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Schutz vor Gewalttätern?

Du kannst doch nicht allen ernstes einen Kompromisslosen Umgang mit solchen Monstern von den Kosten abhängig machen.
Klar, dem nächsten missbrauchten Kind sagen wir einfach, es tut uns leid, aber der böse Onkel der dir das angetan hat kann nicht eingesperrt werden, weil das zu teuer ist, und die Therapie ja auch noch bezahlt werden muss.

Pfui! Mir kommt gleich das Frühstück wieder hoch!:mad:

Cheney
 
Es war vom "Wegsperren für immer" die Rede. ( Manche wissen manchmal selbst nicht, was Sie geschrieben haben ) Und dafür sind die Kosten eben nicht tragbar. Ganz abgesehen davon, daß niemand das Geld hat in neue Gefängnisse ( und es wären sehr viele ) zu investieren und Cheney, es wollen auch nur die wenigsten Menschen ein Gebäude mit Monstern in ihrer Nähe.
Du kannst Dich jetzt wieder abregen oder Dich auskotzen.
 
Ich gebs auf! Ihr wollt oder könnt mich nicht verstehen.
Schade, denn hier geht es um ein sehr ernstes Thema, das wie ich finde nichts mit Kosten zu tun hat.
Sondern einzig und allein dem Schutz unserer Kinder.
Na ja, macht ruhig weiter so!

Cheney
 
Monster?

Ich denke, 3/4 von denen sind nicht rückfallgefährdet?!?



Zu den Kosten. So eine Gewehrkugel ist sooo teuer ja nun nicht.





Darkside

Die Todestsrafe kann niemand ernsthaft fordern!

Aber die Kosten für eine Therapie kann man sich bei Pädophilen getrost sparen! Das wäre schonmal ein erster Schritt um Kosten zu senken.

Cheney
 
Es ist eigentlich nur schade, daß ich mich um Zahlen, Daten und Fakten bemühe und hier andere mit dümmlichen Bemerkungen antworten. Es wäre besser, wenn sich diese Leute einfach mal mit der Realität beschäftigen würden.
Wenn man "Argumente" wie Gewehrkugel oder "wegsperren für immer" benutzt, dann sollte man zumindest einige Zahlen anführen können.
Da die größte Anzahl dieser Delikte in den Familien passiert, müsste man also den Vater oder die Mutter ( auch etwa 10% Frauen sind Täter ) wegschließen für immer oder erschießen. Also auch die Ernährer der Familie. Wer soll bitte anschließend für diese Familien aufkommen? Der Steuerzahler?
 
Die Zahlenangabe "nur 20 bis 25 % werden rückfällig" stammt nicht von mir.



Diese Argumentation ist blanker Hohn. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer. Frag doch mal Betroffene (gibt ja genug hier), ob sie möchten, dass Papi und Mutti wieder nach Hause kommen und Geld verdienen (und nachts mal an der Kinderzimmertür klopfen, vielleicht, man weiß ja nie).
Der Steuerzahler, natürlich der Steuerzahler, wer denn sonst? Ich gebe mein Steuergeld gerne für diese Leute aus, anstatt irgendwelche dämlichen Wahlen im Kongo zu finanzieren oder einen Feldzug dieses Affen jenseits des Atlantiks.





Darkside

Ja Darkside, ausser mit der Bemerkung über den Affen jenseits des Atlantiks hast du recht.
Nur leider verstehen das manche Leute hier nicht. Wenn man allein schon die Therapiekosten für Pädophile einsparen würde, dann könnte man eine Menge Geld sparen.
Was mich besonders stört, ist das hier permanent darüber diskutiert wird, wie ach so human man mit Tätern umgehen muss.
Und das dabei auf die Kosten für deren Unterbringung hingewiesen wird, ist wirklich nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht der Opfer!
Demnächst wird von manchen hier vieleicht noch angeprangert das die Kosten für Hilsorganisationen die sich dem Opferschutz widmen auch zu hoch sind!
Man muss sich wirklich langsam fragen wie Kinderfreundlich dieses Land wirklich ist.
Manche Beiträge hier sind eine Schande für unsere Gesellschaft!

Cheney
 
Ich habe gesagt, und dabei den Leiter des Maßregelverzuges in Hamburg zitiert: Sexualstraftäter haben ein Rückfallrisiko ( Risiko!!! ) von 20%
Wer ein wenig rechnen kann, kommt da nicht auf ein Viertel. Sondern halt ein Fünftel.
Es werden im Jahr 6000 Sexualstraftäter verurteilt und die Wegschließung aller würde im ersten Jahr 800 Millionen Euro kosten. Wenn man also immer alle wegschließen würde, verfielfacht sich das - man bedenke, das auch diese leute manachmal 80 oder 90 Jahre alt werden. Es müssten eine hohe Anzahl Gefängnisse gebaut werden und man müsste Plätze dafür finden.
Allein schon eine grobe Berechnung zeigt uns, daß hier polemische Aussagen eben nicht weiterführen.

Niemand hat davon gesprochen, daß verurteilte Straftäter/innen in die Familie zurücksollen. Der Unterhalt kann selbstverständlich - wie das ja auch meistens ist - auch woanders verdient werden.

Ich habe noch ein Argument gefunden: gegen die Todesstrafe spricht nicht nur die mangelnde Abschreckung ( Amerika hat etwa 3 mal soviel Sexualmorde wie die Deutschen im Schnitt ) sondern auch die bewiesene Tatsache, daß Täter bei Androhung der Todesstrafe ihre Opfer gleich umbringen.
 
Richtig, aber was nun? Alle Väter und Mütter einsperren und die Kinder in Waisenhäusern aufwachsen lassen? Wäre sicher genauso blöd, wie wenn einer sagt: Eine Gewehrkugel kostet nicht viel.
Die meisten Opfer erstatten keine Anzeige, weil es eben um Vater, Mutter, Onkel oder einen anderen Verwandten geht.
Nur, auch mit der einer geschätzten Dunkelziffer erreichen weder wir noch der Staat irgendwas. Mach doch mal einen Vorschlag der Substanz hat!

Ich schlage zum Beispiel als erstes vor, das Kindergeld wie früher in der DDR von regelmäßigen "Vorführungen" bzw. Untersuchungen von allen Kindern bei Ärzten abhängig zu machen. Mindestens alle drei Monate. Und diejenigen Eltern die sich nicht daran halten, können und müssen vom Jugendamt besucht werden.
 

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