Ich hatte ja bereits Anfangs darüber geschrieben, was die Absichten meiner Begründungen sind. Und ich habe vielerlei Sachen halt nicht so früh gesehen bzw. sind jetzt die wichtigsten Zukunftspläne nicht mehr im Einklang…
Trotzdessen habe ich ja gesagt, dass ich Sie trotzdem sehr liebe und ich nicht verlieren will.
Wir hatten in der letzten Zeit einige Gespräche geführt, wo es dann auch sehr ins Detail ging und die sehr lange gedauert haben.. wir haben unsere Absichten, Wünsche und Pläne miteinander geteilt, darüber diskutiert und geschaut wie wir das lösen können. Beim Thema Kinder wird es schwierig, da kann man nicht wirklich Kompromisse eingehen.
Nun zerbreche ich mir sehr oft den Kopf und komme nicht weiter.. ich hatte davor in meiner „Selbstfindungsphase“ oft geweint und nach den Gesprächen zum Glück nicht mehr. Ich versuche an mir zu arbeiten, mehr Zeit mit mir selbst zu verbringen um Klarheit in mein Leben zu bekommen aber es fühlt sich sehr anstrengend an und ich kriege keine Klarheit, da Sie ja immer wieder in kleinen Abständnen Einfluss auf mich hat.. Die Kraft die Beziehung aufrecht zu erhalten entschwindet dadurch auch.
Ich hatte schon davon gesprochen wie es sonst wäre einfach mal für eine Zeit lang Pause zu machen oder in getrennte Wohnungen zu ziehen, aber das wäre ihr nicht fair gegenüber und würde die Entscheidung einfach nur nach Hinten schieben, weil ich Schiss habe…
Ich kann die Worte :“lass uns getrennte Wege gehen“ nicht aussprechen.. ich kann es einfach nicht und will Sie nicht weiter im Unklaren lassen und leiden lassen. Ich weiß dass ich Sie dadurch verletze, aber der Schmerz die entgültigen Worte auszusprechen ist schwieriger…
Ich habe für mich quasi entschieden, aber kriege es einfach nicht hin. Wie habt ihr es geschafft, wenn jemand so eine Erfahrung gemacht hat? War die Alleinzeit danach besser zu verkraften weil man für sich alleine Entwicklung machen konnte oder konnte man einfach mit der Enscheidung Schluss zu machen nicht leben?
Danke