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Reizüberflutung wegen Lautstärke im Büro, keine Aufgaben

G

Gelöscht 116354

Gast
Hallo liebe Menschen,



ich habe viele Beiträge gepostet über meinen Job. Ich habe jetzt sehr viel Angst, das alles wieder den Bach runter geht.

Das ich wieder in der Probezeit gekündigt werde.

Ich teile jetzt mein Büro mit zwei Personen. Sie führen in dem Büro Besprechungen. Und es ist zu laut für mich. Ich bin so reizdurchflutet, mir geht es dann Tage lang so schlecht.



Und das zweite Problem ist, das mein Chef so gestresst ist, dass er tagelang mich nicht einarbeitet.

Ich sitze stundenlang dann da und habe keine Aufgaben. Er sagt, wir schauen uns das und das an. Er hat mir dann am Ende des Tages nichts gezeigt.

Und dann sitze ich stundenlang da und warte. Und am Ende des Arbeitstages habe ich nichts zu tun gehabt.

Ich kann eigentlich Aufgaben schon eigenständig erledigen, er schaut auch rüber, das ich bloß nichts falsch mache.

Ich weiß im IT-Bereich hat man viele Aufgaben, die auch verantwortungsvoll sind. Aber ich gebe mir Mühe, mehr kann ich nicht machen.

Ich habe immer Angst, das ich was falsch mache und bin immer angespannt. Mir geht es nicht gut. Ich kann ja selbstständig Aufgaben bearbeiten, aber der Chef will nicht, dass ich eigenständig was mache. Er ist sehr naja.. penibel. Und ständig gestresst.

Das Problem war, das ich tagelang keine Aufgaben zu tun hatte und stundenlang rumsaß und es war sehr laut im Büro.

Und heute geht es mir schlecht. Ich hänge den ganzen Tag rum. Ich überlege ständig, WAS ich falsch gemacht haben könnte.

Ich war teils unkonzentriert, und habe kleinere Fehler gemacht.

Die Mitarbeiterin vom IFD ist nächste Woche im Urlaub. Sie war jetzt zwei Wochen im Urlaub.

Wir habe Ende September einen Termin, der IFD, ich und der Chef.

Mit dem Fachlichen habe ich teilweise Probleme, es ist aber besser wenn mir die ganzen Abläufe Jemand erklärt und ich das selber mache.

Es gibt aber keine Einarbeitung. Oder Chef ist zu gestresst/beschäftigt sich um mich zu kümmern.

Mir muss ja Jemand die Abläufe zeigen, damit ich sie verstehe. Vielleicht muss mir ja Jemand was 2x erklären. Mensch, ich habe Asperger/Autismus.

Ich will einfach irgendwie alles hinschmeißen. Aber so funktioniert das Leben nicht.



Ich bräuchte eine Einarbeitung. Jemand, das mir Jemand die Aufgaben zeigt.

Ich habe Angst, das ich bei der Arbeit einen großen Fehler gemacht habe, das sie unzufrieden sind.

Was soll ich machen?



Diese zwei Punkte stimmen bei der Arbeit gerade nicht:



  • Zu lautes Büro/Besprechungen im Büro in einer Lautstärke.
  • Keine Aufgaben im Büro, unklares Aufgabengebiet.


Ich weiß, dieser Beitrag ist vielleicht Jammern auf hohen Niveau. Aber mir geht es nicht so gut, ich bin total reizüberflutet.

Das ich tagelang keine Aufgaben habe, das der Chef so gestresst ist. Diese Lautstärke.



Ich möchte alles wieder hinschmeißen.



Ich muss jetzt nur noch die Zeit überbrücken, bis die Mitarbeiterin vom IFD zurückkommt. Ich werde mit ihr alles besprechen.



Ich will hier nur meine Ängste mitteilen.

Andererseits denke ich nicht, das sie mich überstürzt kündigen. Dies ist eine geförderte Stelle, sie wissen von meinen Asperger-Autismus Bescheid.

Der IFD ist involviert.
 
Du steigerst dich leider immer wieder in deine "Aufgeben-Spirale".
Versuch dich in das Projekt einzuarbeiten. Lies die Dokumentation, Wiki oder erweitere deine Fähigkeiten / Kentnisse, die für das Projekt erforderlich sind. Im Sudium gab es auch viel Theorie - formuliere "notfalls" deine Implementierung / Lösung schriftlich aus und präsentiere diese der Team/Projektleitung.
All das kannst du der Teamleitung kurz ausführen, insbesondere, dass du dafür gerne für ein paar Tage einen separaten bzw. ruhigen Arbeitsplatz möchtest. Das ist normal und sollte auch im öD kein Problem darstellen. Erstelle dir einen Tagesplan: welche(s) Informationen / Wissen möchte ich mir heute aneignen; Recherche, Brainstorming (Mindmap) etc. - es gibt meist genug zu tun - rumsitzen muss niemand. Das ist kein Vorwurf, sondern ein Ansatz für dich, um es der Monotonie zu schaffen.
 
Hallo liebe Mitglieder,

ich schmeiße nicht alles hin.. ich denke durch diese Lautstärke bin ich ziemlich reizüberflutet.
Und dann falle ich zurück in altes Muster.. Depressionen, Kindheitserleben..
 
Guten Morgen,

zum Punkt Reizüberflutung: ich habe eine Kollegin, die extrem laut ist, in allem was sie macht (Essen, Telefonieren, normale Gespräche). Vorher habe ich immer den Raum verlassen, wenn ich nicht mehr konnte, da ich Misophonie habe und ihre Geräusche mich aggressiv machen.

Seit ich Kopfhörer benutze und mir White Noise anhöre, wenn sie zu laut ist, geht es mir vieeeeel besser. Vielleicht wäre das eine Idee?
 
Hallo liebe Mitglieder,

ich wollte Feedback geben. Mir geht es jetzt viel besser und ich kann es mir vorstellen hier längerfristig zu arbeiten. Ich trage zwar stundenlang Ohrenstöpsel, aber es geht mir besser.
Letzte Woche war mein Ohr verstopft und ich musste zum Ohrenarzt, um es durchzuspülen zu lassen.

Ich führe inzwischen Prozesse aus, trage etwas Verantwortung. Und komme mit den Kollegen in Kontakt.

Es geht mir inzwischen besser.



Wisst ihr, ich weiß, ich habe tausende von Beiträge hier erstellt. Ich war davor, ein ganzes Jahr lang zuhause. Und zwischendurch in einer Erwachsenenpsychiatrie, wegen schweren Depressionen.

Ja, (!) aus dieser Zeit heraus habe ich mich für einen Job beworben. Klar, die Umstellung war hart.

Ich nutze dieses Forum, als Kummerkasten. Ja, irgendwie als Tagebuch..

Aber ich wollte nur schreiben, mir geht es inzwischen besser.

Vielen lieben Dank für Eure Beiträge.
Zwei Monate habe ich geschafft.



Liebe Grüße. Fina.
 
Das klingt ja jetzt alles schon mal gut aber ich frage mich was das alles für Betriebe sind wo man bei der Arbeit Kopfhörer/ Ohrstöpsel tragen muss um überhaupt klar zu kommen? Das habe ich in meinem ganzen Berufsleben noch nicht gehört.
Wird sich darum nicht gekümmert?
Ich denke dass so etwas nicht in ein gutes Arbeitsumfeld passt.
 
Hallo liebe Mitglieder,

ich wollte auch was erfreuliches Mal Posten. Ich habe die Probezeit überstanden. Ja und arbeite schon seid August da.

Ein kleiner Erfolgsbericht!

Inzwischen brauche ich keine Ohrenstöpsel mehr zu tragen.. es macht mir nicht so viel aus und ich kann sogar arbeiten, wenn die Kollegen diskutieren.

Ich kann mich auch einbringen.

Und sogar schaffe ich es mich durchzusetzen.

Ich bin hier die einzige Frau im Team. Als Frau in einem Männer Team ist es nicht so einfach.

Ich mache langsam Fortschritte. Auch im persönlichen Bereich.

Wisst ihr, ich habe mich aus einem Jahr Arbeitslosigkeit beworben.
Von Selbstbestimmtheit in einem Vollzeitjob - das war mutig.

Ich hatte Angst, das ich in dieser Arbeitslosigkeit versumpfe. Von Maßnahme zu Maßnahme gereicht werde, Alkoholprobleme, schlechte Dinge anstelle aus Kummer,.. abrutsche.

Jetzt habe ich wieder einen geregelten Arbeitsalltag, Geld, einen sinnvollen Job..

Zumindest habe ich mich persönlich weiterentwickelt und mein Leben aus der Arbeitslosigkeit gerettet.

Ich kenne sonst niemanden der aus einer Langzeitarbeitslosigkeit sich in einem Vollzeitjob gekämpft hat.

Sonst.. teilweise waren die Beiträge hier streng.

Aber so anonym kann man nicht herauslesen, was der Mensch hinter sich hat. Man muss immer die Umstände betrachten. Aber hier sieht man das nicht.
Wie gesagt, eine positive Entwicklung.

Liebe Grüße

Fina
 
Hallo Fina,

das hast du super hingekriegt 👍.
Toll, dass du durchgehalten und deinen Platz in der neuen Firma gefunden hast.
Manchmal dauert es etwas und aus der Arbeitslosigkeit heraus, ist es noch schwieriger, aber jetzt hat sich dein Mut doch wirklich gelohnt 🍀😃
 

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