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Schlechte Erfahrungen mit Dating

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 132426
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    onine-dating
Ich bin froh, dass es damals nicht mehr wurde. Sie hätte nicht zu meinem Lebensstil gepasst. Sie zierlich und körperlich kaum belastbar, ich Kletterer, Bergtourengeher, Mountainbike-Fahrer und Fremdgänger. Wir wären bestimmt beide nicht glücklich geworden zusammen. Sie ist es aber mit ihrem Mann auch überhaupt nicht.
 
Ich hätte schon einige lustige Dating-Geschichten.
Aber irgendwie habe ich die hier im Forum wohl alle schon mal erzählt.

Meistens hatte ich aber gute Dates. Was ja nicht heissen muss, dass dann auch etwas daraus wird. Aber die "Horror-Dates" sind auf jeden Fall in der Minderzahl.
 
Schlechte Erfahrungen beim Dating können später doch noch zu viel Erheiterung sorgen.
Wenn man Humor hat und nicht zu sehr verbittert ist, dann ja.

Sonst nicht, und solche völlig daneben gegangene Dates werden von gewissen Typen (und auch Frauen) noch nach zig Jahren als Bestätigung für die Schlechtigkeit des anderen Geschlechts und die eigene absolute Chancenlosigkeit angesehen.
 
Sie war Yogalehrerin, manifestierte Fülle und trug Chakren-Schmuck. Ich trug wie immer mein „Kein Sex unter dem Patriarchat“-Shirt.
Beim Gespräch über revolutionäre Gewalt meinte sie, „Gewalt hat eine ganz niedrige Frequenz“ – da wusste ich: das wird nix.

Ich habe versucht, sie für die permanente Revolution zu begeistern – sie wollte aber lieber über ihr Mondritual reden.
Als ich sagte, dass Liebe unter Kapitalbedingungen immer auch entfremdet ist, hat sie mir ein Flyer für ein Tantra-Retreat gegeben.

Irgendwann fragte sie, ob ich „offen für polyamore Energien“ sei – ich sagte: „Ich teile alles, außer meine revolutionäre Linie.“

Fazit: Ich bin müde. Müde von Esoterik, müde von neoliberaler Datinglogik, müde von der Einsamkeit im Widerstand.
Gibt es irgendwo da draußen noch eine, die Trotzki gelesen hat und weiß, was eine Lohnarbeitsverhältnisanalyse ist?
 
Gibt es irgendwo da draußen noch eine, die Trotzki gelesen hat und weiß, was eine Lohnarbeitsverhältnisanalyse ist?
Wahrscheinlich eher nicht.

Also ich nicht, möchte natürlich nicht verallgemeinern.

Irgendwann fragte sie, ob ich „offen für polyamore Energien“ sei – ich sagte: „Ich teile alles, außer meine revolutionäre Linie.“
Da wart ihr euch dann ja einig, oder?

„Gewalt hat eine ganz niedrige Frequenz“
Das versteh ich nicht.
 
Sie war Yogalehrerin, manifestierte Fülle und trug Chakren-Schmuck. Ich trug wie immer mein „Kein Sex unter dem Patriarchat“-Shirt.
Beim Gespräch über revolutionäre Gewalt meinte sie, „Gewalt hat eine ganz niedrige Frequenz“ – da wusste ich: das wird nix.

Ich habe versucht, sie für die permanente Revolution zu begeistern – sie wollte aber lieber über ihr Mondritual reden.
Als ich sagte, dass Liebe unter Kapitalbedingungen immer auch entfremdet ist, hat sie mir ein Flyer für ein Tantra-Retreat gegeben.

Irgendwann fragte sie, ob ich „offen für polyamore Energien“ sei – ich sagte: „Ich teile alles, außer meine revolutionäre Linie.“

Fazit: Ich bin müde. Müde von Esoterik, müde von neoliberaler Datinglogik, müde von der Einsamkeit im Widerstand.
Gibt es irgendwo da draußen noch eine, die Trotzki gelesen hat und weiß, was eine Lohnarbeitsverhältnisanalyse ist?
Es hat nicht gepasst.
 

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