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schwanger und meine ältere, kinderlose, Schwester ignoriert es vollkommen...

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Wie kann man aber auch noch die Vorstellung besitzen, die jüngere Schwester dürfte nicht zuerst ein Kind bekommen? Das ist schon fast zu heftig um es glauben zu können.
Wenn dein Vater schon "typisch deine Schwester" sagt, steckt wahrscheinlich schon eine Menge dahinter. Wird nicht die erste hirnlose Vorstellung deiner Schwester gewesen sein.
 
Ach Du,

das tut wirklich weh, dass Deine Schwester so einen Hass auf Dich projeziert. Ich weiß, dass du Angst hast, dass Du sie verlierst und sie jetzt nie wieder mit Dir reden wird. Ich kann auch nicht einschätzen, ob sie das durchziehen würde. Allerdings kann ich sagen, dass solch ein Verhalten auch nicht erwachsen und sozial ist und sehr von schwarz/weiß-Denken geprägt ist.

Dir ein Versprechen abzuringen und darauf zu pochen, dass es bis zum letzten Ende durchgezogen wird, ist einfach unreif.
Wie lange hast Du gewartet: 6 Jahre? Hättest du jetzt erstmal um Erlaubnis fragen sollen?
Was wäre gewesen, wenn ihr verhütet hättet, aber es trotzdem passiert wäre? Hättest Du ihr Versprechen dann auch gebrochen und sie wäre an die Decke gegangen?
Sie hätte Dir dieses Versprechen nie abringen dürfen.

Du hast doch auch ein Leben. Dein Leben. Es so gravierend zu ändern, dass Du hinterher möglicherweise auch ohne Kinder dagestanden wärest, ist nicht richtig. Du hast doch jetzt da ideale Alter für ein Baby und es war ja auch nicht unbedingt zu erwarten, dass es wirklich so schnell geht. Vielleicht hättet ihr ja auch noch 2 Jahre üben müssen.

Die künstliche Befruchtung Deiner Schwester wird wahrscheinlich beim ersten Versuch nichts werden. Das liegt aber nicht an Dir, sondern daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es technisch klappt sowieso nur bei 20% liegt. Rauchen ist natürlich ein weiterer Faktor, der die Wahrscheinlichkeit herabsetzt.
Bitte mach' Dir keine Vorwürfe, wenn es bei ihr nicht klappt.
Und: Den Druck macht sie sich selbt, nicht Du. Sie braucht Hilfe, aber welche, die nicht aus der Familie kommt.

Nimm' erstmal Abstand von ihr. Biete ihr noch einmalig per Nachricht an, dass Du für sie da bist, wenn sie Dich braucht und dann erstmal abwarten und keinen Kontakt aufnehmen, auch wenn es schwer fällt.
Deine Schwester ist derzeit so in Rage, dass jeder Satz von Dir Öl ins Feuer gießt. Egal, was Du sagst.

Vielleicht kann Deine Mutter zu einem späteren Zeitpunkt vermitteln.

Und wie gesagt, wenn die künstliche Befruchtung nicht klappen sollte, liegt es nicht an Dir. Egal, welche Vorwürfe da kommen.

Wie gesagt, ich kann Deine Schwester nicht einschätzen und weiß nicht, ob sie es durchziehen würde, nie mehr mit Dir zu reden.
Aber sollte es so kommen: Es ist nicht Deine Schuld! Und Du brauchst keine Menschen um Dich herum, die Dich so fertig machen.
 
Ich revidiere meine Meinung nicht, aber deine Schwester ist ziemlich selbstgerecht.

Du solltest in der Schwangerschaft gut auf dich achtgeben, damit sie dir oder dem Kind nicht noch Schaden zufügt. Die Verletzung scheint ja tief zu sitzen und sollte nicht auf dich projiziert werden, also halte dich im Zweifelsfalle eher fern.

Vielleicht gelingt ihr ja noch der Erfolg und dann wird es sich sicher beruhigen.
 
Ich revidiere meine Meinung auch nicht😉
Du hast Dich jetzt wirklich sehr versöhnlich gezeigt: mehr kannst Du momentan nicht tun. Außer eben deine Scwester jetzt in Ruhe ausspinnen lassen.
Klar, ihr Schmerz sitzt tief: Aber mach Dir klar: Ihre Kinderlosigkeit hat nix mit Dir zu tun. Sie sucht halt nen Schuldigen und da kommst Du grad recht.
Das mit dem Warten, bis es bei ihr klappt ist einfach zuviel verlangt. Ich meine ....muss dann JEDER in ihrem Umfeld warten. Was soll das bringen? Die Welt dreht sich nunmal nicht um sie allein!
Scheint mir auch, dass es Deiner Schwester hier nicht in erster Linie nur darum geht, dass sie es nich ertragen kann, Dich mit Kind zu sehen, sondern dass sie es nicht ertragen kann, mal nicht die ERSTE zu sein.
Ich bin selber eine große Schwester und kann das ein ganz kleines Stück weit nachvollziehen: Ich war immer die erste und von der Kleinen Schwester überholt zu werden ist befremdlich.
Das ist aber nicht Dein Problem, sondern das deiner Schwester!
Also Du hast Dir nichts mehr vorzuwerfen (Du hast Dich für die Taschentuchsache entschuldigt, das finde ich sehr gut, aber wenn sie sich stur stellt und ihr das nicht reicht, dann ist das ihr Problem).
Versuche möglichst wenig Groll gegen Deine Schwester zu haben: Sie ist so in ihrer Welt gefangen, dass sie ihr Verhalten für logisch hält- was es nicht ist. Der Stress mit ihrerm Kinderwunsch macht sie blind und hartherzig!
Hoffentlich legt sie das ab, bevor sie selber schwanger wird....denn dieses Kind hätte dan wahrlich eine schwere Last zu tragen!
Sie bräuchte echt psychologische Hilfe!
 
