Hallo unikat111,
ich glaube, das hat nichts mit "verkorkst" sein zu tun und wie ich der Anzahl Deiner Beiträge entnehme, hast Du Dich ja schon öfter hier zu Wort gemeldet. Ich hab nur einen Teil davon gelesen, aber vieles waren Antworten auf andere Beiträge.
Nun, da geht es Dir genau wie mir, wenn auch sicher aus anderen Gründen. Ich hab schon ziemlich lange für meine erste "Antwort" gebraucht, vorher war ich immer nur stiller Mitleser, wenngleich ich auch schon öfter mit einer Antwort begonnen und sie dann wieder verworfen habe, weil sie mir schlussendlich doch zu nichtssagend erschien. Dieses "Vorgehen" ist bei mir ein Symptom meiner Sozialen Phobie, ich kämpfe bei jeder Antwort immer ein Stück dagegen an, noch mehr bei selbsterstellten Themen.
Ausserdem denke ich (und das kenn ich aus weitreichendem persönlichem Erleben), das es weit einfacher ist, anderen zu helfen als sich selbst. Auch wenn es bei mir etwas anders liegt, da jeder Versuch (vor allem fremden) anderen zu helfen, auch gleichzeitig ein kleines Stückchen Eigentherapie ist, weil es erfordert, auf den anderen zuzugehen oder (im Internet) sich dadurch auch etwas in den Blickpunkt rückt, was Menschen mit Sozialer Phobie eigentlich gar nicht gern tun.
Ich möchte dennoch versuchen, Dir einen Ratschlag zu geben:
Egal, was Dir auf der Seele brennt... Schreib es doch erst einmal "im Kopf" auf und dann bring es Stück für Stück auf Papier (oder besser noch auf eine E-Mail, ohne einen Empfänger anzugeben und speicher es als "Entwurf") - zunächst einmal nur für Dich. Dann schlaf drüber und schau es Dir am nächsten Tag nochmal an (am besten gleich frühs, denn der Morgen ist ja bekanntlich klüger als der Abend *lächel*) und dann kopier den Text und setz ihn einfach als Thema rein.
Ich hoffe, Du kannst mit dieser Antwort etwas anfangen.
Liebe Grüsse und alles Gute
stobe