G
Gelöscht 129299
Gast
Ich denke mir davei anderetseits lieber bin ich gleich ehrlich, als mich zurück zu nehmen und dann vll nach dem zweiten oder dritten Treffen so eine Reaktion zu erfahren.Wenn ich gerade erzählt hätte, dass ich krank bin und Schmerzen hätte, dementsprechend wohl eingeschränkt und der andere erzählt unmittelbar danach auf die Frage, was er denn so in seiner Freizeit macht, dass er gerade für den Halbmarathon trainiert, dann hätte ich wohl auch kein weiteres Interesse mehr.
Man kriegt dadurch einfach sehr, sehr stark vor Augen gehalten, was man selber nicht mal im Ansatz mehr kann.
Gut, da könnte man jetzt sagen, sie hatte ja gefragt, aber gabs denn keine alternative Antwort? Machst du in deiner Freizeit sonst nichts, dass du wirklich nur DAS raushauen konntest?
Ich persönlich würde einem Menschen, der mir gerade erzählt hat, dass er körperlich eingeschränkt ist, aus Taktgefühl etwas anderes antworten als ausgerechnet das.
Da ist natürlich niemand zu gezwungen und sicher empfinden das auch viele anders und würden so eine Sichtweise als übersensibel interpretieren oder als "der neidet mir wohl etwas", aber auf jeden Fall zeigt es, dass es nicht passt.
Wobei ich jetzt natürlich nur vermute, dass das ihre Beweggründe gewesen sein könnten, keinen Kontakt mehr zu wollen. Dass da wohl irgendwie vor den Kopf gestoßen wurde.
Auf jeden Fall zeigt es, dass es nicht passt und das muss es ja auch nicht immer.
Ein "Sorry, ich merke, wir passen nicht so zusammen. Alles Gute. Tschüss" hätte finde ich schon aus Höflichkeit drinne sein sollen , bei Nachfrage eventuell noch eine Begründung, aber ich kanns jedenfalls nachvollziehen, wenn es für sie nicht gepasst hat.
Für Krankheiten kann man nichts, aber zu erwarten andere sollen sich verstellen, damit man sich selbst wohler fühlt... klingt auch nicht besonders schön, ehrlich gesagt.
Demnach dürfte ich so einer Person ja nie von den Dingen erzählen, die mir Freude bereiten, so eben der Sport, weil sie sich ja immer schlecht fühlen könnte. Denn die Krankheit ist ja chronisch.
Auch finde ich es nicht fair, dass sie mich fragt ob ihre Krankheit für mich ein Problem wäre, ich sage nein, aber mein Hobby ist für sie ein Problem.
Ja, so passt es wirklich nicht, wenn das die Erwartungshaltung oder das Empfinden wäre.