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Schule

Sulamita

Aktives Mitglied
Hallo,

ich habe die letzte Zeit viele Schwierigkeiten mit meiner 9 Jährige Tochter.
Sie ist jetzt in der 4 Klasse (Bayern) und total faul. In der 3 Klaase hatte sie Noten fürs Gymnasium gehabt.
Momentan bringt sie 4,4, 2, 3 in Deutsch, 2, 4 in Mathe und HSU 3,3
Mit solchen Noten kann man nur in die Hauptschule gehen.
Wir streben auch kein Gymnasium, ich hätte aber trotzdem gerne Gymnasium- Durchschnittsnoten für die Realschule.
Ich finde, viele Eltern wollen Ihre Kinder mit Gewalt aufs Gymnasium bringen.

Die Lehrerin ist menschlich gut, aber als Lehrerein gibt nichts und fragt nichts.
Sie erzählt oft irgendwelche Geschichte aus ihr Privatleben. Die Hausaufgaben bekommen
die Kinder kaum welche, aber die Proben sind sehr schwer.
Sie ist nicht hochbegabt, aber auch nicht blöd. Am meisten für mich frustrierend, dass sie einfach nicht verstehen will, dass grade in der 4 Klasse wichtig wäre, sich um gute Noten (2) zu bemühen.
Weder gut reden noch schimpfen, es bringt nichts bei ihr. Lieber Schlag weniger, als mehr machen. Gutes Buch über Pferde, das sie angeblich lesen wollte, will sie auch nicht allein lesen. Natürlich gebe ich ihr Zusatzaufgaben und nehme täglich für sie Zeit, lerne auch HSU mit ihr. Und trotzdem bringt sie gute Noten nicht.
Es kommt mir irgendwie vor, dass sie sich auch gar nichts merken will. Es ist schon oft vorgekommen, da ich ihr was erklärt hatte und sie hat dabei gemalt oder was anderes gemacht, wo anderes geguckt. Das hat mich natürlich wütend gemacht. Das Ziel ist schnell fertig sein und nach draußen spielen gehen. Immer ewige Diskussionen, wenn sie was machen soll, das kostet mir viele Nerven.
Ich frage mich: soll das auch so weiter gehen? Irgendwann muss auch von ihr kommen, das soll auch ihr Wunsch sein gut zu lernen, denn ohne Fleiß ist kein Preis.
Soll sie vielleicht in die Hauptschule gehen?
Wenn sie sich dort bemühen wird, dann kann man immer noch auf die Realschule gehen.
Hat hier vielleicht jemand ähnliche Situation, wie ich?
 

Hallo Sulamita,

schau mal hier: Schule. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

ich glaube, dass Du viel zu viel erwartest. Von einem Kind das in seiner Entwicklung mit ungefähr 10 Jahren neurologisch überhaupt erst Ansätze zeigen kann, sich zu reflektieren, erwartest Du die Erkenntnis über die Wichtigkeit von Leistungen für einen unüberblickbaren Zeitraum? Das ist viel zu weit weg, viel zu abstrakt. Für ein Kind in dem Alter ist ein halbes Jahr schon eine Ewigkeit.

Alles was Du tun kannst ist aus meiner Sicht positiv zu motivieren. Über Anerkennung für gute beziehungsweise erst einmal bessere Leistungen. Meiner Erfahrung nach bringen Predigten und Strafen überhaupt nichts. Aber vielleicht ist da jedes Kind anders.

Viel Glück
Samuel
 
Hallo, deine Tochter ist noch ein Kind und du übst schon Druck aus. :mad:

Wenn du mit deiner Tochter lernst, mache es spielerisch mit echten Beispielen aus dem Leben.
Mathe kann man bspw. mit gemeinsamen Kuchen backen oder auch kochen üben und mit etwas Phantasie geht das bei allen Fächern. Der Kleinen muss das lernen wieder Spaß machen und das geht nur mit viel Lob und Motivation.🙂

Das hast du zu leisten also strenge dich an.😉

Farnmausi
 
Meine Tochter wird in einem Monat 10 J. Natürlich ist sie noch Kind, nur die Tests
(Bayern, schwierigste Lernprogramm von allen Bundesländern), die sie bekommt
fast für die Erwachsene ausgedacht.
Wissen im Bildungsministerium nicht, dass sie noch Kinder sind?
Bei solchen schwierigen Tests kann man gute Noten nicht aus dem Ärmel schütteln.
Ich finde fürs Gymnasium jemand mit Noten 1, 1, 2 und nicht mit Noten 2, 2, 3 geeignet.
Das ist meine Meinung - muss ja nicht jeder haben.
Jetzt die Realschule schon so schwer, wie früher Gymnasium war.
Aber was will man heute mit Hauptschule machen?
Welche viele Möglichkeiten hat man dann?
Natürlich loben wir sie für gute Noten und für alles, was sie gut macht.
Sie soll aber in der 4 Klasse langsam selbstständiger werden, ich möchte nicht bis 18 neben dran sitzen und ihr alles kauen, in den Mund liegen und noch mit dem Stock zu schieben um Schluckvorgang zu erleichtern.
In der Schule schwätzt sie auch und nicht aufpasst, bekommt keine Hausaufgaben nach Hause. Soll sie jetzt von mir auch keine machen, weil sie noch Kind ist???
Ihre Freundin ( alle Proben durchgefallen) geht in Nachmittagsbetreuung und zu Hause macht keiner was mit ihr.
 
So schlimm wäre jetzt die Hauptschule auch nicht. Danach kann man immer noch auf weiterführende Schulen wechseln.
 
