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rauchverbot

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Ich glaube nicht das der Prozentsatz besonders hoch ist, die das schaffen. Dazu bedarf es schon einiges. Tatsache ist aber, das das Suchtpotential der Zigarette ein sehr, sehr großes ist. Ganz ähnlich dem Heroin.
Ich kenne auch einen, der es nach 35 Jahren täglich bis zu 100 Stück geschafft hat. Aber dazu muß man Prozesse im Kopf anstossen - genau das will aber der Raucher nicht bzw. er hat Angst davor.
Die meisten Raucher rauchen nur, weil sie Angst vor der Zeit haben, in der sie ohne diese Krücke leben müssten.
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: rauchverbot. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich glaube nicht das der Prozentsatz besonders hoch ist, die das schaffen. Dazu bedarf es schon einiges. Tatsache ist aber, das das Suchtpotential der Zigarette ein sehr, sehr großes ist. Ganz ähnlich dem Heroin.
Ich kenne auch einen, der es nach 35 Jahren täglich bis zu 100 Stück geschafft hat. Aber dazu muß man Prozesse im Kopf anstossen - genau das will aber der Raucher nicht bzw. er hat Angst davor.
Die meisten Raucher rauchen nur, weil sie Angst vor der Zeit haben, in der sie ohne diese Krücke leben müssten.

Wenn die Zigaretten ihrern tasächlichen gesellschaftlichen Kosten angeglichen werden würden, kämen garantiert viele von dem Zeugs ab.
Denn Nikotinsucht ist bei weitem nicht mit der des Heroin zu vergleichen.Diese ist viel intensiver. Außerdem kann der Körper bei möglicher Abstinenz sterben.
 
Da solltest Du mal neuere Publikationen lesen. Habe auch noch nie gehört, daß man wegen Heroinmangels sterben kann. Das könnet aus einem amerikanischen Gangsterfilm stammen: Liegt im Eck, windet sich und schäumt.....
Ich kenne genug Leute, die Heroin probiert haben, weder süchtig wurden noch überhaupt dabei geblieben sind. Sicher gibt es welche die vom ersten Kontakt an abhängig sind - was aber bei der Zigarette genauso ist.

Zitat Wikipedia:

Suchtpotenzial

Hauptartikel: Nikotinabhängigkeit Nikotin gehört zu den Substanzen mit dem höchsten Suchtpotential, auch gemessen an illegalen Drogen wie z. B. Kokain, und ist neben einem Lerneffekt mit verantwortlich für die Abhängigkeit nach Tabakerzeugnissen.
Vor allem ist von Bedeutung, dass Nikotin unterschwellig das Verlangen nach einem Tabakerzeugnis erzeugt und durch das immer kürzer werdende gewöhnungsbedingte Reiz-Reaktions-Intervall eine immer stärker ausgeprägte Sucht in Form von erhöhtem Tabakkonsum entsteht.
Man weiß heute, dass bereits nach drei Wochen Abstinenz keine messbare Veränderung der Acetylcholinrezeptoren mehr vorhanden ist – sie
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Sigi
Aber das tragische ist: Es gibt so viele, die die zünden die nächste an, bevor die andere ganz leer ist und das stundenlang und da hört es sich mit Genuss oder so doch voll auf? Ist das dann nicht einfach ekelhafteste Sucht, bei der alles um sich vergessen wird? Ich beobachtete, "nette Menschen", die stundenlang eine nach der anderen in sich zogen, dann machten sie sich über Frauen her, um (schöne Sache) mit ihnen zu tanzen, dabei der Stengel im Mund, nur dass sie die Frau nicht noch mit der heißen Asche in den Mund geküsst haben. Ist das noch normal? Ein wildgewordenes Vieh ist doch nichts anderes? Oder kanna mir ein Raucher erklären, welche Phase des Genusses das ist? Aus meiner jetzigen Sicht, isst das nichts anderes als Anlass knallhart durchzugreifen. Liege ich da so falsch und warum?
------------------

Du liegst falsch. Rauchen ist eine Krankheit, eine Sucht, eine Abhängigkeit. Wer raucht, kann in aller Regel gar nicht anders.

