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Rückfall

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chronos89

Gast
Hallo liebe Community

Ich bin in meinem Alkoholkonsum wieder rückfällig geworden. Ich habe von Gestern auf Heute Etwa 12 bier und ein paar kurze auf nüchternen Magen getrunken. Das erstemal seit 2 Monaten. Ich habe Heute gemerkt wie wertlos ich im Moment bin. Ich sah verliebte Pärchen wo ich mir gesagt habe: "Sie" würde mich nichtmal mit dem a*** angucken. Ich sehe doch mit welchem typen sie sich abgeben: Selbstbewusst, kräftig gebaut bzw. Halbwegs in Form. ich habe Leute gesehen die scheinbar alles in ihrem Leben haben: Freunde, einen job wo sie gut verdienen, Frau, Kind usw. Es kam einfach alles hoch. Die schlechten erinnerungen an die Partnersuche, Die Tatsache das ich zweimal betrogen wurde, Die Tatsache auf was für typen die Meisten Stehen usw Das wurde mir alles zuviel. Ich war bei meinen Letzen zwei freunden. Sie hatten einen antsrengenden Tag und sind vorzeitig schlafen gegangen und ich war alleine. Auch sie haben ihre probleme, aber trotzdem. Ich saß alleine da und habe für mich alleine getrunken weil alles hoch kam, weil weiterhin zweifel bestehen. Ich habe mir sämtliche tipps soweit aufgeschrieben. Geordnet, mit euphorie endlich was zu ändern. Aber wenn ich die realität so sehe weicht es doch ganz stark davon ab. Zudem kotzt mich meine situation einfach nurnoch an. Zeitarbeiter, Zuhause wohnen, Single, kaum Freunde. Manchmal Frage ich wie ich Jemals in der Gesellschaft klarkommen soll. Oder wie ich eine Freundin finden soll. Oder Freunde. Gerade in dem alter(26 M). Wiegesagt ich sehe doch mit welchen Typen sich die meisten abgeben und mit welchen nicht. Hinzu kommt auch noch das ich bei dem optischen Typ Frau den ich begehre wahrscheinlich schlecht ankomme. Und nein ich habe keine "zu hohen" ansprüche an die Frau. In letzter Zeit triggert einfach nur vieles und Ich werde dem Alkohol gegenüber schwach. Das geht eigentlich schon seit 8 jahren so... Auf der einen seite weiß ich das ich kein schlechter Mensch bin. Ich bin nicht sonderbar fotogen was soll´s. Aber viele denken ich sei Arrogant. Sie unterhalten sich mit mir 1-2 std unda Haben ein völlig anderes Bild von mir. So wie (wahrscheinlich) ein Mann sein sollte. Ich habe mich oft dagegen gesträubt mich in die schublade zu packen ala´ "Jugend von heute" Ich habe bisher vielen gezeigt das es auch andere gibt. Aber trotzdem ist dies nur ein schwacher Tost. Viele sehen mich nur als "warmer bruder" Egal ob Mann oder Frau. Und nein ich habe nichts gegen Homosexualität. Meine derzeitig Situation kotzt mich einfach nurnoch an....
 

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G

Gast

Gast
Hallo chronose89,
sich auszukotzen finde ich völlig in Ordnung.

Und was gedenkst Du nun zu tun?

Daß Dir keiner dabei helfen kann, die Flasche oder das Glas auszutrinken und es letztlich Deine
Hand ist, die diese/dieses zum Mund führt, darüber bist Du Dir im klaren. Von daher kann ich
Dir von hier aus nicht helfen.

Ich kann mir wohl Deinen Beitrag durchlesen. Verständnis habe ich dafür, sich auszukotzen.
Das muß mal raus und das ist auch gut so.

Und ich finde es toll, daß Du mit Euphorie endlich was ändern wolltest. Dazu braucht es viel
Willensstärke und Disziplin. Und die kann ich Dir hier nicht vermitteln.

Vielleicht magst Du eine Lebensberatungsstelle z.B. der Caritas aufsuchen. Dort kannst Du in
Ruhe reden und nach Lebensmöglichkeiten/Lebenslösungen Ausschau halten, die Deine
Euphorie, endlich was ändern zu wollen, stützen. Manchmal schafft man das einfach nicht alleine
und das ist auch in Ordnung so.

