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Schizoide PS

  • Starter*in Starter*in Schizoid
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    schizoid
S

Schizoid

Gast
Ja, guten Abend.

Ich war hier vor einiger Zeit schonmal angemeldet, doch jetzt bin ich wieder hier (Mein alter Name spielt keine Rolle mehr).
Es ist schwierig zu schildern, was in meinem Leben momentan aus den Rudern läuft. Aber es häuft sich, so viel kann ich sagen. Genauere Ausführungen spielen auch garkeine Rolle, da mein eigentliches "Problem" meine schizoide Persönlichkeitsstöung ist. Es fällt mir schwer sie als Problem oder Störung zu definieren, aber das liegt ja bekanntlich in der Natur eines Schizoiden, so tun als wär man völlig auf der Höhe und hätte alles im Griff.
Die Wahrheit ist allerdings eine Andere. Man verbaut sich einiges, teilt die eigenen Probleme und wenigen Freuden mit sich selbst. Es ist toll Single zu sein, es tut gut alleine Leben zu können - aber bis ans Ende meiner Tage? Ich will realistisch bleiben, irgendwann verliert man sich, Ich verliere mich. Mein Ich verliere ich.
Es wird sicher Leser geben, die gerade ein wenig auf dem Schlauch stehen, was ich hier gerade schilder. Nicht schlimm. Manche wissen sicherlich wovon ich rede, ohne dass ich meinen Beitrag mit Beispielen garniere. Beispiele führen immer schnell zu anderen Auslegungen, verschiedenen Meinungen und Hilfestellungen. Das brächte mich nicht wirklich weiter. Deswegen möchte ich es allgemein halten, indem ich mich einfach nur als "schizoid" oute.
Nun, ich möchte eine Veränderung. Mir ist bewusst, dass ich meine Persönlichkeit, so wie sie ist, völlig verändern müsste und mich eventuell in eine Art Therapie begeben müsste. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Ich lasse diesen Beitrag erstmal so stehen und warte auf erste Reaktionen und Ansätze. Dank im voraus!
 
A

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Re: Schizoide PS
Hallo Schizoid,

schau mal hier:
Schizoide PS. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ja, guten Abend.

Ich war hier vor einiger Zeit schonmal angemeldet, doch jetzt bin ich wieder hier (Mein alter Name spielt keine Rolle mehr).
Es ist schwierig zu schildern, was in meinem Leben momentan aus den Rudern läuft. Aber es häuft sich, so viel kann ich sagen. Genauere Ausführungen spielen auch garkeine Rolle, da mein eigentliches "Problem" meine schizoide Persönlichkeitsstöung ist. Es fällt mir schwer sie als Problem oder Störung zu definieren, aber das liegt ja bekanntlich in der Natur eines Schizoiden, so tun als wär man völlig auf der Höhe und hätte alles im Griff.
Die Wahrheit ist allerdings eine Andere. Man verbaut sich einiges, teilt die eigenen Probleme und wenigen Freuden mit sich selbst. Es ist toll Single zu sein, es tut gut alleine Leben zu können - aber bis ans Ende meiner Tage? Ich will realistisch bleiben, irgendwann verliert man sich, Ich verliere mich. Mein Ich verliere ich.
Es wird sicher Leser geben, die gerade ein wenig auf dem Schlauch stehen, was ich hier gerade schilder. Nicht schlimm. Manche wissen sicherlich wovon ich rede, ohne dass ich meinen Beitrag mit Beispielen garniere. Beispiele führen immer schnell zu anderen Auslegungen, verschiedenen Meinungen und Hilfestellungen. Das brächte mich nicht wirklich weiter. Deswegen möchte ich es allgemein halten, indem ich mich einfach nur als "schizoid" oute.
Nun, ich möchte eine Veränderung. Mir ist bewusst, dass ich meine Persönlichkeit, so wie sie ist, völlig verändern müsste und mich eventuell in eine Art Therapie begeben müsste. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Ich lasse diesen Beitrag erstmal so stehen und warte auf erste Reaktionen und Ansätze. Dank im voraus!

Hallo,

wenn die Diagnose gesichert ist, dann lass dich von (d)einem Psychiater beraten. Nur ein Psychiater kann dir in so einem Fall sagen, wie der Weg aussehen kann, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass - wie schon gesagt - bei gesicherter Diagnose, es ohne Medikamente nicht gehen wird.

Alles Gute
Sisandra
 
So,

keine Eigendiagnose.

Mein Singledasein ist kein Beispiel, deswegen muss darauf nicht eingegangen werden. Desweiteren habe ich ja schon erwähnt, dass die Schilderungen von Beispielen immer zu anderen Ansichten führen, die ein jedes Weiterkommen behindern.

Medikamente nehme ich nicht und würde auf diese Art der Therapie verzichten. Was bringen mir denn solche Medikamente?

Ich habe auch derzeit keinen Therapeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
So,

keine Eigendiagnose.

