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Schule und Hyperaktivität

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    schule
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Assessi

Gast
Hallo an alle,

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Also mein Sohn ist 10 Jahre und hat ADHS, er besuchte die zweite Klasse in einer Förderschule da er sich nicht in eine große Gruppe Kinder einordnen konnte. Er hat diese Klasse auf zwei Jahre gemacht und ist nun zurück auf seine normale Grundschule. Jetzt habe ich erfahren das er nur gehänselt wird, einige Jungen aus der Klasse tun ihn solange ärgern bis er ausflippt und rumschreit. (Sie finden es kul) Das die anderen anfangen das sieht keiner, aber wenn er ausflippt sieht das jeder. Überall ist er der Schuldige, er kann machen was er will. Keiner glaubt ihm, ich natürlich aber Schule nee.
letzte Woche war es sogar soweit das zwei Jungen ihn aus der klasse gezerrt haben und die Lehrerin macht die Tür hinter ihm zu und sagte dabei "Jetzt muss ich den aber mal recht geben, Du nervst ja alle. " und das obwohl er nur seine Banknachbarin nach einen Tintenkiller fragte.
So nebenbei habe ich erfahren das sie es am liebsten hätten er ginge wieder in die Förderschule. Aber wo gibts den sowas jetzt wird schon erlaubt das die Kinder ein Kind moppen, denn das ist das in meinen Augen, und dann wird er abgeschoben. Obwohl die Noten im normalen Bereich liegen und wenn keiner ihn foppt ist er ja auch ruhig. Wir denken das der Junge etwas arbeit macht und da will man ihn lieber wieder los werden.

Durch die Hyperaktivität braucht er eben ab und zu mehr Aufmerksamkeit und Lob. Aber auch das kann man doch den anderen Kinder erklären und sie nicht auch noch auffordern ihn zu hänseln.

Daheim tritt sowas übrigens nie auf, ich kenne solche Phasen gar nicht. Es kann in meinen Augen gar nicht sein das er so unterschiedlich auftritt. Er ist ja auch in anderen Gruppen und in Sportverein wo noch nie sowas aufgetreten ist.
Im Gegenteil es ist Hilfsbereit und wird gelobt vom ganzen Dorf wie lieb und verständnisvoll er ist.

Ich glaub irgendwas läuft hier falsch. Oder?

Liebe Grüße
Assessi
 
AW: Shule und Hyperaktivitä

Hallo Assessi!

Ich kenne das alles auch und deshalb wollte ich Dich mal fragen , ob Du Dir wirklich Sicher bist das er ADHS hat. Ich hab nämlich die Erfahrung gemacht das das einfach gerne darauf geschoben wird von den Ärzten und sie sich gar nicht richtig damit befassen an was es eventuell noch liegen könnte.

Warst Du mit ihm beim Arzt? Hat er Tests gemacht? Muß er Medikamente nehmen? Kann sein Verhalten eventuell auch andere Gründe haben ? Veränderungen in der Familie oder Probleme?

Mein Sohn ist wegen unserer Vergangenheit aus der Reihe getanzt war oft agressiv Mitschülern gegenüber, oder unruhig im Unterricht, und und und

Das wurde so schlimm das er die Schule verlassen sollte. Ich entschied mich ,weil es immer schlimmer wurde für eine Therapie in einer Kinder- und Jugenpsychatrie. Das war in der zweiten Klasse. Als er nach einem Jahr zurück kam , gaben die Lehrer ihm nicht den Hauch einer Chance denn die wollen nur unauffällige Kids. Er war immer Schuld . Er war kein Engel aber die hatten ihn so was von auf dem Kieker das war echt der Hammer.

Seine Leistungen waren echt super aber er hatte ein Verhaltensproblem. In dieser Zeit wurde ich sehr vom Jugendamt und einer Tagesgruppe in der er noch ein Jahr nach der Therapie besuchte unterstützt.

Die Schule wollte ihn loswerden , und sie machten den Vorschlag ihn in eine Schule für Verhaltensaffällige Kinder zu schicken aber dank der Tagesgruppe die das nicht gut fand habe ich mich geweigert. Und das war auch gut so.

Er hat die 4 Jahre Grundschule endlich hinter sich und besucht jetzt die Realschule. Er hat gute Lehrer, die die Kinder auch Loben, und wo er nicht immer das schwarze Schaaf ist.

