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Schwiegermutter droht Familienfeier zu zerstören

Dann müsste aber das Eingangsposting von dir ganz anders lauten.
Hier schreibst du von der bösen Schwiegermutter und der bösen Schwägerin.
Eigentlich müsste es lauten, dass dein Mann nicht hinter bzw zu dir steht.
Und nur weil die beiden wissen, dass von ihm (ihrem Verwandten) nichts kommt, werden sie immer übergriffiger. Natürlich fühlen sie sich dadurch stark und im Recht.
 
Das ist doch mit Kanonen auf Spatzen schießen; außerdem würde man sich da nur lächerlich machen. Was soll die Polizei denn da ausrichten und auf welcher gesetzlichen Grundlage? Die buckelige Verwandtschaft in Handschellen abführen? Wer in die Kirche gehen will, kann das tun - ob es anderen passt oder nicht. Die Verbundenheit zu anderen Familienmitgliedern ist weder sicht- geschweige denn strafbar. Da hat die Polizei null Handhabe.

Die Familie wegzuhalten gelingt höchstens über Vorabinfo mit der Androhnung von Konsequenzen, dass es dann zukünftig gar keinen Kontakt mehr gibt.
Wer redet denn davon, dass das wirklich gemacht wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist eine Feier für das Kind und die Erwachsenen kloppen sich.
Eben, dann ist es doch besser, wenn die "Problemverwandtschaft" gar nicht dabei ist.

Bei Kind 1 hatten wir damals ziemliche Probleme mit meiner Schwägerin, sie war wieder angetrunken und stänkerte herum, so dass wir im restaurant schon negativ aufgefallen sind. Das war für uns alle sehr peinlich, die Kinder haben ganz betreten geschaut.
Man muss ja nicht sehenden Auges ins Unglück rennen.
 
Aus Sicht des Kindes ist das einfach nicht gut. Was lernt es denn daraus? Mama hasst Oma, Tante = versoffen, ich will nie eine Schwiegerfamilie haben denn die sind alle blöd, ungeliebte Verwandte lädt man nicht ein, etc, etc. Es wäre erwachsener von den Erwachsenen dem Kind ein gutes Vorbild zu sein und ihm vorzuleben, wie man solche Situationen mit Anstand und Würde meistert.

Am Montag nach der Kommunion darf dann das Kind einen Aufsatz über den Ehrentag schreiben. Der sieht dann so aus: "Alle meine Schulkameraden wurden von den Omas und Opas und Tanten und Onkeln gefeiert, nur ich sass mit Mama und Papa alleine am Tisch. Das fand ich traurig. Ich mag nämlich meine Tante, aber Mama will sie nicht dabei haben und sagt sie sei ein versoffenes @#@#."...
Diese Darstellung finde ich völlig überzeichnet. Kinder im Kommunionsalter sind durchaus in der Lage zu differenzieren und zu verstehen. Dass es immer wieder zum Zoff mit den Verwandten kommt dürfte ihnen auch nicht entgangen sein. Außerdem gab es ja schon einen vergleichbaren Vorfall, bei dem dieser Teil der Verwandtschaft ein Event gesprengt hat. Für das Kind ist am Ende nur wichtig, dass es einen schönen Tag verlebt.

Ein Kind, das in einer Trennungskonstellation aufwächst kann ja später durchaus auch in einer harmonischen Partnerschaft leben. Und seine Verwandten kann man sich nun einmal nicht aussuchen.
 
Viele haben es hier schon geschrieben: Einzig helfen wird nur ein konsequenter Kontaktabbruch.
Nicht nur, dass diese ganze Streitereien an die Substanz gehen, sie können auch innerhalb eurer Beziehung zu Spannungen führen und vor allem sind sie auch schädlich für eure kleine Familie.
 

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