Guten Tag,
es ist das erste Mal, dass ich in einem Forum schreibe, aber ich möchte mir gerne eure Meinungen anhören!
es ist das erste Mal, dass ich in einem Forum schreibe, aber ich möchte mir gerne eure Meinungen anhören!
Ich arbeite seit ca. 3 Monaten (mit 80%) als Study Nurse an einem Prüfzentrum eines Uniklinikums. Zuvor hatte ich nur auf der Intensivstation gearbeitet und mit der neuen Thematik keine wirklichen Berührungspunkte.
Also fing ich motiviert mit der Arbeit an, mit Spaß mit und an Studien zu arbeiten. Es ging auch erstmal gut los. Die Kollegen sind äußerst nett und ein Kollege, ich nenne ihn mal Mark zum besseren Verständnis, arbeitet mich ein. Das erste was ich von Mark hörte war, dass es mindst. ein Jahr benötigen würde, um das Thema zu verstehen und wirkliche eigenständig zu arbeiten. Kein Problem, ich würde dies gerne angehen. Das Zweite war, dass ich ihn während der Arbeit mit Fragen nicht mehr als unbedingt notwendig beschäftigen soll. Mit dem Hinweis, dass ich es aber nicht persönlich nehmen muss, es sei der Konzentration auf die Arbeit geschuldet. Fairerer Weise muss ich sagen, dass ich Mark verstehen kann und mir relativ schnell klar wurde, wie viel Arbeit am Ende dahintersteckt. Somit bin ich mit meinen Fragen zurückhaltender gewesen und dachte ich hätte mehr Zeit. Dennoch habe ich mir immer etwas zu arbeiten gesucht und versucht die Dinge zu erörtern.
Noch kurz etwas zu mir: Ich lerne durch Kontexte! Ich muss etwas verstanden haben, um es langfristig behalten zu können, ansonsten passieren Flüchtigkeitsfehler. Daher brauche ich meistens länger und versuche sorgfältiger zur arbeiten, um keine Fehler zu machen, auch wenn die Art der Arbeit dies vielleicht nicht unbedingt erfordert.
All das lief bestimmt an die 2 Monate lang gut. Es gab keine Probleme oder Stress unter uns. Mark war zwar ab und zu mürrisch, aber das war wohl von den Kollegen bekannt. Dann änderte sich innerhalb von einem Tag alles! Wir hatten einen Monitor zu Besuch und mir wurde vorher von den Kollegen gesagt, dass ich ruhig Fragen zur seinem Beruf stellen könnte. Also fragte ich aus Interesse und Mark bekam es mit. Die Stimmung kippte, er wurde abwesender und schlechter gelaunt. Ich war mir nicht sicher was los sei und habe daher nachgefragt. Er erzählte mir, dass er 'schockiert' (das war das Wort!) war, dass ich den Monitor gefragt hatte. Es wirkte, als hätte ich die Absicht nach der Einarbeitung abzuspringen und das die Einarbeitung seinen Sinn verlieren würde. Ich habe ihm versucht zu sagen, dass ich nur aus Interesse gefragt habe und noch gar nicht weiß, was in Zukunft passieren wird, es aber nicht bedeutet, dass ich vorhabe bald zu gehen. Er glaubte mir nicht! Ab hier zog er die Schrauben an und auf einmal sollte ich viel mehr unterstützen, da ich laut ihm bisher noch keine Unterstützung sein. Ich fand die Aussage einfach gemein und unlogisch, denn immerhin hatte ich mich auf Ihn eingestellt und gemacht was ich konnte, um keine Fehler zu machen. Aber ich stellte mich drauf ein, mit 'Learning by doing & Try and Error'. Trotzdem musste ich Rückfragen stellen und beinahe jedes mal war er unglaublich genervt davon und manchmal lies er es raushängen mit Kommentaren wie "Als Monitor solltest du das aber können!". Fragen wurden immer unangenehmer und ich habe mittlerweile schon keine Lust mehr ihn irgendwas überhaupt zu Fragen. Er zog gemeine Vergleiche über die Geschwindigkeit meiner Arbeit und verglich mich mit Kollegen, die schon seit Jahrzehnten dabei sind oder das Andere es so viel besser gemacht hätten. Ich finde die Vergleiche dekonstruktiv und habe ihm das auch gesagt, aber es kam bei ihm nicht an! Ich habe es erstmal so hingenommen und gehofft es bessert sich. Aber nichts was ich mache ist seitdem genug! Ich nehme mir Zeit für Ihn, wenn er etwas möchte und versuche es zu bearbeiten, störe ihn nicht mehr als nötig oder zumindest versuche ich es zu vermeiden.
