Hallo,
Ich bin wieder schwanger. Ganz frisch. Es ist das zweite Kind. Eigentlich freue ich mich, denn ehrlich gesagt, war das ziemlich überraschend und ich hab nicht mehr damit gerechnet. Ich bin aber seit dem Test nur noch am grübeln und schlecht drauf.
Grund dafür sind zum Einen der Platzmangel+katastrophalen Wohnungsmarkt. Aber ehrlich: es war jetzt schon eng. Wir haben schon immer mit einem Zimmer weniger als nötig gewohnt. Das halten wir aus.
Was mich viel mehr bedrückt: meine Mutter
Sie ist ein wirklich schwieriger Charakter. Und das sage nicht nur ich.
Bei meiner ersten Schwangerschaft war sie garnicht begeistert. Dabei bin ich in dem Alter, wo das nun nicht ungewöhnlich ist und ich habe eine Ausbildung+Job. Vielmehr störten sie die Umstände. Sie wohnt weiter weg. Sie hat mir gleich Vorwürfe gemacht, dass sie das Kind ja nie sieht dann und die andere Oma schon (Spoiler: die andere Oma hat kein Interesse). Naja das kann man ja noch verstehen.
Als nächstes wurde mir gesagt, ich solle den Schwachsinn mit Stillen sein lassen, weil sie es auch nicht gemacht hat.
Namensvorschläge wurden immer schlecht geredet. Eigentlich wurde alles schlecht gemacht, was man tat und sagte.
Sie war von Anfang an besitzergreifend. Dabei wollte niemand ihr etwas wegnehmen.
Als ich nicht wollte, dass sie samt Familie ins Krankenhaus kommt und mir Zeit im Wochenbett gibt, flippte sie komplett aus. Später eskalierte ein Streit (aus verschiedenen Gründen) am Telefon so sehr, dass sie mir mit Jugendamt drohte?! Da war ich noch schwanger. Einfach, weil es nicht nach ihrer Nase ging.
Wir hatten daraufhin ein Jahr lang keinen Kontakt. Sie meldete sich wieder und wir telefonierten hin und wieder mal. Ich halte aber alles oberflächlich, weil sie Grenzen massiv überschritten hat und mein Vertrauen weg ist. Das Kind hat sie bis heute nicht persönlich kennengelernt.
Neulich fragte sie nach Fotos in der Familiengruppe. Ich sagte, dass ich keine Fotos dort reinschicke, weil auch die Partner von verschiedenen Familienmitgliedern drin sind und einige schon kommen und gehen gesehen wurden und dann jeder Bilder von meinem Kind hat. Das hat sie gleich als Angriff gesehen, obwohl ich ihr sagte, sie könne privat gerne welche haben. Diese hat sie dann ohne mein Einverständnis in die Gruppe geschickt ... soviel zum Thema: Grenzüberschreitung
Das hat mir wieder gezeigt: sie hat mich damals nicht verstanden und tut es heute auch noch nicht.
Jetzt hab ich garkeine Lust, ihr von der erneuten Schwangerschaft zu erzählen, denn ich weiß, dass da statt Glückwünsche nur Vorwürfe kommen. Sie wird mir alles madig reden und ein schlechtes Gefühl machen. Sie möchte nicht akzeptieren, dass ich nicht in ihr Dorf ziehen möchte, da mein Mann dort beruflich im Nachteil wäre und das finanziell total blöd wäre, dort hinzuziehen und wir auch einfach zufrieden sind in unserer Stadt, sie möchte nicht verstehen, dass ich mein Kind gerne noch mit eineinhalb manchmal Stille, dass ich mein Kind nicht katholisch taufen lasse und es nicht mit Zucker und Bildschirmen beruhigt wird, nur weil das in den 90ern noch so war.
Ihre Lebensveränderungen musste man übrigens immer akzeptieren.
Ich überlege schon, es erst im 8. Monat zu sagen, um in Ruhe die Schwangerschaft zu leben. Ganz verheimlichen geht doch auch nicht. Mich plagt dann auch immer das schlechte Gewissen, obwohl mir immer gesagt wird, dass ich Grenzen setzen darf.... warum fühlt man sich trotzdem dann so schlecht??
Bin ich wirklich hier das "ar......" ?
Wie würdet ihr das handhaben?