Wünsch Dir alles Liebe.

liebe Grüße
gaestin
 

Biokatze

Aktives Mitglied
Es tut mir leid, dass es dir momentan so schlecht geht. Ich weiß, dass dir das sicherlich nicht viel hilft, aber trotzdem soll du wissen, dass ich in Gedanken bei dir bin. Du hast in deinem ersten Tagebucheintrag geschrieben:
" Aber fortschritte Rückschläge und Ratlosigkeit gibt es ja immer. Nicht nur bei mir, nein, bei jedem von uns."
Und da sag ich ganz klar ja. Es ist schade, dass du rückfällig geworden bist, aber sei dir dennoch bewusst, was du erreicht hast. Ich habe viele in meiner Familie und in meinen Freundeskreis, die auf die ein oder andere Art und Weise einen unverantwortlichen Umgang mit Alkohol an den Tag legen. Deswegen weiß ich deine zwei Monate ohne Alkohol zu schätzen. Sei wenigst ein bisschen stolz auf dich und versuche es wieder. Ich bin sicher, dass du in den letzten zwei Monaten oft das verlangen hattest zu trinken aber du hast es nicht getan. Weißt du was dieses Mal anders war? Warum du ausgerechnet dieses Mal rückfällig wurdest? Es kann sein, dass du darauf keine Antwort hast, aber es würde helfen, wenn du eine darauf hast.

Alles Gute
Biokatze
 
Zuletzt bearbeitet:
N

Nero1990

Gast
Hey Chronos,

wegen der beruflichen Perspektive würde ich vielleicht nochmal überlegen eine Ausbildung zu starten. Auch wenn das bedeutet zunächst finanziell wieder zurückstecken zu müssen. Längerfristig wird dir das nur Vorteile bringen und du bist doch noch jung. Dadurch kommst du dann auch wieder mit vielen neuen Menschen in Kontakt. Einen gesellschaftlich akzeptierten Beruf zu erlernen gibt dir bestimmt auch wieder mehr Selbstbewusstsein.
Ich habe nichts gegen Zeitarbeiter, aber du siehst es ja wohl selbst als Makel.
Wegen der Wohnung könntest du dich dann auch schlau machen, ich denke da bekommt man bestimmt irgendwie Unterstützung. Vielleicht wäre auch eine WG was, da ist man gleich wieder unter Leute.
 
G

Gast

Gast
Zum praktischen Teil zuerst: Ja, es war ein Rückfall. Aber der war GESTERN und ist vorbei. Heute ist ein neuer Tag. Ziel: Heute das "erste Bier" stehen lassen. ;)

Außerdem könntest Du schauen, was Dich gestern KONKRET so runtergezogen hat und Dir dazu auf einem schönen ausgedehntn Spaziergang überlegen, was Du das nächste Mal als Alternativen zum Trinken in so einer Situation hast. Schreib die auf! Häng sie Dir gut sichbar in die Wohnung!

Du schreibst außerdem von vielen Punkten, die Dich nerven, Dich zurückwerfen. Hast Du für Dich mal eine Liste davon gemacht? Dann ist dieses Wochenende ein guter Zeitpunkt, an konreten Maßnahmen zur Veränderung da zu überlegen. Manche Dinge, wie Vorurteile anderer, lassen sich in ihrem Bestehen nicht ändern. Für den Fall, dass Dir dann aber jemand mit so einem Spruch kommt, könntest Du Dir eine passende schlagfertige Antwort zurechtlegen, die Du dann einfach von Dir gibst und die Person in der Situation zurücklässt. Dann ist es nämlich nicht mehr Dein Problem! Schütze Dich selbst!
An anderen Stellen kannst Du ganz konkrete Schritte gehen, z.B. beruflich. Wie kann es anders, besser werden? Töte dabei Deine Ideen nicht schon vorher! Alle Visionen DÜRFEN hier sein, auch wenn die Umsetzung der einen oder anderen vielleicht etwas langwieriger ist. Finde Wege, horch in Deinen Bauch rein, was am stimmigsten ist und überlege Dir dann die ganz konkreten Schritte.

Du schaffst das! :)
 
C

chronos89

Gast
Hallo zusammen

Da ich jetzt zumindest halbwegs uf der höhe bin im Moment möchte ich mich erstmal soweit für die Beiträge bedanken.


