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Sadistisch?? mein Leben zerstört...

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    leben
@atoyot

leider ist es so dass solche Typen nix von ihrer Verlorenheit oder Ausgeliefertheit ihren Trieben ggü merken...das läuft etwas anders....sie leben ihre Triebe frei aus....pfeifen auf die Moral, haben Spass an ihrer Macht andere Menschen für sich auszunutzen und haben einen Heidenspass dabei...= Profil eines echten Sadisten, bei dem die MOralprogramme kaum oder gar nicht funktionieren.

Und wenn man denen nicht ordentlich Contra gibt und Einhalt gebietet ...am besten von Anfang an...machen die tralala so weiter. Die Crux ist oft, dass Soziopathen oder auch Psychopathen (im Extremfall, wenn die Macht und Gewalt bis auf Tötung ausgeweitet wird) oft eine sehr positive Ausstrahlung, Charisma haben...sie strahlen ja Macht, Kraft und Stärke aus...auf so was fliegt Frau automatisch...ist genetisch bedingt...ne Sache der Biologie einen starken und beschützenden und lebensfitten Partner zu finden....Instinktiv finden Machtler, Narzisten, Sadisten von Anfang an und immer wieder geeignete Partner/INNEN für ihre Form der Partnerschaft, in der sie halt Zentralpunkt sind und herrschen und ihren Partner beherrschen...ggf. mit Gewalt.
Daher ist es gut, dass es REchtsmittel gibt und gut wäre, wenn Frauen diese stets nutzen würden und zwar am besten gleich beim ersten Vergehen in Hinsicht auf Gewaltmittel, damit Gewalt nicht zur Gewohnheit wird. Irgendwo greifen da Verantwortung ggü sich selber und soziale Verantwortung ineinander über.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Jahr nach dem Krankenhaus, ein halbes nach der Trennung

HI,

mir gehts eigentlich oki. Neutral halt, undefinierbar. Ich kämpfe, lache viel, denk nicht viel dran. Verdrängung eben.

Jetzt brichts wieder raus, durch einen dummen Vorfall, seh ich wieder alles genau vor mir, kann mir an jede Kleinigkeit erinnern, im positiven, wie im negativen Sinn. Die posiviten Erinnerungen machen mich mehr fertig, sie lassen mich mehr leiden, sie machen mich mürbe.

Offen für etw. neues bin ich noch lange nicht. Dazu ekel ich mich einfach zu sehr. Ich könnt niemanden küssen, mit niemandem schlafen, ich ekel mich zu Tode. Verkehr hat für mich so einen schmutzigen Touch, ist für mich etwas unanständiges. Und komme mir wieder so jämmerlich vor, weil ich jammere, ich hab schon lange nicht mehr darüber geredet, mir gings gut, mir gehts auch jetzt nicht schlecht, nicht wirklich. Ein paar Schuldgefühle noch, die gehen vielleicht irgendwann auch weg.

Dieser Ekel, dieses "was war das" weil viel im Grenzbereich bzw. im Dunkeln liegt, vieles richtig eklig war, ich kanns nicht näher hier beschreiben, irgendwie, was denn so eklig war. Ich kann nicht, weils dann hier steht für immer und ewig. Deswegen schreibe ich wage.

Mein Thera meint, dass ich Fortschritte mache, sehr, ich meine das auch. Doch ganz überstanden ist es nicht, wird es wohl auch lange nicht sein.
Ich weiss eigentlich gar nicht, warum ich hier schreibe...
Vielleicht sollte ich mich selbst nicht so unter Druck setzen?
Einfach vergessen wäre schön.
Einfach so sein wie früher, davor wäre schön.
Einfach nochmal verdammt glücklich sein, wie vor knapp zwei Jahren, das wär auch schön.
Die Illussionen, tja träumen ist nicht schön.
Hab so eine komische Angst schlafen zu gehen, nicht weil ich grübel, das tu ich nämlich nicht, ich weiss nicht wieso.

Grüße
 
Hm ... vielleicht geht Dir einfach soooo viel durch den Kopf, das einfach mal etwas davon raus muss ... und wenn das auf die schriftliche Art und Weise erfolgt ist das doch ein hervorragendes Ventil, findest Du nicht?

Kopf hoch, es kommen garantiert bessere Tage
Lieben Gruß, Phate
 
Hmh...

eigentlich denk ich gar nicht so viel nach, ist halt viel druck im moment, alles wieder hinzubekommen, normal zu sein, zu vergessen, zu heilen.

