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Schulwechsel durch Umzug - 2. Fremdsprache wird im neuen Ort nicht angeboten -Was tun

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Hallo Lehrergast, hallo Kollege!

Wie Du aus meiner Grußadresse entnehmen kannst, habe ich selbst im Schuldienst gearbeitet und dort ähnliche Probleme kennengelernt.
Wir hatten sehr viele Schüler aus dem russischen Sprachraum, denen, wenn sie zu uns kamen, es in der Regel an den nötigen Kenntnissen in Englisch fehlte und es in vielen Fällen demzufolge nicht mehr möglich war, die Befähigung in Englisch nachzuholen.
Dann gab es das Instrument der Feststellungprüfung. Die Schüler wurden zum Erwerb des Schulabschlusses dann nicht in Englisch, sondern in Russisch geprüft. Und Russisch erschien dann an Stelle von Englisch im Zeugnis.
Erkundige dich doch bitte bei der Schulaufsicht, ob es in Eurem Fall nicht eine vergleichbare Lösung gibt, zumal das im Sinne der Gleichbehandlung eigentlich logisch wäre.

Ich wünsche dir Erfolg!

Burbacher
 
Wenn ich als Lehrer in NRW (nicht in Bayern!) die Bayern überschätze (was ich nicht glaube), dann soll das Lokalpatriotismus sein?

Nun, dann sage ich es anders...
Es gibt einige Motive die dazu führen können, dieses zu behaupten. Politische Gesinnung wäre auch möglich.
Oder kennst du den Erfolg des NRW Schulsystems eben doch nicht? 🙂
Es ist, statistisch gesehen, erfolgreicher.

Aber Ernsthaft:
Es gibt keinen statistischen Beweis dafür, dass etwa das bayrische Schulwesen erfolgreicher wäre. Die Anzahl der Schulabschlüsse ist es nicht...
Bayern hat zudem Nachholbedarf was die Vorgaben an Ganztagsbetreuung angeht.
Daher u.a. die Herdprämie? 😀

Was ich zugebe ist, dass Bayern über mehr Geld verfügt im Schulwesen, doch es hat auch nicht den Wandel vollziehen müssen wie vergleichbar NRW.

Zudem hat deine Aussage eine gewisse Komik, weil du dann gewissermaßen deinen eigenen Schulabschluss (in NRW gemacht ?) herabwürdigst...
Und Fakt ist auch, dass der Erfolg in Bayern hauptsächlich aus den neuen Bundesländern und u.a. aus NRW "importiert" ist.
 
Ich wüsste gerne mehr über das Thema. Mag da einmal jemand etwas belegen?


Interessierte Grüsse!
Landkaffee

Hallo Landkaffee,

Ich kenne das auch so wie Burbarcher das schreibt... Per Sondergenehmigung in einer anderen Sprache eine Prüfung machen. Deshalb mein Rat sich an das Kultusministerium zu wenden.
Zwar ist die Schulbehörde des Bezirkes zuständig, doch diese sind in der Praxis recht unbeweglich.
Zudem ist es schwierig einen Unterricht zu besuchen. Doch es muss nicht die Schule selbst sein!

Ich fürchte aber, dass sich dieser Umzug selbst negativ auf fast alle Noten auswirken wird. Doch das wäre garantiert von Bayern nach NRW ebenso möglich.
 
Hallo Landkaffee,

Ich kenne das auch so wie Burbarcher das schreibt... Per Sondergenehmigung in einer anderen Sprache eine Prüfung machen. Deshalb mein Rat sich an das Kultusministerium zu wenden.
Zwar ist die Schulbehörde des Bezirkes zuständig, doch diese sind in der Praxis recht unbeweglich.
Zudem ist es schwierig einen Unterricht zu besuchen. Doch es muss nicht die Schule selbst sein!

Ich fürchte aber, dass sich dieser Umzug selbst negativ auf fast alle Noten auswirken wird. Doch das wäre garantiert von Bayern nach NRW ebenso möglich.

Habe da etwas markiert, worüber ich nochmals nachdenke.
Das Prozedere an sich, das ist mir bekannt.
 
Ich habe mich nochmals ausführlich umgesehen und bleibe bei meiner Einschätzung, dass in dem geschilderten Fall Niederländisch als zweite Fremdsprache anerkannt wird.
Das ist schon im Sinne der Gleichbehandlung gar nicht anders denkbar. Als Betroffener sollte man sich deshalb direkt an das zuständige Bildungs-bzw. Kultusministerium wenden. Um die Geschichte zu beschleunigen, würde ich als Vater dem Ministerium dazu eine Kopie des Zeugnisses mit dem Testat über die Teilnahme am Unterricht im Fach "Niederländisch" faxen.
Manchmal muss man den direkten Weg gehen und als Erziehungsberechtigter ist man nicht an den Dienstweg gebunden.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, dann sage ich es anders...
Es gibt einige Motive die dazu führen können, dieses zu behaupten. Politische Gesinnung wäre auch möglich.
Mein Motiv ist blankes Entsetzen über die Leistungen des Schulsystems in NRW. Die Leute bekommen Abitur, können aber nicht einmal Punkt- vor Strichrechnung.

Oder kennst du den Erfolg des NRW Schulsystems eben doch nicht? 🙂
Es ist, statistisch gesehen, erfolgreicher.

Aber Ernsthaft:
Es gibt keinen statistischen Beweis dafür, dass etwa das bayrische Schulwesen erfolgreicher wäre. Die Anzahl der Schulabschlüsse ist es nicht...

Wenn du die reine Zahl der Abiturienten als Erfolg für NRW wertest, ja dann ist NRW wahrlich erfolgreich.

Kein Wunder, wenn man jedem das Abitur hinterherschmeißt.

Von der Qualität her aber sieht es zappenduster aus.

Fühle mich grade mächtig verarscht von Abiturprüfungen... ein Großteil der Ergebnisse steht schon in den Aufgaben drin. Damit auch jeder merkt, wenn er sich verrechnet hat. Man kann nicht ableiten? Macht nichts... die Ableitungen werden einem angegeben, man soll sie nur überprüfen.
 
Ich habe das Buch "schulfrust" gelesen. Die Autorin zog von Hessen nach Berlin Kreuzberg. In Hessen drohte ihr nicht versetzt zu werden, in Berlin war sie Klassenbeste.

Wir sind von Niedersachsen nach Schleswig Holstein gezogen. Meine Tochter wollte hier Spanisch weitermachen und das Schulministerium konnte uns nur insofern weiterhelfen, dass es mir eine Schule anbot, wo es Chinesischunterricht gäbe. Da fühlte ich mich ganz schön vera...Die Schule gab es allerdings wirklich und Spanisch war damals noch nicht so verbreitet wie heute. Meine Tochter hatte damals Zweien und Dreien im Gymnasium in Niedersachsen und der neue Rektor ihrer Schule in SH hat ihr jede Drei zum Vorwurf gemacht. Am liebsten hätte er sie gar nicht auf seine Schule gelassen. Für ihn war man mit Dreier auf dem Gymnasium offenbar überfordert und falsch.

Wir haben zweimal das Bundesland gewechselt. Das setzt Kindern zu. Am Anfang hatte meine Tochter nur Einser.

Man rechnet doch für jede Schulform eine Note rauf bzw. runter. Dann hätte die Tochter des TE auf der Realschule lauter Zweien. Ist man damit unterfordert? So dass man sich langweilt?
 
Die Frage ist schon etwas her: Mein Bruder (alleinerziehend, Mutter interessiert sich nicht fürs Kind) hatte ein ähnliches mit seiner Tochter Problem und musste durch den Job umziehen. (Er hat einen Vertrag, nach welchem er bundesweit eingesetzt werden kann, aber der wurde unterzeichnet, als noch keine Ehe oder gar Kinder existierten). Sie ist dann im Bundesland geblieben und auf ein Internat gegangen. Der Unterricht wurde da zwar nicht angeboten, aber man hat erlaubt, die entsprechende (bekannte) Fremdsprache zu lernen.
 

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