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Putzroutinen entwickeln und einhalten - gegenseitige Unterstützung

Liebe weidebirke,

ich denke, dass zwei Gründe die Ursache dafür sein könnten, dass das Putzen für dich so viel Aufwand ist bzw. so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Erstmal dass du zusätzlich viel aufräumen musst.
Und zudem denke ich, dass es sein könnte, dass du es so gut wie andere machen willst, dafür aber bestimmte Sonderaufgaben häufiger machst als andere.

Ich habe beim Staubwischen immer alle Schränke komplett von außen gemacht, also nicht nur die waagerechten Flächen. Seitdem ich das nicht mehr mache, ist das Abstauben nur noch eine Sache von ein paar Minuten.

Korrigiere mich bitte, falls ich mit meiner Vermutung falsch liege.

Ansonsten habe ich gedacht, dass ich vielleicht mal aufschreiben könnte, in welchem zeitlichen Rhythmus/ Abstand ich welche Aufgaben mache. Vielleicht könnte dir das helfen. Falls nicht, sag es gerne, nicht, dass ich mir sonst die Mühe umsonst mache.
 
Mir hilft dieser thread, bewußter hinzuschauen, wann und wie ich etwas mache und auch dranzubleiben. Jeden Tag direkt nach dem Heimkommen, noch vor Abendessen und Sofa, etwas zu machen. Außerdem ist mir aufgefallen, daß ich seit ich mich in diesem thread beteilige, immer mal wieder schnell was abputze. Z.B. in der Küche während die Kaffeemaschine läuft schnell über die Oberflächen wische oder im Bad schnell nebenbei über Spiegel, im Arbeitszimmer eben über den Schreibtisch wische oder was wegräumen. Dadurch erscheint es insgesamt sauberer. Und es sind echt nur Sekunden. Außerdem motiviere ich mich, nicht "leer" von einem Zimmer ins andere zu gehen, sondern immer was mitzunehmen, wegzuräumen. Speziell, wenn ich in den Keller gehe oder die Etagen wechsele. Ich hab ja sowieso nicht so viel rumliegen. Aber jetzt noch weniger. Ich bringe alles möglichst schnell dahin, wo es hingehört. Das ist schon interessant, mich dabei zu beobachten. Fühlt sich gut an.
 
Liebe weidebirke,

ich denke, dass zwei Gründe die Ursache dafür sein könnten, dass das Putzen für dich so viel Aufwand ist bzw. so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Erstmal dass du zusätzlich viel aufräumen musst.
Und zudem denke ich, dass es sein könnte, dass du es so gut wie andere machen willst, dafür aber bestimmte Sonderaufgaben häufiger machst als andere.

Ich habe beim Staubwischen immer alle Schränke komplett von außen gemacht, also nicht nur die waagerechten Flächen. Seitdem ich das nicht mehr mache, ist das Abstauben nur noch eine Sache von ein paar Minuten.

Korrigiere mich bitte, falls ich mit meiner Vermutung falsch liege.

Ansonsten habe ich gedacht, dass ich vielleicht mal aufschreiben könnte, in welchem zeitlichen Rhythmus/ Abstand ich welche Aufgaben mache. Vielleicht könnte dir das helfen. Falls nicht, sag es gerne, nicht, dass ich mir sonst die Mühe umsonst mache.
Gern kannst Du Deinen Rhythmus für verschiedene Dinge mitteilen. Wenn es für mich nicht passt, profitieren aber vielleicht andere?

Wobei ich befürchte, dass das nicht mein Problem ist. Ich bin mir ziemlich sicher, nicht zu oft oder zu penibel irgendwas zu putzen.

Und ja, das mit dem Aufräumen scheint mir ein Grundübel, was wir in den Griff bekommen müssen. Danach wird alles andere ganz sicher einfacher. Auf jeden Fall ist die Küche immer noch grundlegend aufgeräumt mit sauberen Flächen und wir haben angefangen, jeden Tag das Bett zu machen 🤣

Mein Partner ist ein bisschen verdutzt, zieht aber mit.

