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Ritalin als Lerndroge?

jedoch kann dies auch einbildung sein.

Über eines dieser Medis gegen Hyperaktivität (ich bin mir fast sicher, dass es sich um ritalin gehandelt hat) habe ich mal nen Zeitungsartikel gelesen, und es heißt dort einlägig, dass "Arbeitszeiten" von 30 Stunden am Stück keine seltenheit bei Einnahme durch einen Gesunden ist... Dass ein Placebo so gut funktionieren soll, ist ja eher unwahrscheinlich 😉
Ritalin ist eben ein psychoaktiver Stoff...
Meine Meinung bleibt trotzdem dieselbe: Wer in seiner Hirnchemie rumpfuscht, bekommt irgendwann wohl die Quittung dafür.
 
Hi FreeBird

Also ich bin Studentin und nehme immer so zwei Wochen vor den Klausuren Vitasprint B12 (ist kein Medikament in dem Sinne, sondern ein Vitaminpräparat) und ich muss sagen bei mir hilft´s. Ist aber etwas teuer. So um die 30 Euro für ´ne 2 Wochenpackung.

Hier ´ne kurze Erklärung was Vitasprint B12 ist:

Was ist Vitasprint B12?


Vitasprint B12 enthält drei aufeinander abgestimmte Wirkstoffe, die für Nerven und Zellstoffwechsel wichtig sind: Vitamin B12 ist am Aufbau der Nervenzellen beteiligt und dadurch für die Gedächtnisleistung bedeutsam. Ein Mangel an Vitamin B12 kann die Funktionsfähigkeit der Nerven beeinträchtigen und zu Gedächtnisschwäche und Reflexverlust führen. (Quelle: vitasprint.de)


Und zum Weiterlesen: Vitasprint B12


lg, sunshine
 
Hi FreeBird

Also ich bin Studentin und nehme immer so zwei Wochen vor den Klausuren Vitasprint B12 (ist kein Medikament in dem Sinne, sondern ein Vitaminpräparat) und ich muss sagen bei mir hilft´s. Ist aber etwas teuer. So um die 30 Euro für ´ne 2 Wochenpackung.

Hier ´ne kurze Erklärung was Vitasprint B12 ist:

Was ist Vitasprint B12?


Vitasprint B12 enthält drei aufeinander abgestimmte Wirkstoffe, die für Nerven und Zellstoffwechsel wichtig sind: Vitamin B12 ist am Aufbau der Nervenzellen beteiligt und dadurch für die Gedächtnisleistung bedeutsam. Ein Mangel an Vitamin B12 kann die Funktionsfähigkeit der Nerven beeinträchtigen und zu Gedächtnisschwäche und Reflexverlust führen. (Quelle: vitasprint.de)


Und zum Weiterlesen: Vitasprint B12


lg, sunshine

Vitaminpräparate schaden dem Körper eher als dass sie gesund sind...würde ich nicht nehmen wenn es nicht zwingend nötig ist. Na ja, wobei Lerndrogen wie Ritalin vermutlich auch nicht gesünder sind. Dann kann man sich das gesundheitsrisiko ja aussuchen. Schäden durch Ritalin oder erhöhtes Krebsrisiko durch Vitaminpräparate. Krank wird man scheinbar mit erhöhter Wahrscheinlichkeit sowieso.
 
@weltenwanderin

Vitaminpräparate schaden dem Körper eher als dass sie gesund sind...würde ich nicht nehmen wenn es nicht zwingend nötig ist. (...) Dann kann man sich das gesundheitsrisiko ja aussuchen. (...) oder erhöhtes Krebsrisiko durch Vitaminpräparate. Krank wird man scheinbar mit erhöhter Wahrscheinlichkeit sowieso.

Ich nehm die Vitaminpräparate ja nur zweimal 2 Wochen im Jahr zu mir 😉. (stets 2 Wochen vor den Klausuren) Und ich würde meinen, dass dies auf Dauer gesehen keine Auswirkungen auf meine Gesundheit haben wird....Aber bin ja auch kein Arzt 🙄...
 
@weltenwanderin



Ich nehm die Vitaminpräparate ja nur zweimal 2 Wochen im Jahr zu mir 😉. (stets 2 Wochen vor den Klausuren) Und ich würde meinen, dass dies auf Dauer gesehen keine Auswirkungen auf meine Gesundheit haben wird....Aber bin ja auch kein Arzt 🙄...

Na ja ok dann ist es vielleicht was anderes^^ ich dachte, dass man öfters Klausuren schreiben muss, aber wenn es nur so zwei Phasen im Jahr sind wirst du wohl nicht direkt krank werden. Zumindest würde das noch viel weniger für die Vitaminpräparate sprechen wenn es doch so wäre.
 
Ritalin wirkt bei hyperaktiven Menschen dämpfend. Es ist eine paradoxe Wirkung, denn bei Nicht-Betroffenen wirkt es pushend, da ein Amphetamin.
Es wäre nur eine Lernhilfe, wenn es einem hyperaktiven Menschen verabreicht würde. Keinesfalls ist es eine "Lerndroge" oder sonst was Skandalöses.
Mancher Schüler kann erst dank Ritalin & Co. zeigen, was er kann, da es ihm so möglich wird, sich zu konzentrieren.

Sicherlich sollte es niemandem verschrieben werden, der nicht zu den hyperaktiven zählt. Überhaupt verstehe ich es nicht, wie manche Ärzte, dass rechtfertigen können.

Allerdings gibt es Deutschland mittlerweile eine wachsende Minderheit unter Studenten, die Ritalin zum Lernen nehmen
(laut einem Artikel der ZeitCampus).
 
Gegenvorschlag: Gut für die Zinkversorgung sorgen
und am Tag der Prüfung zusätzlich eine Portion Zink
essen. Da gibt es sogar Studien dazu, dass das für
bessere Noten sorgt - wegen besserer Erinnerungs-
fähigkeit. Zink ist ein natürliches, lebenswichtiges
Mineral und kann entweder über Lebensmittel (z.B.
Austern, Rinderleber, Cashews, dunkle Schokolade)
oder über Zinktabletten zugeführt werden.

Ritalin würde ich nie nehmen, da die Nebenwirkungen
hier meist nicht im Verhältnis zum Nutzen stehen,
vor allem die langfristigen sind ja noch gar nicht
erforscht.
 
Ritalin wirkt bei hyperaktiven Menschen dämpfend. Es ist eine paradoxe Wirkung, denn bei Nicht-Betroffenen wirkt es pushend, da ein Amphetamin.
Es wäre nur eine Lernhilfe, wenn es einem hyperaktiven Menschen verabreicht würde. Keinesfalls ist es eine "Lerndroge" oder sonst was Skandalöses.
Mancher Schüler kann erst dank Ritalin & Co. zeigen, was er kann, da es ihm so möglich wird, sich zu konzentrieren.

Das stimmt nicht. 1. ist Ritalin kein Amphetamin an sich, sondern "Amphetamin-ähnlich". Amphetamine wirken ein wenig anders als Methylphenidat (Ritalin).

2. Methylphenidat hilft auch gesunden Menschen beim Konzentrieren, dafür muss man nicht hyperaktiv sein. Dieser Stoff macht einen nicht wacher, nicht klüger und hilft auch nicht das Gedächtnis zu verbessern. Es hilft lediglich die Aufmerksamkeit zu erhöhen und länger konzentriert zu sein.

Dass bei Langzeiteinnahme Krankheiten wie Parkinson etc. resultieren ist meiner Meinung nach völliger Quatsch, da das keine Studien belegen.

Abhängig macht das Zeug auch nicht so schnell, sonst hätten Millionen von ADHS Patienten ein Problem. Trotzdem hat jeder eine andere Toleranzschwelle zur Abhängigkeit, so dass man nie eine Garantie hat. Finger davon lassen, dann ist man auf der sicheren Seite.

Man wird keinen Arzt finden, der einem gesunden Menschen Ritalin verschreibt, ich weiss auch ehrlich nicht, wie sich der besagte Klassenkamerad das vorstellt. Er wird es nicht verschrieben bekommen!

Die meisten Schüler und Studenten besorgen sich das Zeug über Bekannte und Freunde. In den USA auch übers Internet.

Nebenwirkungen weist Methylphenidat wenige auf. Innere Unruhe, Herzklopfen etc.

Trotzdem sollte man meiner Meinung nach die Finger davon lassen und genauso von Koffeintabletten. Lieber mal anständig schlafen, gesund essen und Ausdauersport machen, dann ist schonmal viel gewonnen.

Anna
 
Man wird keinen Arzt finden, der einem gesunden Menschen Ritalin verschreibt
Schon deshalb nicht, weil Ritalin von Erwachsenen selbst bezahlt werden muss.

In USA scheint es aber gesündere Ärzte zu geben, weil es dort wesentlich mehr ritalinbedürftige Jugendliche gibt. Vielleicht haben sich ja die Gene aufgrund der Übersiedlung auf die andere Seite des Teiches dermassen verändert, dass sich damit begründen lässt, dass diese Bedürftigkeit im Lande der unbegrenzten Unmöglichkeiten tatsächlich existiert.
 
wie schon oben beschrieben ist ritalin eigentlich ein medikament bei ads/adhs. es hilft den betroffenen, sich zu konzentrieren und dämpft die symptome. ich nehme selber ritalin und bin froh drüber. es hilft mir mit dieser "krankheit" klar zu kommen und normal zu leben. ich habe noch nie von einen fall gehört, wo jemand süchtig nach ritalin wurde. auch wikipedia ist dieser meinung. zitat:" Methylphenidat wird seit Jahrzehnten in der Therapie von ADHS verwendet. Bei fachgerechter medikamentöser Therapie von ADHS mittels Methylphenidat konnte bisher kein Fall von Abhängigkeit festgestellt werden." auch die gerüchte um folgen bei langzeitiger einnahme halte ich für absurd.

man muss sich immer fragen, was ritalin als "lerndroge" bringen soll:

es soll konzentration geben-tut traubenzucker auch. da werden jetzt einige sagen "das ist ja was völlig anderes". ist es so? die frage ist warum soll ritalin für konzentration eingesetzt werden?
-fürs lernen? wenn ja würde ich eher empfehlen, zwischendurch pausen einzulegen (musik hören, sich sportlich betätigen...). dies hilft eher.
-in einer arbeit/prüfung? klar, der glauben versetzt berge! wenn ich mir die ganze zeit sage "ich habe ritalin genommen, jetzt kann ich mich konzentrieren", dann ist man viel mehr von sich überzeugt. man ist nicht nervös, die konzentration wird nicht durch die nervosität gemindert und man hat das gefühl sich gut konzentrieren zu können.

um den vergleich mit den traubenzucker mal aufzuklären: traubenzucker gibt nach der einnahme eine gewisse zeit lang bessere konzentration. wenn diese zeit vorbei ist, lässt die konzentration stark nach. das gleiche passiert bei ritalin, nur das hier die wirkung länger anhält. ich bezweifel sogar, dass ritalin bei normalen menschen außer psychisch groß etwas bewirkt.

ich wette die wenigsten von euch kennen das grausame gefühl, das die aufmerksamkeitsprobleme bei ads/adhs bei den betroffenen auslöst. wenn man über einer total einfachen aufgabe sitzt und sich beim besten willen nicht konzentrieren kann und die gedanken abdriften, dann ist das ein sch*** gefühl. ritalin und co mindern dieses leiden und helfen den betroffenen sehr.
mit ritalin kann ich zeigen was wirklich in mir steckt. ich war ein träumerle wie er buche steht. ich wäre früher auf einer hauptschule gelandet, die lehrer hielten mich für dumm. mit viel kämpfen schaffte ich es auf die realschule. in der 6. klasse wurde bei mir ads diagnostiziert und ich bekam ritalin. ich wurde in allen fächern 1-2 noten besser und konnte mich viel besser konzentrieren. 1 jahr später wechselte ich meinen klassenlehrer, der mich nach kurzer zeit als hochintelligent einstufte. nun werde ich im sommer auf ein gymnasium wechseln und die oberstufe absolvieren. meine alten grundschullehrer staunen nur bauklötze drüber. ohne ritalin hätte ich das nie geschafft.

ich bin eine der vielen ads/adhs betroffenen in deutschland. ritalin und co helfen uns, mit der krankheit klar zu kommen und normal zu leben. es soll nicht als lerndroge oder allgemein als droge abgestempelt werden, da es ein hilfreiches medikament für viele menschen ist. wenn jemand zugibt, dass er ritalin nimmt, wird er meist als suchti oder verrückter abgestempelt, weil wenige wissen, was ads/adhs wirklich bedeutet und was ritalin wirklich ist. ich für meinen teil sage den wenigsten das ich ads habe oder ritalin nehme, um schikanen zu entgehen, die durch das vorurteil ritalin=droge ausgelöst werden
 

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