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Schwere Depression - Schizophrenie (Bruder)

robert2b

Neues Mitglied
Hallo,

ich bin neu hier und möchte mich hiermit offiziell vorstellen.
Mein Name ist Robert und ich bin 22 Jahre alt.
Ich komme aus Bayern und habe 3 Geschwister.

Nun zu meinem Problem:
Ich bin schwer Depressiv und das seit 10 Jahren schon.

Also ich fang dann mal mit meiner Lebensgeschichte an, ich weiß nicht ob das überhaupt jemanden hier interessiert oder jemand antwortet, aber ich machs einfach mal.

Wie ich am Anfang erwähnt habe, habe ich 3 Geschwister (2 Brüder und eine Schwester, alle älter).
Ich habe einen behinderten Bruder mit Downsyndrom und ich habe einen Bruder mit einer schweren Schizophrenie(Ich nenne ihn hier jetzt einfach Paul, nicht sein richtiger Name).

Mein Bruder (Paul mit der schizophrenie, Paul ist 7 Jahre älter wie ich):
Das ist die Geschichte NACH den Drogen, ganz wichtig.

Er hat starke Drogen genommen als er 13Jahre alt wurde und das ging über mehrere Jahre.
Am Silvesterabend wurde ein Krankenwagen und Polizei gerufen, weil er sich weigerte mitzugehen.
Ich habe ihn dann ein Jahr lang nicht mehr gesehen (Psychatrie, Krankenhaus etc.).
Als er dann nach Hause kam, denke ich begann meine Depression.
Am Anfang als er wieder zurückkam, war er relativ normal. (Er hörte Stimmen in seinen Kopf, das war bis dahin seine einzigen Sympthome).
Ich musste mit ihm Fussball spielen und danach seinen schwitzigen Bauch anfassen (sonst verrät er mich an meine Eltern das ich ein Spiel ab 16 Spiele.).
Das ging dann 1 Jahr lang so. Danach wurde es richtig schlimm mit ihm. Ich weiß die genaue Reihenfolge leider nicht mehr, weil es einfach zu viel war.
Er hat einen Freund von mir einer Vergewaltigung bezichtigt und das laut hals jeden erzählt (Natürlich völliger Unsinn).
Er hat sich mit einen Luftgewehr in den Arm geschossen (Er wollte sich wahrscheinlich töten, ich bin mir da aber nicht sicher).
(Psychatrie Aufenthalt für längere Zeit)
Er fing an brutal rumzuschreien ohne Grund, er kann keine Live Sendungen mehr anschauen, weil er Angst hat das die Leute ihm Fernsehen seine Gedanken hören. (Und das täglich bis heute)
Er hat mich als ich Fernseh geschaut habe und ich ihm gesagt habe, er soll nicht alle Leute darin beleidigen, geschlagen.
Er hat mich vor meinen Eltern, als ich von der Arbeit nachhause kam, ohne Grund mitten ins Gesicht geschlagen. (Danach Psychatrie Aufenthalt)
Danach folgten jeden Tag massive Beleidigungen und er hat mir oft mit der flachen Hand auf den Hinterkopf geschlagen.
Er hat meine Mutter einmal geschlagen.
Er hat sich mit Tabletten voll gestopft und ist bewusstlos liegen geblieben (2ter Selbstmordversuch?). (Danach Psychatrie Aufenthalt).
Er hat seiner Betreuerin eine Gabel in den Arm gerammt und alles bei ihr im Büro verwüsstet.

Mehr fällt mir Momentan nicht ein.

Jetzt zu der Geschichte als er noch keine den Drogen genommen hat (Paul):
Ich bin mir nicht sicher was wirklich passiert ist etc. Ich war nämlich einfach zu klein.
Ich erzähle einfach wie ich es in Erinnerung habe.
Er hat mich und meine Schwester mit einen Tacker abgeschossen.
Er hat mich mit einen Gürtel/oder nasses Handtuch, bin mir da nicht mehr sicher, ausgepeischt.
Er hat uns mit einen Feuerzeug gejagt (Wie genau, das weiß ich nicht, das hat mir meine Mutter erzählt, weil der Teppich verbannt war)
Ich habe mich öfter im Abstellraum vor ihm versteckt, weil ich furchtbare Angst vor ihn hatte. (z.b. wenn wir alleine waren)
Er hat mit meiner Schwester Pokemon gespielt (Nicht das Spiel, sondern reales Pokemon) und hat die Attacken an ihren Körper ausgeführt.
Ich weiß nicht was sonst noch alles war, (Verdrängung von mir etc.)
Ich habe an meinen ganzen Hinterkörper Narben. Am Rücken kleine Narben (um die 20-30cm, dünne Narben) und an meinen Oberschenkel (Hinten) habe ich sehr dicke Narben und auch ungefähr 20 cm lang. So um die 50 Stück, vlt mehr oder weniger. (Keine Erinnerung wie sie entstanden sind, verdrängt?)


Jetzt zu mir:
Als ich 13 Jahre alt war und mein Bruder aus der Psychatrie nach Hause kam, denke ich begann meine Depression.
Ich war davor einer mit sehr vielen Freunden und war so gut wie nie Zuhause.
Irgendwann in der Zeit(als mein Bruder wieder da war), hat mir mein damalig bester Freund ein Spiel gezeigt.
Ich wurde nach diesen Spiel süchtig. (Ich konnte dort aus meinen Familienalltag entfliehen!?)
Meine Freunde haben mich immer wieder versucht rauszuholen, aber vergeblich.
Ich habe 4-5 Jahre lang nichts mehr anderes gemacht, ausser gezockt.
Danach begann meine Ausbildung: Ich wurde von einen meiner Arbeitskollegen gemobbt. Er hat mich in eine Kiste gesperrt, in einen Zimmer eingesperrt und beleidigt.
In der Berufsschule wurde ich von einen als Amokläufer bezeichnet (Weil ich einfach mit niemanden geredet habe, ich kann ihn verstehen)
Ich habe sogut wie mit keinen mehr geredet, seid ich süchtig nach den Spiel wurde. Ich habe mich komplett zurückgezogen aus den Leben.
Ich habe seit ich 13 Jahre alt bin, keine Freunde mehr. (Die Leute mögen mich, ich aber sie nicht. Ich wurde ein paar mal gefragt, ob ich rausgehen will, immer abgelehnt).
Wenn die Leute zu mir kommen und reden wollen, geh ich immer weg und will dem Gespräch entfliehen.
Ich sitzte nur noch zu Hause rum und schaue Fernseh und zocke. Und das obwohl ich das mittlerweile gar nicht mehr will. Ich kann einfach nicht mehr anders.

Ich bin jetzt seid 1 1/2 Jahren ausgezogen bei meiner Familie und dachte eigntl. , somit komme ich wieder ins Leben. Falsch gedacht.

Ich bin jetzt seid 5 Monaten in Psychotherapie und krankgeschrieben.
Und habe dabei noch einige Dinge rausgefunden die mir zu schaffen machen.
Meine Eltern haben mich nie vor meinen Bruder beschützt und haben ihn immer eigenständig aus der Psychatrie geholt. (Ärzte waren damit nicht einverstanden)
Ich habe seid 8 Jahren so gut wie kein Wort mehr mit meinen Vater geredet, weil er Ständig seine Wutanfälle hatte, ohne Grund. (Nicht geschlagen worden, nur sehr oft wütend).
Meine Eltern haben nie wirklich über meinen Bruder geredet, ich wurde mit den Thema komplett alleine gelassen. Sie haben mich auch nie beschützt, sondern mein Vater gab sogar
mir die Schuld daran, das er mich geschlagen hat. Er war immer auf der Seite meines Bruders.
Ich habe ständig Albträume von meinen Bruder, wie er die komplette Familie tötet/abmezelt. (Jede 2. Woche ungefähr).
Genauso habe ich sehr oft Albträume über Aliens, die mich verfolgen. (Mein Bruder (Paul) hat meine Schwester damals als sie klein war immer mit Aliens erschreckt)
Ich weiß nicht ob das mit den Aliens einen Sinn ergibt oder nicht. Ich habe sie aber.
Ich habe eine Hypnose von meiner Therapeutin erhalten um meine verdrängten Erinnerungen wieder herzustellen.
Dabei kamen 2 Erinnerungen hoch. Einmal mit 8J. und einmal mit ca.3Jahre. Alles Schwarze Bilder, aber ich habe furchtbar geweint und mich unglaublich verletzt gefühlt)
Als ich 3 Jahre alt war, habe ich fast jeden Abend geschrien im Bett und das ohne ersichtlichen Grund. Das ging 2 Jahre so. (Verdrängte Erinnerung oder zu klein?, kommen die

Narben daher?).

Ich habe jetzt seid 2 Wochen den Kontakt zu meinen Bruder abgebrochen, weil ich ihn einfach nicht vergeben kann und meine Gefühle immer gleich sind, wenn ich ihn sehe. (Vlt

kommt jetzt dadurch Besserung in mein Leben!?) (Wut,Angst,Trauer und Unsicherheit). Ich weiß nie wann er wieder austickt.

Jetzt habe ich am 21. Mai einen Termin bei einer ambulaten Psychatrie, weil es einfach nicht besser wird.

Ich habe das hier aufgeschrieben und mir das von der Seele zu reden und vlt. Leute mit ähnlicher Erfahrung zu treffen die mir ein paar Tipps geben können, wie ich damit

umgehen soll.

Ob den Text überhaupt jemand ließt, solang wie der ist. 🙂.
 
Die Geschichte liest sich echt furchtbar. Vor allem macht mich die Handlungsweise deiner Eltern wütend.
Krankheit hin oder her: Das was dein Bruder abgezogen hat, war kriminell und er hätte nicht nur Therapie sondern auch ein ordentliches Maß an Erziehung gebraucht. (Nicht alle Schizophrenie Patienten sind zwingend gewaltätig.)

Ich weiß leider keinen richtigen Rat. Ich wünsche mir, dass du durch den Kontaktabbruch von deinen Bruder genesen und Frieden finden kannst...
 
OMG!!!!!

Es ist kein Wunder, dass es Dir so schlecht geht, nachdem was Du durchmachen musstest 🙁

Es ist absolut richtig, dass Du den Kontakt mit Deinem Bruder abgebrochen hast. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Dein Bruder was für sein Verhalten kann, denn Schizophrenie ist unberechenbar und er kann wahrscheinlich nix dafür, aber das sollte für Dich vollkommen egal sein, denn er wird anscheinend und wahrscheinlich auch "dank" Deiner Eltern nicht richtig behandelt 🙁

Es tut mir sehr, sehr leid, dass Du sowas Schlimmes erleben musstest 🙁

Aber es ist jetzt ganz, ganz wichtig, dass Du Dich von Deinem Bruder und Deiner anscheinend uneinsichtigen Familie trennst. Nur so kommst Du zur Ruhe und kannst Deine Wunden heilen lassen.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

LG tulpi
 
Ich kann nicht verstehen, warum sie ihn manchmal oder immer ? eigenständig aus der Psychiatrie holten.

Okay immer wohl nicht, Du schriebst er war auch am Anfang ein Jahr dort oder wurde er danach auch von Deinen Eltern raus geholt ?

Auch kann ich nicht verstehen, warum Dein Vater ihn oft in Schutz nahm und Dir die Schuld gab.

Normalerweise hättet ihr eine Beratung gebraucht , wie mit deinem Bruder umgehen.

Für mich liest es sich so, als wären Deine Eltern mit der Krankheit überfordert gewesen.

Was früher geschah in Deiner frühen Kindheit hatte aber wohl nichts mit einer Erkrankung zu tun, da fehlte einfach die Erziehung.

Anscheinend waren Deine Eltern nicht so oft da. Oder auch überfordert mit der Erziehung.

Kriegt er denn keine Tabletten ? Normalerweise sollte er dann ja keine Gewaltausbrüche mehr haben und keine Stimmen weiter hin hören.

Oder kriegt er gerade keine Medikamente mehr ?

Aber ich kann es sehr gut verstehen, dass Du ihm das alles nicht verzeihen kannst. Auch weil Du so oft von deinen Eltern im Stich gelassen wurdest. Das kenne ich etwas, das Gleiche.

Du machst alles richtig, dass du nun zu einer Klinik gehst.

Ich denke mal, dass einiges noch verarbeitet werden muss für Dich. Das kann noch dauern.

Aber gut, dass Du Hilfe bekommst. Das Ziel sollte sein, die Vergangenheit gut verarbeitet zu haben um dann nach vorne zu schauen oder im Hier und Jetzt leben zu können. Stark zu sein für das Hier und Jetzt.

Ich hoffe, dass Du den Kontaktabbruch durch hälst.

Sicher gibt es auch Gruppen für Angehörige von psychisch Kranken. ( da müsste ich selbst mal hin ).


