AW: schneiden als form von ästhetik
ziemlich pathologische und pervertierte Ästethik würde ich das nennen.
das svv ist fester bestandteil meines lebens geworden und ich möchte es nicht mehr hergeben..
schlimm genug...aber in meinen Augen o.k. solange du ein normales Leben hinbekommst und im Alltag normal leistungsfit bleibst, was ich jedoch bezweifle...und in diesem Fall halte ich das Ganze für narzißtischen Bockmist, eine Hybris ggü dem Leben sich es sich einfach so zu leisten nur um sich am eigenen Blut aufzugeilen ständig dauerkrank und chronisch dauerschwach zu sein. Finde ich unfair ggü der Gesellschaft oder den Menschen, die dadurch dann gezwungen sind dich durchfüttern zu müssen, damit du neue Blutreserven ausbildest die du dann wieder davonplätschern läßt...kopfschüttel....schräg...
mir ging es heute eigentlich soweit erträglich, zu späterer stunde sogar fast gut. je besser es mir ging desto mehr dachte ich auch daran mich zu schneiden,
du kannst es nicht ertragen dass es dir gut geht. Warum nicht? Leidensgewohnheit? Wer hat dir das andressiert, woher stammt diese Neigung? Von einem Gewalttrauma?
Ich rate dazu schnell in Therapie zu gehen und keinen Fetisch daraus zu entwickeln.
Masochismus schön und gut, ich kenne einige Masochisten, die jedoch in Sachen Selbstverstümmelung ne klare Grenze ziehen und natürlich auch ansonsten alltagstauglich sind, also Masochismus nicht als Hauptbeschäftigung sondern allenfalls Freizeitbeschäftigung betreiben.
Ich halte diese Schneiderei für sowas wie ne Machtillusion der ansonsten im Leben eher Ohn-mächtigen....eine Sackgasse...und hoffe für dich du kommst da bald wieder raus. Menschen sind Gewohnheitstiere und diese Gewohnheit, die du dir da angewöhnt hast ist einfach schlecht und abgewöhnungbedürftig.
Tyra
P.S was sind die Auslöser für deine Verhaltensstörung? Gewalttrauma? Sexueller Missbrauch oder einfach nur Langeweile?
Worauf genau gründet dein Selbsthass und deine Verzweiflung und warum tust du nix dagegen? An sich hättest du da ja Möglichkeiten (Therapie etc.)