Ihr schafft das gebt nicht auf und setzt Euch immer gegen die Lehrer durch die machen einem oft nur Angst. Wirklich was machen kann man nicht . Mußt halt immer wieder mit ihm reden . In welche Klasse geht er denn?
Eventuell zum Vertrauenslehrer ich war immer mit unserem Direx in Kontakt das war der einzige der Verständnis hatte.

Ich wünsch Euch viel Kraft alles Gute Shalimar
 
Hallo Shalimar,

Es ist von Psychologen festgestellt worden das er Hyperaktiv ist. Er ist 10 Jahre und ich bin auch in Regelmäßiger Kontrolle mit ihm, schon daher das er Medikamente nimmt die ja nur auf bestimmte Rezepte geschrieben werden. Es gab ja schon immer mal Schwierigkeiten. Da wurden dann wieder Tests gemacht dann die Tabletten eingestellt oder eine andere Sorte und dann ging es wieder.

Auch Tagesgruppe hat er schon hinter sich gebracht. Mir war aber die Zeit zu lang da ich von meinem Kind nichts mehr hatte und seine Freundschaften (die wenigen die er hat) auch noch zerbrachen habe ich ihn rausgenommen.

Seine Schulischen Leistungen sind ja auch in Ordnung, er ist in der dritten Klasse Grundschule. Dementsprechend ist er ja erst ein halbes Jahr wieder in der Grundschule und vorher war alles in Ordnung. Er macht Ergotherapie.

Habe mich zwar Scheiden lassen aber die hyperaktivität hat damit nix zu tun da man sie bei ihm schon in seinem zeiten Lebensjahr festgestellt worden ist. Da ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand da er auf keinerlei Anweisung reagierte. Er stand mir drei mal vor einem Auto.

Es wird schon so sein das man ihn auf dem Kiker hat, aber ich bin nicht bereit ihn abschieben zu lassen nur weil die Lehrerin keine Arbeit haben möchte. Denn in dem Moment gibt sie den anderen Schülern, die meinen Sohn moppen, ja die Sicherheit alles richtig gemacht zu haben. Dann suchen sie sich den nächsten. Und meiner ist der Leidtragende und wird für etwas bestraft wo er gar nichts dafür kann. Die Lehrer heutzutage müssen sich eben auch mal mit der Krankheit beschäftigen um auf die Kinder eingehen zu können.


Liebe Grüße Assessi
 
Liebe Assessi...

Ich sehe das genau wie Du !!! Die Lehrer dürfen sich nicht nur um die "unproblematischen" Kinder kümmern. Doch leider sieht die Realität anders aus. Und die erwachsenen Lehrer sind teilweise noch schlimmer als die Schüler.

Das mit der Tagesgruppe seh ich leider etwas anders als Du .
Meinst Du nicht Du solltest alle Möglichkeiten in Anspruch nehmen die Dein Sohn bekommen kann , wenn es schon so schlimm ist für ihn.
Nicht böse sein wenn ich das jetzt so schreibe aber findest Du nicht das es etwas egoistisch von Dir ist wenn Du behauptest Du hast dann nichts mehr von Deinem Sohn?!?!?
Ich seh in dieser Sache eher das Positive.
1. Er bekommt dort die Hilfestellung die er brauch.
2. Die Betreuer setzen sich auch für ihn in der Schule ein, und versuchen zu vermitteln.
3. Er kann dort mit anderen Kindern die auch Probleme haben zusammen
sein ,und lernt wie man sich in schwierigen Situationen besser verhalten kann bzw. kann auch von andern Kindern lernen oder beobachten wie die damit umgehen.
4. Er kann dort auch Freunde finden.

Mein Sohn war ein ganzes Jahr von zu Hause weg in einer Kinder- und Jugendpsychtrie.90km von hier. Für mich war das mit die schlimmste Zeit in meinem Leben die ersten 6 Wochen nur telefonieren , danach jedes Wochenende besuchen fahren , und nach 9 Monaten durfte er dann von FR bis SO Mittag heim.
Dann kam er nach einem Jahr heim und ging wieder zur Schule, nach der Schule direkt in die Tagesgruppe bis 17.30UHR .Aber wir haben das noch ein Jahr durchgezogen auch wenn es uns schwer gefallen ist, wir haben es für ihn gemacht!!! Wir haben dabei nicht an uns gedacht, denn die Situation vorher war so schlimm und unerträglich ich hätte alles getan um das es sich ändert.