So dass du nach der Therapie da hingehen kannst , wenn Du im Konflikt geraten solltest wegen dem Kontaktabbruch.


Du kannst sicher wieder Lernen raus zu gehen, mit welchen etwas zu unternehmen.

Aber da es echt viel war was du an Verletzungen seelisch und körperlich erleiden musstest, wird es sicher nicht leicht.

(Auch noch bei der Arbeit Mobbing ).

Ich kann nur sagen, dass eine Verbesserung möglich ist Deines Lebens. Und das willst du ja auch. Deine Depression ist aber auch eine psychische Erkrankung, die muss auch behandelt werden.
Es kann gut sein, dass diese durch die fehlende Hilfe kam und den ganzen Bedrohungssituationen auch später, also noch vor kurzem.
Und das nicht reden können darüber mit deinen Eltern.


Also, Du bist nicht alleine mit diesen Erlebnissen. Viele haben psychisch Kranke Familienangehörige. Und viele haben Depressionen, die leider meistens nicht alleine weg gehen , sondern nur mit Medikamenten. Passe auf Dich auf und viel Kraft und Gute Genesung !

Liebe Grüße.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Mein Vater hat meinen Bruder 2x ganz sicher aus der Psychatrie geholt und 1x hat er sich selbst entlassen.
Mein Vater gab mir die Schuld, das er mich geschlagen hat. Weil ich damals, wenn er neben mir Fernseh geschaut hat, die Hand vor das Gesicht gehalten habe, um ihn nicht zu sehen.
Meine Therapeutin sagt, das die Schizophrenie schon vorher da gewesen sein kann und durch die Drogen dann ausgelöst worden sind.

Ja, er bekommt Tabletten, die hat er früher aber nicht immer genommen, weil sie schlecht für ihn sind.
Jetzt hat er Spritzen für eine Zeit lang bekommen und die hat er auch wieder eigenhändig abgesetzt. Jetzt wieder Tabletten.

Meine Eltern sagen zu mir, das ich ihnen nichts gesagt habe, was er mir angetan hat. (Vor den Drogen).
Aber ich weiß nicht, ob ich das glauben kann, ich habe ja voll viele Narben am Körper an die ich mich gar nicht erinnern kann, wie sie enstanden sind. Das muss ihnen doch aufgefallen sein??? Sie verneinen es.

Sie sagen zu mir immer, das sie ihn nicht aufgeben können und ihm helfen wollen wie es geht.
Einerseits verstehe ich es, aber anderseits wurden damit wir anderen 3 Geschwister total ins kalte Wasser geworfen.

Ich leide auch an einer Schilddrüssenunterfunktion und nehme Anti-Depressiva. Mein Schlaf hat sich normalisiert aber meine Hoffnungslosigkeit und meine Motivation für irgendwas kehren überhaupt nicht zurück. Ich dachte das verbessert sich durch die Tablette, aber nichts hat sich geändert.

Und kann ich meine Albträume irgendwie loswerden? Die machen mir gefühlt am meisten zu schaffen.
 
Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Mein Vater hat meinen Bruder 2x ganz sicher aus der Psychatrie geholt und 1x hat er sich selbst entlassen.
Mein Vater gab mir die Schuld, das er mich geschlagen hat. Weil ich damals, wenn er neben mir Fernseh geschaut hat, die Hand vor das Gesicht gehalten habe, um ihn nicht zu sehen.
Meine Therapeutin sagt, das die Schizophrenie schon vorher da gewesen sein kann und durch die Drogen dann ausgelöst worden sind.

Ja, er bekommt Tabletten, die hat er früher aber nicht immer genommen, weil sie schlecht für ihn sind.
Jetzt hat er Spritzen für eine Zeit lang bekommen und die hat er auch wieder eigenhändig abgesetzt. Jetzt wieder Tabletten.

Meine Eltern sagen zu mir, das ich ihnen nichts gesagt habe, was er mir angetan hat. (Vor den Drogen).
Aber ich weiß nicht, ob ich das glauben kann, ich habe ja voll viele Narben am Körper an die ich mich gar nicht erinnern kann, wie sie enstanden sind. Das muss ihnen doch aufgefallen sein??? Sie verneinen es.

Sie sagen zu mir immer, das sie ihn nicht aufgeben können und ihm helfen wollen wie es geht.
Einerseits verstehe ich es, aber anderseits wurden damit wir anderen 3 Geschwister total ins kalte Wasser geworfen.

