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Schulsport loswerden

Hallo Anonymi! Es geht um kleiner Freak, da hast du recht. Aber die scheint sich auch für deine Probleme zu interessieren. Deswegen eine Bemerkung an Deichgräfin: Mein 13jähriger Sohn ist 1,70m groß und wiegt 46 Kilo. Er hat motorische Probleme und Fußfehlstellung. Trotzdem beharren verschiedene Lehrer darauf, das Sport für ihn richtig und wichtig wäre.Auch eine ärtzliche Sportbefreiung ficht sie nicht an. Ich bin zum 4. Mal in diesem Schuljahr in die Schule "vorgeladen", diesmal mit Mann und Direktor. Ich bin also sehr an Schulsport als Wahlfach interessiert, zumal meine Tochter sehr sportlich ist. Ihre schlechteste Note im Zeugnis war einmal eine zwei, sonst nur einsen. Ich glaube daher beurteilen zu können, das Sport eben ein Hobby ist und nicht für jeden geeignet.

Eben das sehe ich anders.
Schulsport muss es auch für Deinen Sohn geben. Gerade WEIL er motorische Probleme hat. Und TROTZ seiner Fußfehlstellung. Es muss halt daran gearbeitet werden, wie dieser Unterricht auszusehen hat. Was fördernd für ihn ist und was nicht. Also Absprachen mit dem dem zuständigen Arzt/Physiotherapeuten.
Es kann nicht sein, dass es komplett gestrichen wird. Eine Behinderung ist kein Argument gegen Sport. Für diese Menschen ist die Gesundheitsförderung genau so wichtig...
 
Eben das sehe ich anders.
Schulsport muss es auch für Deinen Sohn geben. Gerade WEIL er motorische Probleme hat. Und TROTZ seiner Fußfehlstellung. Es muss halt daran gearbeitet werden, wie dieser Unterricht auszusehen hat. Was fördernd für ihn ist und was nicht. Also Absprachen mit dem dem zuständigen Arzt/Physiotherapeuten.
Es kann nicht sein, dass es komplett gestrichen wird. Eine Behinderung ist kein Argument gegen Sport. Für diese Menschen ist die Gesundheitsförderung genau so wichtig...

Das sehe ich jetzt wieder anders!

Bevor er im Sportunterricht gedisst wird oder so sollte er ne dauerhafte Sportentschuldigung bekommen ABER sollte privat iwas machen!

Das geht,hat mir der Arzt gesagt!

Der Arzt bräuchte nur ne Sicherheit,dass ihr Sohn das auch macht!


LG,
Anonymi
 
Das sehe ich jetzt wieder anders!

Bevor er im Sportunterricht gedisst wird oder so sollte er ne dauerhafte Sportentschuldigung bekommen ABER sollte privat iwas machen!

Das geht,hat mir der Arzt gesagt!

Der Arzt bräuchte nur ne Sicherheit,dass ihr Sohn das auch macht!


LG,
Anonymi

Ich denke halt, dass man vorhandene Probleme wie Mobbing oder Dissen anders in den Griff bekommen kann. Weglaufen, sich davor drücken ist nie eine Lösung.
Das würde aber eine andere Mentalität im Schulprogramm erfordern, davon sind Regelschulen noch meilenweit entfernt..
 
Ich denke halt, dass man vorhandene Probleme wie Mobbing oder Dissen anders in den Griff bekommen kann. Weglaufen, sich davor drücken ist nie eine Lösung.
Bei mir gibt es wiegesagt kein "direktes" Mobbing MEHR (dagegen kann man btw kaum was unternehmen) aber ich gehe trotzdem mehr daran kaputt, als dass es mir was bringt.
Das würde aber eine andere Mentalität im Schulprogramm erfordern, davon sind Regelschulen noch meilenweit entfernt..
Genau deshalb ist es (zumindest noch heute) das beste, sich einfach ein Attest geben zu lassen. ich glaube kaum, dass es mir in irgendeiner Weise fehlen wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin eigentlich der meinung, dass Schulsport durchaus sinnvoll ist. Die Realtät ist halt, dass viele Kinder sich gar nicht mehr bewegen.
Allerdings denke ich, dass Schulsport in der Oberstufe wirklcih sinnfrei ist. Entweder hat man da schon ne Sportart für sich gefunden und hat Freude dran oder eben nicht. Aber zwischen den ganzen Kursen die ins Abi zählen dann auch noch nachmittags, oft 9. und 10. stunde sport zu machen bringt wirklich nichts.