Dass sag mal einem solchen! - Dann muss man ja jetzt fast weinen, um die Armen, wenn sie ausgeschlossen werden, aber wenn du Recht hast (was ich ja ganz oben in meinem Beitrag auch schon andeutete), dann wird es ganz schön was geben, wenn die alle jetzt Auswege suchen. Bei uns stehen schon immer zwei vor unserem Schlafzimmrfenster und paffen uns die Wohnung voll. Darauf befragt, meinten sie, sie seien edle Raucher und wollen ihre Wohnung schonen, die in der Nähe liegt. Da fängt der Magen an sich zu verschrauben. Das ist echt krank aber nicht nur wegen der Sucht. Es gibt aber auch Ausnahmen, ich kenne ein paar Leute, die das einfach so abbrachen, waren vorher Kettenraucher.
Gruß von Sigi
 
Natürlich gibt es diese, ich selbst habe es ja auch fertiggebracht. Es geht auf zwei Methoden. Einmal gewaltmäßig - das sind die Leute die zwar nie mehr rauchen, aber noch viele Jahre an der Zigarette hängen. Und die zweite Methode ist es - frei nach Allen Carr - im Kopf den Schalter umzulegen und dann aufzuhören. Das habe ich vor fast neun Jahren so gemacht und es hat prächtig funktioniert. Keine irgendwelchen Entzugserscheinungen, nichts - für mich sind heute Zigaretten nichts weiter als etwas getrocknetes Blattwerk und ein Papierchen - eine Krüke zum Leben.
 
Guten Morgen,
ich selbst rauche leider noch immer. Es ist eine furchtbare Sucht. Jeden Tag denke ich mindestens einmal ans Aufhören. Aber die Angst mal wieder zu versagen lässt mich den Gedanken gleich wieder verdränge.
Ich bin für ein Rauchverbot. War alerdings seit diesem noch nicht wieder im Restaurant.
Ich kann mir nicht vorstellen, bei Alkohlo und Essen, nicht zu rauchen, deshalb werde ich es erst mal meiden, um mir dieses weitere Eingeständnis meiner Sucht zu ersparen.
Wären so viele Raucher nicht so unsozial gewesen, völlig unkontrolliert und im Übermassen zu rauchen, wäre dieses Verbot wohl erst sehr viel später gekommen.
Wir Raucher sind selbst Schuld und ich freue mich für die Nichtraucher, dass diese endlich rauchfrei feiern können.
 
Ich denke, die allermeisten Raucher würden gerne aufhören. Ich glaube allerdings nicht, das ein Rauchverbot viel verändert - im Verhalten der Raucher. Ich hatte und habe unter meinen Freunden schon immer welche, die z.B. zu Hause nicht geraucht haben, oder im Auto nicht usw.
Wegen des Verbotes werden nur wenige das Rauchen aufgeben.
 
Ich rauche und höre auch nicht auf, jedenfalls nicht aufgrund des Rauchverbots.

Ich gehe einfach in Kneipen, in denen man rauchen kann und fertig.

Es ist so bei uns , die Kneipen in denen man rauchen kann sind voll, die anderen machen über kurz oder lang zu.

Die Nichtraucher beschweren sich, dass alle Kneipen in denen nicht geraucht wird nichts los und gehen am Endeffekt dahin wo alle sind - in die Raucherkneipen.
 
Man muss hier mal klarstellen:

Es geht nicht um die Raucher, sondern um die Nichtraucher.
Und daher finde ich das Rauchverbot auch absolut in Ordnung.
Ich sehe es nicht ein, warum ich als Nichtraucher die verpesstete Luft der Raucher aushalten soll.
 
Müssen sie ja vorerst nicht mehr.

Nur ist jetzt in den Kneipen leider nichts mehr los, in denen nicht geraucht werden darf.

Und da ist es denen dann auch zu langweilig und sie kommen dahin wo was los ist und wo aber wieder alle rauchen - in die Kneipen in denen geraucht werden darf.

Im übrigen wird das Bundesverfassungsgericht letztlich entscheiden , ob die Sache rechtens ist oder nicht.
 
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