17 Jahre ist nun her, dass wir sie aus einem Pflegeheim für Tiere geholt haben.
Sie war besonders gern Draußen und einmal sogar 9 Tage lang verschwunden. Als wir gerade die Steckbriefe ausgedruckt hatten um sie suchen, stand sie einfach vor der Tür. So als ob nie etwas gewesen wäre.
Nachdem wir umgezogen waren, war der Schuppen ihr Lieblingsaufenthaltsort, besonders der schöne warme Platz oben auf der Heizung.
Als sie zu alt wurde, konnten wir sie nur noch drin behalten. Es hat uns immer leid getan dass wir sie nicht mehr draußen spielen lassen konnten, obwohl sie so gern wollte.
Vor 4 Jahren ist ihre Niere krank geworden, der Arzt gab ihr nur noch wenige Tage. Aber mit Hilfe einer Fachklinik und dem richtigen Futter konnten wir Ihre Werte langsam aber stetig bessern, Jahr für Jahr und Tag für Tag. Vor 4 Wochen hatten sie sogar Normalniveau erreicht. Leider bekam sie zur gleichen Zeit einen bösartigen Tumor am Bauch, trotzdem verhielt sie sich wie immer, fröhlich, fit, immer neugierig, und sofort zur Stelle wenn jemand mit ihren Fressnapf auf dem Boden klapperte.
Da sich der Tumor nicht mit eifachen Mitteln behandeln ließ, und die Wunde am Bauch leicht blutete und näßte, entschieden wir uns zu einer OP, obwohl die angeschlagene Niere die Narkose möglicherweise nicht verkraften würde. Schon am Abend hatte sie sich erholt, trank und fraß ordentlich, sie schaffte es sogar den "Schutzanzug", den sie bekommen hatte damit sie nicht an die heilende Wunde geht, auszuziehen. Ein paar Tage später fing sie an furchtbar zu Husten und teilweise Schleim auszuspucken. Wasser hatte sich in ihrem Körper angesammelt, würde man das so lassen, würde sie bald qualvoll ersticken.
Wir entschieden uns daher zu einer Punktierung, um das Wasser aus ihrem Körper zu entfernen. Die OP verlief auch gut, sie bekam Cortison um wieder zu Kräften zu kommen und damit sie frisst und trinkt. Die ersten Tage funktionierte das auch, ihre Tellerchen waren morgens immer leer. Dann hat sie sich wieder zurückgezogen, fraß und trank nichts mehr. Sie musste sehr kräftig atmen um Luft zu bekommen, auch die Erstickungsanfälle kamen zurück. Das Wasser war wieder da.
Am 1. August erhielt ich Abends die Nachricht, das eigentlich keine Hoffnung mehr bestand, sie bewegte sich so gut wie gar nicht mehr, war nur auf ihre Atmung konzentriert und fraß und trank nichts mehr, auch wenn sie sich ab und zu aufbäumte und zu ihrem Napf hinlief. Sie lag nur noch auf einer Decke im Esszimmer. Ich nahm mir für die nächsten 2 Tage Urlaub, damit ich bei ihr sein konnte und sie wusste dass wir da sind. Um 4 Uhr nachts schnurrte sie sogar nocheinmal, das hatte sie schon länger nicht mehr gemacht. Am nächsten Tag rief morgens der Arzt an um zu fragen wies Schnurri geht, er würde gegen halb 2 da sein, sich die Katze nocheinmal ansehen und dann entscheiden. Wir waren weiter die ganze Zeit bei ihr, sind mit ihr auf dem Arm nochmal nach draußen, durch den Garten wo sie immer so gern war. Quälend lange Minuten, das Warten auf den Arzt, zwischen Hoffen und verabschieden. Gegen 13 Uhr hat sie nocheinmal geschnurrt, es sollte das letzte Mal sein. Kurz darauf traf der Arzt der Tierklinik ein. Es gab keine Chance mehr ihr zu helfen, wir konnten sie nur von ihrem Leiden erlösen und verhindern dass sie ersticken würde. Um 13:35 ist sie für immer eingeschlafen. Wir blieben bei ihr, bis sie Abends bei unseren anderen Katzen im Garten begraben wurde. Zusammen mit ihren Lieblingssachen, einem Spielzeug, ihrer Decke, und ihren beiden Duftkissen, ein großes und ein kleines.
