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Schüler belogen- schlechtes Gewissen?

G

Gast

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Ich gebe Nachhilfe für Mathematik und studiere nebenher BWL. Eigentlich wollte ich immer Lehramt studieren, weshalb es mir sehr gefallen hat dann wenigstens im Nebenjob das zu machen was mir liegt.
Irgendwie war ich dann in BWL geraten.

Die Kinder fingen dann natürlich irgendwann an Fragen zu stellen was ich beruflich mache und ich gab zu zu studieren.
Aus Angst, dass sie und die Eltern mit gegenüber den Respekt verlieren behauptete ich zumindest den Kindern gegenüber. dass ich Lehramt studiere.
Das Nachhilfeinstitut weiß, dass ich in Wahrheit BWL studiere.
Für mich war das eine Art Selbstschutz, weil ich auch gesehen habe, wie respektlos sich die Kinder gegenüber meinem Kollegen verhalten, der ein anderes Fach studiert.
Da kam dann oft: "Sie haben doch eh keine Ahnung. Sie sind ja kein Lehrer." und das wollte ich einfach vermeiden.

Findet ihr das schlimm? Habt ihr eine Idee wie ich aus der Sache heraus komme oder die Kurve kriege?
 
Ich würde das eher als Halbwahrheit betrachten, denn auch mit dem BWL Studium ist es auch lange Sicht über diverse Umwege möglich, BWL an Schulen zu unterrichten.

Ich hatte in meiner Zeit sogar einen Lehrer, der Bankkaufmann war und nichts auf Lehramt studierte 😉
 
Lieber Gast-Schreiber,

das Problem Deiner Lüge liegt in meinen Augen darin, dass Du nicht zu Dir stehst. Damit verliert Du an Authentizität und wirst zum Schauspieler. Ich finde es gut, dass Du an der Stelle selbst sensibel bist ....

Ich habe auch "nur" BWL studiert und war eine Zeitlang am Gymnasium als Lehrer tätig. Ich war also Lehrer, ohne Lehramt studiert zu haben. Die Schüler nannten mich Lehrer.

Wäre ich an Deiner Stelle und würde nach meiner Qualifikation gefragt, so würde ich antworten:

"Solange ich mehr weiß als Du, Dir etwas beibringen kann, bin ich Dein Lehrer. Sobald Du mehr weißt als ich, sag es mir. Dann bringst Du mir etwas bei. Bis es soweit ist, werde ich Dir etwas beibringen. Aber Du musst es wollen. Lernen hängt davon ab, dass der Schüler lernen will. Möchtest Du von mir lernen?"

LG, Nordrheiner
 
dann taugst du aber nichts als Lehrer. Schülern sollten Lehrern vertrauen, auch als Nachhilfe. Wenn du da unehrlich bist und es kommt ans Licht, verlierst du dein Vertrauen und die Schüler wissen dann auch nicht, ob du ihnen alles richtig beibringst oder da auch eigene Geschichten erzählst. Klär es auf und sag die Wahrheit. Würdest du umgekehrt auch so wollen, oder ?
 
Dazu nur ein kurzer Ausschnitt aus Wikipedia :
[h=3]Lehrer im weiteren und engeren Sinne[/h] Die Berufsbezeichnung Lehrer ist in Deutschland, im Gegensatz zur Amtsbezeichnung „Lehrer“, nicht gesetzlich geschützt. Die Amtsbezeichnung unterliegt dem Schutz von § 132a StGB. Die Funktion eines Lehrers ist zudem nicht an eine bestimmte Ausbildung, sondern in erster Linie an eine Tätigkeit des Lehrens und Unterrichtens gebunden. Lehrer gibt es daher in vorprofessionellen und professionellen Bereichen: Wer sich in einem zeitweiligen systematischen Vermittlungsprozess befindet, übt die Funktion eines Lehrers aus und darf sich grundsätzlich als Lehrender oder als Lehrer bezeichnen.

Also keine Lüge

Lg.
 
@pittiplatsch: Es war eine Notlüge und sagt nichts über meinen Erfahrungsschatz aus. Damit bestätigst du die Vorurteile, die nicht Lehrer bei Eltern und Schülern hätten.

@nordrheiner: Der Tipp ist gut.

@übersicht: Danke.
 
für mich ist das keine Lüge , auch Eltern sind Lehrer und viele andere auch,
ihr macht jetzt eine Lüge daraus .

Lg.
 
Es war eine Notlüge und sagt nichts über meinen Erfahrungsschatz aus. Damit bestätigst du die Vorurteile, die nicht Lehrer bei Eltern und Schülern hätten.

Mag sein, aber auch Notlügen sind Lügen. Hast du das nötig ? Du hast vorgegeben, was falsches studiert zu haben. Ich denke, das sagt schon was über die Erfahrungen aus. Naja, letztendlich musst du natürlich selber wissen, was du tust.
 

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