Mit dem rauslassen, hab ich einen unwahrscheinlichen riegel. Aus mehreren gründen. Einerseits schäm ich mich, andererseits hab ich angst aus mehreren Gründen.

Nun ja.. manchmal wünscht ich mir, das alles wäre schon ewig lange her, ganz weit weg von mir, wäre am besten nie passiert
 
;-) Du sagst doch selbst, dass Du zurzeit immensen Druck verspürst; umso wahrscheinlicher ist es doch, dass da einiges heraus muss!!!

Warum schämst DU Dich? Wofür? Das Dich nach so einer Erfahrung Ängste peinigen ist verständlich und ich hoffe, dass Deine Therapie Dir weiterhilft. Genauso kann ich verstehen, dass Du Probleme hast, Vertrauen zu anderen aufzubauen; aber Dich zu schämen ist das Letzte, was Du tun müsstest.

Vielleicht hast Du heute einen ganz besonders schlechten Tag ... soll vorkommen ...

Lieben Gruß, wünsch Dir alles Gute, Phate
 
Hallo,

einfach vergessen geht leider nicht...aber mit erlebten Traumata besser leben geht schon. WEnn man genügend Therapie gemacht hat und auch gezielt an seinem Selbstbewusstsein arbeitet, lernt die Dinge einfach beim Namen zu nennen, offen mit dem Trauma umzugehen hat man damit dem Trauma sozusagen den Stachel gezogen. Und das ist bereits ne Menge wert.

Natürlich braucht es seine Zeit um seelischen Wunden verheilen zu lassen..es kommt auch immer mal wieder zu kleineren Einbrüchen zwischendurch. Hilfreich ist, wenn man sich sein Lebensumfeld ein klein wenig so gestaltet, dass man dort Halt hat, positives feedback erhält, Dinge hat, die einen aufrichten und auch immer Menschen um sich hat, denen man sich anvertrauen kann. Das nimmt auch den Druck...ich stimme da phate zu.

Für mich war Sport, Langlauf und Kampfsport (Aikido, Kjudo und Kendo) immer ne sehr gute Sache, hat mich stark gemacht, mir Ausdauer, Ruhe und Übersicht gegeben. Das ist oft Gold wert..insbesondere nach erlebten Traumata.
Die Traumata meiner Jugend konnte ich so recht rasch hinter mir lassen..ich bin auch eher auf Genuß und Freude und Spass am Leben haben wollen gepolt...Miesmuscheln wie einen gewalttätigen tyrannischen Vater,..wie in meinem Fall wollte ich NIEMALS so viel Macht über mein Leben geben mir auf lange Sicht den Spass am Leben vermiesen zu können.
Die Erfahrungen mit meinem gewalttätigen Vater haben mich stark und wachsam gemacht was ein Vorteil sein kann.

Deinen Ansatz mit normal sein, zu vergessen finde ich ehrlich gesagt nicht so günstig...ich habe niemals vergessen und will es auch nicht..aber durch das offene drüber Quatschen..bereits zig Mal mit Freunden, Bekannten, Geschwistern ist das damalige Trauma bedeutungsloser geworden...Schlechte Erfahrungen gehören zum Leben..man kann sie nicht verleugnen oder verbergen...Normalität ist eh ne Illusion...jeder einzelne Mensch lebt und erlebt in seiner Wahrnehmung und Gedankenwelt seine eigene Normalität...

Erst kürzlich gab es beim Zusammentreffen mit einer Bekannten aus meiner Jungend und meiner jüngeren Schwester ein Gespräch über unsere gemeinsame Dorfjugend und Eltern...und wir haben da echt schlimme Szenen geschildert, die wir erlebt hatten, unsere Bekannte mit ihrem Alk-Vater, wir Schwester mit unseren Terrorpapi und hysterischer devoter Mutter....und dabei wurde uns allen klar...emotional betrifft uns das kaum noch, wir hatten uns gut abgegrenzt und konnten offen und locker drüber reden genauso wie über Kirschkuchenrezepte...ein prima Gefühl. Dadurch steht man irgendwie über diesen Dingen und der Druck ist futsch.
Wir haben keine Probleme drüber zu reden, weil diese Erfahrungen zwar zu unserem Leben gehören, uns aber nicht definieren oder bestimmen wer wir sind...wir sind die, die drüber stehen und diese Gewalterfahrungen abgeschüttelt haben wie ein Hund Dreck von der Straße abschüttelt 😉 Es war nix Persönliches gewesen, was uns betraf, sondern ne reine EGO-Kiste von Patriarchen, die Bock drauf hatten andere unterzubuttern und abhängig zu machen...was ihnen jedoch nicht gelungen ist ...wer zuletzt lacht...😀
Und wir sind die die wirklich zuletzt lachen...wir haben unser eigenes unabhängiges Leben, viele Freunde, unternehmen viel, haben Spass....der gewalttätige Alk-Vater unserer Bekannten ist allein in seiner vergammelten Wohnung verreckt und wurde erst Wochen nach seinem Tod madenzerfressen aufgefunden...mit meinem Vater, einem ausgemachten magenkranken und Darmkrebsgebeutelten Misanthropen hat auch kein Mensch Bock zu reden..außer meiner Mutter, die devot aber auch in Erwartung eines recht beträchtlichen Erbes bleibt und andauernd krank ist...