Was das Mopping angeht.... ich habe, vorallem wegen meiner Figur große Probleme bei Sportarten wie Schwimmen, etc. Ich zeige mich ungern und meine Kondition ist nicht die beste. Früher, an meiner alten Schule wurde ich auch gemobbt, war die dicke die es halt nicht konnte. Als ich dann die Schule gewechselt habe, hab ich für mich einen neuanfang gemacht und ein selbstwertgefühl entwickelt.
Der Unterricht macht keinen Spaß, aber ich verstehe mich mit allen super und niemand lästert oder reißt sprüche. Wenn man nur einigermassen selbstbewusst auftritt wird man auch nicht fertig gemacht, wenn mans nicht so gut kann. und trotzdem ist es für mich innerlich manchmal schwer - dann denk ich dran, dass es nicht schlimm ist wenn ich diese eine sache nicht kann(wer braucht schon sport 😀) und das mich deswegen niemand mehr oder weniger lieben wird als wenn ich es könnte.
In der Oberstufe achet doch drauf, dass ihr kurse mit euren freunden zusammen wählt, dann seid ihr sicher, dass ihr da mit leuten zusammen seit die ihr mögt und die euch mögen. das gibt sicherheit.
 
Der Unterricht macht keinen Spaß, aber ich verstehe mich mit allen super und niemand lästert oder reißt sprüche.
In der Oberstufe achet doch drauf, dass ihr kurse mit euren freunden zusammen wählt, dann seid ihr sicher, dass ihr da mit leuten zusammen seit die ihr mögt und die euch mögen. das gibt sicherheit.

Da hast du Recht.
Wenn man einigermaßen beliebt und selbstbewusst ist und Freunde hat, die einem im Rücken stehen, hat man es auch beim Sport um einiges leichter. Aber das hat nunmal nicht jeder und diese Leute (wie ich) haben es dann doppelt so schwer, weil der Sport sie dann noch zusätzlich runterzieht und in eine "Versager/Trottelrolle" steckt. 🙁
Mit wem man in einem Kurs ist, kann man sich an vielen Schulen leider auch nicht aussuchen.
 
Hallo Sori, es ist ziemlich gewagt, Behinderungen mit Schulsport behandeln zu wollen, selbst Krankengymnasten können nicht alles "wegtrainieren".
Zur Gesundheit von Schulsport ein paar nackte Zahlen: Laut Bundesverband der Unfallkassen gab es 2004 bei ca. 9,64 Millionen Schülern 522331 registrierte Unfälle Das 14jährige Mädchen und der 16jährige Junge die beim "Sportfest" zusammengebrochen und anschließend gestorben sind, sind natürlich nicht registriert, sie hatten ja keinen Unfall.(Quelle: Foccus online). Die Schüler müssen zugebeben, das sie selbst schuld sind, warum wohl? Vielleicht weil es im Grundgesetz eigentlich das Recht auf körperliche Unversehrtheit gibt? Für Hobbysportler ist das okay, aber für Zwangssportler???
Zum Vergleich:2006 gab es bei 39,7 Millionen Erwerbstätigen 844000 Arbeitsunfälle.
 
Hallo Sori, es ist ziemlich gewagt, Behinderungen mit Schulsport behandeln zu wollen, selbst Krankengymnasten können nicht alles "wegtrainieren".
Zur Gesundheit von Schulsport ein paar nackte Zahlen: Laut Bundesverband der Unfallkassen gab es 2004 bei ca. 9,64 Millionen Schülern 522331 registrierte Unfälle Das 14jährige Mädchen und der 16jährige Junge die beim "Sportfest" zusammengebrochen und anschließend gestorben sind, sind natürlich nicht registriert, sie hatten ja keinen Unfall.(Quelle: Foccus online). Die Schüler müssen zugebeben, das sie selbst schuld sind, warum wohl? Vielleicht weil es im Grundgesetz eigentlich das Recht auf körperliche Unversehrtheit gibt? Für Hobbysportler ist das okay, aber für Zwangssportler???
Zum Vergleich:2006 gab es bei 39,7 Millionen Erwerbstätigen 844000 Arbeitsunfälle.