Dann gibt es noch strukturelle Probleme! Ich bekam keine Zeiterfassung und ich solle laut Personalwesen meine Stunden in Form einer Excel-Tabelle dokumentieren und irgendeinem Zuständigem zukommen lassen. Allerdings gibt es niemanden! Ich habe auf die Problematik hingewiesen, dass ich so die Arbeitszeit nicht nachweisen kann, was auch Überstunden betrifft, die ich mittlerweile schon genügend habe. Diese ganze Thema ging über einen Monat und es konnte trotzdem keine Lösung gefunden werden. Dementsprechend musste es auf Vertrauensbasis funktionieren. Mark hat das alles mitbekommen und weiß, dass ich versucht habe drum zu kümmern. Er fängt allerdings jetzt an mir Arbeitszeitbetrug zu unterstellen, selbst an Tage, wo er gar nicht anwesend war! Als Begründung gab er auch keine eigenen Notizen an, sondern eher ein Gefühl, weil er es sich zusammengereimt hat. Es gibt allerdings kein Beweis dafür und ich bin sauer geworden. Ich kann es nicht ausstehen, wenn mir etwas unterstellt wird, vor allem weil ich genau auf DIESE Problematik im Voraus schon mehrmals hingewiesen hatte. Ich wollte den eigentlichen Grund von Ihm hören und wie zu erwarten fühlt er sich von mir grundsätzlich verarscht und er könne nicht verstehen, wieso man sich deshalb so aufregt und ich bin mir nicht mal sicher, ob er verstanden hat, dass es jetzt die Unterstellung ohne Beweise ist, die mich sprachlos macht. Ich habe ihm direkt gesagt, dass ich nicht vorhabe ihn irgendwie zu verarschen oder ihm was schlechtes zu wollen.
Mittlerweile habe ich keine Lust mehr auf Ihn einzugehen! Ich habe es mehrfach versucht, bin zu meinen anderen Kollegen gegangen, die kein Problem mit mir haben und denen erzählt, dass ich mit ihm im Moment Schwierigkeiten habe. Die Kollegen hatten Verständnis, meinten zu mir, dass es auch eigentlich meine Sache sei, wenn ich z.B. nach einem Jahr gehen wollen würde. Sie hatten mit ihm kurz gesprochen, aber es hielt vielleicht einen Tag an und dann stellte ich ihm eine Frage und er flippte aus, weil er die Frage für unrelevant hielt.
Nach so viel Text halte ich es kurz und würde gerne eure Meinung hören! Leider leidet meine ganze Motivation im Moment darunter und er ist der Einzige der mich einarbeitenden könnte. Ich überlege es woanders zu versuchen, aber stecke im Moment in einer vom AG finanzierten Fortbildung.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll!
Also fing ich motiviert mit der Arbeit an, mit Spaß mit und an Studien zu arbeiten. Es ging auch erstmal gut los. Die Kollegen sind äußerst nett und ein Kollege, ich nenne ihn mal Mark zum besseren Verständnis, arbeitet mich ein. Das erste was ich von Mark hörte war, dass es mindst. ein Jahr benötigen würde, um das Thema zu verstehen und wirkliche eigenständig zu arbeiten. Kein Problem, ich würde dies gerne angehen. Das Zweite war, dass ich ihn während der Arbeit mit Fragen nicht mehr als unbedingt notwendig beschäftigen soll. Mit dem Hinweis, dass ich es aber nicht persönlich nehmen muss, es sei der Konzentration auf die Arbeit geschuldet. Fairerer Weise muss ich sagen, dass ich Mark verstehen kann und mir relativ schnell klar wurde, wie viel Arbeit am Ende dahintersteckt. Somit bin ich mit meinen Fragen zurückhaltender gewesen und dachte ich hätte mehr Zeit. Dennoch habe ich mir immer etwas zu arbeiten gesucht und versucht die Dinge zu erörtern.
Noch kurz etwas zu mir: Ich lerne durch Kontexte! Ich muss etwas verstanden haben, um es langfristig behalten zu können, ansonsten passieren Flüchtigkeitsfehler. Daher brauche ich meistens länger und versuche sorgfältiger zur arbeiten, um keine Fehler zu machen, auch wenn die Art der Arbeit dies vielleicht nicht unbedingt erfordert.
