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Schluckangst

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alessandrost

Neues Mitglied
Hallo zusammen, ich habe gesehen, dass hier wirklich gute und hilfreiche Leuten, helfen können.
Ich bin bald 17 Jahre alt und leide seit 4-5 Jahren an einer Schluckangst. Es hat einfach so begonnen, ohne irgendein blödes Ereigniss zuvor oder sonstwas.. ich konnte an einem Tag plötzlich meine Pizza nicht mehr herunterschlucken, ohne Angst ohne nichts..
Ab diesem Tag habe ich mich immer wie öfters verschluckt und geriet in Panik für ein paar Sekunden bis das Essen im Hals von alleine "glücklicherweise" hinunterging. in dem ersten Jahr spürte ich jeden Tag diese Angst.. und sie ging nicht weg. Seit diesem Tag denke ich beim Essen nur noch daran aufpassen das ich mich nicht verschlucke und (sterbe). In den letzten 2 Jahren gings einbischen besser, klar muss ich immer daran denken aber ich trinke auch seitdem ganz viel beim essen, das hilft mir. Wenn ich etwas schlucken will, mit dem Trinken gehts immer. Ich brauche doppelt bis dreichfach für ein Teller wie ein normaler Mensch. Das stört mich seit Jahren und das schlimmste ist diese Angst.. ich weiss dass ich so das ganze Leben nicht leben will, jeden Tag angst zu haben beim Essen??? Deswee möchte ich etwas unternehmen weil es nervt und ich möchte endlich wieder auch ohne Wasser essen können.
Ich weiss das dieses Problem psychisch ist!
Ich war schon im Spital und habe mich untersuchen lassen (unter Narchose).
In meinem Hals ist alles in Ordnung. Und allgemein bin ich sehr Gesund.
Es kann nur psychisch sein. Z.B wenn ich Wasser neben mir habe, kann ich essen.
Wenn kein Wasser neben mir ist (und ich weiss nichts kann mich "retten"), dann bekommen ich nichts runter. Ich kenne nicht niemand, der von so einem Problem schon mal gehört hat..
Danke fürs Lesen.
 

Hallo alessandrost,

schau mal hier: Schluckangst. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Alessandrost,

gut, dass Du Dein Problem ernst nimmst ! Denn Essen sollte ein Vergnügen sein, auf das Du Dich freuen kannst.

Genau, es handelt sich um ein psychisches Problem, um die Folgen eines traumatischen Erlebnisses: es gibt wohl nicht viel Schlimmeres, als um seinen ATEM fürchten zu müssen. Es ist eine Tatsache, dass man ersticken kann, wenn einem sowas passiert, wie Dir damals mit der Pizza. Die Angst ( Trauma) sitzt tief, und Du brauchst psychotherapeutische Hilfe um das zu bewältigen. Wirst sehen, es wird Dir stetig besser gehen, wenn Du Dich in Behandlung begibst !

Da ich nicht genau weiss, ob für Dich nicht am besten eine Verhaltenstherapie wäre ( da werden genau solche Phobien /Traumas schrittchenweise bewältigt)..oder auch eine andere eher tiefenpsychologische empfehle ich Dir, Dich genau zu orientieren. Möglicherweise hat Dein Hausarzt eine Adresse...oder Du gehst mal unter Google suchen, ob Du einen Ort findest, wo man Dir Unterstützung bei der Wahl des/der Helfer/in gibt.

Ich wünsche Dir alles Gute. Weiss aus eigener Erfahrung wie es sich anfühlt, wenn Essen stecken bleibt..also
man kann es heilen...ach, da fällt mir noch was ein zum Ausprobieren: versuch doch mal, wenn Du alleine
isst, zum Essen etwas Packendes zu lesen..auf das Du Dich konzentrieren kannst. Dann bist Du abgelenkt,
und stellst möglicherweise fest, dass es eben doch wieder geht ( kleine Idee ??), liebe Grüsse, Judith
 
Liebe Judith, ich danke Ihenen viel mals und werde mir das sicherlich anschauen mit all diesen Leuten dir mir helfen könnten. Ich kenne mich nicht so guet aus mit solchen psychiatrischen Hilfemethoden aber ich werde mir dies auf jeden Fall anschauen. Vielen vielen Dank!!!!!!!
 
Hallo.. Ich wollte Fragen ob sich bei dir etwas ergeben hat? Ich hab das selbe Problem seit einem guten Jahr.. Ich ess sehr sehr langsam, brauche wie du dreimal so lang als andere und sowas wie Fleisch geht eigentlich garnicht mehr.. Ich kaufe sehr sehr lang bis ich schlucke und dann auch immer nur sehr wenig. Es heißt ja dass man essen aufkeinenfall mit Wasser schlucken soll, aber manchmal mach ich es weil ich dadurch besser schlucken kann.. Ich war schon bei der Magenspiegelung, beim Logopäden, bei der Osteopathie und hab mich jetzt damit abgefunden. Bei einem Arzt war ich jetzt nicht mehr weil es nichts gebracht hat und mir keiner helfen konnte. Es belastet mich trotzdem sehr und ich weiß nicht wie ich das wieder losbekomme.. Wäre dankbar wenn du mir über Fortschritte oder Ideen erzählen könntest.. Lg🙂
 
Hai letztes Jahr hat die Corona-Pandemie begonnen und ich war schon immer ein Mädchen gewesen, das bei bestimmten Sachen Angst hatte, so wie hier bei Corona.
Die Corona-Pandemie hat mich belastet und daneben habe ich 2 beste Freundinnen verloren und habe noch meine AirPods verloren. Alles auf einem Schlag. Und ich habe ständig geweint eine Woche lang, habe auch nicht richtig getrunken, was dazu geführt hat, dass mein Hals super trocken war und ich kaum Schleim hatte. So war es an einem Tag gewesen, wo ich alleine zuhause war und mich an einem Hähnchenstück verschluckt habe. Ich habe es richtig gespürt wie es in meinem Hals undzwar sehr langsam hinterlief.
Das ist am Okt 2020 passiert.
Ich hatte seitdem sehr Schwierigkeiten gehabt, zu essen, weil ich diese Schluckangst bekommen hatte.
Ich hatte das Glück gehabt, dass meine Eltern sehr viel Zeit investiert haben und mir sehr viel Mut gegeben haben.
Ich habe am Anfang immer 1 1/2 Stunden gegessen. Mein Leben war einfach nur so schlimm gewesen in der Zeit.
Ich habe aber nie Brei oder sonst was gegessen. Ich habe ganz normal gegessen, nur dass ich mein Essen zur Brei gekaut habe und es dann geschluckt habe.
Aber nach und nach mit der Unterstützung meiner Eltern, habe ich es nach fast einem halben Jahr geschafft, wieder normal zu essen !!!

Als ich als erstes recherchiert habe, was ich für ein Problem habe, bin hier zugestoßen... und Jetzt bin ich bereit es euch zu sagen, dass man es mit Viel Unterstützung und Zeit wieder normal essen kann!
 
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