Sich MAL die Kante zu geben, ist kein Drama. Dramatischer sind deine massiven Selbstzweifel. Es ist nicht schön, allein zu sein. Der Frühling kommt. Du bist 26. Du willst eine Freundin und fröhlich sein. Das ist natürlich.
Ich denke nicht, dass die Ausstrahlung als "weicher Mann" (so interpretiere ich jetzt mal deine Äußerung) Frauen generell verschreckt. So manche Frau steht sogar auf nicht so mainstreamige Typen, die sensitiv wirken und mal NICHT dem langweiligen "definierter-Körper-Kult" folgen.
WAS jedoch abschreckt, ist ein ewiges Lamento auf den Lippen. Wenn dein Leben dir so, wie es ist, nicht gefällt, dann dreh an den entsprechenden Schrauben.
Willst du aus der Zeitarbeit raus? Welche konkreten Möglichkeiten gibt es da?
Möchtest du eine eigene kleine Wohnung? Leg Geld auf die Seite, spare auf dieses Ziel und lies Wohnungsanzeigen?
Wünschst du dir einen größeren Freundeskreis? Such dir ein Freizeitvergnügen, das du mit anderen ausüben kannst.
Du musst die Dinge angehen, sonst sitzt du auch in 10 Jahren noch da und betrinkst dich traurig.
Wie wäre es, wenn du dir HIER eine Schreibfreundin suchen würdest? Manchmal geht es mit gegenseitiger Unterstützung leichter.
Ich denke, das all die kleinen Veränderungen nichts bringen werden, wenn du nicht an die Wurzeln des Übels gehst.Und die sehe ich im Alkoholmissbrauch.
Mal daran wirklich gearbeitet? Im Sinne von - warum trinke ich?
Rückfälle sind nicht mehr gegeben, wenn du deinen wirklichen Weg gefunden hast. Und der kann nicht von aussen kommen.
Also gemacht habe ich tatsächlich schon einiges. Ich habe ja meiner Zahnarzt Angst überwunden und habe mich in behandlung gegeben. Das problem ist ich warte schon seit jetzt fast 3 wochen auf post von der KK wegen dem Heil und Kostenplan das dieser soweit bearbeitet wurde. Und Alternativen zur Zeitarbeit habe ich nicht wirklich. vor 7 Jahren habe ich meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker abgeschlossen. Danach nichts mehr in diesem Bereich gemacht. Was ich Aktuell habe ist erste kleine Erfahrungen im Lagerbereich/Komissionieren und einen Staplerschein ohne staplererfahrung. Schulisch hab ich nur einen recht guten Hauptschulabschluss vorzuweisen. Zum thema wohnung da habe ich jetzt schon einiges gespart. und auch so weiß ich was ich zutun habe um aus der Einsamkeit raus zukommen. Das kann und werde ich erst angehen wenn meine Zahnprobleme behoben sind.

Und auch wenn es Frauen geben solle die nicht auf solche stereotypen stehen, so sehe ich eigentlich selten bis garnicht die ausnahmen das sie auf eher schlanke, zierliche "weiche Männer" stehen...

Kannst du so sehen.
Ich denke, wenn man trinkt- und das scheint beim Te ja länger gegangen zu sein und inensiv gewesen zu sein- dann bringt es auch nichts, wenn etwas besser im aussen läuft. Läufts dann eine zeitlang nicht so gut, beginnt das trinken wieder.
Man trinkt eben oft,wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist. Und da muss man erstmal aufräumen.Dann klappts auch im aussen.

Wie du sagst, Einsamkeitsgefühle, damit muss man aber auch allein klar kommen. Ist kein Grund zum saufen. ;)

Es wäre ein Teufelskreis- man hat Menschen im aussen, deshalb braucht man nicht mehr trinken,was aber wenn davon jemand weg fällt? Wieder der Griff zur Flasche?
Man kann die eigene Einsamkeit nicht mit Menschen oder Aktivitäten füllen.
Ich sehe es genau umgekehrt - der TE trinkt, weil er sich einsam fühlt und dies wegdrücken will. Er hat zuvor zwei Monate lang nichts getrunken und ich wette, wenn es privat rund liefe, würde er auch nicht mehr als einen Sekt zu Sylvester kippen.
Ja wenn es privat wirklich rundliefe hätte ich wohlmöglich wenig bis garnicht getrunken. Und wenn ein Mensch mal wegfällt wegen streit oderso dann wäre es nicht sofort der griff zur Flasche. Diese einsamkeit ist das schlimmste.

HeyDu versuch dich mal in folgende Lage zu versetzten: Du bist seit 8 Jahren mit falschen Leuten unterwegs, Niemand hört dir richtig zu, niemand nimmt dich ernst, bei der Partnersuche hast du nur schlechte erfahrungen gemacht, auch bei beziehungen, seit 3 jahren sehnst du dich wieder nach sex und zweisamkeit aber bekommst das nicht.
würdest du damit so "Locker klar kommen"?

Ohne dir Böses zu wünschen oder dich persönlich anzugreifen aber du würdest wahrscheinlich selber damit nicht klarkommen.

Mir ist das auch schon fast Peinlich diesen thread hier mit "Besoffenen Kopf" gestartet zu haben.

Aber es kam Gestern sehr viel hoch. Einsamkeit weil ich weder eine Partnerschaft habe noch einen Freundes und Bekanntenkreis. Dann die ganzen pärchen und wiegesagt diese optischen stereotypen die das Gegenteil von mir waren. Ein "gesponsorter Beitrag" auf Facebook der mich hat triggern lassen an schlechte erfahrungen. Und die tatsache das meine zwei letzten Freunde die ganze Zeit darüber geredet haben wie süß ihre tochter gestern war als sie zu Besuch war. Sie haben probleme mit dem jugendamt und deswegen ist ihre tochter vorerst nicht bei denen.
Das alles wurde Gestern zuviel.
 
G

Gast

Gast
Ich bin in meinem Alkoholkonsum wieder rückfällig geworden. Ich habe von Gestern auf Heute Etwa 12 bier und ein paar kurze auf nüchternen Magen getrunken. Das erstemal seit 2 Monaten. Ich habe Heute gemerkt wie wertlos ich im Moment bin
Du bist nicht rückfällig geworden du warst nie ( trocken ) hast nur nicht " getrunken "!
Hab ich mal ein Halbes Jahr geschaft, war nur Quälerei.
Wer sagt den das du Alkoholiker bist; Das kannst du dir nur selbst eingestehen.
Man kann auch ohne ( Abhängig ) zu sein, Alkoholmißbrauch betreiben, und daran zu Grunde gehen.
Ist also deine Entscheidung, nicht das verliebte Pärchen kann das für dich tun...
Oder dein denken was andre damit zutun haben, Suchtstoffe sind beliebig Austauschbar.
So wie die Schuldzuweisungen an die Welt , die Menschen, die schlimme Zeit, die andern glücklichen;
Du stillst mit Alkohol nicht deinen körperlichen Durst, sondern den ( seelischen ) Durst.
Hört der Alkoholkranke mit dem Trinken auf, beginnt ein langwieriger Prozeß, der auch durch Rückfälle unterbrochen werden kann.
Die Genesung geschieht nicht von heute auf morgen.
Der Betroffene muß erst nach und nach wieder das normale Leben lernen.
Am geeignetsten hierfür ist die Therapie.
Auch eine Selbsthilfegruppe ist ein gutes Trainingsfeld.
Mit sehr viel Geduld erlangt der Betroffene nach einiger Zeit die zufriedene Abstinenz.
Aber nach wie vor kann die geringste Menge Alkohol den Abstieg in die Suchtkrankheit bedeuten, egal wie lange man trocken ist.
Bin Nun 30 Jahre trocken, weil ( ICH ) es wollte, nicht weil andre.....glücklicher sind.
 
G

Gast

Gast
Ich sehe es genau umgekehrt - der TE trinkt, weil er sich einsam fühlt und dies wegdrücken will. Er hat zuvor zwei Monate lang nichts getrunken und ich wette, wenn es privat rund liefe, würde er auch nicht mehr als einen Sekt zu Sylvester kippen.
Ist ja voll der Arschtritt für alle die nicht ( mehr ) saufen:
Alkoholismus ist eine Krankheit, egal wie rund es Privat läuft ,was du wettest, ob Sylvester oder Ostern, da wird gesoffen:
Was hat sich geändert oder gebessert wenn du wieder nüchtern bist???
Bist du auch Alkoholiker, das du diese Ausrede gelten läßt.
Machst du auch dein Leben vom verhalten andrer abhängig, dann sage ich Prost zusammen.... du CO Abhängige....
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
Hi Chronos,
also erstmal: Versuche das abzuhaken: Jeder hat mal nen Rückfall, wir sind Menschen, wir sind mal schwach. Das ist aber kein Zeichen, dass der gesamte "Plan" gescheitert ist. Du hattest einen Ausrutscher. OK, aber jetzt machst Du am besten einfach weiter und lässt Dich davon nicht runterziehen. Ab jetzt ist die Falsche eben wieder tabu.
Das hast Du jetzt lange durchgehalten, also wirst Du es auch weiter durchhalten.
Du bist auf einem guten Weg und hast halt jetzt grad einen großen Durchhänger.
Aber es geht weiter. Ich denke, die Schritte, die Du so vorhast (Zahnarzt...) sind gut unt zielführend. Mit dem Job: VIelleicht wäre es tatsächlich eine gute Idee, noch eine Ausbildung zu machen und dann direkt einzusteigen. Lagerarbeit ist eigentlich eine Sackgasse, aber wenn Du Deine Kentnisse erweiterst, hast Du ne bessere Ausgangslage.Ich weiß nicht, welcer Job zu Deiner biherigen Aubildung passen könnte, aber da gibt es sicher was.
Du könntest es vielleicht auch mit nem Praktikum probieren.
Zu der Sache mit den Freunden: Klar, Du bist an die falschen Leute geraten und musstest massiv "ausmisten" das bedeutet, dass Du erstmal einsam bist, solange, bis Du neue Kontakte geknüpft hast. Aber das kommt alles nach und nach! Gib Dir Zeit! Ich weiß, das ist schwer, aber es geht nicht von heut auf morgen!
 
C

chronos89

Gast
Das Problem was ich erkannt habe (endlich mal) ist das ich mich an falschen Idealen festgehalten habe. Das ich versuche Jemand zu sein der ich nicht bin und der auch nie so sein wird. Auch Optisch nicht. Ich muss mein Eigenes Ideal werden. Und diese Aufgabe war, ist und wird Schwierig. Da ist das was mich mitunter erdrückt hat.

Wer sich MAL die Kante gibt, ist nach drei Bier platt, bewegungs und handlungsunfähig. Dramatisch sind 12 Bier, Schnaps dazu und dann noch ganze Sätze schreiben können.
Das war auch nicht leicht hat schon fast eine Halbe ewigkeit gedauert den text zu verfassen. Ich weiß auch nicht wirklich wielange ich genau da dran saß.

Du bist nicht rückfällig geworden du warst nie ( trocken ) hast nur nicht " getrunken "!
Hab ich mal ein Halbes Jahr geschaft, war nur Quälerei.
Wer sagt den das du Alkoholiker bist; Das kannst du dir nur selbst eingestehen.
Durch den jahrelangen Alkoholmissbrauch Hat sich das regelrecht eingependelt zu bestimmten Tagen eine nicht zu verachtene Menge zu trinken. Meistens Freitags oder samstags. ganz früher an beiden Tagen. In den zwei Monaten bis jetzt habe ich auch was getrunken ja. In dem gesamten Zeitraum habe ich 6 Bier getrunken. Ansonsten nichts. Ich hatte es vor ca 1 jahr sehr stark gemerkt wie weit sich das eingependelt hatte. Als ich dann mal ein paar wochenenden nichts getrunken habe. Leichtes zittern, Nervösität, leicht reizbar ich war genervt. Das war wirklich eine qual. Zwischendurch habe ich dann auch weiterhin mal nichts getrunken. Irgendwann ging es dann. Und anfang des Jahres wollte ich auch tatsächlich nur zu besonderen anlässen (geburtstage, sylvester etc) trinken und mit dem Rauchen aufhören. Nur jetzt wurde ich einmal rückfällig zwecks Alkoholmissbrauch weil ich einen schwachen Moment hatte. Aber nicht der Sucht wegen, sondern wegen meiner unzufriedenheit über meine derzeitige situation. Und diese verhalten von mir war mehr als falsch! Weil ich in den zwei Monaten (Nüchtern) erkannt habe das ich nicht nur Einsam und Alleine bin und im Moment ein "Versager", sondern auch das ich mich selbst nicht kenne und bisher nie richtig gelebt habe...
 

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