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SandSturmUnfall auf der A19 - Geht das noch mit rechten Dingen zu?

  • Starter*in Starter*in EuFrank
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Also im Moment ist ja die Kripo noch dabei zu klären ob es sich wirklich um ein unausweichliches Unglück gehandelt hat, oder ob mal wieder nicht die allgemeine Unfähigkeit von einigen Autofahrern dazu geführt hat.
 
Also im Moment ist ja die Kripo noch dabei zu klären ob es sich wirklich um ein unausweichliches Unglück gehandelt hat, oder ob mal wieder nicht die allgemeine Unfähigkeit von einigen Autofahrern dazu geführt hat.

Wenn es keinen plötzlichen Sandsturm gegeben hätte,mit dem man als Autofahrer nicht
rechnen kann,hätte es wahrscheinlich auch keinen Unfall gegeben.
Auf folgendem Bild sieht man sehr gut,wieweit man sehen konnte.
Stell dir mal vor,du fährst gemütlich vor dich hin und plötzlich siehst du nichts mehr.


Google-Ergebnis für http://estb.msn.com/i/F6/F7FC490FE1B2875A7346FD1B62E.jpg
 
Da sagt mir die Erfahrung aber ganz anderes. Denn scheinbar scheint auch kein Autofahrer mit einfachem Nebel zu rechnen - wenn ich an die zahllosen immer wiederkehrenden Nebelunfälle denke.

Ja, gutes Foto einer Nebelbank. Das scheint auf manche Autofahrer oft eine Aufforderung zu sein, noch etwas mehr Gas zu geben. Ich bin schon öfters mal bei solchen Situationen auf die rechte Seite und eisern langsam gefahren. Denn die links dann noch mit riesigen Geschwindigkeitsüberschüssen vorbeibrettern haben vermutlich bessere Augen.....
 
Bei windigem,sonnigem Wetter wie an diesem Tag gegeben würde ich niemals mit einer plötzlich auftauchenden Nebelwand oder einem plötzlich auftretenden Sandsturm rechnen.

Es sei denn ich bin grad in der Wüste unterwegs, Sand aber kein Nebel.
 
Doch! Damit hat ein Autofahrer zu rechnen. Die Gesetze sind nämlich klar. Man muß innerhalb der Sichtweite anhalten können. Selbst wenn ich nicht mit Nebel oder einem Sandsturm rechne.
Und wenn ich bei 10m Sichtweite jemandem hinten draufbrumme - dann war ich eindeutig zu schnell.
Oder wie ist Deine Aussage zu verstehen? Die Versicherungen zahlen alles, weil niemand damit rechnen mußte? Das kann nicht sein.
 
Ich habe es so verstanden,dass sich Fahrzeuge auf der Autobahn befanden,
dieser Sandsturm plötzlich von der Seite auftauchte,man gar nichts mehr sehen konnte.😕

Mike,das Foto stammt vom Sandsturm auf der Autobahn, nicht von einer Nebelbank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich persönlich finde daran überhaupt nichts ungewöhnlich.
Es war nur eine unglückliche Verkettung von Zufällen, wie es in der Welt schon immer vorgekommen ist und auch immer vorkommen wird.

Aber wie kann es zu einem solchen Unfall kommen? Ich bin zwar kein Autofahrer, aber mit ein wenig Verstand, kann man sich das eig schon erklären.

Ich gehe mal sehr stark davon aus, dass bei einer solchen Windgeschwindigkeit der Spuk auch so schnell wieder vorbei war, wie er gekommen ist. Wie man aus den Nachrichten auch entnehmen konnte, ist die Strecke recht stark befahren. Also kam es für die Autofahrer einfach überraschend.

Doch wie verhaltet man sich als Autofahrer in einer solchen Reaktion, bzw was würdet ihr selbst auch tun?
a) Ich gehe langsam vom Gas um meine Geschwindigkeit langsam zu reduzieren
b) Ich mache eine Vollbremsung
c) Ich reduziere die Geschwindigkeit und wechsele die Spur
d) Ich aktiviere Warnlichtanlage, Nebelscheinwerfer und reduziere die Geschwindigkeit
e) Sonstiges

Ich möchte hier nicht über die beste Möglichkeit disskutieren, doch wie ich stark annehmen darf, würde hier jeder von den Auswahlpunkten anders entscheiden und darauf will ich hinaus. Das ist einfach nur menschlich. Jeder reagiert auf ein Ereigniss anders.

Autofahrer 1 entscheidet sich voll auf die Bremse zu gehen, während Autofahrer 2 hintendran sich entscheidet nur langsam vom Gas zu gehen. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse haben wir hier schonmal den ersten Unfall. Auch darf ich stark annehmen, dass der Gefahrguttransporter, aufgrund seiner gefährlichen Ladung, ziemlich stark gebremst haben dürfte. Autofahrer 3 war eventuell sogar zu schnell unterwegs, Autofahrer 4 abgelenkt und zack haben wir den Salat.

Ohne technische Hilfe hätte das absolut nicht verhindert werden können, da sich auf so eine Situation keiner vorbereiten konnte und dadurch dem Überraschungsmoment ausgeliefert war.
Geholfen hätten z.B., wenn jedes Auto eine Abstandshalter oder Spurwechselassistent eingebaut hätte, die automatisch abbremsen und die Spur halten und das in Milisekunden. So schnell kann der Mensch gar nicht korrigieren. Oder z.B., dass sich bei schlechter Sicht automatisch Nebelleuchten und Lichtanlage aktivieren.

Man könnte das ganze auch auf die Innenstadt übertragen. Dort taucht plötzlich ein Sandsturm auf. Der eine wird sich die Augen zuhalten, der andere bleibt sofort stehen, während andere einfach weiter laufen. Nur ist dort das Verletzungsrisiko viel geringer.

Also ich finde daran überhaupt nichts ungewöhnlich. Meine Meinung dazu.
 
Vor allem reagiert der Mensch in Notsituationen nicht rationell.
Da übernehmen dann die Instinkte.
 
Nur wenn ich nicht vorbereitet bin.

Kann man vielleicht auf dieses Ereigniss übertragen, ja. Aber allgemein sehen darf man das nicht.
Denn wie sieht es z.B. mit seelischen Erkrankungen aus? Panikattacken, Depressionen, etc pp.

Da verhält man sich eben nicht rationell, obwohl man darauf vorbereitet ist, sondern auch nur instinktiv. Bzw, das Gehirn macht es selbst.
 
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