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Schaffe einfach meinen Qualifikationsvermerk nicht

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Gibt es keine Schule in deiner Nähe die dich auch mit einer 4 in Mathe nimmt und wo nur wichtig ist, dass du überhaupt den Abschluss hast? Was verschwendest du soviel Zeit um einen Abschluss zu verfeinern, der heutzutage eh nichts mehr wert ist. Nutze die Zeit sinnvoller um nach einer höheren Schule zu suchen wo du auch so reinkommst wie schon geschrieben. Du kannst die Schulen auch so überzeugen, dass du wenn du angenommen wirst dein bestes gibst um die erste Klasse dieser Schule positiv abzuschließen. Tust du das nicht sollens dich halt rauswerfen. Schließlich ist es doch nur eine stinknormale Schule (wenn auch höhere Schule) und keine Eliteuni wie Harvard oder Yale.
 
Hast Du Dich über das Jurastudium genau informiert? Ist Dir klar, dass Du auch dort Mathe brauchst? Gegenstandswerte errechnen, Schadensersatzforderungen errechnen, die Gebühren für Deine Arbeit errechnen? Ich zweifle ehrlich auch daran, dass ein Jurastudium das richtige für Dich ist ... Und im Übrigen bist Du mit einem Jurastudium nicht in vier Jahren durch - mit Referendarzeit und sämtlichen Anwaltsstationen sowie zwei Staatsexamina dauert es zwischen 7 und 10 Jahren.

Und die nächste Hürde: Solltest Du das Studium abschließen, musst Du gut sein. Und ich meine nicht durchschnittlich, sondern wirklich gut, wenn Du anschließend einen vernünftigen Job finden willst. Die Straßen sind gepflastert mit Jura-Absolventen im Notenbereich 3-4. Das sind die, die anschließend in mittelgroßen Firmen in der Rechtsabteilung für ein Gehalt sitzen, das andere als Bürokaufleute verdienen. Ich würde es mir an Deiner Stelle gut überlegen, ob Du diesen Weg tatsächlich gehen willst.

Alternativ, wenn Du wirklich in die Justiz willst - kannst Du Dir vorstellen, eine Ausbildung zu machen? Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte werden gesucht wie geschnitten Brot ... Der Verdienst ist zwar auch nicht toll, aber arbeitslos wirst Du ganz sicher nicht sein und kannst mit einer fundierten Ausbildung in fast jeden Berufszweig, der irgendwie mit Büro/Sekretariat zu tun hat.
 
@bierdeckel:

der qualifikationsvermerk ist nicht verzichtbar oder nur zierde oder so.

ohne qualifikationsvermerk darf ein gymnasium (oder berufliches gymnasium) gar keinen aufnehmen. also werden sie es auch nicht tun.

(es sei denn, der qualifikationsvermerk waere zu unrecht nicht erteilt worden, wie - moeglicherweise - im vorliegenden fall. dann koennte ich mir vorstellen, dass sich ein gymnasium darueber hinwegsetzt; der richtige weg waere aber ein neues realschulzeugnis einzufordern, diesmal mit qualifikationsvermerk.)
 
Das ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Auch im zweiten Bildungsweg kannst du eine 4 durch eine 2 ausgleichen. Ich zitiere die für NRW einschlägige Prüfungsordnung APO-WbK, Paragraph 28 Absatz 3 Satz 3 und 4:


Wer hat dir denn diese Fehlinformation gegeben, dass du eine Mathe-4 nicht ausgleichen könnest?

Verweise ihn ggf. auf die Prüfungsordnung, also die APO-WbK, Paragraph 28 Absatz 3 Satz 4. Möge er es dort selbst nachlesen. Hier der Link zur kompletten APO-WbK:

http://www.schulministerium.nrw.de/...BK/Kontext/_APOWBK-undVVzAPOWbK-ab2010_1_.pdf

Habe ich auch gemacht, habe ihm sogar den genauen Paragraphen auf der Webpräsenz des Schulministeriums gezeigt, jedoch sind die der Auffassung, dass aufgrund der Anzahl der Fächer, die auf der VHS unterrichtet werden, auch diese Regelung mit dem Ausgleich wegfällt. Ob das jetzt stimmt, weiß ich nicht, das behaupten jedoch mehrere Lehrer, die ich unabhängig voneinander gefragt habe.

Hast Du Dich über das Jurastudium genau informiert? Ist Dir klar, dass Du auch dort Mathe brauchst? Gegenstandswerte errechnen, Schadensersatzforderungen errechnen, die Gebühren für Deine Arbeit errechnen? Ich zweifle ehrlich auch daran, dass ein Jurastudium das richtige für Dich ist ... Und im Übrigen bist Du mit einem Jurastudium nicht in vier Jahren durch - mit Referendarzeit und sämtlichen Anwaltsstationen sowie zwei Staatsexamina dauert es zwischen 7 und 10 Jahren.