Druck entsteht oft indem man denkt man muss nach außen hin immer perfekt wirken...und indem man verbirgt dass es einem manchmal mies geht und wenn man ständig Belastungen versteckt..ist alles nicht nötig habe ich gelernt...Es ist wichtig immer wieder gezielt Druck abzubauen durch drüber Quatschen oder auch Sport und Ausgleich..Meditation, nen Tripp ins Innere also und zwar zu dem inneren Ruhe- und Gelassenheitskern..den man nach viel Übung erreichen kann etc etc..

Normal leben wirst du meiner Ansicht nach erst, wenn du diesen "Riegel" öffnest und dich abgegrenzt hast und nicht mehr für das schämst für das sich ein anderer = der Täter schämen sollte....erst dann bist du frei..frei für Normalität und auch wieder frei für neue Beziehungen. Angst haben ist nicht gut, vorsichtig und achtsam und umsichtig sein ist o.k...nach einer Gewalterfahrung hat man den Vorteil hierdrin besser zu sein als andere! Gegen Angst sollte man aktiv was tun...Kampfsport ist hierbei ein sehr gutes Therapeutikum, gibt Selbstbewusstsein. Wer weiss, dass er sich notfalls gut wehren kann, der hat weniger Angst und strahlt mehr Selbstbewusstsein aus und ist dadurch gut geschützt...an selbstbewusste people trauen sich Machtler mit unlauteren Mitteln nicht mehr so leicht ran.

Ich wünsche dir weiterhin viel ERfolg bei deiner Therapie...arbeite ein wenig bewusst an der Sache...dann wirst du es auch packen! Würde mich für dich freuen..damit du eines Tages vielleicht mal wieder Spass an einer Partnerschaft und Sex und so weiter findest. Wäre echt Mist, wenn dieser machtgeile Psychopath von EX-Mann so viel Macht hätte dir das Leben und den Spass an der Freud auf DAuer zu vermiesen, oder?

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Tyra,

danke für deine Antwort.

Das war etwas was ich mir ganz zu anfang nach der Trennung gesagt hab: Er soll mir nicht auch meine zukünftigen Beziehungen vermiesen.

Hab das sexuelle Thema auch mit meinem Thera besprochen, ich soll mir einfach Zeit lassen, habe keine Schuld (an der Schuldfrage arbeiten wir sehr).

Der Druck ist dieses: ich will eine neue Ausbildungsstelle und scheitere und scheitere immer aufs neue. Und dann diese Vorwürfe deswegen, ich solle mich halt mehr anstrengen und halt irgendwas annehmen, gleich ob es mir gefällt. Ansonsten ist eigentlich alles recht easy, auch mit ausgehen, mit freunden treffen, die ich mittlerweile teilweise aufgeklärt habe.

Ich wohn ja noch bei meiner Mutter. Sie will davon nichts mehr hören, kriege nur zu hören: HAst du es nicht bald überstanden? Es ist so lange her, dass muss doch gegessen sein! Hast du schon wieder schlechte Laune?

Ich trau mich gar nicht mehr miesepetrig zu sein. Es kommt mir vor wie ein Verbrechen. Das war auch etw. dass er nicht leiden konnte, wenn ich schlechte Laune hatte. Ich trau mich auch nicht mehr zu Hause drüber zu reden.

Nun ja alles in allem geht es mir nicht schlecht. Besonders in letzter Zeit nicht. Die letzten sechs wochen waren sogar recht angenehm und gut.

Ich kann eigentl. relativ gut damit umgehen bzw. leben, nur manchmal gibts halt nen Knick,besonders wenn was wichtiges ansteht für meine Zukunft. Vielleicht ist das auch ein Zeichen, das ich noch nicht bereit bin?