Wir haben alle gelitten, aber als er die Bestätigung bekam das er es geschafft hat und zur Realschule darf kam er zu uns und hat gesagt :"Mama Papa vielen dank das ihr mir geholfen habt!" Das von meinem 12 Jährigen Sohn zu hören hat mir den ganzen Streß und die Traurigkeit die ich hatte mit einem Satz genommen.

Ich bin sehr stolz auf ihn das er das durchgezogen hat und das wir nicht aufgegeben haben.

Ihr schafft das auch aber ihr müßt auch Hilfe zulassen egal wie schwer das auch manchmal fällt. Auch wenn Du dann einige Zeit nicht viel von ihm hast ich bin mir Sicher er wird es Dir eines Tages danken .

Viel Glück und Kraft für Dich!!!!!!!!!!!
 
Hallo Shalimar,

Tagesgruppe ist für mich trotzdem ein rotes Tuch. Er kam erst abends um 19.00 heim also Abendbrot und ins Bett. Es war auch die Zeit wo ich wiedermal in einer Weiterbildung war und in den Ferien der Kinder auch Schule hatte, früh um 8.00 U. abgeholt wurden sie aber erst um 9.00 U. und in den Ferien heim schon um 15. 00 uhr. Es gab bei denen auch keine Möglichkeit darüber zu reden wo das Kind hingeht wenn ich nicht daheim bin. Meine Eltern hatten damals auch noch beide arbeit also war er allein. Da wurde mir unterstellt ich würde mich lieber in der Stadt rumtreiben als mein Kind abzuholen und mich um dieses zu kümmern. Tut mir leid aber solchen Leuten kann ich nicht vertrauen. Die müssen eben auch dran denken das nicht alle Leute arbeitslos sind oder es immer bleiben wollen. Sie haben mir kein Vertrauen entgegen gesetzt und mich nur Kontrolliert ob ich alles richtig mache. Das nennen die Erziehung. Jetzt habe ich Arbeit und komme keinen Tag vor 17.00 U. aus der Firma.

Aber es gibt ja zum Glück auch andere, aber nicht hier und für mich ist die Sache gelaufen.

Heute ist nun das Gespräch in der Schule, mal schauen was da raus kommt. Es kann doch nicht sein das man Kinder abschiebt nur wegen ihrem Verhalten was auch nur zustande kommt wenn andere ihn ärgern und foppen. Sie muss doch die ganze Klasse im Auge haben und nicht nur meinen.
Es kann doch nicht sein das mir andere Kinder sagen bei uns können doch die Jungs machen was sie wollen, die Lehrerin kommt doch eh nicht dagegen an. Also kann es nicht nur David sein. Erst wenn alles ruhig ist und er dann immer noch rabatz macht, bin ich bereit mich mit einer anderen Schule in Verbindung zu sezten und mir darüber Gedanken zu machen. Denn wie gesagt daheim kommt sowas nicht vor und wenn die Anfänge sind haben wir ihn so in Griff das gleich wieder ruhe ist.

Muss dazu sagen ich glaub wenn meiner ein Jahr von mir fort müsste, würde er es mir sehr übel nehmen und mit Sicherheit nicht verkraften. Er braucht auch heute noch seine Kuschelzeit und sein Küsschen und das obwohl er schon 10 Jahre ist. Das sagt selbst mein Lebendsgefährte der ihn ja auch erst seit einem Jahr kennt. Mit dem meine beiden aber super zurecht kommen. Sie sagen beide den geben wir nicht mehr her.
Es ist schön das es Deiner verstanden hat und es ihm gut getan hat aber jedes Kind ist anders. Meiner würde es als Strafe verstehen und würde sich fragen wofür.

Es muss auch andere Möglichkeiten geben. Und dazu grhört auch das die Lehrer auf die Kinder eingehen, Und sich weiterbilden wenn sie schon wissen sie haben solche Kinder in der Klasse.