Liebe Grüße
Ich bin wieder schwanger. Ganz frisch. Es ist das zweite Kind. Eigentlich freue ich mich, denn ehrlich gesagt, war das ziemlich überraschend und ich hab nicht mehr damit gerechnet. Ich bin aber seit dem Test nur noch am grübeln und schlecht drauf.
Grund dafür sind zum Einen der Platzmangel+katastrophalen Wohnungsmarkt. Aber ehrlich: es war jetzt schon eng. Wir haben schon immer mit einem Zimmer weniger als nötig gewohnt. Das halten wir aus.
Was mich viel mehr bedrückt: meine Mutter
Sie ist ein wirklich schwieriger Charakter. Und das sage nicht nur ich.
Bei meiner ersten Schwangerschaft war sie garnicht begeistert. Dabei bin ich in dem Alter, wo das nun nicht ungewöhnlich ist und ich habe eine Ausbildung+Job. Vielmehr störten sie die Umstände. Sie wohnt weiter weg. Sie hat mir gleich Vorwürfe gemacht, dass sie das Kind ja nie sieht dann und die andere Oma schon (Spoiler: die andere Oma hat kein Interesse). Naja das kann man ja noch verstehen.
Als nächstes wurde mir gesagt, ich solle den Schwachsinn mit Stillen sein lassen, weil sie es auch nicht gemacht hat.
Namensvorschläge wurden immer schlecht geredet. Eigentlich wurde alles schlecht gemacht, was man tat und sagte.
Sie war von Anfang an besitzergreifend. Dabei wollte niemand ihr etwas wegnehmen.
Als ich nicht wollte, dass sie samt Familie ins Krankenhaus kommt und mir Zeit im Wochenbett gibt, flippte sie komplett aus. Später eskalierte ein Streit (aus verschiedenen Gründen) am Telefon so sehr, dass sie mir mit Jugendamt drohte?! Da war ich noch schwanger. Einfach, weil es nicht nach ihrer Nase ging.
Wir hatten daraufhin ein Jahr lang keinen Kontakt. Sie meldete sich wieder und wir telefonierten hin und wieder mal. Ich halte aber alles oberflächlich, weil sie Grenzen massiv überschritten hat und mein Vertrauen weg ist. Das Kind hat sie bis heute nicht persönlich kennengelernt.
Neulich fragte sie nach Fotos in der Familiengruppe. Ich sagte, dass ich keine Fotos dort reinschicke, weil auch die Partner von verschiedenen Familienmitgliedern drin sind und einige schon kommen und gehen gesehen wurden und dann jeder Bilder von meinem Kind hat. Das hat sie gleich als Angriff gesehen, obwohl ich ihr sagte, sie könne privat gerne welche haben. Diese hat sie dann ohne mein Einverständnis in die Gruppe geschickt ... soviel zum Thema: Grenzüberschreitung
Das hat mir wieder gezeigt: sie hat mich damals nicht verstanden und tut es heute auch noch nicht.
Jetzt hab ich garkeine Lust, ihr von der erneuten Schwangerschaft zu erzählen, denn ich weiß, dass da statt Glückwünsche nur Vorwürfe kommen. Sie wird mir alles madig reden und ein schlechtes Gefühl machen. Sie möchte nicht akzeptieren, dass ich nicht in ihr Dorf ziehen möchte, da mein Mann dort beruflich im Nachteil wäre und das finanziell total blöd wäre, dort hinzuziehen und wir auch einfach zufrieden sind in unserer Stadt, sie möchte nicht verstehen, dass ich mein Kind gerne noch mit eineinhalb manchmal Stille, dass ich mein Kind nicht katholisch taufen lasse und es nicht mit Zucker und Bildschirmen beruhigt wird, nur weil das in den 90ern noch so war.
Ihre Lebensveränderungen musste man übrigens immer akzeptieren.
Ich überlege schon, es erst im 8. Monat zu sagen, um in Ruhe die Schwangerschaft zu leben. Ganz verheimlichen geht doch auch nicht. Mich plagt dann auch immer das schlechte Gewissen, obwohl mir immer gesagt wird, dass ich Grenzen setzen darf.... warum fühlt man sich trotzdem dann so schlecht??
Bin ich wirklich hier das "ar......" ?
Wie würdet ihr das handhaben?
Liebe Grüße