Liebe Grüße
 
Hallo,

irgendwie kommt es mir so vor, als ob du zu wenig selbständig bist und darin eines der Grundprobleme liegt..erst weg aus der Heimat..und Abhängigkeit von den Eltern in eine Beziehung und Abhängigkeit von einem Mann, dann wieder zurück in die Heimat und erneute Abhängigkeit von den Eltern, bzw. Mutter.

Meistens ist es so, dass das Thema Eltern oft nach gewisser Zeit..so ca. 18-20 Jahren ausgereizt ist und eher eigene Freunde ne größere Rolle spielen sollten.
Mit Eltern kann man sich nur begrenzt austauschen..die haben ihr Leben oft gelebt , sind irgendwo müde geworden und machen dicht, wenn es um Probleme geht..oft sind Eltern auch Traditionalisten..also spielen Gewalt ggü Frauen runter und das ist wieder neues Gift für den Selbstwert..und so muss man auch an dieser Front kämpfen damit man selber gut abschneidet. Ich fände das zu anstrengend...würde alternativ lieber ganz woanders hinziehen und von vorne anfangen.

Aber vielleicht klappt es ja auch so...vor Ort..wenn du dich genügend ggü den Erwartungshaltungen deiner Eltern abgrenzen kannst..mach einfach dein Ding und fertig und lass dich nicht in dir Rolle der gutgelaunten Tochter drängen..wenn du keine gute Laune hast.
In Bezug auf die Ausbildung...irgendwo sitzt da wohl ne Blockade? Mein RAt: mit der Lebensberatung oder Therapeuten drüber reden..ne Lösung finden...dranbleiben..du solltest dir Ziele stecken...ewig bei Mama aufm Soffa hocken und selber bemitleiden ist ja auch nicht der Renner..die macht ja schon Druck, weil sie sich Sorgen macht,. wird langsam ungemütlich...vielleicht suchst du dir zumindest ne eigene Butze..oder wenn die Ausbildung nicht klappt such dir nen Minijob...bilde dich weiter...mach Kurse od.ä. Heutzutage ist es ja überall nicht leicht ne Ausbildungsstelle zu bekommen...gut ist es -auch für Bewerbungen- nebenbei halt was zu tun, sich fit zu halten etc. Gegen Vorwürfe sich anzustrengen muss man sich auch abgrenzen.man bemüht sich und fertig...Bei solchen Dingen ist es besser ggü den Eltern auch räumlich auf Abstand zu gehen...und gut wäre es auch mal auf das Recht zu pochen sich mal ne Auszeit nehmen zu dürfen...nach einem solchen Gewalttrauma ist es insgesamt mal gut sich erst zu pflegen und wieder richtig fit zu machen...dann klappt es auch besser damit einen Ausbildungsplatz zu finden..
Ein wenig muss man schon aufpassen, dass man sich nicht vor der eigenen Verantwortung drückt..wenn schon Auszeit..dann nicht auf Kosten anderer...dann zumindest Aktivitäten in Richtung rascher Traumabewältigung und Selbstbewusstseinstraining und Fortbildungsseminaren etc...gezielte Arbeit an sich selber..das macht sich letztlich bezahlt. In Hinsicht darauf, dass du dich nicht traust so zu sein wie du bist sieht man deutlich das in Sachen Selbstbewusstsein und Abgrenzungsvermögen noch ne Menge Nachholbedarf besteht...nochmal mein Tipp: Kampfsport..der macht selbstbewusster!
Falls die Energie fehlt: Arztcheck...könnte auch ne beginnende Depression sein, die rechtzeitig medikamentös behandelt werden muss.

Viel Glück weiterhin!
Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
HI Tyra,

danke nochmal, hab heute einen redeschwall, aber ich denke das tut mir gut.

Ich habe bald die Chance auf eine schulische Ausbildung mit Wohnheim. Eventuell geh ich da hin *G*, also leute drückt mir schon mal die Daumen das es klappt.

Antriebslos bin ich nicht mehr, oder ohne energie, das ist gott sei dank vorbei, worüber ich mich sehr freue.

Hab ja inzwischen auch Praktika gemacht, auch wenn dabei viel schief gelaufen ist, ich habe weiter gemacht. Da bin ich auch irgendwie stolz drauf.

Mir fehlt einfach unheimlich die Arbeit. Eine Aufgabe, etwas leisten, irgendwie brauch ich das. Identifiziere ich so meinen Selbstwert, in dem ich etwas leiste?

