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Richtiger Umgang mit Partnerin

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Für mich wäre eher ein Blickpunkt, WARUM er mit ihr in so krasse Situationen kommt, ein einziges Drama, das sie in sich selbst trägt. In sowas kommt man mit einem geistig gesunden und gefestigten Menschen doch gar nicht.
Wenn mein Partner im Nebenzimmer weint, würde ich auch hingehen und trösten und helfen wollen.
Ihre Reaktion fände ich dann noch anstrengender, dieses Wegschicken und weiter weinen, reinster Nervenkrieg. Kann ich verstehen, dass er nicht ruhig daneben sitzt, während einer im Nebenzimmer immer weiter weint.
Aber ich würde auch keinen seelisch instabilen Partner, mit so vielen Psychobaustellen wollen.
Liegt sicherlich an meiner Lebensphase.
Würde ich mir nicht antun.

Ich habe auch geschrieben, dass ein normaler Mensch nicht so auf die Situation reagiert wie die Freundin. Dann muss man aber trotzdem nicht auf "Klärung" drängen.
 
Ich habe auch geschrieben, dass ein normaler Mensch nicht so auf die Situation reagiert wie die Freundin. Dann muss man aber trotzdem nicht auf "Klärung" drängen.
Das ist gut möglich. Kann sein, dass sie es genau so braucht. Dass sie nichts klären will, in dem Moment, sondern weiter weinen muss. Um für sich klar zu kommen. Alles sehr gut möglich.
Der TE muss für sich selbst sehen, wie er damit in Zukunft umgehen will. Ob es zum ihm passt, seine Partnerin weinen zu lassen, weil sie dann nicht angesprochen werden will.
Er wird sich in Zukunft dann zurück ziehen und sie machen lassen, so hat er geschrieben, und macht jetzt erst mal Erholungsferien.
Insofern hat ihm die Fragestellung hier ja Einsichten gebracht.
Und er wird hoffentlich fühlen, was für ihn SELBST dann auch stimmig ist.
Und ob die Passung gegeben ist.
 
Ich habe gestern das Gespräch gesucht, mich für mein Verhalten entschuldigt und ihr gesagt, dass ich sie in Zukunft, wenn sie sich ausheulen muss, in Ruhe lasse. Sie meinte, ich könne ihr ruhig weiterhin Hilfe anbieten – nur das Nachhaken danach empfand sie als schwierig. Sie will versuchen, mir zu sagen, was sie in solchen Momenten von mir braucht, wenn es ihr möglich ist.
Hey! 😊
Schön zu lesen, dass ihr nochmal miteinander gesprochen habt und an einem gemeinsamen Umgang mit solchen Situationen arbeitet. In meinen Augen ist das der richtige Weg und ich wünsche euch dabei ein gutes Gelingen. 🍀
In Beziehungen kommt es immer mal zu solchen Situationen, das gehört dazu. Wichtig ist, da im Gespräch zu bleiben und gemeinsame Lösungen zu finden.
LG
 
Dann muss man aber trotzdem nicht auf "Klärung" drängen.
Ich denke dieses "Drängen" ist ein Resultat der psychischen Belastung des TE. Wenn ein Mensch, den man liebt, im Nebenzimmer ständig weint und niemand an sich heranlässt, ist das nur sehr schwer zu ertragen. Das löst massiven Stress und Gefühle von Ohnmacht aus. Er kann dem ja auch nicht entkommen in den eigenen vier Wänden.
Meine Ex-Partnerin hat auch ADHS und regelmäßige, schlimme emotionale Ausbrüche. Ich habe schnell erkannt, dass ich ihr nicht wirklich helfen kann. Und so wollte ich letztlich zumindest mir selbst helfen, um daran nicht kaputt zu gehen. Was blieb mir also? Aus meiner eigenen Wohnung zu flüchten. Rauszugehen und sich woanders abzureagieren kam für sie nicht infrage.
 
