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Queen Elizabeth II.

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Ihre Energie und ihr Pflichtbewusstsein waren vorbildlich. Noch zwei Tage vor ihrem Tod hat sie auf Balmoral die neue britische Premierministerin ernannt. Queen Elizabeth war eine beeindruckende Persönlichkeit. Es kommt mir noch so unwirklich vor, dass sie nicht mehr da sein soll. Aber man sollte ihr jetzt die Ruhe gönnen. Ihr langes Leben war anstrengend und herausfordernd genug. Der neue König Charles tritt in große Fußstapfen.
 
Queen Elisabeth II. ist tot

Sie war irgendwie alles in einem:

Eine Institution, eine Monarchin, ein Mensch, eine Frau mit positiv feministischer Tendenz, eine Mutter und Ehefrau und Großmutter - und für mich ein Mensch, der meinen ganzen Respekt und mich ein Leben lang begleitet hatte!

Farewell, dear Queen Elisabeth! Now you are at home and have your peace forever.

Thank you for all you have done!
 
Meine Sichtweise zur Queen war insofern besonders als dass ich ungefähr im Alter ihrer Enkel Prinz William bin und die Queen ungefähr so alt wie meine Großmutter. Meine Großmutter ist mit 90 verstorben, die Queen nun fast 10 Jahre später mit 96.

Meine Großmutter hatte einen großen Respekt vor Queen und hat immer gewisse Parallelen zwischen uns und der Queen und ihrem Enkel aufgebaut. Ich glaube meine Oma hat vor allem als Großmutter und Mutter immer mitempfunden, dass das Queen vor der großen Herausforderung stand Familie und Titel unter einen Hut zu bringen, so wie sich meine Oma auch immer für alles aufgeopfert hat. Sie kannte nur Arbeit und Familie.

Und ich glaube bei der Queen war es ähnlich. Sie hat sich für das Land und ihre Familie stark gemacht. Vermutlich ein Mensch, der kaum Privatsphäre kannte bzw. kaum Zeit für Hobbies hatte. Sowas ist eben kein 8 Stunden Arbeitstag, sondern Queen ist man lebenslang, 24 Stunden am Tag.

Insofern muss man der Queen eine Hochachtung zugestehen, mit welcher Aufopferung sie das getan hat, was ihr wichtig war. Es war für sie ein langes Leben auf dem Thron, welches ihr mit sehr jungen Jahren zufiel. Jungen Jahren in denen wir alle vermutlich noch am Anfang des Lebens stehen, die erste Ausbildung machen und es schwer wiegt sich so früh einer Sache ganz zu verschreiben.

Nach meinem Eindruck hat die Queen ungeachtet der Fehler, die jeder Mensch macht, ein Leben aus Überzeugung gelebt und das verdient Respekt.
 
Sowas ist eben kein 8 Stunden Arbeitstag, sondern Queen ist man lebenslang, 24 Stunden am Tag.
Leider ist das vielen missgünstigen Menschen nicht begreiflich zu machen. Sie sehen nur den Glamour, die Empfänge, die teuren Roben und Juwelen und die Ehrerbietungen, die Menschen wie der Queen zuteil werden. Wieviel Selbstdisziplin dahinter steht, wie anstrengend diese Reisen und Termine unter ständiger Beobachtung der Medien und der Öffentlichkeit sind - und das über sieben Jahrzehnte - wird einfach ausgeblendet. Welche 96-Jährige übt noch zwei Tage vor ihrem Tod ihren Beruf aus, noch dazu einen, in dem sie ständig Gegenstand der Medienberichterstattung ist?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Sichtweise zur Queen war insofern besonders als dass ich ungefähr im Alter ihrer Enkel Prinz William bin und die Queen ungefähr so alt wie meine Großmutter. Meine Großmutter ist mit 90 verstorben, die Queen nun fast 10 Jahre später mit 96.

Meine Großmutter hatte einen großen Respekt vor Queen und hat immer gewisse Parallelen zwischen uns und der Queen und ihrem Enkel aufgebaut. Ich glaube meine Oma hat vor allem als Großmutter und Mutter immer mitempfunden, dass das Queen vor der großen Herausforderung stand Familie und Titel unter einen Hut zu bringen, so wie sich meine Oma auch immer für alles aufgeopfert hat. Sie kannte nur Arbeit und Familie.

Und ich glaube bei der Queen war es ähnlich. Sie hat sich für das Land und ihre Familie stark gemacht. Vermutlich ein Mensch, der kaum Privatsphäre kannte bzw. kaum Zeit für Hobbies hatte. Sowas ist eben kein 8 Stunden Arbeitstag, sondern Queen ist man lebenslang, 24 Stunden am Tag.

Insofern muss man der Queen eine Hochachtung zugestehen, mit welcher Aufopferung sie das getan hat, was ihr wichtig war. Es war für sie ein langes Leben auf dem Thron, welches ihr mit sehr jungen Jahren zufiel. Jungen Jahren in denen wir alle vermutlich noch am Anfang des Lebens stehen, die erste Ausbildung machen und es schwer wiegt sich so früh einer Sache ganz zu verschreiben.

Nach meinem Eindruck hat die Queen ungeachtet der Fehler, die jeder Mensch macht, ein Leben aus Überzeugung gelebt und das verdient Respekt.

Sehr schön geschrieben.

Ich kann ebenfalls Parallelen zu meiner Großmutter ziehen. Sie ist ein Jahr jünger und hat einen Tag nach der Queen Geburtstag. Meine Großmutter lebt noch. Allerdings ist sie inzwischen leider völlig dement. Bis zu ihrem 89 Geburtstag war meine Großmutter noch topfit. Sie war immer schick angezogen. Bis 80 trug sie noch ein Korsett und hat sich nie gehen lassen. Selbst wenn sie nur Zuhause war.

Meine Großmutter hat ihr ganzes Leben lang gearbeitet. Den Haushalt, Hof, Geschäft, Werkstatt und ist nebenbei noch Taxi gefahren. Sie hat 3 Kinder groß gezogen. Sie hat ihre Eltern und Schwiegereltern, ihren Bruder und meinen Opa gepflegt. Selbst meine Tante pflegte sie noch bis zu ihrem Tod obwohl sie selber gesundheitlich angeschlagen war. Sie war immer für die Familie da. Ich habe großen Respekt vor ihr.

Zur Queen ich denke sie wollte nicht mehr nach dem Tod ihres Mannes. Sie hat so viel in ihrem Leben erlebt. War meistens immer gesund und fit. Ist sehr alt geworden. Ihr Mann war ihre große Liebe und Stütze. Mehr kann man vom Leben nicht wollen.

Kurz bevor die Queen starb sendete sie noch einen letzten Abschiedsgruß und über London erschien ein Regenbogen.
 
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