Ich leide auch an einer Schilddrüssenunterfunktion und nehme Anti-Depressiva. Mein Schlaf hat sich normalisiert aber meine Hoffnungslosigkeit und meine Motivation für irgendwas kehren überhaupt nicht zurück. Ich dachte das verbessert sich durch die Tablette, aber nichts hat sich geändert.

Und kann ich meine Albträume irgendwie loswerden? Die machen mir gefühlt am meisten zu schaffen.


Ich schätze, dass Du in der Therapie auch die Albträume behandeln werden kannst. Ich wollte Dir noch sagen, dass Du Glück hast in eine Einrichtung gehen zu können. Manchmal kriegt man keine Hilfe, weil die Depressionen nicht als solche erkannt werden. Auch sind die Plätze schnell weg.
Du scheinst wütend zu sein auf Deine Eltern. Ich hoffe Du kannst Dich noch mit denen aussprechen.
Dass sie sich entschuldigen für ihre Tatenlosigkeit und Verdrängungen was dir angetan wurde.
Dass Du so diesen schweren Stein los lassen kannst.

Von außen fragt man sich manchmal, es ist doch eh geschehen und gestorben ist er daran nicht.

Aber es ist dieses nicht drüber Reden wollen, was Dich fertig macht, denke ich.

Lass ihnen Zeit, und versuche es wieder und wieder, wenn es nicht gerade zu stressig ist bei deinen Eltern.

böse meinten sie es meistens nicht, waren wohl einfach überfordert.

Dann wünsche ich dir noch, dass die Depression weg geht, es kann gut sein, dass sie da ist, weil Du dich nicht angenommen fühlst. Es wäre hilfreich wenn Du es lernst, Dir selbst genug zu geben.

Alles Gute Dir !
 
Hallo,

Was ich noch sagen wollte. Ich hasse/mag keine Menschen. Egal
ob sie total nett zu mir sind oder nicht. Ich kann einfach niemanden leiden.
Ist das wegen meiner Depression oder bin ich einfach so? Ich wünsche Leute oft schlechtes, obwohl sie mir
gar nichts getan haben. Und sollte ich zu meinen Dad auch abstand suchen? Ich bin jetz 2 Wochen weg von meiner Familie
und er hat sich kein einziges mal gemeldet. (Meine Mum hat sich gemeldet). Ich hatte auch schon einen Albtraum/Traum wie
er mich komplett ignoriert und als ich ihn gefragt habe,ob er mich liebt. Er einfach weggegangen ist.
Ist das meine innere Einstellung oder einfach nur ein dummer Traum gewesen?
 
Hmmm....die Geschichte klingt in der Tat fürchterlich und es ist kein Wunder, dass du deswegen jetzt Schwierigkeiten hast.

Eigentlich sind Symptome der Schizophrenie in dem Alter (7-10) absolut untypisch- normalerweise treten sie frühstens mit der Pubertät auf.
Entweder ist dein Bruder ein extremer Fall oder da war die Kombination auf fehlender Erziehung + Schizophrenie + Drogen (in der Pubertät noch extra fatal!) War eine katastrophale Mischung.

Deine Eltern hätten dich schützen müssen und es ist verständlich, dass dir das Vertrauen in andere Menschen fehlt- wenn dein Bruder dich misshandelt und deine Eltern (+ andere Erwachsene?) Das einfach ignorieren, zerbricht das die Kinderseele.

Wobei unklar Ist, inwiefern da jemand "Schuld " hat - eine Täterstrategie ist es, dass Umfeld des Opfers entsprechend zu manipulieren.
Vielleicht hat dein Bruder gute Ausreden gehabt und deine Eltern wollten es einfach glauben. Das geschieht ja heute noch, siehe das Beispiel mit dem Fernseher.

Tu, was dir gut tut - wenn du merkst, dass dein Vater dir nicht gut tut, reduzier den Kontakt oder beende ihn zeitweise, die Tür muss nicht auf ewig verschlossen bleiben.
Mach die Therapie weiter, sorge für dich- alle anderen müssen für sich selbst sorgen.

Was ist mit deinen anderen 2 Geschwistern? Wurden die ebenfalls misshandelt?
Was haben die mitbekommen? Wie geht es denen?