Tschüß Assessi
 
hallo assessi,
mein "stiefsohn" hat auch adhs und ich kann dir sagen das es wirklich an den lehrern liegt wie sich das kind in der schule verhält.wir haben/hatten das glück das wir auf sehr verständnisvolle lehrer trafen,aber erst ab der 5.klasse.davor gab es nur negativmeldungen aus der schule.heute ist es so das die lehrer anrufen wenn er mal wieder müll gebaut hat,und davon gibt es ne menge,aber irgendwie lassen sie ihm nicht fallen.
bei dir habe ich den eindruck,verzeih wenn ich es auf den punkt bringe,das du dein kind zu wenig beobachtest.schau mal,wenn es ihm in der förderschule unter gleichen kindern besser geht,warum belässt du es nicht dabei?er soll doch nicht den tägl.stress in der schule haben nur damit er auf eine "normale" schule geht?!!
ich weiß es ist verdammt schwer sein kind anderen zu überlassen,doch du mußt ihm helfen.mein LP hat sich auch immer gegen alles ausgesprochen was uns vorgeschlagen wurde,heute haben wir echte probleme mit den jungen woran mein LP nicht ganz unschuldig ist.
leider weiß ich nicht in welcher stadt du lebst,hier in frankfurt gibt es an der uniklinik einen kurs für eltern von adhs kindern..der hat mir damals sehr geholfen..zum einen weil man bestimmte verhaltensregeln bekommt die die kinder gut und gerne annehmen,zum anderen weil man sich mit anderen eltern austauschen kann.klar geht das immer von der freizeit ab,aber es hilft dem kind und dadurch auch dir.
sei nicht böse wenn manche meiner worte etwas schroff klingen,ich meine es nicht so.
übrigens,bei den tabletten war es bei uns auch so das wir lange gesucht haben bis die passenden medikamente für den jungen gefunden wurden.
heute nimmt er morgens ein medikinet..das wirkt einfach schneller und so kann sich stress nicht so schnell aufbauen,zusammen mit einen concertra das dann den tag in der schule gut wirkt.
bekommt dein junge ritalin? frage mal den arzt ob man nicht auch einen versuch mit medikinet und concertra machen kann...bei den meisten kindern aus unserer elterngruppe kamen nur positivmeldungen bei der kombi.
glaub mir es wird nicht besser wenn man die schuld nur bei anderen sucht, dein junge wird bald in die pubertät kommen und dann wird es noch schlimmer wenn du nicht rechtzeitig alle hilfe annimmst die man dir geben will/kann.

sei lieb gegrüsst und denke daran......wir verstehen deine probleme weil wir die selben haben.
wuschl
 
Hallo wuschl,

Aber er gehört doch nicht auf die Förderschule. Das er heut so viel Probleme hat liegt doch an der Schule. Beiderseits an der Jetzt und an der vorher. In der Förderschule gab es keinen Stundenplan den hat er erst jetzt. Er hatte dort einen Wochenplan wo die Aufgaben von der Woche drin standen und er durfte sich aussuchen wann er sie macht. Jetzt muss er eben auch mal Mathe machen wenn er gar keine Lust hat.
Er war in einer sonderpädagogischen Klasse dort waren vier Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und die sich in einem Team nicht unterordnen konnten. Aber wo sollten sie das lernen, wenn sie in den Förderklassen waren in den restlichen Stunden oder in der Freizeit dann waren immer zwei bis drei Lehrer im Raum. Es gab in meinen Augen gar keine Möglichkeit ihnen dort Teamfähigkeit zu lernen.
Ich habe nichts gegen Förderschulen für die Kinder die es brauchen die Lehrnschwierigkeiten haben. Mir kam es manchmal vor als wäre er dort unterfordert gewesen. Aber meiner gehört nun mal nicht dazu, er will ja auch nicht zurück das sagt er ja selber.

Hyperaktive Kids brauchen nun mal genaue Anweisungen und Regeln und das wurde in der Schule schon allein mit dem Wochenplan nicht bedacht.

David bekommt morgens eine Concerta von 54mg, das ist schon höher wie sein Gewicht daher bekommt er nichts anderes mehr. Ich hae jetzt einen Termin bei der Psychologin mal schauen ob er eine Verhaltensterapie bekommt wo er lernt mit seinen Gefühlen zurecht zu kommen. Denn das ist das was er noch nie bekommen hat. Obwohl überall drin steht das es keine Medikamente gibt ohne Verhaltensterapie. Mir sagt man immer er bekommt Ergo und das reicht. das es nicht reicht sieht man ja an seinem Verhalten er kommt nicht klar wenn er sich nicht unter Kontrolle hat. Er ärgert sich ja selber dadrüber und sagt er weiß nicht warum.

Aber es immer schön zu wissen das man mit seinen Problemen nicht allein auf der Welt ist. Ich komme aus Thüringen und da ist auch nach 15 Jahren wendezeit immer noch nicht alles so wie es sein müsste. Egal ob das die Lerher sind oder Ärzte oder sonstwas. Das hat es eben damals nicht gegeben woher soll es jetzt sein. Aber auch die müssen umdenken.

Liebe Grüße Assessi
 
Hallo Assessi!