Natürlich geht das. Wenn es vernünftig abgesprochen ist - eben mit Arzt und Krankengymnastin, die genau erklären, was erlaubt ist und was nicht. Dabei gehts auch keinenfalls ums Wegtrainieren oder Heilen einer Behinderung, sondern darum, TROTZ Behinderung am Sport teilzuhaben.
Das ist an allen Sonderschulen NORMAL.
Den Fall mit den beiden Jugendlichen kenne ich nicht.
ABER: Deine Zahlen sagen nicht viel aus. Um welche Verletzungen handelt es sich denn da? Unfall kann ja vieles heißen und auch nur eine KLeinigkeit sein. Dann müsste man auch Pausen, den Technikunterricht, das Chemiexperiment und die Klassenfahrt verbieten, weil da ständig Verletzungen auftreten.
Der Spruch mit körperlicher UNversehrtheit bezieht darauf, dass niemand vorsätzlich verletzt wird. Natürlich muss im Sportunterricht auf Sicherheit geachtet werden, aber UNfälle passieren nun mal...
 
Hallo kleiner Freak,
oh, wie sehr kann ich Dich verstehen, ich bin zwar schon 43 Jahre, aber "schulsportgeschädigt". Vor dem Schwimmunterricht hatte ich Magenkrämpfe, beim Fußball im Turnen war ich der Letzte, der ausgewählt wurde. Sogar ein 100kg-Junge aus meiner Klasse wurde gewählt, ich nicht. Habe gelitten ohne Ende. Aber ich habe immer mitgemacht. Heutzutage sollte es wichtig sein, mitzumachen und nicht der Schnellste zu sein, offensichtlich haben die Pädagogen an Deiner Schule das noch nicht verstanden........
Versuche einfach, Deinen Sport herauszufinden, etwas, das Dir Spaß macht. Mit der Zeit stellt sich der Erfolg ein. Ich fahre Rennrad, laufe, mache Skilanglauf (es gibt auch Rollski), das ist was für Leute mit langsamer Motorik. Ich kann Dir sagen, beim letzten Klassentreffen war ich so ziemlich der Einzige ohne Bierbauch und Doppelkinn!!!!!! Und ich fühle mich gut, nur das zählt. Beim Skilaufen (Abfahrt) wurde ich ausgelacht, weil ich mir das schnelle Umstellen von Berg- auf Talski nicht merken konnte, da bin ich ganz alleine zum Langlaufkurs gegangen und nun bin ich ein freak. Mach´was, das Dir guttut und Erfolg bringt, das macht Dich stark und der Lehrer kann Dich dann mal, weil Du weißt, wwas Du kannst. Weglaufen mit Attest, evtl. schwänzen? Nein!!!! Laß´es bleiben, Du kannst nicht Dein ganzes Leben Atteste bringen. So wirst Du lernen, auch im Erwachsenenleben unangenehme Aufgaben zu bewältigen, selbstbewußt und stark.
 
Mach´was, das Dir guttut und Erfolg bringt, das macht Dich stark und der Lehrer kann Dich dann mal, weil Du weißt, wwas Du kannst. Weglaufen mit Attest, evtl. schwänzen? Nein!!!! Laß´es bleiben, Du kannst nicht Dein ganzes Leben Atteste bringen. So wirst Du lernen, auch im Erwachsenenleben unangenehme Aufgaben zu bewältigen, selbstbewußt und stark.
Genau diese Aspekte sind es ja...
Sport tat mir halt bisher nicht so wirklich gut... und er bringt mir schon garkeinen Erfolg oder macht mich stark (das Gegenteil ist ja eher der Fall)
und ich weiß auch, was ich kann. Nämlich gar nichts.

Mit dem Weglaufen hast du schon recht. Das habe ich mittlerweile auch langsam erkannt. Nach Onlinespielsucht.
Aber ich setze nunmal trotzdem meine Prioritäten. Hab ich denn was vom Schulsport? Gibt es irgendwas, für dass es sich lohnt, da mitzumachen außer der Solidarität, dass meine Mitschüler (mit denen ich kaum was zu tun habe) auch alle mitmachen aber dabei bei weitem seelisch nicht so leiden wie ich? Nein eben nicht. Nichtmal die Note! Es gibt für mich keinen Grund mehr, da hinzugehen. Keinen einzigen.

Versuche einfach, Deinen Sport herauszufinden, etwas, das Dir Spaß macht. Mit der Zeit stellt sich der Erfolg ein.
Ich werds versuchen... aber mir liegt halt nichts, das ist das Problem.
Weder Ballspiele, noch tanzen, noch Ausdauersport, noch kampfsport.
Dann müsste es in der Nähe sein. Ich hab wegen der Schule nicht viel Zeit und auch noch Hobbys. Ich komm mit meiner Zeit kaum zurecht. etcetc.
 

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