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Schlechtes Gewissen nach Sexting..

AW: Pornographie und sog. Sexting sind widerliche Zeichen des überreizten Wohlstandsl

... Wohl dem, der sich der lebensdienlichen Kulturleistung eines sittlich-moralischen Lebenswandels befleißigt ...

Ist das nicht ein wenig arg "hoch aufgehängt"? Hier fragt ein 16-jähriger Mensch um Hilfe und Meinungen, um seinen eigenen Standpunkt zu finden und sich nicht moralisch erpressen zu lassen. Da scheint mir die "Kulturleistung" ein etwas großes Geschütz für einen jungen Adler.
 
Zitat R
In meiner Beratungspraxis muß ich immer wieder erleben, wie an sich gute und hoffnungsvolle Liebschaften, Ehen und Familien -in völlig unnötiger Weise an Pornokonsum und dem Auslebung aller denkbaren und undenkbaren sexuellen Gelüste zum Scheitern verurteilt sind!
Zitat Ende
Aufgrund meiner Erfahrung kann ich nur sagen, das hoffnungsvolle Liebschaften und Ehen und Familien beständiger sind , je offener der Umgang nötigerweise mit der Sexualität ist.

Da führt eher die Tabuisierung denkbarer und undenkbarer Gelüste , als das Ausleben einvernehmlicher Luststeigerung zum Scheitern.

Kanonen auf Spatzen , ja gut , wer pulverisierte Spatzen will...

 
AW: Pornographie und sog. Sexting sind widerliche Zeichen des überreizten Wohlstandsl

Ist das nicht ein wenig arg "hoch aufgehängt"? Hier fragt ein 16-jähriger Mensch um Hilfe und Meinungen, um seinen eigenen Standpunkt zu finden und sich nicht moralisch erpressen zu lassen. Da scheint mir die "Kulturleistung" ein etwas großes Geschütz für einen jungen Adler.

Dafür kann ich nur Dank sagen. Vor allem aber, und da spreche ich aus eigener Erfahrung meiner jungen Jahre, werden mit solch Moralin getränkten Vorhaltungen junge Menschen im Umgang mit dem anderen Geschlecht oft Jahrzehnte lang belastet. Die Verdrängung der naturgegebenen Bedürfnisse führt dann nicht selten zu all den bekannten Um- und Auswegen, heimlich auszugleichen, was offen nicht gelebt werden darf.

Rainer, ich spreche zu Dir, dem- wenn mich nicht alles irrt- überzeugtem Katholiken: Du müsstest doch wissen, zu welchen inneren Verbiegungen diese Einstellung bei zahlreichen Menschen in Eurem Verein immer wieder geführt hat.

Unsere Sexualität ist gottgewollt, was man auf den ersten Seiten dieses dicken Buches lesen kann. Sie anzunehmen und sich ihrer zu freuen, hätte vielen jungen Menschen auch in meiner Jugend viele Konflikte erspart und - auch das sage ich - ihnen nicht von Anfang an den Zugang zu den Fragen der religiösen Orientierung erschwert, weil sie solche Predigten als gegen ihre natürlichen Bedürfnisse empfinden mussten.

Ich weiß, wovon ich rede, und ich hatte den Eindruck, dass solche lebensfremden Einstellungen überwunden seien.
Manches jedoch lässt sich offenbar nicht ausrotten.

Burbacher
 

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