Meine Liebsten Erinnerungen an dich
- Wie du dich immer, wenn ich einsam war, zu mir auf den Stuhl an meinem Schreibtisch gelegt und geschnurrt hast. Das gab mir immer wieder Trost in meinen schweren Stunden.
- Wie du so lange neben meinem Stuhl miaut hast, oder über meinen Schreibtisch gelaufen bist, bis ich dur genug Platz auf dem Stuhl gegeben habe.
- Wie du bei Mami abends auf dem Schoss gelegen hast und zusammen fernsehen geschaut habt.
- Dass du immer die Chips aus der Tüte geklaut hast
- Dass du uns immer zeigen konntest was du wolltest indem du jemanden angemaunzt hast, ein Stück vorgelaufen bist und geschaut hast ob derjenige nachkommt. Meistens hast du einen von uns zu einer einer verschlossenen Tür, oder deinem Futternapf geführt.
- Wie du mit deinem Tellerchen durch Küche und Wohnzimmer geklappert bist weil du immer ganz schnell fressen musstest.
- Wie laut und beruhigend du geschnurrt hast.
- dein schönes Gesicht und dass die Spitzen deiner Pfoten weiß waren und der Rest überwiegend schwarz
- dass du morgens geschaut hast ob ich zur Arbeit gehe, also so lange vor meinem Zimmer gesessen hast bis das Licht anging
- deine Tippelnden Schritte auf dem Parkettfußboden, oben auf dem Flur. Wir nannten das immer deine Stöckelschuhe.
- Wie Mekki sich immer gefreut hat wenn du zum Wohnzimmer reinmarschiert bist
- Dass du so gerne aus dem Zimmerbrunnen im Wohnzimmer getrunken hast
- Dass du immer in deinem Trinknapf planschen musstest weil du nur getrunken hast wenn es sich bewegt. Und die daraus resultierenden Pfotenabdrücke überall im Haus. Viele davon sind jetzt noch da.
- wie gern du Auto gefahren bist, wenn wir dich zum Arzt bringen mussten.
- dass du ganz oft auf der Fensterbank die Treppe hoch gesessen hast und zum Schuppen rausgeschaut hast.
- deine Neugier immer alles gucken zu müssen.
- Dass deine Pflegerin aus dem Pflegeheim wo wir dich herhatten ganz oft angerufen hat um zu fragen wie es dir geht und das über viele viele Jahre.
- dein schönes weiches Fell und wie gern du es mochtest am Kopf und an den Ohren gekrault zu werden.
- dass du schon der Liebling in der Tierklinik warst, sich ale gefreu haben wenn du wieder da warst und sich deine
Nierenwerte verbessert haben. Selbst dem Arzt ist später die Entscheidung nicht einfach gefallen
- dass immer wenn ich meine Zimmertür klappern gehört hab, wusste dass du es bist und ich "Hallo Schnurri" gesagt hab und dir zugewunken hab.
- dass du immer wenn ich unten am Laptop gewesen bin über die Tastatur laufen musstet weil du auch internet gucken wolltest.
- Meine vielen Spitznamen für dich
- wie Stolz du immer da gesessen hast
- Wie du am Mittagstisch gemaunzt hast damit du auch etwas abbekommst, auch wenn du es nicht mochtest, musstest du wenigstens wissen war wir essen
- deine unendliche Tapferkeit, Zähigkeit und Geduld mit der du alle Behandlungen hast über dich ergehen lassen, damit du noch ein bischen bei uns bleiben konntest
In den 17 Jahren bist du nicht nur ein Teil unserer Familie sondern auch ein Teil von uns geworden.
Danke für die schöne Zeit mit dir und all die Freude die du in unser Leben gebracht hast.
Dein Tod hinterläßt eine unheimliche Stille, Verlorenheit und Leere.
