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Schwanger mit 17, ich soll abtreiben

Ach komm--- überforderte Mütter/Väter gibt es auch unter den "späten Erst-gebärenden/-Vätern..."

Dann haben sich die blöden Lebensgewohnheiten schon so richtig manifestiert ,ist der Geduldsfaden kurz etc.

..ein junger Mensch wächst in seine Aufgaben noch hamonischer rein.

Bei Schwangerschaft unter 16 würde ich da eher intensiv überlegen...aber NICHT nötigen.

Sie ist 18,wenn das Kind anfängt,zu laufen...

******************
Wenn man DIESE Betrachtungsweise nimmt (Leben vorbei,Risiken..) dann hat aber ein Jugendlicher statistisch IMMER das höhere Risiko, ZWEI potentiell von Schlaganfall,Demenz,Unfall, MS...bedrohte ALTE MENSCHEN pflegen zu müssen und sich ab 18 DAMIT sein Leben zu "ruinieren",wie so lax gesagt wird... 😛😎😀
 
Ich bin wahrlich nicht generell für eine Abtreibung. Gebe jedoch zu bedenken, dass sich dein Leben komplett ändern wird. Wenn du dich für das Kind entscheidest wird nichts mehr so sein wie zuvor.
Ich finde, für ein Kind muss man bereit sein. Ich kenne viele Jugendliche, die mit 17 Jahren noch nicht in der Lage sind für ihr eigenes Leben die Verantwortung zu übernehmen. Wie können diese dann die Verantwortung für ein anderes Leben übernehmen?

Also, die Frage, die du dir stellen solltest ist, ob du bereit bist dein ganzes bisheriges Leben der neuen Aufgabe unterzuordnen und ob du die Bereitschaft für ein anderes Leben sorge zu tragen übernehmen kannst?
 
klar sind die Rahmenbedingungen nicht optimal.

Aber ich kenne Foren, die sind voll von Frauen, die aus pragmatischen Gründen gegen ihre eigentliche Überzeugung abgetrieben haben, dann nicht damit klargekommen sind und jetzt in Zweifeln und Schuldgefühlen versinken. Es gibt sicher gute Gründe für eine Abtreibung, aber man sollte sich der Sache wirklich sicher sein.

Und das leben ändert sich immer, wenn das erste Kind kommt. Meins würde auch total anders sein als jetzt...

Sie kann zwar im Augenblick nicht auf ihre Eltern, den Freund setzen, aber das heißt nicht, dass sie allein dasteht. Es gibt viele Hilfsangebote, und die sollte sie auch in Anspruch nehmen.

Ich rate der Threaderstellerin, sich Schwanger unter 20 | schwanger-unter-20.de mal gründlich durchzuarbeiten. Die Seite ist von der BzgA und gut recherchiert. Sie kann ja auch den Eltern und dem Freund den link geben. Möglicherweise legt sich die allgemeine Panik etwas, wenn Informationen geliefert werden.

Grüße
Tomoko
 
Ich kenne Frauen, die nach dem Abbruch keine Probleme hatten, sich künftig gescheit um Verhütung kümmerten und die dankbar waren für die Chance, einen Fehler beizeiten ausbügeln zu können.
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Viele Foren werden geflutet von Berichten alleinerziehender Teenie-Mütter, die ohne Ausbildung und Arbeit dastehen und auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
Wichtig ist,dass man nicht gegen den eigenen Willen handelt. Dann heult man hinterher garantiert rum. Wenn man aber das Kind letztlich bekommt, weil man Schiss vor dem Abbruch hat, heult man auch. Nur viel länger.....
 
Ich bin wahrlich nicht generell für eine Abtreibung. Gebe jedoch zu bedenken, dass sich dein Leben komplett ändern wird. Wenn du dich für das Kind entscheidest wird nichts mehr so sein wie zuvor.

egal wie sie sich entscheidet , beide Richtungen verändern das Leben.
Wenn sie nicht damit klar kommt , verändert das das Leben und wenn sie das Kind austrägt , wird das Leben auch verändert
 
Hier ging es um die Frage: "Was soll ich tun?" Da bisher nur pro Kind argumentiert wurde habe ich eine Möglichkeit in Betracht gezogen. Natürlich muss diese Frage von jedem selbst beantwortet werden. Es gibt eben viel zu bedenken!
 
Hi,

ich bin ganz und gar nicht der "Pro-Kind"-Meinung um jeden Preis.
Man muss den Einzelfall betrachten und seine Motive hinterfragen.
Nicht jedes Mädchen, dass sich für das Kind entscheidet, tut dies im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Manche haben totale Angst vor dem Abbruch, nicht zuletzt, weil ihnen Horrorgeschichten über mögliche "Folgeschäden" eingeredet werden. Vor diesem Hintergrund wäre ein Abbruch sicher stimmiger.
Schade ist es, dass die TE sich gar nicht mehr äußert...

Liebe Grüße

Monarose
 
ich bin auch ganz und gar nicht der "Pro-Kind"-Meinung um jeden Preis - aber die Entscheidung wie auch immer sie ausfällt ist, von so einer Tragweite, dass sie besonders gut überlegt sein will.

Und ich finde es sehr wichtig, dass diejenige, die die Entscheidung hauptsächlich tragen muss, sie auch trifft. Wie Monarose sagt, wichtig ist, dass man sich nicht gegen den eigenen Willen zu etwas drängen oder überreden lässt.

Liebe TE - vielleicht magst Du Dich ja doch noch mal melden?

Grüsse, Adele
 
Hallo Knups,

sicher hast du deine Entscheidung in der Zwischenzeit getroffen und ich hoffe, dass es dir damit gut geht.

Mir ist es aber sehr wichtig, dir mitzuteilen, dass man sich in allen Situationen, die mit Schwangerschaftskonflikten verbunden sind, an eine Beratungsstelle wenden kann. Dort sind Menschen für dich da, mit denen du reden kannst, die wissen, wo man z.B. welche Gelder beantragen kann und die dich auch seelisch unterstützen können. Sie können auch Gespräche vermitteln usw.

Du kannst online einfach mal rumstöbern, welche Organisation (es gibt auch andere- und bessere- als Caritas und pro Familia!) es bei dir in der Nähe gibt oder welche man auch über das Telefon erreichen kann.

Ich kann dir diese hier besonders empfehlen:

Willkommen bei Kaleb-Rhein-Westerwald.de

Auch jetzt nach der Entscheidung für oder gegen das Kind kannst du dich gerne an solche Stellen wenden.

Liebe Grüße

*Gummibärchen*
 

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