Sowas muss dein Sohn nicht mitmachen, unbedingt mit dem Vertrauenslehrer und dem Schulpsychologen reden und - wie ich finde - auch mit dem/der Rektor/in.

Bring ihnen Infomaterial und mache ganz klar, dass es nun mal so ist.

Ich finde es auch nicht unnormal, dass das Kind auffälliger ist als zu Hause.
Zu Hause hat er die Rückzugsmöglichkeit, wenn er wahrnemungstechnisch überfordert ist. In der Schule muss er durch, ganz egal wie überreizt er ist.

Das mit der Tagesklinik sehe ich leider auch etwas anders als du. Es wäre vielleicht für ihn wichtig gewesen um ins Lot zu kommen und zu merken... he nicht nur ich bin davon betroffen.

Da du ja sagst, dass du aus dem Nachbarland Thüringen kommst, kann ich dir eine sehr gute Ärztin aus Sonneberg empfehlen. Bei der waren wir auch schon und haben uns eine 2. Meinung angehört.

Falls du die Adresse usw. haben möchtes melde dich halt per PN.

P.S.: Vielleicht sollte dein Kind auch an gewissen Therapien teilnehmen, um zu lernen sich zu steuern und Hilfsbrücken zu bauen.

Mein Sohn hat an einer Strategiegruppe teilgenommen und evtl. TSK (Training solzialer Kompetenzen) vielleicht hilft euch das auch weiter. Es gibt sicherlich noch andere Angebote.

Viel Glück und viel Kraft.
 
Hallo Simse,

das Gespräch hatten wir am Donnerstag. Mit Klassenlehrin und Rektorin außerdem waren noch zwie andere Lehrer dabei und beide Elternsprecher. Da diese auch der Meinung waren so kann es nicht weitergehen.

Der Klassenlehrerin habe ich dann mein Buch über ADS gegben, so das sie sich informieren kann um was es sich bei der Krankheit handelt. Bin zwar der Meinung das hätte sie längst machen können, das Internet ist groß und die Bücher kann man als Lehrerin immer brauchen.

Für das Angebot von Sonneberg möchte ich mich bedanken, aber 100 km ist doch zu weit für mich. Es wird doch auch hier in der Nähe was geben. Habe nächste Woche einen Termin bei seiner Psychologin um mit ihr wegen einer Therapie zu sprechen.
Es muss doch irgendwas geben wo er lernt wie er sich zu verhalten hat wenn sein Kopf nicht mitspielen möchte. Ob das nun eine Verhaltensterapie ist oder etwas anderes wird sich zeigen. Von dem TSK habe ich noch nichts gehört, bin aber auch der Meinung er muss lernen sein Verhalten unter Kontrolle zu bekommen, er kann nicht immer austicken wenn es ihm zuviel wird.

Zumal jetzt eine Ausprache stattgefunden hat mit den Eltern der anderen Schüler, so das in Zukunft auch Konsequenzen statt finden wenn sie meinen Sohn auf irgend eine Art provozieren. So wurde es zumindest mir gesagt, aber da bleib ich dran.
Bin jetzt gespannt wie sich alles entwickelt. Es kann nur besser werden.

Liebe Grüße
Assessi
 
Guten Morgen Assessi!

Ja Therapien sind sehr wichtig. Frag doch mal in einem SPZ oder bei einem Kinder - und Jugendpsychater nach.

Wir sind bei letzterem in Behandlung und die bieten in ihrer Praxis solche Therapien in verschiedenen Formen an. Man ist auch immer im Gespräch und die Tests werden in regelmäßigen Abständen wiederholt um zu sehen ob sich etwas verändert hat - zum Positiven als auch zum Negativen.

Bei meinem Sohn hat die Therapie aber nicht allein geholfen, er bekommt Medikament und er fühlt sich sehr viel besser, ist konzentrierter und seine Agressivität ist weg.

Ist dein Kind in einer Medikation?
Wäre vielleicht eine Überlegung wert, kann aber nur ein Facharzt entscheiden.

Ich setzt hier mal einen Link rein, wo du mal nachlesen kannst:

http://www.bv-ah.de/

Hier in diesem Forum ist immer ein reger Austausch von Betroffenen und da findet auch jeden Mittwoch um 20:30 Uhr ein ADS - Chat zum Austausch statt. Nur falls du Bedarf zum Reden hast und Hilfe brauchst - und keine SHG aufsuchen kannst:

http://www.elternforen.de/wbb2/board.php?boardid=33

Viel Glück und vor allem viel Kraft!
 

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