Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Regelstudienzeit und überforderung

entscheidungshilfe

Neues Mitglied
Guten Tag,

ab nächster Woche fängt mein 2. Semester in Elektrotechnik und Informationstechnik an. Bisher befinde ich mich in Regelstudienzeit (hab vor den E-Technik Studiengang 1 Semester lang in Maschinenbau ebenfalls in Regelstudienzeit studiert). Nun fürchte ich mich allerdings schon vor das kommende Semester. Die Anforderungen steigen in den Modulen und auch die Siebfächer stehen in den nächsten 2 Semester an.

Bislang war ich am überlegen evt. ein Gang zurückzuschalten und weniger Module zu belegen. Das Studium würde sich zwar um 2-3 Semester im Schlimmsten Fall verschieben (etwas Puffer für Durchfallklausuren einbezogen), allerdings würde das einiges an Zeit in der Woche herausholen (ca 10std). In den letzten 2 Semester hatte ich durch Abgaben und co jeweils ~60 - 65 Std. Wochen (mit Vorlesungen einbezogen dementsprechend waren aber auch die Noten gut/sehr gut) und an Freizeit war nicht zu denken, das Leben ging sowohl Körperlich als auch Gedanklich nur an die Uni ( Konnte leider noch nicht mal in den 2 Monaten Ferien abschalten, mein Kopf hatte immer nur die Gedanken an die Siebprüfungen)....

Wie seht Ihr es? Ist euch die Regelstudienzeit wichtig? Einerseits muss ich mir zwar Finanziell keine Gedanken machen mir macht es Allerdings zu schaffen, dass wir um zur Klausur zugelassen zu werden, Abgaben abgeben müssen. Da dürfen von 11 stk max 2 unter 50% sein..... ( bei 3 von 6 Fächern). Dementsprechend macht es mir Angst, weniger Module zu belegen und zum Schluss entweder die Klausurzulassung nicht zu erhalten oder durch ein / mehrere Fächer zu fallen und dann ohne Cp´s nach dem Semester da zu stehen...

Ein weiterer Kritikpunkt wäre, wenn ich das Studium in die Länge ziehe und nach ~4 Jahren dann mit 24 evt. in Letzten/ Vorletzten Semester durch eine Prüfung zwangsexmatrikuliert werde (möchte ich nicht hoffen und habe da echt panische Angst vor... ) und nur mit einem Abitur ohne Ausbildung da stehe....

Ich freue mich auf Eure Meinung, könnt mir gerne mitteilen wie es bei euch war 🙂

Liebe Grüße
entscheidungshilfe
 
Ne Regelstudienzeit juckt niemanden. Deinen Arbeitgeber interessiert nur, welche Fähigkeiten du mitbringst und ob solche im Team benötigt werden und ob du in das Team reinpasst. Primär will dein Arbeitgeber mit die Geld verdienen. Wenn er da Potential sieht hast du den Job. Ein Studium allein reicht aber oft auch nicht. Du musst dich mit den Dingen privat beschäftigen und Schaltungen auch mal zum Leben erwecken. Deine Hobbyprojekte kannst du dann direkt als Referenz nutzen. Das mit der Exmatrikulation kann dir passieren. Deswegen sollte man die Vorlesungen, die man als schwer empfindet nicht vor sich hinschieben. Man wird nicht zum Ingenieur indem man nur Theorie macht.
 
Hallo Entscheidungshilfe,

ich würde mir an deiner Stelle keine zu großen Gedanken machen. Wenn du länger brauchst, dann ist das eben so. Das ist keine Fragestellung, mit der du alleine da stehst, das geht vielen anderen Studenten genauso und bevor du mit Angst zu den Vorlesungen gehst, oder irgendwann überhaupt keine Lust mehr auf dein Studium hast, wäre es doch beser, es langsamer angehen zu lassen.

Bei der Regelstudienzeit wird von idealisierten Bedingungen ausgegangen. Viele Studenten studieren aus den verschiedensten Gründen aber länger und später interessiert es niemanden, ob du ein-zwei Jahre länger gebraucht hast.

Das du letztendlich an einer Prüfung scheitest ist grundsätzlich möglich. Aber dafür hast du ja drei Versuche und kannst dich entsprechend vorbereiten und lernen.
 
Arbeitgeber interessiert es, dass du eigenständig Lösungen findest und deine Ziele erreichst. Und wenn du zum Abschluss des Studiums benötigst, dass du langsamer machst, dann ist dem eben so
 
Also wenn du nach dem 1. Semester schon so ausgebrannt bist würde ich darüber nachdenken das Studium ganz abzubrechen und mir etwas anderes zu suchen. Wie soll das erst in späteren Semestern werden, geschweigen denn dann im richtigen Berufsleben ?
 
Also wenn du nach dem 1. Semester schon so ausgebrannt bist würde ich darüber nachdenken das Studium ganz abzubrechen und mir etwas anderes zu suchen. Wie soll das erst in späteren Semestern werden, geschweigen denn dann im richtigen Berufsleben ?

Eben nicht. Man kann auch einfach mal weiterentwickeln und optimieren. Man muss nicht ständig etwas abbrechen, nur weil es gerade nicht optimal läuft. Die späteren Semester werden in der Regel einfacher, weil die Grundlagen und das Grundverständnis besser sitzt.

Und das Berufsleben mit einem Studium zu vergleichen ist sowieso recht albern
 
Ich wüßte nicht wieso der TE das Studium abbrechen sollte, da er doch bisher gute- sehr gute Leistungen erbracht hat. Anders würde es aussehen falls man bereits im 1. Semester gar nicht mitkommt oder so.

Für viele Leute ist das eine neue Erfahrung und ich lese da auch nix von Burnoutsyndromen.
Ich würde sagen: Zieh es durch! Gib Dein Bestes. Ein erfolgreich beendetes Studium sieht im Lebenslauf IMMER besser aus als ein abgebrochenes auch wenn man länger braucht. Und da ich nichts von einer chronischen Krankheit lese, solltest Du das auch packen.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg+Energie dabei 🙂
 
Eben nicht. Man kann auch einfach mal weiterentwickeln und optimieren. Man muss nicht ständig etwas abbrechen, nur weil es gerade nicht optimal läuft. Die späteren Semester werden in der Regel einfacher, weil die Grundlagen und das Grundverständnis besser sitzt.

Und das Berufsleben mit einem Studium zu vergleichen ist sowieso recht albern
Quatsch. Die späteren Semester werden definitiv nicht einfacher. Ich habe selbst studiert daher weiß ich das noch zu gut. Richtig, das Berufsleben wird deutlich anstrengender als das Studium. Wenn jemand also schon im Studium große Probleme mit dem Leistungsdruck hat wird er es im Berufsleben erst recht schwer haben. Vielleicht ist ein anderes Studium daher die bessere Wahl.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben