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Rente

  • Starter*in Starter*in Catherine II
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Hallo Catherine II,

schau mal hier: Rente. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das ist die (rekursive) Formel zur Rentenanpassung (!), mit der man anhand des Vorjahreswertes den aktuellen Rentenwert berechnen kann.

Hier ist der ganze Artikel mit Erklärung zu finden.

Rentenanpassungsformel ? Wikipedia

Das hört sich an als würdest Du das verstehen?

Ich sags lieber gleich: ICH werde das mit Sicherheit NIE verstehen und kann damit auch recht gut leben 😱😉

Aber abgesehen davon - verstehen Politiker das? Wissen die wovon die Rede ist?

Gibt es dafür "einfache Worte", so dass JEDER das verstehen könnte, auch ohne Studium?
 
Gibt es dafür "einfache Worte", so dass JEDER das verstehen könnte, auch ohne Studium?

Man könnte die Formel auch einfach schreiben als

aktueller Rentenwert = Rentenwert des Vorjahres * Lohnkomponente * Riesterfaktor * Nachhaltigkeitsfaktor


Der aktuelle Rentenwert (diesen Jahres) berechnet sich

aus dem aktuellen Rentenwert des Vorjahres

multipliziert mit einer Lohnkomponente,
die die Bruttolöhne des Vorjahres im Vergleich zu denen des Vorvorjahres (ist ja logisch, da ich im aktuellen Jahr noch nicht weiß, wie sich die Löhne entwicklen werden...) berücksichtigt und (vereinfacht gesagt) darüber hinaus auch die Bruttolöhne von vor 3 Jahren
(Einfaches Beispiel: Wenn die Löhne gestiegen sind, kommt am Ende ein Faktor 1,x bei der Lohnkomponente heraus und der aktuelle, diesjährige Rentenwert steigt, sind die Löhne gesunken, kommt ein Faktor von 0,xxx heraus und der aktuelle, diesjährige Rentenwert sinkt.),

multipliziert mit dem Riesterfaktor,
in dem die Altersvorsorgeanteile (ist ein festzulegender Faktor, der bis 2010 in 0,5er Schritten auf 4 steigen soll) zusammen mit den Rentenversicherungsbeiträgen wieder jeweils aus dem Vorjahr verglichen werden mit dem Vorvorjahr. Das bedeutet, dass z.B. bei gleichbleibenden Rentenversicherungsbeiträgen dieser Faktor keine Erhöhung und im wahrscheinlichen Fall von steigenden Rentenversicherungsbeiträgen eine Senkung des Rentenwertes zur Folge hat, wodurch der Selbstvorsorgeanteil wohl ausgedrückt werden soll (das kann man leicht erkennen, wenn man mit dem Endwert 4,0 rechnet und sich dann überlegt, wie sich der Quotient bei steigenden Rentenversicherungsbeiträgen verhält - Motto "warum sollen die Renten steigen, wenn das Geld eh knapp ist" -, er wird dann eben kleiner 1, also 0,xxx und nur bei sinkenden Rentenversicherungsbeiträgen - "es ist genug Geld da" - wird der Faktor größer 1 und der aktuelle Rentenwert steigt,


multipliziert mit dem Nachhaltigkeitsfaktor
der die Altersstruktur (demographischer Wandel) berücksichtigen soll und hier gilt, dass bei gleichbleibender Anzahl an Rentnern die Rente gleich bleibt, bei steigender Anzahl an Rentnern der aktuelle Rentenwert sinkt, wobei eine "Sicherheitsschraube" (oder auch Willkür - abhängig vom Staatshaushalt - ) mit dem Faktor Alpha eingebaut ist, der wiederum scheinbar festgelegt wird und der bestimmt, wie stark die steigende Anzahl an Rentnern in der Formel berücksichtigt wird (aktuell wohl 0,25).
 
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