All das lief bestimmt an die 2 Monate lang gut. Es gab keine Probleme oder Stress unter uns. Mark war zwar ab und zu mürrisch, aber das war wohl von den Kollegen bekannt. Dann änderte sich innerhalb von einem Tag alles! Wir hatten einen Monitor zu Besuch und mir wurde vorher von den Kollegen gesagt, dass ich ruhig Fragen zur seinem Beruf stellen könnte. Also fragte ich aus Interesse und Mark bekam es mit. Die Stimmung kippte, er wurde abwesender und schlechter gelaunt. Ich war mir nicht sicher was los sei und habe daher nachgefragt. Er erzählte mir, dass er 'schockiert' (das war das Wort!) war, dass ich den Monitor gefragt hatte. Es wirkte, als hätte ich die Absicht nach der Einarbeitung abzuspringen und das die Einarbeitung seinen Sinn verlieren würde. Ich habe ihm versucht zu sagen, dass ich nur aus Interesse gefragt habe und noch gar nicht weiß, was in Zukunft passieren wird, es aber nicht bedeutet, dass ich vorhabe bald zu gehen. Er glaubte mir nicht! Ab hier zog er die Schrauben an und auf einmal sollte ich viel mehr unterstützen, da ich laut ihm bisher noch keine Unterstützung sein. Ich fand die Aussage einfach gemein und unlogisch, denn immerhin hatte ich mich auf Ihn eingestellt und gemacht was ich konnte, um keine Fehler zu machen. Aber ich stellte mich drauf ein, mit 'Learning by doing & Try and Error'. Trotzdem musste ich Rückfragen stellen und beinahe jedes mal war er unglaublich genervt davon und manchmal lies er es raushängen mit Kommentaren wie "Als Monitor solltest du das aber können!". Fragen wurden immer unangenehmer und ich habe mittlerweile schon keine Lust mehr ihn irgendwas überhaupt zu Fragen. Er zog gemeine Vergleiche über die Geschwindigkeit meiner Arbeit und verglich mich mit Kollegen, die schon seit Jahrzehnten dabei sind oder das Andere es so viel besser gemacht hätten. Ich finde die Vergleiche dekonstruktiv und habe ihm das auch gesagt, aber es kam bei ihm nicht an! Ich habe es erstmal so hingenommen und gehofft es bessert sich. Aber nichts was ich mache ist seitdem genug! Ich nehme mir Zeit für Ihn, wenn er etwas möchte und versuche es zu bearbeiten, störe ihn nicht mehr als nötig oder zumindest versuche ich es zu vermeiden.
Dann gibt es noch strukturelle Probleme! Ich bekam keine Zeiterfassung und ich solle laut Personalwesen meine Stunden in Form einer Excel-Tabelle dokumentieren und irgendeinem Zuständigem zukommen lassen. Allerdings gibt es niemanden! Ich habe auf die Problematik hingewiesen, dass ich so die Arbeitszeit nicht nachweisen kann, was auch Überstunden betrifft, die ich mittlerweile schon genügend habe. Diese ganze Thema ging über einen Monat und es konnte trotzdem keine Lösung gefunden werden. Dementsprechend musste es auf Vertrauensbasis funktionieren. Mark hat das alles mitbekommen und weiß, dass ich versucht habe drum zu kümmern. Er fängt allerdings jetzt an mir Arbeitszeitbetrug zu unterstellen, selbst an Tage, wo er gar nicht anwesend war! Als Begründung gab er auch keine eigenen Notizen an, sondern eher ein Gefühl, weil er es sich zusammengereimt hat. Es gibt allerdings kein Beweis dafür und ich bin sauer geworden. Ich kann es nicht ausstehen, wenn mir etwas unterstellt wird, vor allem weil ich genau auf DIESE Problematik im Voraus schon mehrmals hingewiesen hatte. Ich wollte den eigentlichen Grund von Ihm hören und wie zu erwarten fühlt er sich von mir grundsätzlich verarscht und er könne nicht verstehen, wieso man sich deshalb so aufregt und ich bin mir nicht mal sicher, ob er verstanden hat, dass es jetzt die Unterstellung ohne Beweise ist, die mich sprachlos macht. Ich habe ihm direkt gesagt, dass ich nicht vorhabe ihn irgendwie zu verarschen oder ihm was schlechtes zu wollen.
Mittlerweile habe ich keine Lust mehr auf Ihn einzugehen! Ich habe es mehrfach versucht, bin zu meinen anderen Kollegen gegangen, die kein Problem mit mir haben und denen erzählt, dass ich mit ihm im Moment Schwierigkeiten habe. Die Kollegen hatten Verständnis, meinten zu mir, dass es auch eigentlich meine Sache sei, wenn ich z.B. nach einem Jahr gehen wollen würde. Sie hatten mit ihm kurz gesprochen, aber es hielt vielleicht einen Tag an und dann stellte ich ihm eine Frage und er flippte aus, weil er die Frage für unrelevant hielt.
Nach so viel Text halte ich es kurz und würde gerne eure Meinung hören! Leider leidet meine ganze Motivation im Moment darunter und er ist der Einzige der mich einarbeitenden könnte. Ich überlege es woanders zu versuchen, aber stecke im Moment in einer vom AG finanzierten Fortbildung.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll!