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Schulverweigerung -

G

Gast

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Hallo;

unser Sohn ist 9Jahre und geht in die 3. Klasse.
Er hat seit der 1. Klasse Probleme sich in die Klassengemeinschaft zu integrieren.
Es gibt Phasen, da klappt es ganz gut. Nur ist dies viel zu selten.
Meist verweigert er die Mitarbeit und stört die anderen Kinder beim Lernen.
Er stört mit zwischen Rufen, schreiben, heulen, werfen und schlagen.
Auch sein Arbeitsmaterial muss darunter leiden.

Beim Schul- und Kinderpsychologen waren wir schon.
Er hat einen überdurchschnittlichen IQ.
Wobei er auch dort Teilweise die Test boykottiert hat.

Die Grundschule möchte ihn nun schnellstmöglich aus der Klasse und Schule "entfernen".

Die Frage ist nur - WOHIN?
Wer kann uns helfen.

Unser Sohn lebt bei der Mutter in der nähe von Bonn
Ich als Vater lebe in der Nähe von Köln.
Er ist alle 14Tg übers WE bei mir.

Danke
 
Quatsch, wenn Dein Sohn überdurchschnittlich intelligent ist, braucht er die Herausforderung und die kriegt er nicht, wenn er mit nicht so intelligenten Kindern zusammen gepfercht ist.
Vielleicht hilft es, wenn er einen Hochbegabtentest macht. Allerdings solltet Ihr ihm sehr sensibel erklären, worum es dabei geht.
Die Psychologen Nummer nervt ihn sicher und verhaltensauffällige Kinder schaden seiner Psyche, ich bin überzeugt er ist ziemlich sensibel für alles was von aussen auf ihn zu kommt!

Grundschullehrer sind in der Mehrzahl das Allerletzte. Verknöcherte alte oder junge Lehrer, die überhaupt nicht wissen, was sie den Kindern antun, die überhaupt keine Ahnung von Pädagogik haben und nur ihren Beamtenstatus halten wollen und das möglichst gemütlich und ohne Arbeitsaufwand.
 
Er scheint unterfordert zu sein, wofür ja der überdurchschnittlie IQ spricht - kein Grund, ihn gleich durch [die] Psychologen-Mühle drehen zu lassen, inklusive Einweisung.

Dass man in seiner Klasse nicht auf ihn eingeht, sieht man ja. Vielleicht wäre zunächst eine andere Schulklasse o. gar Grundschule eine Lösung, nur nicht diejenige, die das Schulamt vorschlägt, da die das gerne abkarten, zum Nachteil des Schülers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem werden Schüler so gut wie immer als verhaltensgestört deklariert, ob das nun der Wahrheit entspricht oder nicht - Hauptsache, man kann sie abschieben, passen sie nicht ins Kontor.
 
AW: Förderschule für verhaltensauffällgie Kinder

Dein Junge ist wahrscheinlich in einer Förderschule für verhaltensaufällige bzw. verhaltensgestörte Kinder besser aufgehoben, denn dort gibt es kleinere Klassen und spezielle spychologische und soziale Einzelförderung.

Auch die Vorstellung bei einem Kinder- und Jugendpsychologen wäre gut, der das Kinder auch für einige Zeit in die Kinder- und Jugend-Psychiatrie einweisen könnte.

Ja, alles was nicht der Schablone entspricht wird auf die Beklopptenschule abgeschoben und in die Klatsche eingewiesen. Nur wer reinpasst, darf bleiben. Mir kommt das Kotzen. Fehlt nur noch Eisbaden als Tipp, da wird er ruhiger. Ich halte auch mein Maul, wenn ich ne Lungenentzündung habe.

Dieses Abschieben bzw. das fehlende Wissen und die fehlende Bereitschaft, sich mit Kindern auseinanderzusetzen, die etwas anders sind, ist ein großes Problem unseres Schulsystems. Jedoch kann man da wenig machen. Es gibt alternative Schulkonzepte (z.B. Montessori). Ich kenne mich damit wenig aus, auch nur die Sachen, die ich lese. Die einen halten das für Mist, die anderen schwören drauf. Vielleicht mal darüber informieren und selbst eine Meinung bilden. Problem wohl hier, diese Schulen kosten nicht zu knapp Geld.
 
Ja, das Problem ist immer, dass alles, was nicht der Norm entspricht, nicht zu knapp Geld kostet. Und die Norm ist, gelinde gesagt, beschissen. Seien es nun Kassenleistungen oder Schulformen, die zur Auswahl stehen, oder was auch immer. Mit Kohle kannst du dir den tollsten Werdegang leisten, ohne musst du fressen, was zur Auswahl steht, auch wenn das ein lächerlicher Witz ist. So heißt es bei Problemen aller Art: Stell dich nicht so an! Und Besonderheiten, seien es nun psychische oder organische Störungen, Hochbegabung usw., werden einfach geleugnet und ansonsten als geldfressender Blödsinn angesehen, den man einfach ignorieren und abschieben kann.
Z.B. ADS bei Erwachsenen ist, laut Kassen, NICHTEXISTENT! Obwohl es nachgewiesen wird und durchaus existiert, Hauptsache, keiner muss sich damit auseinandersetzen. So sind auch Medikamente und sogar die Diagnose kostenpflichtig, fängt bei 200 Tacken an und aufwärts. Sind die alle bescheuert? Wer sucht sich sowas denn aus? Und es kann mir auch keiner erklären, dass sowas teurer ist als andere "Wehwehchen". Ich könnte tausend solcher Beispiele aufzählen, aber was solls - Fakt ist, könnt ihr für die bessere Schulform nicht blechen, wirds wohl doch auf die Beklopptenschule hinauslaufen. So ist das hier eben. Habe ich damals übrigens genauso erfahren, in einem hochgelobten, ach so renommierten Gymnasium. Was nicht reinpasste, wurde von Lehrern und Schulleiter höchstpersönlich rausgemobbt. Lehrer sind, neben Ärzten, die schlimmsten! Das sind oft (nicht immer, aber oft) Leute ohne Sozialkompetenz, die über das Schicksal von anderen Menschen entscheiden (dürfen), ohne eine Konsequenz zu erfahren.
 

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