Wir vermissen dich Schnurri
Wir vermissen dich so sehr....

Sie war besonders gern Draußen und einmal sogar 9 Tage lang verschwunden. Als wir gerade die Steckbriefe ausgedruckt hatten um sie suchen, stand sie einfach vor der Tür. So als ob nie etwas gewesen wäre.
Nachdem wir umgezogen waren, war der Schuppen ihr Lieblingsaufenthaltsort, besonders der schöne warme Platz oben auf der Heizung.
Als sie zu alt wurde, konnten wir sie nur noch drin behalten. Es hat uns immer leid getan dass wir sie nicht mehr draußen spielen lassen konnten, obwohl sie so gern wollte.
Vor 4 Jahren ist ihre Niere krank geworden, der Arzt gab ihr nur noch wenige Tage. Aber mit Hilfe einer Fachklinik und dem richtigen Futter konnten wir Ihre Werte langsam aber stetig bessern, Jahr für Jahr und Tag für Tag. Vor 4 Wochen hatten sie sogar Normalniveau erreicht. Leider bekam sie zur gleichen Zeit einen bösartigen Tumor am Bauch, trotzdem verhielt sie sich wie immer, fröhlich, fit, immer neugierig, und sofort zur Stelle wenn jemand mit ihren Fressnapf auf dem Boden klapperte.
Da sich der Tumor nicht mit eifachen Mitteln behandeln ließ, und die Wunde am Bauch leicht blutete und näßte, entschieden wir uns zu einer OP, obwohl die angeschlagene Niere die Narkose möglicherweise nicht verkraften würde. Schon am Abend hatte sie sich erholt, trank und fraß ordentlich, sie schaffte es sogar den "Schutzanzug", den sie bekommen hatte damit sie nicht an die heilende Wunde geht, auszuziehen. Ein paar Tage später fing sie an furchtbar zu Husten und teilweise Schleim auszuspucken. Wasser hatte sich in ihrem Körper angesammelt, würde man das so lassen, würde sie bald qualvoll ersticken.
Wir entschieden uns daher zu einer Punktierung, um das Wasser aus ihrem Körper zu entfernen. Die OP verlief auch gut, sie bekam Cortison um wieder zu Kräften zu kommen und damit sie frisst und trinkt. Die ersten Tage funktionierte das auch, ihre Tellerchen waren morgens immer leer. Dann hat sie sich wieder zurückgezogen, fraß und trank nichts mehr. Sie musste sehr kräftig atmen um Luft zu bekommen, auch die Erstickungsanfälle kamen zurück. Das Wasser war wieder da.
Am 1. August erhielt ich Abends die Nachricht, das eigentlich keine Hoffnung mehr bestand, sie bewegte sich so gut wie gar nicht mehr, war nur auf ihre Atmung konzentriert und fraß und trank nichts mehr, auch wenn sie sich ab und zu aufbäumte und zu ihrem Napf hinlief. Sie lag nur noch auf einer Decke im Esszimmer. Ich nahm mir für die nächsten 2 Tage Urlaub, damit ich bei ihr sein konnte und sie wusste dass wir da sind. Um 4 Uhr nachts schnurrte sie sogar nocheinmal, das hatte sie schon länger nicht mehr gemacht. Am nächsten Tag rief morgens der Arzt an um zu fragen wies Schnurri geht, er würde gegen halb 2 da sein, sich die Katze nocheinmal ansehen und dann entscheiden. Wir waren weiter die ganze Zeit bei ihr, sind mit ihr auf dem Arm nochmal nach draußen, durch den Garten wo sie immer so gern war. Quälend lange Minuten, das Warten auf den Arzt, zwischen Hoffen und verabschieden. Gegen 13 Uhr hat sie nocheinmal geschnurrt, es sollte das letzte Mal sein. Kurz darauf traf der Arzt der Tierklinik ein. Es gab keine Chance mehr ihr zu helfen, wir konnten sie nur von ihrem Leiden erlösen und verhindern dass sie ersticken würde. Um 13:35 ist sie für immer eingeschlafen. Wir blieben bei ihr, bis sie Abends bei unseren anderen Katzen im Garten begraben wurde. Zusammen mit ihren Lieblingssachen, einem Spielzeug, ihrer Decke, und ihren beiden Duftkissen, ein großes und ein kleines.