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Wie kann man aber auch noch die Vorstellung besitzen, die jüngere Schwester dürfte nicht zuerst ein Kind bekommen? Das ist schon fast zu heftig um es glauben zu können.
Wenn dein Vater schon "typisch deine Schwester" sagt, steckt wahrscheinlich schon eine Menge dahinter. Wird nicht die erste hirnlose Vorstellung deiner Schwester gewesen sein.

ich kenne sowas aus meinen familienklan...und aus freundeskreis
eben wegen dem versprechen vor jahren.

ich weiss klingt naiv, aber ich habe früher auch versprechen mit meiner schwester gehabt,die ich voll glaubte,weil ic in meiner schwester eine verbündete sah...uns verband viel , dachte ich.
doch dieses versprechen wurde ohne umschweife gebrochen.
war schon für mich ein verrat.
in dem sinne wäre es eben gut gewesen,hätte die schweter das versprechen erst einmal verbal aufgelöst.


liebe te.
ich glaube deine schwetser hat mehr in dir gesehen,als du in ihr.
habt ihr euch früher sehr verbunden gefühlt und vieles geteilt?...sie fühlt sich ja verraten.....das ist sehr schwieirg, da wieder gutes herzustellen,denke ich.
es geht ja im grunde nicht um das kind,sondern um das was zwischen euch war....und was jetzt ist.
da würde ich ganz langsam versuchn,wieder kontakt und nähe zu beginnen.
aber im grunde...wenn jemand sich verraten fühlt, klappt da kaum noch eine beziehung.

 
Das typische Ding:

Dem einen fällt alles in den Schoß, der andere blickt dauernd in die Röhre und fühlt sich (zu Recht) vom Leben benachteiligt. Das ist auch kein Ding, das man mit genügend Nächstenliebe ausgleichen kann. Wenn einen das Leben immer in den A**** tritt, dann ist es nur allzu menschlich, so zu empfinden. Ich halte es auch für zu einfach, die Schwester zu verurteilen, denn für mich ist die Reaktion verständlich, obgleich sie unfair anmuten mag.

Das Problem sehe ich hier nämlich nicht in dem Kind, sondern in dem Wunsch nach Gerechtigkeit. Nach einem Ausgleich. Das Versprechen, mit dem Kinderkriegen zu warten, war ihr Notnagel, das "Schicksal" auszutricksen, indem sie sich einen Verbündeten ins Boot holt, der Rücksicht auf sie nimmt und sie auch mal als erster durchs Ziel laufen lässt, während er selbst absichtlich langsamer geht.

Und letztendlich fühlt sich das dann natürlich wie Verrat an, wenn man merkt, dass dem anderen sein eigener Erfolg dann doch lieber ist und es ihm pretty wurscht ist, ob der andere schon wieder verliert. Da wird dann das Vertrauen komplett erschüttert und man spürt die wahre Essenz von "Jeder ist sich selbst der Nächste, wenn es um den eigenen Vorteil geht". Da wird einem die eigene Schattenexistenz so richtig schön bewusst.

Die Grundfrage, die sich hier stellt, ist also meines Erachtens nach nicht "Kind oder nicht Kind", sondern die der Loyalität. In der Hinsicht gibt es aber kein richtig oder falsch, es gibt nur die Werte, die man sich selber macht, individuell unterschiedlich. So auch bei dir und deiner Schwester. Deine Schwester hat diese Loyalität sehr gebraucht und dir war das für deinen eigenen Erfolg recht egal. Für dich war der Punkt erreicht, wo du zugunsten deines eigenen Erfolges keine Rücksicht mehr auf sie nehmen wolltest. Und das Problem daran ist, dass du trotzdem du dein Versprechen ihr gegenüber und der Loyalität, die du ihr damit geschworen hast, gebrochen hast, aber gleichzeitig von ihr erwartest, dass sie DIR gegenüber so loyal ist, dir all das zu verzeihen und sich für dich zu freuen. Wie man in der Hinsicht den Spieß dreht, er spießt beide Seiten auf, da die Erwartungen beider Seiten unterschiedlich sind.