Edit: beim 2. Mal lesen finde ich das noch unglaublicher, dass von den Erwachsenen keiner reagiert hat....es ist noch untypischer, dass Schizophrene in dem Alter dermaßen aggressiv werden....mit dem jungen Mann stimmt ganz gewaltig was nicht. Ich würde mal noch einen ganz anderen Auslöser vermuten, ist letztendlich aber auch völlig egal. Ich kann gut verstehen, dass dir das Vertrauen in andere Menschen so fehlt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich melde mich nach etw. längerer Zeit mal wieder, weil mal wieder was schreckliches passiert ist.

Ich habe den Kontakt mit meinen Bruder jetzt 3 Wochen lang abgebrochen gehabt und es war eine gute Besserung in Sicht was meine negative Haltung angeht.

Gestern bekamm ich von meiner Mutter eine Nachricht, das Sie brutal zsmgeschlagen wurde, von ihm.
Ich bin natürlich direkt hingefahren und habe meine Mutter mit Blut in den Haaren, im Gesicht und am Hals gesehen, obwohl sie es schon abgewischt hat. Ihr ganzes Gesicht war angeschwollen und mit Schrammen übersehen.

Als sie mir dann genau erzählt hat was abgelaufen ist, ist es mir Kalt über den Rücken gelaufen.

Mein Bruder war die vergangen Wochen nicht aggressiv, hat Sie zu mir gesagt.
Der Postpote hat geklingelt und ist dann wieder gegangen. Da fing es an.
Er hat das Fenster mit seiner Faust eingeschlagen und ist auf meine Mutter losgestürmt und hat sie brutal geschlagen. Und hat geschrien ich bring euch alle um. Meine Mutter hat sich daraufhin auf der Eckbank (Sofa) versteckt, wo er fast nicht an Sie rankamm.
Mein behinderter Bruder (Downsymdrom) war auch da. Er ist kurz wegegangen und meine Mutter hat zum Telefon gegriffen. Dann hat er das Telefon aus der Hand gerissen und quer durch den Raum geworfen. Und wieder hat er geschrien ich bring dich jetzt um. Jetzt hat meine Mutter eine Idee gehabt damit er kurz verwirrt ist. Sie hat gesagt das er am besten bis Sonntag wartet und dort dann alle umbringen kann. (Kluger Schachzug, weil er ganz klar nicht bei sich war). Jetz hat sie gesagt das er das Telefon holen soll, wegen den kaputten Fesnter. Damit sie meinen Dad anrufen kann. Er hat daraufhin gesagt, das er dabei sein will bei den Gespräch und meine Mutter sollte sich das Blut abwaschen (Weil mein Dad jeden moment nach Hause kommen kann, von der Arbeit). Er ist zum Telefon gegangen, das bisshen Kaputt war vom Werfen. Meine Mutter hat so getan, als würde Sie ins Bad gehen um sich zu reinigen, ist dann aber, als er nicht aufmerksam war, raus aus der Haustür gestürmt. Und zum Glück war mein Onkel gleich in der Einfahrt gegenüber. Und die Nachbarn sind auch gekommen. Danach wurde er sofort in die Psychatrie gefahren, von meinen Dad. (Das er da nicht die Polizei gerufen hat, er hat die Lage anscheinend nicht Richtig kapiert). Vlt. weil er auch weiß, das er mega Respekt vor ihm hat.

Hätte er sofort ein Messer in der Nähe gehabt, wäre meine Mutter jetzt vermutlich tot in den Rausch was er war.

Meine Eltern haben gesagt, das es das jetzt war mit ihm. Und er nie wieder rauskommt aus der Psychatrie oder Nachhause kommt.

Er hatte 1,4 Promile, obwohl er nicht trinken darf durch die Tabletten.
Das hat wahrscheinlich alles ausgelöst. Betrunken, Tabletten und Schizophrenie.

Das ist jetzt 2 Tage her und ich kann an nichts mehr anderes denken und meine nächster Termin bei der Phsycotherapeutin ist erst am Mittwoch und eher erreichen kann ich sie nicht, weil Sie in Ungarn ist.

Ich stürze mich jetz einglt. komplett ins zocken (Spiel keine Glückspiele) um meine Gedanekn zumindest ein wenig davon abzulenken.

Wie soll ich bis Mittwoch damit umgehen? Ich zittere, habe Wut, Trauer alles in mir.
Auch das ich jetz weiß das er für immer weggeschlossen bleibt, macht mir zu schaffen, ich weiß nicht warum.
 

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