Meine Liebsten Erinnerungen an dich
- Wie du dich immer, wenn ich einsam war, zu mir auf den Stuhl an meinem Schreibtisch gelegt und geschnurrt hast. Das gab mir immer wieder Trost in meinen schweren Stunden.
- Wie du so lange neben meinem Stuhl miaut hast, oder über meinen Schreibtisch gelaufen bist, bis ich dur genug Platz auf dem Stuhl gegeben habe.
- Wie du bei Mami abends auf dem Schoss gelegen hast und zusammen fernsehen geschaut habt.
- Dass du immer die Chips aus der Tüte geklaut hast
- Dass du uns immer zeigen konntest was du wolltest indem du jemanden angemaunzt hast, ein Stück vorgelaufen bist und geschaut hast ob derjenige nachkommt. Meistens hast du einen von uns zu einer einer verschlossenen Tür, oder deinem Futternapf geführt.
- Wie du mit deinem Tellerchen durch Küche und Wohnzimmer geklappert bist weil du immer ganz schnell fressen musstest.
- Wie laut und beruhigend du geschnurrt hast.
- dein schönes Gesicht und dass die Spitzen deiner Pfoten weiß waren und der Rest überwiegend schwarz
- dass du morgens geschaut hast ob ich zur Arbeit gehe, also so lange vor meinem Zimmer gesessen hast bis das Licht anging
- deine Tippelnden Schritte auf dem Parkettfußboden, oben auf dem Flur. Wir nannten das immer deine Stöckelschuhe.
- Wie Mekki sich immer gefreut hat wenn du zum Wohnzimmer reinmarschiert bist
- Dass du so gerne aus dem Zimmerbrunnen im Wohnzimmer getrunken hast
- Dass du immer in deinem Trinknapf planschen musstest weil du nur getrunken hast wenn es sich bewegt. Und die daraus resultierenden Pfotenabdrücke überall im Haus. Viele davon sind jetzt noch da.
- wie gern du Auto gefahren bist, wenn wir dich zum Arzt bringen mussten.
- dass du ganz oft auf der Fensterbank die Treppe hoch gesessen hast und zum Schuppen rausgeschaut hast.
- deine Neugier immer alles gucken zu müssen.
- Dass deine Pflegerin aus dem Pflegeheim wo wir dich herhatten ganz oft angerufen hat um zu fragen wie es dir geht und das über viele viele Jahre.
- dein schönes weiches Fell und wie gern du es mochtest am Kopf und an den Ohren gekrault zu werden.
- dass du schon der Liebling in der Tierklinik warst, sich ale gefreu haben wenn du wieder da warst und sich deine
Nierenwerte verbessert haben. Selbst dem Arzt ist später die Entscheidung nicht einfach gefallen
- dass immer wenn ich meine Zimmertür klappern gehört hab, wusste dass du es bist und ich "Hallo Schnurri" gesagt hab und dir zugewunken hab.
- dass du immer wenn ich unten am Laptop gewesen bin über die Tastatur laufen musstet weil du auch internet gucken wolltest.
- Meine vielen Spitznamen für dich
- wie Stolz du immer da gesessen hast
- Wie du am Mittagstisch gemaunzt hast damit du auch etwas abbekommst, auch wenn du es nicht mochtest, musstest du wenigstens wissen war wir essen
- deine unendliche Tapferkeit, Zähigkeit und Geduld mit der du alle Behandlungen hast über dich ergehen lassen, damit du noch ein bischen bei uns bleiben konntest
In den 17 Jahren bist du nicht nur ein Teil unserer Familie sondern auch ein Teil von uns geworden.
Danke für die schöne Zeit mit dir und all die Freude die du in unser Leben gebracht hast.
Dein Tod hinterläßt eine unheimliche Stille, Verlorenheit und Leere.
Wir vermissen dich Schnurri
Wir vermissen dich so sehr....

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