?
Bitte holt Euch prof. Hilfe!

"Wer weiss, irgendwann lachen wir mit Ihr wahrscheinlich darüber."
Das wird so schnell nicht passieren, vermute ich.
Da gibt´s nämlich nichts mehr zu lachen.
Ich sage hier nur noch: Pofessionelle Hilfe für Euch vor Ort!
Da reicht kein Kursus.

Und: wie ist die neue Ehe?

Alles Gute!
Landkaffee

(Sorry, ich habe in diesem Thread etwas die Distanz verloren. Fühle wohl ehr für Eure Tochter mit. Das wohl, weil ich spüre, Ihr seht sie kaum.)
 
Ach ja, 17 Jahre ein schwieriges Alter.
Haben denn alle Erwachsenen vergessen wie es ist mit 17?
Freunde sind da wichtiger als die Familie.Wohin die Reise gehen soll, keine Ahnung, weiß doch noch gar nicht wer ich bin? Dann kommt noch sowas wie Liebeskummer dazu.
Dann immer diese Eltern. Kind, du mußt doch, was willste mal werden, wovon willst du leben???? Dann die Schule. Du mußt lernen, du bist faul......
Hier kommt ja noch dazu, dass da eine Familie ist, Mama (o.k. auch meine Mama) Papa und 2 Kinder. So harmonisch. Die Kinder sind meine Geschwister und eigentlich möchte ich dazu gehören doch irgendwie trau ich mich nicht. Vlt. wollen sie mich ja nicht.

Wie hier schon so viele gute Mütter geschrieben haben, dass wichtigste ist wahre Gefühle zeigen und auch darüber reden.
Nicht Vorhaltungen machen. Ruhig sagen, ich mache mir Sorgen, ich habe furchtbare Anst, dass du abrutscht. Gefühle zulassen, ertragen und auch bereden können halte ich für sehr wichtig.
Habe 2 Jungs, 19 und 17. Alles Andere als Engel.
Alkohol und Freunde ist hier auch immer wieder ein Thema.
Ich kenne ihre Freunde, gehen hier ein und aus. Wir reden offen über alles.
Die Jungs erzählen mir ihre Sichtweise der Dinge und ich ihnen meine.
Könnte hier Romane schreiben......

Zum Thema: Die haben gesagt ich soll.....die wollten das ich noch bleibe....
HALLO, solche Aussagen kommen auch von Erwachsenen.
Schatz, ich wollte ja direkt nach dem Fußballspiel nach hause kommen, aber du kennst ja den XY der hat noch ein Bier ausgegeben.......
Was sag ich dann:" Ja und der hat dich dann gefesselt und geknebelt und dir nen Trichter in den Hals gesteckt und dir den Alk zwangsweise eingeführt😀.
Der gleiche Mann erwartet, dass seine Söhne soooooo stark sind und "NEIN" zu den Freunden sagen😉

Du bist den verständnisvollen Weg mit Gefühl zeigen usw. gegangen und hast die gleichen Probs mit Deinen 2 Jungs. Dann kann das ja nicht auch gerade der ultimative Hit gewesen sein 😉
 
Ist natürlich einfach uns pauschal zu veruteilen ohne die Situation genauer zu kennen oder selber mitgemacht zu haben. Ist ja aber normal..... Wie gesagt, ich stelle mich ja auch nicht als Unschuldigen dar, aber jetzt alles auf uns zu schieben wird wohl auch nicht richtig sein.

dich/euch wollte/würde ich überhaupt nicht verurteilen.
ist doch normal, dass man mal an seine grenzen kommen kann mit pubertierenden gören im haus😉
geht mir auch oft genug so...obwohl meine große "erst" 15 ist...aber schon immer ein "schwieriges kind" war. eben weil sie schon immer ihren eigenen kopf hatte.
da muß man dann halt mal die perspektive wechseln, die eigene sichtweise überdenken, einfach gelassener werden.
mir ging es um die antworten, die hier gekommen sind.
haarsträubend.
ins heim geben...anzeigen...
da fällt mir echt nix mehr dazu ein.
damit würdest du doch ALLES kapuut machen.
dann wäre der zug aber wklich abgefahren.
 