Meine Mutter ist sehr anhänglich, ich auf ne gewisse Art auch. Eigene Bude wäre sehr schön, wenn ich das Geld dazu hätte, ich möchte eine schulische Ausbildung machen, für die meine Eltern jeden Monat über 500 euro blechen müssen. Von Amts her gibts da nix anscheinend hab da schon überall herumtelefoniert. Am 19. hab ich eignungstest und ich will diese ausbildung wahnsinnig gerne machen, freu mich scnon tierisch. Ist jetzt allerdings ne ganz andere Richtung, als die anderen Ausbildungen, vielleicht daher die frühere Blockade.

Mein Problem ist wirklich: abgrenzen, Wut zeigen, zeigen wenn mir etwas nicht passt, ich hab angst davor, dass es dann knallt.

Ich arbeite auch am abgrenzen, am rauskommen aus meinem Muster, ich weiss, dass ich in einem Stecke. Blöd ist das...

Alles in allem denk ich, dass ich das schon packe. Mir kann es halt leider auch nie schnell genug gehen.

Liebe Grüsse
 
Einmal Glück

Hi,

ich schreib mal schön. Bin leicht gefrustet.
War so schön zuversichtlich, hab viel versucht. Theraphie, Beratungsstelle, neuer Job usw.

Jetzt kommen die Flashbacks manchmal, kann ich aber mit umgehen. Ist nur manchmal nervig, weil ich ziemlich viele Dinge/Orte/Situationen aus Angst meide und wegschiebe und mich da gar nicht hintraue. Oder wenn ich etwas rieche oder höre. Dem geh ich halt aus dem WEg. Ist manchmal blöde im Alltag, z.B. als ich in meinem Praktikum umgekippt bin wegen einer GEschichte von einem Hund, der von Herrchen geschlagen wird. Bums weg war ich. So schlimm wars aber nicht mehr. VErmeide halt sehr viele Dinge, was manchmal lächerlich rüberkommt und mir den Alltag etw. beschwerlich macht.

Bin grad berufl. an dem Punkt wo ich nicht weiß, wie es weiter geht. Ich werd wahrscheinlich von meinem gestrigen eignungstest wieder eine ABlehnung bekommen - wenn nicht hab ich verdammtes Glück gehabt und werd auch dankbar dafür sein und mich da reinhängen. Es frustriert mich, dass ich in diese Misshandlungsscheisse reingerutscht bin (von der Vorgeschichte, was sich vor SEINER zeit abgespielt hat will ich gar nicht anfangen). Ich darf mir hier ständig moralpredigten im Bezug auf ausbildung anhören, was mir gar nicht gut gekommt, da ich nach zick bewerbungen, mehreren GEsprächen, einem Praktikum, einem eignungstest immer noch nichts gefunden habe, was mich ohne hin noch frustriert, dann dieses gerede, dann diese Gedanken an früher, die immer kommen, wenn mich etw. erinnert, z.T. ganz lächerliche Kleinigkeiten. ABer eigentl. kann ich ganz gut damit umgehen.

Wenn ich von alternativen erzähle, was ich machen möchte, kommt immer nur ein negativer Kommentar. Das frustet, langsam hab ich auch gar keine Lust mehr..

Ich frag mich nun, hab ich das REcht mal eine Weile nicht mehr zu können, ein paar Woche, zwei oder drei... oder hab ichs nicht? Soll ich weiter machen? Ich weiß nicht so recht. Egal was ich mach, es klappt nicht. Egal was ich will, es gefällt den anderen nicht.

Ich träume jede Nacht von ihm. Werde im Traum verfolgt, um versöhnung angebettelt oder ich suche einfach nur mein Auto oder suche den Bahnhof und komme nie an, rühre mich nicht vom Fleck, während irgendwas hinter mir her ist.

Hab ich nicht das Recht nach dieser GEschichte einmal glück zu haben? Ich fordere dieses recht verdammt nochmal ein, wenn ich es denn habe.

Ich will nicht die Niederlage, dass er mich kaputt gekriegt hat, mein job ist wegen ihm weg und dass ich jetzt auch noch nix neues finde...

Frust, Frust. Einfach nur Frust.

Vielleicht übertreibe ich nun auch und werde doch genommen, doch die Chancen stehen schlecht und das bilde ich mir nicht ein. Ich bete für die zusage, ich wäre so dankbar, so glücklich darüber.

Es ist ätzend. Bin ich es nicht wert einmal Glück zu haben?

Lieber Gruß

blue
 

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