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Schwiegermonster in spe

Mittlerweile gab es deswegen wirklich schon Streit, ist ja nicht so dass ich so tue als ob alles okay wäre.
Ich muss gestehen die letzten Monate habe ich meinen Unmut nicht ganz so deutlich gezeigt. (während einer Chemo kommt das irgendwie nicht so gut wenn Frau ständig reden möchte) Da nun aber seine Therapie beendet ist wollte ich mir nicht mehr weiter schaden, indem ich den Frust in mich rein fresse.
Also Kommt das Thema immer wieder auf den Tisch, obwohl ich darauf achte dass es nicht als Angriff rüber kommt, fühlt er sich sofort angeriffen und sieht sich in der Rolle des Opfers.
Es ist echt etwas kompliziert
Weil ich nicht wirklich weiß ob er sich aufgrund der schlechten Erfahrungen mit seiner ex nicht gegen seine Mutter stellt, wie groß der Druck bezüglich seiner Erstgeborenen ist und ob überhaupt eines der Familienmitglieder es jemals gewagt hat sich klar und deutlich gegen die Mutter/ Ehefrau zu stellen.

Da ich vollkommen anders gestrickt bin und meinen Standpunkt bei meiner Mutter klar vertrete hab ich für diesen Eiertanz absolut kein Verständnis.
 
Es stellt sich die Frage, wie oft und ohne Erfolg willst Du das Thema noch auf den Tisch bringen?

Ich denke, Du solltest Dich anders verhalten, als er es erwartet. Hast Du schon mal daran gedacht, Dich vorübergehend von ihm zu trennen, bis er endlich Nägel mit Köpfen gemacht hat?

Ich würde das mit ihm besprechen, ganz sanft, verständnisvoll. Was hältst Du davon?
 
Über die Trennung auf Zeit hab ich auch bereits nachgedacht, da befürchte ich dass es für die Kinder zu heftig sein könnte, die saßen schon heulend im Kinderzimmer weil sie Angst vor einer Trennung hatten. (sind ja allesamt Trennungskinder)

Ich habe überlegt ob ich nicht einfach mal ganz offen frage, Warum genau es so schwer für ihn ist seine Mutter vor den Kopf zu stoßen.
Und ob er sich überhaupt der eventuellen folgen für unsere Beziehung bewusst ist.

Ich verlange ja eigentlich nicht viel von ihm oder ?!
 
Mittlerweile gab es deswegen wirklich schon Streit, ist ja nicht so dass ich so tue als ob alles okay wäre.
Ich muss gestehen die letzten Monate habe ich meinen Unmut nicht ganz so deutlich gezeigt. (während einer Chemo kommt das irgendwie nicht so gut wenn Frau ständig reden möchte) Da nun aber seine Therapie beendet ist wollte ich mir nicht mehr weiter schaden, indem ich den Frust in mich rein fresse.
Also Kommt das Thema immer wieder auf den Tisch, obwohl ich darauf achte dass es nicht als Angriff rüber kommt, fühlt er sich sofort angeriffen und sieht sich in der Rolle des Opfers.
Nuja, wenn man permanent davon anfängt, dann drängt man den gegenüber schon in die Defensive. Läßt du ihn überhaupt mal Zeit zum Luft holen und das alles mal für sich zu sortieren?

Da ich vollkommen anders gestrickt bin und meinen Standpunkt bei meiner Mutter klar vertrete hab ich für diesen Eiertanz absolut kein Verständnis.
Da ich mal voraussetze, daß dein Mann die Chemo nicht bekommt, weil ihm ein Fingernagel eingewachsen ist, hab ich ehrlich gesagt kein Verständnis für deine Befindlichkeiten und dein permanentes rumreiten auf diesem Thema. Daß du es während der Chemo nicht so oft angesprochen hast, mag das eine sein, ich kann mir gut vorstellen, daß du es ihm doch immer wieder hast spüren lassen.

Ich denke, Du solltest Dich anders verhalten, als er es erwartet. Hast Du schon mal daran gedacht, Dich vorübergehend von ihm zu trennen, bis er endlich Nägel mit Köpfen gemacht hat?

Ich würde das mit ihm besprechen, ganz sanft, verständnisvoll. Was hältst Du davon?
Wenn ich hier aber gerade lese, daß der Mann nebenbei noch ne Chemo zu überstehen hat, scheint er wohl gerade andere Probleme zu haben, als die Befindlichkeiten seiner Frau seiner Mutter gegenüber.

Irgendwie habe ich gerade Verständnis dafür, daß er seiner Mutter gegenüber da nicht anders auftritt; der Mann hat schlicht andere Probleme, als diesen Kindergarten...
 
Liebe Athanasia,

Also zu deiner Kritik kann ich nur sagen, dass ich ihm logischer Weise Luft lasse dumm bin ich ja nicht.
Während der Therapie hab ich ihn komplett geschont (Meine Bedürfnisse komplett hinten angestellt)
Ich finde nur dass nachdem wir seine Bedürfnisse gesundheitliche (Chemo ist seit 2 Monaten vorbei) und auch andere, muss ja nicht alles schreiben, wo ich voll und ganz hinter ihm stand und immer noch stehe, ich im großen und ganzen auch nur ein Mensch mit Bedürfnissen bin und das Bedürfnis nach Akzeptanz ist nicht viel verlangt.
 
Irgendwie habe ich gerade Verständnis dafür, daß er seiner Mutter gegenüber da nicht anders auftritt; der Mann hat schlicht andere Probleme, als diesen Kindergarten...

Ja, Athanasia, da gebe ich Dir Recht. Er muß schon seine Krankheit soweit überwunden haben... dass er bei Kräften ist. Aber als Kindergarten würde ich die Situation mit der Mutter nicht bezeichnen. Mein Eindruck ist, dass der Mann nicht loyal zu seiner Frau steht. Und das finde ich einfach schlimm. Loyalität ist einer der wichtigen Pfeiler einer Liebesbeziehung.

LG, Nordrheiner
 
Ja, Athanasia, da gebe ich Dir Recht. Er muß schon seine Krankheit soweit überwunden haben... dass er bei Kräften ist. Aber als Kindergarten würde ich die Situation mit der Mutter nicht bezeichnen. Mein Eindruck ist, dass der Mann nicht loyal zu seiner Frau steht. Und das finde ich einfach schlimm. Loyalität ist einer der wichtigen Pfeiler einer Liebesbeziehung.
Der Mann hat Krebs, eine monatelange Chemo hinter sich. Sorry, da finde ich es extrem unangemessen zu verlangen, daß er sich noch in eine Auseinandersetzung mit seiner Mutter schmeißt und da noch ne neue Baustelle aufmacht. Kannste in dem Fall echt nicht verlangen, an 2 Fronten kämpfen ist ungesund. Loyalität hin oder her...

Und was mir hier auch sauer aufstößt, dadurch, daß die TE hier dieses sehr wesentliche Detail, warum der Mann es gerade nicht auf eine Auseinandersetzung mit seiner Mutter hinauslaufen läßt, mal nur in einem Nebensatz erwähnt. Wenn ich nur dein Eingangspost gelesen hätte, würde ich mitgehen mit: Da muß der Mann mal ran und mit seiner Mutter reden.
Jetzt sehe ich es erstmal so, daß sie sich mit ihrer Schwiegermutter einmal unter 4 Augen treffen sollte. Gerade auch um ihren Mann den Stress zu ersparen. Hat auch was mit Loyalität zu tun - ist nämlich keine Einbahnstrasse...
 
Jetzt sehe ich es erstmal so, daß sie sich mit ihrer Schwiegermutter einmal unter 4 Augen treffen sollte. Gerade auch um ihren Mann den Stress zu ersparen. Hat auch was mit Loyalität zu tun - ist nämlich keine Einbahnstrasse...

Mein Eindruck ist, dass ein Vier-Augen-Gespräch sehr wahrscheinlich verlorene Mühe ist. Sie wird von der Schwiegermutter doch nicht als Gesprächspartnerin akzeptiert. Aber vielleicht öffnet die Krankheit ihres Sohnes ihr die Augen... und das Herz.... Das wäre zumindest zu hoffen.
 
Mein Eindruck ist, dass ein Vier-Augen-Gespräch sehr wahrscheinlich verlorene Mühe ist. Sie wird von der Schwiegermutter doch nicht als Gesprächspartnerin akzeptiert. Aber vielleicht öffnet die Krankheit ihres Sohnes ihr die Augen... und das Herz.... Das wäre zumindest zu hoffen.
Oder vielleicht findet es die Mutter auch nicht so besonders toll, daß die Frau, während ihr Sohn schwer krank ist, trotzdem noch weiter auf ihren Befindlichkeiten rumreitet? Damit macht man sich nämlich auch nicht sonderlich beliebt...
 
Oder vielleicht findet es die Mutter auch nicht so besonders toll, daß die Frau, während ihr Sohn schwer krank ist, trotzdem noch weiter auf ihren Befindlichkeiten rumreitet? Damit macht man sich nämlich auch nicht sonderlich beliebt...

Seine Mutter will seit dem ich schwanger war nichts mit mir zu tun haben und mein Partner durfte in ihrer Gegenwart nicht einmal meinen Namen erwähnen.Ihr Verhalten ist von Anfang an intolerant.
 

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