Ich denke dieses "Drängen" ist ein Resultat der psychischen Belastung des TE. Wenn ein Mensch, den man liebt, im Nebenzimmer ständig weint und niemand an sich heranlässt, ist das nur sehr schwer zu ertragen. Das löst massiven Stress und Gefühle von Ohnmacht aus. Er kann dem ja auch nicht entkommen in den eigenen vier Wänden.
Mir haben da doch irgendwie die Worte gefehlt, aber ich finde, du hast es genau passen beschrieben. So fühle ich auch. Und wohl auch der TE.
Aber für ihn ist es vielleicht wichtig, hier zu lesen, dass es hier zwei Meinungen gibt. Vielleicht hat der TE die Muße in einer Weile oder nach seiner Auszeit hier noch mal reinzugucken. Er muss ja für sich einen Weg finden, wie die beiden miteinander leben wollen. Ob sie es geregelt bekommen, oder ob es vielleicht am Ende auch den TE überfordert, weil er sich selbst dann auch zu sehr verbiegt.
Für mich klingt es eher danach. Aber nur er kennt ja seine Freundin in Real.
Ich hätte eine deutliche rote Flagge.
Aber er wohnt mir ihr zusammen, also muss er auch entschieden haben, dass er mit ihr leben möchte. Und muss nun vielleicht auf den Prüfstand stellen, ob das für ihn weiter geht und passt.
 
Ich habe gestern das Gespräch gesucht, mich für mein Verhalten entschuldigt und ihr gesagt, dass ich sie in Zukunft, wenn sie sich ausheulen muss, in Ruhe lasse. Sie meinte, ich könne ihr ruhig weiterhin Hilfe anbieten – nur das Nachhaken danach empfand sie als schwierig. Sie will versuchen, mir zu sagen, was sie in solchen Momenten von mir braucht, wenn es ihr möglich ist
Du hast in meinen Augen nichts falsch gemacht. Du warst besorgt.
Es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen.
 
Ich habe gestern das Gespräch gesucht, mich für mein Verhalten entschuldigt und ihr gesagt, dass ich sie in Zukunft, wenn sie sich ausheulen muss, in Ruhe lasse. Sie meinte, ich könne ihr ruhig weiterhin Hilfe anbieten – nur das Nachhaken danach empfand sie als schwierig. Sie will versuchen, mir zu sagen, was sie in solchen Momenten von mir braucht, wenn es ihr möglich ist.
Hey Paul, das klingt doch sehr gut!

Ich finde das toll, dass du dich entschuldigt hast und anschließend hast du doch eine klare Antwort bekommen, was sie so gestresst hat, das Nachhaken. Dann lass das doch einfach sein. Das schaffst du sicher?

Ich verstehe sie, dass es nicht immer ganz einfach ist, in der akuten Situation zu sagen, was sie braucht. Ich soll, wenn ich traurig bin und mein Partner wütend wird, einfach sagen, er soll mich doch lieber in den Arm nehmen, als mich ausschimpfen. Ich schaffe das auch nicht immer...

Es ist so eine Spirale, ich bin traurig, er ist wütend, ich werde dann auch immer gestresster und bin versucht dagegenzuhalten, er wird dann noch wütender. Das ist nicht so einfach da auf die Bremse zu treten und das zu erklären, dass man eigentlich etwas ganz anderes sich wünscht. Das muss man üben.

Ihr schafft das schon. 🍀
 
Wenn du die richtigen Worte nicht findest, nimm sie einfach in den Arm. Dass das so schwer immer ist, ich verstehe es wirklich
Er wollte sie in den Arm nehmen.
Lies ihre Reaktion mal ...


Nach ihrem Termin schrieb sie mir, dass sie total gestresst ist. Als sie dann nach Hause kam, habe ich versucht, sie in den Arm zu nehmen, aber sie war schon genervt und pampig
 
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