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Rauhnächte ?

Bei uns gibt es zu dieser Jahreszeit immer Rauhnachtführungen. Vielleicht werden die ja in anderen Gegenden auch angeboten. Ich finde die immer wieder interessant. Früher war das auch die Zeit der "Vorhersehung und des Wahrsagen". Da gibt es etliche alte Bräuche.

Neben den 13. Wünschen, die wie hier schon beschrieben auch wirklich so praktiziert wurden, gab es noch andere Bräuche. Z.B wurde in der letzten Raunacht eine Schale mit Wasser und ätherischen Kräutern ans Fensterbrett gestellt und an den Rand der Schüssel ein Löffel gelegt. Lag der Löffel am nächsten Tag noch am Rand hieß das, dein größter Wunsch würde dieses Jahr in Erfüllung gehen. Wenn er im Wasser lag dann nicht.

Oder aber man sollte sich in den Raunächten mit dem Rücken zur Tür auf die Bettkante stellen und seinen Schuh über die linke Schulter werfen. Zeigte die Spitze zur Tür, bedeutete das man fand in diesem Jahr seinen Partner. Zeigte die Spitze ins Zimmer, musste man noch ein Jahr warten.

Aber ich kenn mich halt nur mit der alten Bedeutung der Rauhnächte aus.
 

Hallo Gelöscht 101180,

schau mal hier: Rauhnächte ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Sind Spiritualität, Naturverbundenheit und Brauchtum für dich Hokuspokus?

Wir reden hier von altem Brauchtum das eng mit dem natürlichen Jahreszyklus verbunden ist. Die Rauhnächte beginnen z.B. mit der Wintersonnenwende.
Räuchern, keine Wäsche waschen, Geister etc. ja, das ist für mich Hokuspokus. Viel Brauchtum fällt genau da runter, da es eben auf den Glauben an Überirdischem wie Geister, Feen etc. fußt.
 
Zitat entfernt (...)
Und ich kann nicht verstehen, wieso man an manche Dinge glaubt. Muss ich aber auch nicht, ist jedem sein eigenes Ding.
Lustig habe ich mich nicht gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe von den Rauhnächten das erste mal vor drei Jahren gehört und mitgemacht. Ich muss sagen, das war eine schöne Bereicherung in meinen Leben.
Besonders gefällt mir die Abendliche Stimmung und der Austausch mit der Familie.
 
Ich gebe es zu: Ich habe das Wort bis ich es hier gelesen habe noch nie gehört.

Es gibt zig alte Bräuche. Die meisten sind ausgestorben, weil die Menschen heute die Möglichkeit haben, mehr zu wissen und weniger zu glauben. Mir sind angebliche Trends, die in die entgegensetzte Richtung gehen, immer ein wenig verdächtig.

Die Tage nach Weihnachten nutze ich, um Geschenke umzutauschen, ein wenig Sport zu machen und für die Silvesterparty einzukaufen. Da brauch ich keinen Hokuspokus von anno dazumal.
 
Das ist mein Jahresendritual, ich liebe die Raunächte. Ich zelebriere das so: In den Tagen davor reflektiere ich das Jahr und denke an das nächste. Formuliere dann Vorhaben/Wünsche für das nächste Jahr. Wichtig ist, dass diese positiv geschrieben sind und keine Verneinungen enthalten. Jeden Morgen nach dem Aufstehen brenne ich dann einen Wunschzettel ab, einer bleibt am Ende übrig. Dieser übrig gebliebene Wunsch ist die Aufgabe im nächsten Jahr, die ich nur verwirklichen kann, wenn ich mich reinhänge. Ich häng dieAufgabe dann in mein Arbeitszimmer an die Pinnwand. Da hängen mittlerweile alle übriggebliebenen Zettel der letzten Jahre. Ist auch schön zu sehen, wie sich meine Schwerpunkte verändert haben oder welche Wünsche ich immer wieder habe.
Am letzten Rautag räucher ich dann meine Wohnung aus, auch an Silvester. Mit Salbei.
Für mich ist das ein Akt der Selbstfürsorge und eine Zeit der Reflexion. Wann nimmt man sich sonst mal so bewusst Zeit dafür und dann noch über Tage? Seitdem mag ich die Weihnachtszeit auch.
Ich finde auch nicht, dass man spirituell sein muss, um sich damit zu beschäftigen.
 

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