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Gast
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Hallo zusammen!
Ich (m, 35) brauche dringend einen Rat. Meine Frau und ich sind nun seit 3 Jahren verheiratet und haben einen kleinen Sohn. Vor 14 Monaten ist meine Schwiegermutter verstorben, bzw. sie hat Suizid begangen, da sie schwer depressiv war und ihr Therapien nichts halfen. Das war und ist natürlich ein harter Schlag für die ganze Familie, keine Frage. Mein Schwiegervater (65) ist seitdem nur noch ein Schatten seiner selbst und meine Frau meinte, sie müsse sich nach dem Tod ihrer Mutter nun besonders um ihn kümmern, was ich ja auch verstehen kann.
Das "Kümmern" sieht bei ihr allerdings von Anfang an wie folgt aus: Sie hat ihren Ganztagsjob gegen eine Teilzeitstelle getauscht, um mehr für ihn da sein zu können. Nach der Arbeit besucht sie ihn ausnahmslos jeden Tag, kocht, putzt und wäscht für ihn, geht für ihn einkaufen und kommt abends dann nach mir nachhause. Wenn er es ihr wenigstens danken würde.. Aber für ihn scheint sie aus unerfindlichen Gründen die Rolle eines Punchingballs angenommen zu haben.
Er ist permanent schlecht gelaunt, aggressiv und behandelt meine Frau wirklich extrem mies seit dem Tod seiner Frau. Er lässt seine Launen an ihr aus, macht sie für alles verantwortlich, wenn sie mit ihm darüber reden möchte, lacht er sie nur aus und sie lässt es sich gefallen.
Als wäre das nicht genug, lädt sie ihn auch noch jeden Sonntag zu uns zum Essen ein. Durch diese ganze Situation ist meine Frau bereits in psychiatrischer Behandlung. Unsere Ehe leidet natürlich auch enorm darunter. Wir hatten seit dem Tod ihrer Mutter, der ja nun über ein Jahr her ist, keinen Sex mehr und wir unternehmen auch sonst nichts mehr. Sie mag sich nicht von mir in den Arm nehmen lassen, weint viel, hat zu nichts Lust, ist enorm streitlustig und zu keinem normalen Gespräch mehr fähig.
Es scheint sie nicht zu interessieren, dass ich auch unter der Situation leide und unsere Ehe allmählich den Bach runtergeht. Sie weigert sich, bei ihrem Vater kürzer zu treten und sich wieder mehr um ihre Familie, meinen Sohn und mich, zu kümmern. Ich sehe in ihrem Vater nichts weiter mehr als einen verbitterten alten Tyrannen, der nur nimmt, aber nichts gibt. Natürlich tut es mir leid für ihn. Aber ich bin nicht für den Tod seiner Frau verantwortlich und ich möchte nicht dabei zusehen, wie er meine Frau mehr und mehr fertigmacht. Reden kann ich weder mit ihm noch mit ihr. Sie bezeichnet mich als Egoisten, der kein Verständnis für sie hat, dass ihr Vater sie jetzt braucht. Was soll ich da noch tun?
Ich (m, 35) brauche dringend einen Rat. Meine Frau und ich sind nun seit 3 Jahren verheiratet und haben einen kleinen Sohn. Vor 14 Monaten ist meine Schwiegermutter verstorben, bzw. sie hat Suizid begangen, da sie schwer depressiv war und ihr Therapien nichts halfen. Das war und ist natürlich ein harter Schlag für die ganze Familie, keine Frage. Mein Schwiegervater (65) ist seitdem nur noch ein Schatten seiner selbst und meine Frau meinte, sie müsse sich nach dem Tod ihrer Mutter nun besonders um ihn kümmern, was ich ja auch verstehen kann.
Das "Kümmern" sieht bei ihr allerdings von Anfang an wie folgt aus: Sie hat ihren Ganztagsjob gegen eine Teilzeitstelle getauscht, um mehr für ihn da sein zu können. Nach der Arbeit besucht sie ihn ausnahmslos jeden Tag, kocht, putzt und wäscht für ihn, geht für ihn einkaufen und kommt abends dann nach mir nachhause. Wenn er es ihr wenigstens danken würde.. Aber für ihn scheint sie aus unerfindlichen Gründen die Rolle eines Punchingballs angenommen zu haben.
Er ist permanent schlecht gelaunt, aggressiv und behandelt meine Frau wirklich extrem mies seit dem Tod seiner Frau. Er lässt seine Launen an ihr aus, macht sie für alles verantwortlich, wenn sie mit ihm darüber reden möchte, lacht er sie nur aus und sie lässt es sich gefallen.
Als wäre das nicht genug, lädt sie ihn auch noch jeden Sonntag zu uns zum Essen ein. Durch diese ganze Situation ist meine Frau bereits in psychiatrischer Behandlung. Unsere Ehe leidet natürlich auch enorm darunter. Wir hatten seit dem Tod ihrer Mutter, der ja nun über ein Jahr her ist, keinen Sex mehr und wir unternehmen auch sonst nichts mehr. Sie mag sich nicht von mir in den Arm nehmen lassen, weint viel, hat zu nichts Lust, ist enorm streitlustig und zu keinem normalen Gespräch mehr fähig.
Es scheint sie nicht zu interessieren, dass ich auch unter der Situation leide und unsere Ehe allmählich den Bach runtergeht. Sie weigert sich, bei ihrem Vater kürzer zu treten und sich wieder mehr um ihre Familie, meinen Sohn und mich, zu kümmern. Ich sehe in ihrem Vater nichts weiter mehr als einen verbitterten alten Tyrannen, der nur nimmt, aber nichts gibt. Natürlich tut es mir leid für ihn. Aber ich bin nicht für den Tod seiner Frau verantwortlich und ich möchte nicht dabei zusehen, wie er meine Frau mehr und mehr fertigmacht. Reden kann ich weder mit ihm noch mit ihr. Sie bezeichnet mich als Egoisten, der kein Verständnis für sie hat, dass ihr Vater sie jetzt braucht. Was soll ich da noch tun?