Mein Singledasein ist kein Beispiel, deswegen muss darauf nicht eingegangen werden. Desweiteren habe ich ja schon erwähnt, dass die Schilderungen von Beispielen immer zu anderen Ansichten führen, die ein jedes Weiterkommen behindern.

Medikamente nehme ich nicht und würde auf diese Art der Therapie verzichten. Was bringen mir denn solche Medikamente?

Ich habe auch derzeit keinen Therapeuten.

Soweit ich informiert bin, können Medikamente dir helfen, ein weitestgehend normales Leben zu führen. Verzichtest du darauf oder setzt die Medikamente ab, wird es schwierig werden.

Ich denke, Laien werden dir da nicht weiterhelfen können. Du musst dich an einen Experten wenden und das ist in deinem Fall eben ein Psychiater. Du würdest wohl kaum erwarten, dass dir in einem Forum wie diesem hier jemand bei Zahnschmerzen oder einer akuten Blinddarmentzündung helfen kann, außer vielleicht mit dem Hinweis, so bald als möglich einen entsprechenden Facharzt aufzusuchen.

Ich denke, den größten Gefallen kannst du dir selber tun, indem du die Diagnose und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten für dich selber akzeptierst.

Ich habe mich jetzt mal im Internet nochmal schlau gemacht. Der optimale Weg scheint wohl eine Kombination aus Medikamenten (zumindest eine Zeit lang) und einer Therapie zu sein. Kannste hier nochmal nachlesen:

http://www.charite-psychiatrie.de/m...ion/krankheitsbilder/persnlichkeitsstru0.html

Was schreckt dich an diesem Weg so ab?

Gruß
Sisandra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich bin auch von der schizoiden Persönlichkeitsstörung betroffen, und habe auch schon zuvor als Gast in diesem Forum geschrieben.


[...]
Deswegen möchte ich es allgemein halten, indem ich mich einfach nur als "schizoid" oute.

Ich denke, das ist grundsätzlich eine ziemlich wichtige Sache, da der Durchschnittsbürger in Deutschland so etwas nicht kennt. Wenn betroffene Kinder in der Schule deswegen Probleme bekommen, verkennt der Lehrkörper zwangsläufig die Situation. Deshalb halte ich es für gut, wenn darüber gesprochen wird.


Nun, ich möchte eine Veränderung. Mir ist bewusst, dass ich meine Persönlichkeit, so wie sie ist, völlig verändern müsste und mich eventuell in eine Art Therapie begeben müsste.[...]

Ich war schon vor mehreren Jahren an diesem Punkt, nicht zuletzt wegen der häufig mit dieser Krankheit verbundenen Depressionen. Mehrere Psychotherapien haben mir durchaus geholfen im Leben besser klar zu kommen. Besonders wichtig war überhaupt erst einmal zu erfahren, was mit einem los ist. Eine Heilung für die Persönlichkeitsstörung gibt es aber nicht und es hat keinen Sinn, sich diesbezüglich etwas vorzumachen. Die Sympthome können gelindert werden und man kann lernen mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Von daher denke ich, dass es eine gute Idee wäre, wenn Du Dir einen Psychotherapeuten suchst, es sollte auch keine Schwierigkeiten mit der Krankenkasse geben. "Geheilt" wird man allerdings nie sein.

Was das Singledasein angeht, ich persönlich habe damit abgeschlossen dass es für mich irgendetwas anderes geben könnte. Ich bin jetzt Mitte 30 und hatte nie eine Beziehung und wüsste überhaupt nicht, wie ich mit so beginnen sollte. Persönlichen, offenherzigen Kontakt hatte ich im Grunde nie zu anderen Menschen. Ich werde allein bleiben, aber das muss ja nicht der einzige Weg sein.
 
[...]


Medikamente nehme ich nicht und würde auf diese Art der Therapie verzichten. Was bringen mir denn solche Medikamente?
[...]

Ich habe nur Medikamente für die Nebenerscheinungen genommen, die eine schizoide Persönlichkeitsstörung typischerweise mit sich bringt, insbesondere Depressionen. Gegen die Persönlichkeitsstörung an sich gibt es keine Medikamente.
 
Wie sähe denn eine solche Medikation aus? Ich nahm mal eine Verbindung aus Pregabalin und Thymoleptika, ist allerdings schon was her und die Beweggründe waren Andere. Ging dabei hauptsächlich um neuropathische Schmerzen.
Damals hat's allerdings garnichts gebracht, weder die Medikation gegen die Schmerzen noch die Antidepressiva. Zwischenzeitig habe ich gedacht die Ärzte gäben mir Placebos.
Aber zurück zur momentanen Situation, mit chronischen Schmerzen habe ich nichts mehr am Hut, doch mein Gemütszustand, meine Psyche, meine Persönlichkeit... auf Dauer nicht lebensfähig.
 

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