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Reni77
Gast
Hallo ihr Lieben,
habe schon mal vor einiger Zeit gepostet. Bin nun seit acht Monaten im Referendariat an einer Schule und unterrichte 5.-12. Klassen. Das Lehrerdasein ist okay, erfüllt mich aber nicht mit Leidenschaft und Zufriedenheit. Ich weiß, dass ich in diesem Beruf nicht alt werden möchte und kann, werde aber meine Ausbildung auf jeden Fall beenden. Eigentlich ist es ein Paradoxum...laut Mentoren bin ich wie für diesen Beruf geschaffen, strahle vor Gelassenheit und baue mit einer bewundernswerter Leichtigkeit guten Kontakt zu den Schülern auf. Tja...das Problem ist nur, dass ich das nicht so wahrnehme. Als viel zu lieb, inkonsequent und konfliktscheu erlebe ich mich selber. Solange die Schüler guten Willen zeigen, ich sie motivieren und animieren kann...solange ist alles okay...schwierig wirds, wenn Probleme auftauchen...da renne ich gegen Mauern. Ich fühle mich insgesamt in dieser Lehrerrolle nur begrenzt wohl und da es schon genug schlechte Lehrer gibt , möchte ich Platz für vollends motivierte Mitstreiter machen.
Da ich nich blauäugig an die Sache rangehe, möchte ich mich bereits jetzt nach Alternativen umschauen. Neben dem Gang zum Arbeitsamt, der mir bei den momentanen Einstellungen von Lehrern eh nicht erspart geblieben wäre, recherchiere ich fast täglich im Internet nach alternativen Berufsmöglichkeiten. Eine Vielzahl von Fort-Weiterbildungen bzw. Aufbaustudiengängen wird dort angepriesen. Ich weiß aber auch, dass man irgendwann seinen Weg finden muss und in der Praxis sich erproben...dort Erfahrungen sammeln sollte. Das tue ich ja gerade, bin aber nicht zufrieden damit...hat jemand ähnliche Erfahrungen? Wie kann ich solch geplanten Berufswechsel herangehen? Fühle mich momentan etwas hilflos.
Ich weiß, dass ich mit Menschen gut kann. Aber eher mit älteren Menschen...also dem Bereich der Erwachsenenpädagogik bzw. Gerontologie.
das ist ein klitzekleiner Anhaltspunkt...trotzdem wäre ich für jeden weiteren Ratschlag dankbar.
Alles Liebe euch allen...
habe schon mal vor einiger Zeit gepostet. Bin nun seit acht Monaten im Referendariat an einer Schule und unterrichte 5.-12. Klassen. Das Lehrerdasein ist okay, erfüllt mich aber nicht mit Leidenschaft und Zufriedenheit. Ich weiß, dass ich in diesem Beruf nicht alt werden möchte und kann, werde aber meine Ausbildung auf jeden Fall beenden. Eigentlich ist es ein Paradoxum...laut Mentoren bin ich wie für diesen Beruf geschaffen, strahle vor Gelassenheit und baue mit einer bewundernswerter Leichtigkeit guten Kontakt zu den Schülern auf. Tja...das Problem ist nur, dass ich das nicht so wahrnehme. Als viel zu lieb, inkonsequent und konfliktscheu erlebe ich mich selber. Solange die Schüler guten Willen zeigen, ich sie motivieren und animieren kann...solange ist alles okay...schwierig wirds, wenn Probleme auftauchen...da renne ich gegen Mauern. Ich fühle mich insgesamt in dieser Lehrerrolle nur begrenzt wohl und da es schon genug schlechte Lehrer gibt , möchte ich Platz für vollends motivierte Mitstreiter machen.
Da ich nich blauäugig an die Sache rangehe, möchte ich mich bereits jetzt nach Alternativen umschauen. Neben dem Gang zum Arbeitsamt, der mir bei den momentanen Einstellungen von Lehrern eh nicht erspart geblieben wäre, recherchiere ich fast täglich im Internet nach alternativen Berufsmöglichkeiten. Eine Vielzahl von Fort-Weiterbildungen bzw. Aufbaustudiengängen wird dort angepriesen. Ich weiß aber auch, dass man irgendwann seinen Weg finden muss und in der Praxis sich erproben...dort Erfahrungen sammeln sollte. Das tue ich ja gerade, bin aber nicht zufrieden damit...hat jemand ähnliche Erfahrungen? Wie kann ich solch geplanten Berufswechsel herangehen? Fühle mich momentan etwas hilflos.
Ich weiß, dass ich mit Menschen gut kann. Aber eher mit älteren Menschen...also dem Bereich der Erwachsenenpädagogik bzw. Gerontologie.
das ist ein klitzekleiner Anhaltspunkt...trotzdem wäre ich für jeden weiteren Ratschlag dankbar.
Alles Liebe euch allen...