G
Gast
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Ich bin seit sieben Jahre mit meinem Freund zusammen. Seit drei Jahren sind wir verheiratet und führen eine glückliche
Partnerschaft. Einige Wermutstropfen gibt es dennoch: Unsere Schwiegereltern.
Mein Vater ist schon seit elf Jahren tot. Als ich meiner Mutter vor sieben Jahren erzählte, dass ich einen neuen Freund habe, tat
sie alles um mir die "Sache" auszureden. "Er passe doch nicht zu mir, sieht wie ein Alkoholiker aus" etc...
Sie wollte, dass ich nach dem Tode meines Vaters wieder zu ihr ziehe und sie nicht allein lassen solle. Meine Versuche, die
Fronten zu mildern, scheiterten alle. Seit wir verheiratet sind, hat sie sich ganz zurückgezogen, hat uns auch nicht zur Hochzeit
gratuliert und denkt nun sie kann mich durch Ignoranz strafen.
Aber die Eltern meines Mannes sind genauso unverständlich. Vor allem der Vater möchte nicht, dass ich komme. so kenne ich
nach sieben Jahren meine "Schwiegereltern" immer noch nicht. Er will es nicht und ich möchte mich auch nicht mit Gewalt
aufdrängen. Mein Mann und ich haben diese Schwierigkeiten bisher gut überstanden. Mein Mann fährt dann eben einmal
im Jahr allein zu seinen Eltern, meine Mutter hat ja den Kontakt abgebrochen.
Irgendwie ist das schon komisch und ich habe einfach nur Angst, dass diese unerfreuliche Situation doch irgendwann unsere Ehe
belastet. Mein Mann war schon mal verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Auch die habe ich noch nie gesehen.
Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir "Mann und Mann" sind. Die Vorurteile in unserer Gesellschaft sind eben immer noch
da.
Trotzdem komme ich mir manchmal vor, als habe ich die Pest. Dabei wäre ein harmonisches Familienleben doch schön.
Ich bekomme das alles meistens in den Griff. Nur, da ich in meinem Leben schon öfter Anfeindungen aufgrund meiner Sexualität
ausgesetzt war, macht mir diese Ablehnung dann doch immer mal wieder zu schaffen.
Vielleicht geht es ja jemand ähnlich...
Partnerschaft. Einige Wermutstropfen gibt es dennoch: Unsere Schwiegereltern.
Mein Vater ist schon seit elf Jahren tot. Als ich meiner Mutter vor sieben Jahren erzählte, dass ich einen neuen Freund habe, tat
sie alles um mir die "Sache" auszureden. "Er passe doch nicht zu mir, sieht wie ein Alkoholiker aus" etc...
Sie wollte, dass ich nach dem Tode meines Vaters wieder zu ihr ziehe und sie nicht allein lassen solle. Meine Versuche, die
Fronten zu mildern, scheiterten alle. Seit wir verheiratet sind, hat sie sich ganz zurückgezogen, hat uns auch nicht zur Hochzeit
gratuliert und denkt nun sie kann mich durch Ignoranz strafen.
Aber die Eltern meines Mannes sind genauso unverständlich. Vor allem der Vater möchte nicht, dass ich komme. so kenne ich
nach sieben Jahren meine "Schwiegereltern" immer noch nicht. Er will es nicht und ich möchte mich auch nicht mit Gewalt
aufdrängen. Mein Mann und ich haben diese Schwierigkeiten bisher gut überstanden. Mein Mann fährt dann eben einmal
im Jahr allein zu seinen Eltern, meine Mutter hat ja den Kontakt abgebrochen.
Irgendwie ist das schon komisch und ich habe einfach nur Angst, dass diese unerfreuliche Situation doch irgendwann unsere Ehe
belastet. Mein Mann war schon mal verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Auch die habe ich noch nie gesehen.
Es liegt wahrscheinlich daran, dass wir "Mann und Mann" sind. Die Vorurteile in unserer Gesellschaft sind eben immer noch
da.
Trotzdem komme ich mir manchmal vor, als habe ich die Pest. Dabei wäre ein harmonisches Familienleben doch schön.
Ich bekomme das alles meistens in den Griff. Nur, da ich in meinem Leben schon öfter Anfeindungen aufgrund meiner Sexualität
ausgesetzt war, macht mir diese Ablehnung dann doch immer mal wieder zu schaffen.
Vielleicht geht es ja jemand ähnlich...