Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Raus aus Afghanistan

  • Starter*in Starter*in Dr. House
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es gibt in Af. keine "Demokratie".

Die einzigste Möglichkeit besteht darin, dies mit der Bevölkerung ( Taliban ) auszuhandeln.

Mit der Bevölkerung (Taliban) ?

Die Taliban sind eine Schreckensherrschaft, deren gewaltsamer Aufstieg in den Jahren 1994 - 1998 von Pakistan unterstützt wurde.

Sooo lange gibt es sie noch nicht. Sie haben die gesellschaftliche Form nur in kürzester Zeit radikal verändert. Müsste gerade uns Deutschen doch recht bekannt sein, oder?

Diese Machtübernahme gleichzusetzen mit der Bevölkerung finde ich irgendwie unangebracht.
 
A

Anzeige

Re: Raus aus Afghanistan
Das ist zwar wahr. Dennoch muss die Bevölkerung, auch wenn sie nicht mehrheitlich aus Taliban besteht, selbst ihren A**** hochkriegen und sich befreien.

Wir können nicht überall fremde Schlachten kämpfen.
 
Das ist zwar wahr. Dennoch muss die Bevölkerung, auch wenn sie nicht mehrheitlich aus Taliban besteht, selbst ihren A**** hochkriegen und sich befreien.

Wir können nicht überall fremde Schlachten kämpfen.

Nach dem Motto, wer zu schwach ist hat es auch nicht verdient, dass ihm geholfen wird?

Steigen wir doch über die Leichen einfach drüber und beruhigen unser leise aufkeimendes Gewissen damit, dass nur die Stärksten überleben.

Unsere Generation hat ja auch sooo viel dazu beigetragen, dass es uns im Vergleich mit großen Teilen der Welt gut geht. *ironie-off*

Sind das alles eigentlich wirklich deine Meinungen oder gefällt es dir einfach nur zu provozieren?
 
Mir gefällt die Situation in Afghanistan ebenso wenig und ich war lange Zeit für den Einsatz. Aber irgendwann ist ein Ende erreicht. Wir können nicht noch mehr westliches Blut dafür opfern.

Manche Kulturen sind halt anscheinend nicht kompatibel zum westlichen Modell der individuellen Freiheit, der Demokratie und der Gleichheit. Das muss man akzeptieren.

Sie müssen sich schon selbst helfen.
 
Von der Vorstellung "Demokratie" nach Afghanistan zu bringen, hat man sich schon lange getrennt. Das war die Idee eines amerikanischen Alkoholikers. Weder durchführbar, noch überhaupt realistisch.
Es spielt auch keine Rolle, wie man die Bevölkerung dort nennt.


Im Übrigen ist das was House oder ich hier vertreten keienswegs provozierend - eher schon Deine Ansicht! - sondern wird mit sehr großer Mehrheit der deutschen Bevölkerung getragen.
 
Sie müssen sich schon selbst helfen.

Dann hätte man dort nicht eingreifen sollen. Das muss man sich halt vorher überlegen. Jeder hat doch gewusst, was in Afghanisten los ist und das dieser Einsatz über Jahre oder gar Jahrzehnte gehen wird.

Jetzt ist es doch moralisch nicht mehr vertretbar sich dort zurück zu ziehen:mad:
 
Jetzt ist es doch moralisch nicht mehr vertretbar sich dort zurück zu ziehen:mad:

Doch, das ist es. Wir können nicht noch mehr unserer Menschenleben dafür opfern. Es mag zwar hart klingen, aber die Bundeskanzlerin, so wie andere Staatsoberhäupter und Regierungschefs auch, ist vornehmlich dazu verpflichtet, das Leben der eigenen Staatsbürger bzw. Einwohner ihrer Landes, zu schützen.

Wir können nicht noch mehr junge Männer und Frauen dahin schicken.
 
Ach so, weil man dort ist, darf man aus "moralischen" Gründen nicht mehr raus.

Das ist ein Irrtum! Die Taliban ( und die kämpfende Bevölkerung die man zu Terroristen gemacht hat ) wird immer stärker - und zwar seit genau 9 Jahren. Wer dort bleiben will, muß die Truppen verstärken, schwere Waffen einführen etc.
Und dann? Warten wir darauf bis die Taliban natürlich aussterben? Oder versuchen wir alle umzubringen?
Was machen wir dort?

Wer will da hin? Wer bezahlt es? Na?
 
Zitat:

Dann hätte man dort nicht eingreifen sollen. Das muss man sich halt vorher überlegen. Jeder hat doch gewusst, was in Afghanisten los ist und das dieser Einsatz über Jahre oder gar Jahrzehnte gehen wird.

----------------------------------------------------------------

Auch das stimmt nicht.
Die Bundeswehr bohrt dort nur Brunnen und baut Schulen.
Und die Afghanen stehen am Wegesrand und begrüßen alle Soldaten freudigst. Und freuen sich auf die Demokratie.

Das hat man der deutschen Bevölkerung gesagt.
 
Im Übrigen ist das was House oder ich hier vertreten keienswegs provozierend - eher schon Deine Ansicht! - sondern wird mit sehr großer Mehrheit der deutschen Bevölkerung getragen.

Den Vorgang der Verdrehung liebe ich bei Diskussionen. ^^
Doch - es ist provozierend, wenn man selbstgefällig behauptet, dass sich eine Bevölkerung selbst befreien soll, die alleine schlicht und einfach nicht in der Lage dazu ist.

Ob diese Meinung wirklich von einer sehr großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung getragen wird, wage ich mal leise zu bezweifeln.

In einem gebe ich dir recht, es ist durchaus kein neues Verhalten, dass Soldaten aus einem Krisengebiet plötzlich rausgeholt werden, weil die Geschichte zu unangenehm wird - ganz ungeachtet dessen, was mit der dortigen Bevölkerung passiert.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben