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Schnell eigene Wohnung oder Hilfe finden? - Notlage

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131165
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G

Gelöscht 131165

Gast
Hallo zusammen.
Seit meinem letzten Beitrag hat sich einiges bei mir getan. Ich habe viele Fortschritte gemacht und bin eigentlich auf einem guten Weg. Aber das Problem ist, dass die Probleme einfach kein Ende nehmen und darüber hinaus geht es mir gesundheitlich auch sehr schlecht...

Aktuell bin ich buchstäblich am verhungern. Ich habe schon 7 kg in 2 Wochen verloren... Ich habe Geld, das ist nicht das Problem. Aber meine bösartige Mutter wirft gerne meine Sachen weg. Einfach so. Das hat sie schon immer gemacht... Aber es wird einfach immer schlimmer. Das heißt ich kann mir nichts kaufen und in den Kühlschrank stellen. Ich habe auch alle meine Gegenstände in mein Schlafzimmer gebracht. Mein Zimmer schließe ich immer ab. Wenn ich lange Zeit von Zuhause weggehen würde, z.B. in eine Klinik oder was auch immer, muss ich immer Angst haben, dass sie aus Bosartigkeit meine Tür aufbricht und alle meine Sachen wegwirft. Sie ist diese Art Mensch...
Es ist einfach alles so belastend... Weil ich gesundhetliche Probleme habe, bin ich sehr stark eingeschränkt, sonst wäre ich schon längst ausgezogen. Mein Kopf ist die ganze Zeit benebelt, mir ist schwindelig, fühle mich sozusagen wie betrunken. Ich habe permanent Sodbrennen. Ich habe beobachtet, dass histaminhaltige Lebensmittel bei mir sehr starke Hautschmerzen verursachen. Und so was wie Dinkel/Gluten verschlimmert meine Kopfsymptome. Deswegen kann ich auch nicht einfach mal Brot kaufen oder ähnliches. Mein Körper reagiert auch schon sehr auf leicht histaminhaltige Dinge, wie Wirsing. Wenn es hochkommt kann ich vielleicht nur so 10 verschiedene Lebensmittel vertragen. Von Ärzten bekam ich auch nie die Hilfe die ich brauche. Aber ich führe ein Ernährungstagebuch und habe schon vieles selbst herrausgefunden. Habe mich schon für eine Magenspiegelung und weitere Tests eingesetzt, welche noch vor mir liegen.
Aber es ist einfach alles zuviel auf einmal... Ich müsste mich auf meine Gesundheit konzentrieren, aber das kann ich nicht wenn ich mit einem bösartigen, kaltherzigen Menschen zusammenlebe und ich buchstäblich verhungere und unternährt bin. Ich muss dringend hier weg...
Ich habe noch etwas Reis und Hirse hier, ansonsten nichts mehr. Märkte sind erst im nächsten Ort, da muss ich einige Kilometer laufen, weswegen ich dann noch mehr Gewicht verliere. Und so was wie Fleisch kann ich ja nirgends verstauen... In einer eigenen Wohnung hätte ich wenigstens meine eigene Küche und muss mir nicht um solche Dinge sorgen... Mir geht es wirklich sehr schlecht, es kostet mich viel Anstrengung, das alles hier zu schreiben.

Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar... An wen kann ich mich wenden? Gibt es Hilfen? Da ich Sozialhilfe bekomme werde ich morgen mal beim Sozialamt anrufen und mich erkundigen. Ansonsten weiß ich auch nicht weiter... Will einfach nur aus dem Teufelskreis ausbrechen und Frieden finden...
 
Hallo,

bitte wende Dich an den Sozialpsychiatrischen Dienst Deines Ortes. Die können Dir genau sagen, welche Anlaufstellen es gibt und die helfen Dir dann auch dabei, das alles zu beantragen, durchzuziehen, und sind als emotionale Stütze da.
 
Hallo zusammen.
Seit meinem letzten Beitrag hat sich einiges bei mir getan. Ich habe viele Fortschritte gemacht und bin eigentlich auf einem guten Weg. Aber das Problem ist, dass die Probleme einfach kein Ende nehmen und darüber hinaus geht es mir gesundheitlich auch sehr schlecht...

Aktuell bin ich buchstäblich am verhungern. Ich habe schon 7 kg in 2 Wochen verloren... Ich habe Geld, das ist nicht das Problem. Aber meine bösartige Mutter wirft gerne meine Sachen weg. Einfach so. Das hat sie schon immer gemacht... Aber es wird einfach immer schlimmer. Das heißt ich kann mir nichts kaufen und in den Kühlschrank stellen. Ich habe auch alle meine Gegenstände in mein Schlafzimmer gebracht. Mein Zimmer schließe ich immer ab. Wenn ich lange Zeit von Zuhause weggehen würde, z.B. in eine Klinik oder was auch immer, muss ich immer Angst haben, dass sie aus Bosartigkeit meine Tür aufbricht und alle meine Sachen wegwirft. Sie ist diese Art Mensch...
Es ist einfach alles so belastend... Weil ich gesundhetliche Probleme habe, bin ich sehr stark eingeschränkt, sonst wäre ich schon längst ausgezogen. Mein Kopf ist die ganze Zeit benebelt, mir ist schwindelig, fühle mich sozusagen wie betrunken. Ich habe permanent Sodbrennen. Ich habe beobachtet, dass histaminhaltige Lebensmittel bei mir sehr starke Hautschmerzen verursachen. Und so was wie Dinkel/Gluten verschlimmert meine Kopfsymptome. Deswegen kann ich auch nicht einfach mal Brot kaufen oder ähnliches. Mein Körper reagiert auch schon sehr auf leicht histaminhaltige Dinge, wie Wirsing. Wenn es hochkommt kann ich vielleicht nur so 10 verschiedene Lebensmittel vertragen. Von Ärzten bekam ich auch nie die Hilfe die ich brauche. Aber ich führe ein Ernährungstagebuch und habe schon vieles selbst herrausgefunden. Habe mich schon für eine Magenspiegelung und weitere Tests eingesetzt, welche noch vor mir liegen.
Aber es ist einfach alles zuviel auf einmal... Ich müsste mich auf meine Gesundheit konzentrieren, aber das kann ich nicht wenn ich mit einem bösartigen, kaltherzigen Menschen zusammenlebe und ich buchstäblich verhungere und unternährt bin. Ich muss dringend hier weg...
Ich habe noch etwas Reis und Hirse hier, ansonsten nichts mehr. Märkte sind erst im nächsten Ort, da muss ich einige Kilometer laufen, weswegen ich dann noch mehr Gewicht verliere. Und so was wie Fleisch kann ich ja nirgends verstauen... In einer eigenen Wohnung hätte ich wenigstens meine eigene Küche und muss mir nicht um solche Dinge sorgen... Mir geht es wirklich sehr schlecht, es kostet mich viel Anstrengung, das alles hier zu schreiben.

Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar... An wen kann ich mich wenden? Gibt es Hilfen? Da ich Sozialhilfe bekomme werde ich morgen mal beim Sozialamt anrufen und mich erkundigen. Ansonsten weiß ich auch nicht weiter... Will einfach nur aus dem Teufelskreis ausbrechen und Frieden finden...
Du, das hört sich - für mich - alarmierend an. Mein Vorschlag wäre ungefähr so eine Vorgehensweise: Stationäre Therapie, und dort um Hilfe fragen, ob du in Betreutes Wohnen, psychiatrisches Wohnen oder so umziehen kannst.
 
Guten Morgen 💛melodie, so ähnlich ging es mir am Anfang auch. Bin jetzt allerdings schon 51 😊
Ich habe auch eine sehr narzisstische Mutter, die mich so früh wie möglich aus dem Haus haben wollte. Dass ich Epilepsie habe und keinen Führerschein hatte, war ihr völlig egal.
Also hab ich mir nach meiner Ausbildung einen Job gesucht. Leider bekam nur einen ca. 600 km weit weg. Ich hab dann alles auf eine Karte gesetzt. 2 Reisetaschen und mein Fahrrad konnte ich mitnehmen. Mein Vater hat mich damals bei meinem neuen Chef abgeliefert, es war vereinbart, dass ich die ersten 2 Wochen in seinem Gästezimmer wohnen darf.
Kleines Familienunternehmen in der Technikbranche.
Dann bin ich in eine kleine Wohnung ein Ort weiter gezogen. 4 Jahre später in eine bessere etwas größere Wohnung.
Dann hab ich meinen Mann kennen gelernt. Es hat sich alles gelohnt trotz mancher Durststrecken. Ich musste immer sparen, Urlaub war nie drin. Mein Geld ging immer für den Besuch bei meiner Familie drauf. Gedankt wurde mir das allerdings nicht. Das hat mich lange belastet bis ich für mich entschieden habe, einfach mal nicht als erster anzurufen und es blieb ziemlich still. Das hat mir dann die bittere Wahrheit bestätigt. Ich hab mich damit abgefunden, dass meine Geschwister und meine Mutter immer nur die Hand aufhalten, aber nie was zurück geben.
Ich rate dir einfach, such dir was für dich egal wo, es geht jeden Tag weiter. Wäre es damals schief gelaufen mit der Arbeit hätte ich dort was anderes gemacht. Eine eigene Wohnung und neue Nachbarn sind manchmal ganz gut.
LG Seelenwasser
 
Wovon lebst Du denn im Moment? Bekommst Du Bürgergeld?
Bei mir nennt sich das noch Sozialhilfe. Die bekomme ich, da ich gesundheitlich ohnehin schon sehr stark eingeschränkt bin.

So, kleines Update.
Ich konnte den sozialpsychiatrischen Dienst erreichen, waren auch alle sehr nett. Hab direkt für morgen einen Termin bekommen für ein Gespräch. Mir wurde auch direkt gesagt, dass es mit Wohnung wahrscheinlich schwer wird, also dass es Geduld erfordert. Meine beste Option wäre wohl erstmal mir u.a. einen Kühlschrank zu kaufen und ins Schlafzimmer zu stellen. Klinik könnte wohl auch eine Option sein, aber werde dann wohl alles morgen mit denen besprechen.
Sozialamt kann mir einen Mietberechtigungsschein geben oder mich notfalls in so eine Unterkunft für Obdachlose unterbringen.

Hab für Notfälle Geld gespart, daran wird es nicht scheitern. Werde mir alles nötige bestellen und mich heute um alles andere kümmern. Sobald Kühlschrank (und Kochplatten) hier ist, werde ich mir erstmal das dickste Steak kaufen, das sage ich euch.

Danke noch mal für die Hilfe. Es bedeutet mir schon viel, dass man mich überhaupt hört.
 

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