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Schmerzvolle Krankheit = Traumatisches Erlebnis?

Elektrolurch

Mitglied
N'abend allerseits,

vor kurzem habe ich im Internet eine Frau mit Borderline kennengelernt und viel mit ihr geschrieben. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt, und ich bin wieder bei einem Gedanken angelangt, den ich vor einigen Jahren schon mal hatte:

Können schmerzvolle körperliche Krankheiten (bei mir waren es z.B. Bauchschmerzen) im Baby-/Kleinkindalter sich traumatisch auf die Psyche auswirken?

Bei mir ist es so, dass in meinem Kopf einiges schief steht (was genau will ich jetzt nicht weiter thematisieren), aber ich bin eigentlich in einer heilen Welt aufgewachsen. So frage ich mich, was dafür gesorgt haben könnte, dass ich mich so entwickelt habe. Ich kann mich an kein traumatisches Erlebnis erinnern. Ich weiß nur von meinen Eltern, dass ich als Baby eben ständig Bauchschmerzen hatte.

Wenn man von seinen Eltern verprügelt wird hat man höchstwahrscheinlich später Probleme, ja... aber wie ist das mit so einem Schmerz, der einem einfach aus dem Nichts heraus überfällt? Jetzt kann ich so etwas einordnen, ich weiß, dass es mein Körper ist, der nicht ganz gesund ist. Aber kann man das als Baby auch, oder verändert es vielleicht das Verhältnis... zur Realität? Was bedeutet physischer Schmerz im zarten Babyalter, wo es vielleicht gerade mal darum geht, die Realität überhaupt zu begreifen?

Vielleicht kennt sich ja wer mit der Materie aus oder hat sonst eine Idee :) Die letzte Frage ist vielleicht zu radikal formuliert, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus möchte.
 

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B

Baileys

Gast
Hallo,

sicherlich können auch wenn Schmerzerfahrungen sehr weit zurück liegen ,also im Babyalter oder Kleinkindalter sich auswirken.

Allein der Schmerz kann ein Trauma hervorrufen.

Babys/Kinder haben eine andere Realität als ein Jugendlicher.
Ein Jugendlicher eine andere als ein Erwachsener.
Ein Erwachsener eine andere als ein alter Mensch.

Und dann gibt es welche die eine andere haben als der andere.

Du siehst also das es gar nicht so einfach ist.

Es ist eher die Frage in welcher man sich soweit damit zurecht findet,
das man mit dieser Leben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

Freigeist

Aktives Mitglied
Hallo Elektrolurch,

Häufige oder chronische Schmerzen können durchaus zu Veränderungen im Gehirn führen.

Davon abgesehen kann man auch psychisch krank sein, ohne daß es dafür einen bestimmten erkennbaren Auslöser geben muß. So habe ich z.B. eine depressive Erkrankung, die überwiegend veranlagungsbedingt ist.

Viele Grüße,
Freigeist
 

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