Und die nächste Hürde: Solltest Du das Studium abschließen, musst Du gut sein. Und ich meine nicht durchschnittlich, sondern wirklich gut, wenn Du anschließend einen vernünftigen Job finden willst. Die Straßen sind gepflastert mit Jura-Absolventen im Notenbereich 3-4. Das sind die, die anschließend in mittelgroßen Firmen in der Rechtsabteilung für ein Gehalt sitzen, das andere als Bürokaufleute verdienen. Ich würde es mir an Deiner Stelle gut überlegen, ob Du diesen Weg tatsächlich gehen willst.

Alternativ, wenn Du wirklich in die Justiz willst - kannst Du Dir vorstellen, eine Ausbildung zu machen? Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte werden gesucht wie geschnitten Brot ... Der Verdienst ist zwar auch nicht toll, aber arbeitslos wirst Du ganz sicher nicht sein und kannst mit einer fundierten Ausbildung in fast jeden Berufszweig, der irgendwie mit Büro/Sekretariat zu tun hat.

Aus diesem Grunde war ich eben bei der Uni in der Fachstudienberatung, wo ich dieses Thema noch mal aufgegriffen habe.
Die mathematischen Kenntnisse, die man besitzen muss, sind pillepalle und selten von Verwendung. Das kann ich mit meinen Kenntnissen auch. Dafür muss man keine 1+ besitzen, meine 4 reicht da vollkommen.
Bevor da Einspruch kommt: Die Mitarbeiterin, die mich beraten hat, hat selbst Jura studiert.

Nur, weil man in Mathe etwas schlechter ist, heißt das nicht, dass man weniger fleißig ist. Es ist einfach genetisch bedingt (ja, das ist es), wie gut man in Mathematischen Dingen ist.

Ich habe es schon so oft überlegt, habe mich beraten lassen bei der Uni usw. und werde den Weg nicht ausschlagen.
Rechtsanwaltsfachangestellte sind Sekretärsberufe, da hat man rein gar nichts bis selten wirklich mit der Marterie zu tun, außer Schriftverkehr aufsetzen, Mandanten anrufen, usw.

Jedoch werde ich wahrscheinlich eine andere Ausbildung in dem Bereich machen und dann damit auf die Uni gehen.
 
VHS?

oh, ich dachte, du wärst auf der Abendrealschule.

Ist das überhaupt eine richtige Schule, auf die du da gehst, oder sind das VHS-Kurse, und am Ende machst du eine Externenprüfung?

Ich habe mir grade die entsprechende Prüfungsordnung für die Externenprüfung angesehen, da musst du tatsächlich in Deutsch, Mathematik und Englisch und zwei weiteren Fächern ein befrriedigend erreichen, ausreichend kann da nicht ausgeglichen werden.

(Vgl. Paragraph 15 von https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes..._nr=223&bes_id=10946&aufgehoben=N&menu=1&sg=0 )

Da wärst du dann auf einer richtigen Abendrealschule besser aufgehoben gewesen als in VHS-Vorbereitungskursen auf die Externenprüfung.

Unklar ist aber noch, warum du vorher auf der Realschule keinen Quali bekommen hast, wenn du die Mathe-4 ausgleichen konntest und auch die übrigen Noten gepasst haben.
 
Die Abendrealschule setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus, was meiner Meinung nach jedoch vollkommener Unsinn ist.
Ich war ja auf keiner Realschule, ich war lediglich auf einer Hauptschule und bin dann auf die VHS gegangen.
Das ist eigentlich richtiger Unterricht, auch die Prüfung wird dort geschrieben.
 
Die Abendrealschule setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus, was meiner Meinung nach jedoch vollkommener Unsinn ist.
Ich war ja auf keiner Realschule, ich war lediglich auf einer Hauptschule und bin dann auf die VHS gegangen.
Das ist eigentlich richtiger Unterricht, auch die Prüfung wird dort geschrieben.
Das ändert aber nichts daran, dass die VHS keine richtige Schule ist und du den Abschluss nur über die Externenprüfung bekommst. Also tatsächlich den Qualifikationsvermerk nur mit einer 3 in Mathematik.

Und wie war das nun auf der Hauptschule, hast du da deinen mittleren Schulabschluss bekommen? Aber ohne Qualifikationsvermerk? Und hattest du Mathematik 4, Deutsch oder Englisch 2 und alle anderen Noten mindestens befriedigend? (Denn dann hättest du ja eigentlich den Qualifikationsvermerk bekommen müssen.)
 
Doch, weil die VHS durch die Bezirksregierung anerkannt wurde und daher auch die Prüfung veranstalten darf.

Nein, habe nur 10 Typ A erworben => Hauptschulabschluss
Danach ging es dann auf die VHS und dort habe ich die Fachoberschulreife erworben und dann bin ich nun noch mal dabei mit Quali.
 

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