Ich finde es klasse das viele Antworten aus Sicht des Kindes kommen. Ich denke schon das ich mich teilweise in Sie reinversetzten kann, nur "leider" sehe ich das ganze heute aus "Eltern-Augen" und nicht mehr aus "Kinder-Augen".

Dann gibt mir doch ein paar Ratschläge, was würdet Ihr jetzt an meiner Stelle machen? Zu was soll ich Sie ermutigen? Oder soll ich Sie lieber in Ruhe lassen und warten bis Sie auf uns zukommt?

Soll ich Ihr mehr Freiraum und Freiheiten geben? Heute wollen wir, dass Sie am Wochenende bis 24 Uhr zuhause ist. Sollen wir Sie länger weglassen?

Bin für Vorschläge und Ideen offen. Was würdet Ihr als Jugendliche von uns Eltern in dieser Situation wollen?
 
AW: In Bayern läuft das anders!

.......
Das steht dann groß in der Zeitung und alle betroffenen Stellen überlegen gemeinsam, wie man dem vorbeugen kann. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, Kirchengemeinden und anderen Stellen, haben wir z.B. eine Arbeitsgemeinschaft für renitente Schulschwänzer, gewalltbereit Migranten-Jugendliche und dergleichen gegründet und Streetwörker beobachten ganz genau die Szene. Alle auffälligen Jugendlichen werden beannt und sind den Zuständigen stellen bekannt, wie auch die Eltern ins streng Gebet genommen werden, wobei auch amtliche Erziehungsbestandschaft angeordnet werden kann.

Auch unsere Richter haben die Samthandschuhe schon längst abgelegt und ich habe oft selber dazu geholfen, um Jugendlich rechtzeitig - bevor es zu Mord- und Totschlag kommt - für einige Zeit in den Jugend-Knast zu bringen, wo am besser Möglichkeiten hat sie zum Nachdenken zu bringen und bei entsprechendem Wohlverhalten ihnen sowohl Therapie, als auch Ausbildungsmöglichkeiten bietet.

Viele gebesserte junge Leute haben sich später auch schon bei mir bedankt, für den rechtzeitigen Schuß vor den Bug, der sie dann glücklicherweise endlich zum Nachdenken und zur Umkehr brachte.


@JGS: kleine Frage, des besseren Verstehens halber:
Zu welcher Zeit hast Du mit den Behörden denn zusammengearbeitet?


Gruss!
LK
 
Ich finde es klasse das viele Antworten aus Sicht des Kindes kommen. Ich denke schon das ich mich teilweise in Sie reinversetzten kann, nur "leider" sehe ich das ganze heute aus "Eltern-Augen" und nicht mehr aus "Kinder-Augen".

Dann gibt mir doch ein paar Ratschläge, was würdet Ihr jetzt an meiner Stelle machen? Zu was soll ich Sie ermutigen? Oder soll ich Sie lieber in Ruhe lassen und warten bis Sie auf uns zukommt?

Soll ich Ihr mehr Freiraum und Freiheiten geben? Heute wollen wir, dass Sie am Wochenende bis 24 Uhr zuhause ist. Sollen wir Sie länger weglassen?

Bin für Vorschläge und Ideen offen. Was würdet Ihr als Jugendliche von uns Eltern in dieser Situation wollen?


ICH würde eine 17 jährige nicht bis 24 uhr heimzitieren...am wochenende.
auch wenn sie laut jugendsch. gesetz nicht länger wegdürfen dürfte.
wie ist das denn bei ihren freunden? wann müssen die nachhause? oder habt ihr da 0 kontakt zu?
 

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