Meine Tochter wird in einem Monat 10 J. Natürlich ist sie noch Kind, nur die Tests
(Bayern, schwierigste Lernprogramm von allen Bundesländern), die sie bekommt
fast für die Erwachsene ausgedacht.
Wissen im Bildungsministerium nicht, dass sie noch Kinder sind?
Bei solchen schwierigen Tests kann man gute Noten nicht aus dem Ärmel schütteln.
Ich finde fürs Gymnasium jemand mit Noten 1, 1, 2 und nicht mit Noten 2, 2, 3 geeignet.
Das ist meine Meinung - muss ja nicht jeder haben.
Jetzt die Realschule schon so schwer, wie früher Gymnasium war.
Aber was will man heute mit Hauptschule machen?
Welche viele Möglichkeiten hat man dann?
Natürlich loben wir sie für gute Noten und für alles, was sie gut macht.
Sie soll aber in der 4 Klasse langsam selbstständiger werden, ich möchte nicht bis 18 neben dran sitzen und ihr alles kauen, in den Mund liegen und noch mit dem Stock zu schieben um Schluckvorgang zu erleichtern.
In der Schule schwätzt sie auch und nicht aufpasst, bekommt keine Hausaufgaben nach Hause. Soll sie jetzt von mir auch keine machen, weil sie noch Kind ist???
Ihre Freundin ( alle Proben durchgefallen) geht in Nachmittagsbetreuung und zu Hause macht keiner was mit ihr.

Kinder lernen am Vorbild und brauchen eben Anerkennung und Bestätigung. Das sind drei gewaltige Mittel um Kinder zu motivieren. Bist Du denn so ordentlich und sorgsam, so selbständig wie Du es von Deiner Tochter verlangst und damit ihr vorlebst?

Ganz ehrlich, verstehe das bitte nicht als persönliche Kritik, aber würde ich den gerade von Dir verfassten Beitrag bewerten müssen, würde ich behaupten, dass er einfach nur dahin geklatscht wurde. Schade.
 
Kinder lernen am Vorbild und brauchen eben Anerkennung und Bestätigung. Das sind drei gewaltige Mittel um Kinder zu motivieren. Bist Du denn so ordentlich und sorgsam, so selbständig wie Du es von Deiner Tochter verlangst und damit ihr vorlebst?

Ganz ehrlich, verstehe das bitte nicht als persönliche Kritik, aber würde ich den gerade von Dir verfassten Beitrag bewerten müssen, würde ich behaupten, dass er einfach nur dahin geklatscht wurde. Schade.

Ich glaube wir reden an einander vorbei auch schade
Jemandem solche Ratschläge geben immer am leichtesten.
 
Meine Tochter wird in einem Monat 10 J. Natürlich ist sie noch Kind, nur die Tests
(Bayern, schwierigste Lernprogramm von allen Bundesländern), die sie bekommt
fast für die Erwachsene ausgedacht.
Wissen im Bildungsministerium nicht, dass sie noch Kinder sind?
Bei solchen schwierigen Tests kann man gute Noten nicht aus dem Ärmel schütteln.
Ich finde fürs Gymnasium jemand mit Noten 1, 1, 2 und nicht mit Noten 2, 2, 3 geeignet.
Das ist meine Meinung - muss ja nicht jeder haben.
Jetzt die Realschule schon so schwer, wie früher Gymnasium war.
Aber was will man heute mit Hauptschule machen?
Welche viele Möglichkeiten hat man dann?
Natürlich loben wir sie für gute Noten und für alles, was sie gut macht.
Sie soll aber in der 4 Klasse langsam selbstständiger werden, ich möchte nicht bis 18 neben dran sitzen und ihr alles kauen, in den Mund liegen und noch mit dem Stock zu schieben um Schluckvorgang zu erleichtern.
In der Schule schwätzt sie auch und nicht aufpasst, bekommt keine Hausaufgaben nach Hause. Soll sie jetzt von mir auch keine machen, weil sie noch Kind ist???
Ihre Freundin ( alle Proben durchgefallen) geht in Nachmittagsbetreuung und zu Hause macht keiner was mit ihr.

Wenn die Lehrerin nicht ausreichend fordert, ist vielleicht ein Gespräch mit dem Schulleiter angesagt.

Aber erkundige Dich auch mal, wie die Übertrittsmöglichkeiten in die Realschule bei Euch aussehen.

Zu meiner Zeit gab es zwei Varianten - erst Hauptschule mit Abschluß machen und dann noch ein bis drei Jahre Realschule dranhängen (die verkürzte Version war damals erst im Kommen) oder der direkte Übertritt wie beim Gymnasium, der aber bei Spätzündern wie Deiner Tochter (ích war auch so, aber bei einer eher bildungsfernen Mutter von keiner Seite besonders gefordert bzw. gefördert)
wegen der erhöhten Masse an Lernstoff, der auf sie zukommen wird, vielleicht die schlechtere Variante ist. Denn wenn sie sich schon jetzt nicht auf den Hintern setzen kann, wird sie dann vermutlich ganz absaufen.
 
Ich kenne einige, die von der Hauptschule auf die Wirtschaftsschule und dann aufs Wirtschaftsgymnasium gewechselt sind. Nacheinander natürlich. Ein Abschluss nach dem anderen.

Geht auch.
 
Hängt natürlich auch von den Berufswünschen der Tochter und der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen in der Umgebung ab. Für manche Berufe braucht man gleich für den Einstieg einen höheren Abschluß, aber im Handwerk reicht oft ein guter Hauptschulabschluß, den Rest besorgen Berufsschule und berufsinterne Fortbildungsmöglichkeiten (Meister oder anderes).
Denn auch berufsbezogen kann man immer noch ein Studium machen, wenn man erst mal genau weiß was man beruflich machen will und wie man sich die Zukunft vorstellt, manche Arbeitgeber fördern das sogar.
 

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