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Schwierigkeiten belm Schreiben der Hausarbeit

  • Starter*in Starter*in Sx345
  • Datum Start Datum Start
Das ist doch super!
kenne kaum einen Dozenten, der laufende Prozesse korrigiert (ich auch nicht) - viel zu viel Arbeit.
Wir sind keine Lehrer.
Wenn sich jemand die Mühe macht, dann nutze das auch und sehe es nicht als Fertigmachen, sondern als Geschenk.
Mir wäre es lieber gewesen, sie hätte dass nur abgenickt.
 
Bei dir läuft etwas massiv falsch.

Du kannst doch nicht 2 Monate an einer HA schreiben, das brauchst du später vielleicht für deine BA oder MA.

Was genau "schreibst" du denn jeden Tag?

Für mich liest sich das so als ob du viel zu viele Quellen hast, lies dich grob ins Thema ein und konzentriere dich dann auf ein paar Texte, die du durcharbeitest und einfließen lässt.
 
Es ist besser, erst einmal nur zu lesen und sich ein paar Notizen zu machen. Seitenangaben für Zitate, ein paar wesentliche Aussagen oder Dinge die man nicht versteht.
Dann bezieht man im Kopf diese gelesenen Dinge auf die Frage. Es stimmt, ohne Fragestellung kannst du keinen sinnvollen Text schreiben. Also ab zur Dozentin und nachgehakt: Was wollen sie eigentlich von mir wissen?

Der Rest ist aufschreiben. Dafür schaut man wieder in die Texte damit es auch stimmt. 8 Stunden am Tag in der Bibo ist viel zu viel! Wie willst du dich da konzentrieren?
 
Hallo
Bei dir läuft etwas massiv falsch.

Du kannst doch nicht 2 Monate an einer HA schreiben, das brauchst du später vielleicht für deine BA oder MA.

Was genau "schreibst" du denn jeden Tag?

Für mich liest sich das so als ob du viel zu viele Quellen hast, lies dich grob ins Thema ein und konzentriere dich dann auf ein paar Texte, die du durcharbeitest und einfließen lässt.

Hallo,
Mein Hauptproblem ist dass ich mich bei einem Thema zu viel geschrieben hab. Ich müsste es sogar kürzen. Die Dozentin hat noch einem Treffen zugestimmt. Aber es ging dabei um die Vorschläge, die sie gemacht hat, die ich auch als zu viel empfand. Ein Problem ist die Angst vorm Plagiat. Ich überprüfe wirklich jeden Satz auf der Seite auf die ich mich beziehe, ob sie meinem aufgeschriebenen Satz ähnelt. Selbst die Wortstellung einzelner Wörter überprüfe ich, wenn sie mir verdächtig vorkommt. Ich versuche zwar den Prozess zu beschleunigen. Aber es ist schwer. Und am Abend,/mitternacht wenn ich noch was machen will, verliere ich irgendwie die Motivation.
 
t. Ich überprüfe wirklich jeden Satz auf der Seite auf die ich mich beziehe, ob sie meinem aufgeschriebenen Satz ähnelt.
da gibt es software dafür.
und indirekte zitate, d.h., es darf - soll sogar! - ähneln, aber du musst es kennzeichnen, dann brauchst du auch keine angst vor plagiats-vorwurf haben.

mal aus professoren-sicht:
langfristig wird das so nichts. ich habe neulich für jemanden eine studentische hausarbeit geschrieben, ich weiß, wo ich was suchen muss und ich habe inkl. recherche 11 stunden, verteilt auf 2 - 3 tage, gebraucht.
meine studenten brauchen inkl. recherche circa 3 wochen. das hat sich als guter wert heraus gestellt, zumindest, was ich die letzten 15 jahre so beobachte und was sie mir erzählen.
 
Selbst die Wortstellung einzelner Wörter überprüfe ich, wenn sie mir verdächtig vorkommt.
auf so etwas achtet der dozent nicht und nur, weil sie dir verdächtigvorkommen, bedeutet das nicht, dass es so ist, du kannst doch vieles noch wissen, was vollkommen normal ist.

korrektoren achten auf:
- sind alle inhalte korrekt einem autor zu zu ordnen - dozenten erkennen die inhalte und ihr gehirn wartet unbewusst auf den EINEN namen, wenn der nicht kommt, wird angestrichen.
bis ein plagiatsvorwurf kommt, also der dozent geht davon aus, dass es mit absicht (!) gemacht worden ist, vergeht übrigens einiges an zeit, vor allem bei einem erstsemester....
als korrektor sieht man, ob so etwas systematisch oder unabsichtlich passiert ist
- sind die formalien eingehalten (zitierweise und qualität der quellen, also nichts von wegen duden.de oder irgendwelche homepages)
- ist stringent argumentiert, die fragestellung mind. 3 - 4 x genannt und auf diese bezug genommen worden?
- satzbau verständlich, korrekter einsatz von fachsprache
- fachspezifische literatur

nur wenige kollegen lesen hausarbeiten wirklich komplett durch. meist weiß man nach zwei seiten, was die arbeit wert ist, dann überprüft man noch einige merkmale (vgl. oben) , bevor man die note festlegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
da gibt es software dafür.
und indirekte zitate, d.h., es darf - soll sogar! - ähneln, aber du musst es kennzeichnen, dann brauchst du auch keine angst vor plagiats-vorwurf haben.

mal aus professoren-sicht:
langfristig wird das so nichts. ich habe neulich für jemanden eine studentische hausarbeit geschrieben, ich weiß, wo ich was suchen muss und ich habe inkl. recherche 11 stunden, verteilt auf 2 - 3 tage, gebraucht.
meine studenten brauchen inkl. recherche circa 3 wochen. das hat sich als guter wert heraus gestellt, zumindest, was ich die letzten 15 jahre so beobachte und was sie mir erzählen.

Das klingt merkwürdig: Warum schreibt ein Professor eine studentische Hausarbeit? .... Abgesehen davon, was nützt es dem TE, wenn er weiß, dass andere kürzer brauchen?

Lieber TE,

Meiner Erfahrung nach, ist es beim Schreiben einfacher, erst einmal ins Blaue hinein zu schreiben und dann im zweiten Schritt umzuformulieren und zu kürzen, wenn nötig.

Hausarbeiten sind nicht so lang. Lies dir vielleicht einfach mal ein, zwei durch, damit du ein Gefühl dafür bekommst, was in welcher Tiefe erwartet wird.

Beachte unbedingt die Hinweise deiner Dozentin!

Und nimm dir mal ein, zwei Tage frei um dich auszuruhen.

Es gibt Studien, die zeigen, dass das outcome ab einer bestimmten Menge an Zeit, die man in eine Aufgabe steckt, sogar schlechter wird.

Erholung ist wichtig!
 
Warum schreibt ein Professor eine studentische Hausarbeit? ....
für den Freund eines meiner Kinder (covid), ich habe es so geschrieben, wie er als Student schreiben würde und eine 2,0 angepeilt, mal sehen

War ja auch nur ein Richtwert, weil der @TE seit Wochen damit rumtut.
Deswegen warf ich ja die drei Wochen in den Raum.

wenn ich einen Auftragsartikel (also für eine fachzeitschrift oder einen sammelband) schreibe, kopiere ich erst mal alles, was ich so finde (nach der Fragestellung),sowohl von meinen alten Arbeiten als auch von Kollegen
und schreibe das dann um, immer und immer wieder, das passiert im Verlauf der Fertigstellung, wnn ich immer wieder neue Aspekte oder Quellen in das Korpus einbaue, so kommt am Schluss ein neuer Text heraus, der aber ein wissenschaftliches Fundament hat.
Am Schluss beschreibe ich ja die eigene Forschung, in der ich mich auf die Standardliteratur (oben) beziehe. Ich schreibe überall wo ich weiß, dass da eine Quelle kommt, die ich im Moment aber nicht genau weiß (Autor und Jahr weiß ich meist, aber die Seitenzahl sehe ich noch mal nach), ein "X",
sowohl im Herleitungsteil als auch in meinen Ausführungen.

Erst, wenn nahezu alles fertig ist!!!

mache ich eine Gliederung und Nummerierung
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo


Hallo,
Mein Hauptproblem ist dass ich mich bei einem Thema zu viel geschrieben hab. Ich müsste es sogar kürzen. Die Dozentin hat noch einem Treffen zugestimmt. Aber es ging dabei um die Vorschläge, die sie gemacht hat, die ich auch als zu viel empfand. Ein Problem ist die Angst vorm Plagiat. Ich überprüfe wirklich jeden Satz auf der Seite auf die ich mich beziehe, ob sie meinem aufgeschriebenen Satz ähnelt. Selbst die Wortstellung einzelner Wörter überprüfe ich, wenn sie mir verdächtig vorkommt. Ich versuche zwar den Prozess zu beschleunigen. Aber es ist schwer. Und am Abend,/mitternacht wenn ich noch was machen will, verliere ich irgendwie die Motivation.


Lass das mit dem Plagiat total sein, du zitierst das was du direkt oder indirekt zitierst sofort vernünftig und das war's.

Du musst vor allem mal Druck rausnehmen, es ist eine Erstsemesterarbeit, keine Harvard-Doktorarbeit. Das Schlimmste, das passieren kann, ist ein Nicht bestanden, dann gibt es eben den nächsten Versuch, wäre vielleicht auch garnicht schlecht, das Ding einfach abzuhaken, im nächsten Semester noch einmal eine Veranstaltung mit anderem Dozenten zu belegen, dann eine Gliederung und sich an diese auch halten und abgeben.

Es fällt leider schwer hier Tipps zu geben, da man ja nichts zum Thema/Fach weiß.

Für die Zukunft: Thema aussuchen (am besten etwas, das im Seminar bearbeitet wurde) vlt. ein Referatsthema, das man schonmal weiß was ungefähr vorkommt und was in der Literatur dazu steht.

Eine Fragestellung festlegen. Zu Beginn ruhig etwas allgemein halten. Wo bin ich am Anfang, welche Antwort möchte ich am Ende haben?

Daraus resultierend eine Gliederung aufstellen: Zusammenfassung der Grundtheorien dazu, dann beginnend an einigen bestimmten Texten die Fragestellung abarbeiten. Im Verlaufe kommt was ganz anderes raus als antizipiert? Gut, auch das ist ein Ergebnis. Fazit rein, fertig.


Auf die Art bin ich immer am besten klargekommen. Aber wie du siehst, machen einige das auch ganz anders, das ist Typsache. Wie hast du denn in der Schule gearbeitet? Hast du eine Facharbeit geschrieben?


Das Ganze ist ein Lernprozess, wichtiger als der Inhalt ist die äußere Form, die wollen sehen, du kannst zitieren, mit Primär und Sekundärliteratur arbeiten und das Ganze halbwegs logisch und stringent zu Papier bringen.
 

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