Da geht es m.E. nicht ums Gönnen oder um Neid, es geht um erschüttertes Vertrauen und das generelle Gefühl, in allem immer zu versagen.
Und wie man das Vertrauen wieder herstellt... schwierig. Ich würde das face to face Gespräch mit der Schwester suchen und genau über diese Frage Klarheit schaffen, wo eure persönlichen Grenzen liegen, was die Loyalität füreinander angeht. Denn erst wenn man das geklärt hat, kann man einen Mittelweg finden, mit dem beide irgendwie leben können.
 
@ plastikhund

ich denke da wie du, bis auf die loyalität.


ich bin selbst auch mit ähnlcihen fall betroffen und kann dazu sagen, das friden nur sein kann,wenn beide völlig erwachsen einsehen, das eben das verbündet sein,da endet wo erwachsen sein anfängt.
ist für beide ein wichtiger lernprozess,denke ich.

eventeull könen sie sich nach viel ruhe auch gegenüber stehen und sagen,man was waren wir blöd....

alos ich denke, nicht das es mit loyalität zu tun hat,sondern mit selbsttäuschung und verkerhte sicht auf das was im leben unumgänglich ist:
zu lernen erwachsen zu werden und total selbstverantwortlich zu leben.
 
Erwachsensein... das ist n ähnlich diffuser Begriff wie "Normalität".
Erwachsensein, das inkludiert für mich ebenfalls auch die Akzeptanz kindlicher Emotionen. Mit Leugnung und Selbstzensur ist noch keiner glücklich geworden.

Gefühle scheren sich nicht darum, wie alt man ist. Oder wurde für dich schonmal eine schlimme Situation nur dadurch besser, dass du dir gedacht hast "Ich bin zu alt um darunter jetzt zu leiden"? Ich denke nicht.

Es ist auch kein Weg, zu versuchen, in der hier geschilderten Situation Recht zu behalten, denn um Recht oder Unrecht gehts hier meiner Meinung nach nicht. Es geht um Emotionen und die kann man einfach nicht ausknipsen, wie es einem beliebt. Man kann aber versuchen, einen Kompromiss in der Mitte zu finden, mit dem beide gut leben können. Aber das setzt voraus, dass man erstmal herausfindet, was überhaupt erwartet wird.
 
Erwachsensein... das ist n ähnlich diffuser Begriff wie "Normalität".

hm...für mich nicht.

Erwachsensein, das inkludiert für mich ebenfalls auch die Akzeptanz kindlicher Emotionen. Mit Leugnung und Selbstzensur ist noch keiner glücklich geworden.

Gefühle scheren sich nicht darum, wie alt man ist. Oder wurde für dich schonmal eine schlimme Situation nur dadurch besser, dass du dir gedacht hast "Ich bin zu alt um darunter jetzt zu leiden"? Ich denke nicht.


naja schon irgendwie. wenn ich nicht leiden will,muss ich es nicht...das wurde mir erst mit zunehmenden alter klar.
obwohl eben erwachsen sein und alter auch nicht zwangsweise zusammen hängen.😉


erwachsen sein bedeutet eben für mich auch mit den gefühlswelten die so in einen rumschwirren klar zu kommen.

Es ist auch kein Weg, zu versuchen, in der hier geschilderten Situation Recht zu behalten, denn um Recht oder Unrecht gehts hier meiner Meinung nach nicht. Es geht um Emotionen und die kann man einfach nicht ausknipsen, wie es einem beliebt. Man kann aber versuchen, einen Kompromiss in der Mitte zu finden, mit dem beide gut leben können. Aber das setzt voraus, dass man erstmal herausfindet, was überhaupt erwartet wird.


recht und unrecht soll das ganze auch nicht bestimmen.
für mich gehts da mehr um etwas ganz anderes...um geschwister- liebe.
die mit dem erwachsen sein einfach viel einfacher gelebt werden könnte.


emotionen ...sind emotionen nicht mehr nicht weniger,man muss von ihnen nicht beherrscht werden. den umgang damit lernen,ist eben erwachsen sein,für mich.

sorry für die ausschweifende diskussion , aber gehröt ja doch irgendwie zum thema.


liebe te
ich finde es enorm,welch andrang dein thema hier hat. man sieht das es viele dinge losgetreten hat..ich hoffe du selbst kannst mit dem was hier so geschrieben wird, auch noch etwas anfangen.
ich wünsche dir ...viel kraft und send edir mal ein solches kraftpaket . 🙂
 
Würde jeder mit seinen Gefühlen klarkommen, hätte keiner Probleme mit Liebeskummer oder Trauer.
Von daher... ist man gemäß deiner Definition von Erwachsensein niemals erwachsen.

Und das mit dem "ich muss nicht leiden, wenn ich das nicht will" - sag das mal den ganzen Opfern von Gewalt und den millionen von Menschen, die nichtmal was zu fressen haben. Oder sag das den milliarden von Tieren, denen weh getan wird.
 

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