Schreibtisch ist immer noch nicht umgesetzt. Viele derartigen Vorhaben setzen nämlich eine ganze Kaskade in Gang, die bewältigt werden muss. Angefangen bei der Frage: "Wohin räume ich dieses Blatt Papier?"
 
Schreibtisch ist immer noch nicht umgesetzt. Viele derartigen Vorhaben setzen nämlich eine ganze Kaskade in Gang, die bewältigt werden muss. Angefangen bei der Frage: "Wohin räume ich dieses Blatt Papier?"

Papier finde ich ziemlich grauenvoll. Irgendwelche Zettel mit irgendwelchen Infos, Rechnungen, Artikeln - da habe ich auch stapelweise, wo ich immer denke, dass ich das irgendwann noch brauchen werde. Auch wenn ich es abhefte, ist es ja noch nicht weg. Und dann die ganzen Kladden, karteikarten etc. etc.

Am stressigsten beim Ausmisten finde ich immer die ganzen Entscheidungen, die man treffen muss. Was behalten, wohin, brauche ich es, wofür etc.
Aufräumen ist lästig, aber man kann es einfach so machen, ohne sich großartig entscheiden zu müssen.

Aber schön, dass Du da jetzt mehr am Ball bist und Dein Partner mitzieht. Ich bin während der Woche abends meistens zu müde, etwas zu tun. ich halte aber immerhin die letzte Zeit die Wohnung recht aufgeräumt und wische auch - wie es @bird on the wire schrieb - öfter mal über Flächen und Ablagen und räume schneller etwas weg.

Gefährlich sind immer diese kleine anfangs noch unschuldigen Häufchen von irgendetwas, die sich blitzschnell vermehren und in Stapel von Zeugs verwandeln, was rumliegt.
 
Schreibtisch ist immer noch nicht umgesetzt. Viele derartigen Vorhaben setzen nämlich eine ganze Kaskade in Gang, die bewältigt werden muss. Angefangen bei der Frage: "Wohin räume ich dieses Blatt Papier?"
Ohja, das mit der Kaskade kenne ich. Das hat irgendwie immer zu einer Lähmung bei mir geführt. So nach dem Motto, bevor ich dies tue, müßte ich erst jenes tun, davor aber wieder was anderes und dazu müßte ich aber wissen wohin mit diesem anderen... Mir erschien das wie ein nicht zu bewältigender Berg. Und der Papierkram stapelte sich auch auf meinem Schreibtisch...

Und ich hatte auch immer das Gefühl, ich kann das nicht mal eben zwischendurch aufräumen, sichten und abheften. Das ist eine richtig große Aufgabe, für die ich gaaanz lange Zeit brauche.

Das war einer der Aufgaben, denen ich mich im Rahmen dieser 30-Tage-Challenge in dem Seminar gestellt habe. Mir haben speziell bei Schreibtisch/Papier/Ablage auch etwas unperfekte Zwischenlösungen geholfen. Ich habe mir nicht zum Ziel gesetzt, jeden Brief einzeln sofort abzuheften, sondern das meiste zunächst in großen Briefumschlägen gesammelt. Ich hatte Briefumschläge für Versicherungen, Verbrauch Haus, Rechnungen etc. Es war für mich einfacher, ankommende Briefe nach dem Lesen, direkt in den richtigen großen Umschlag einzusortieren als jedes Mal abzuheften. Abheften habe ich dann immer mal eine halbe Stunde gemacht, wenn sich einiges angesammelt hatte. Durch die großen Umschläge im Schrank, flogen dann trotzdem die vielen Briefe und Unterlagen nicht wie bisher auf dem Schreibtisch rum und türmten sich auf. Es wirkte insgesamt klarer und strukturierter. Und die Unterlagen waren quasi schon vorsortiert, so daß das gezielte Abheften dann schneller ging.
 
Mir gelingt es ziemlich gut, durchgängig eine oberflächliche Ordnung und Sauberkeit beizubehalten. Allerdings könnte so ziemlich jeder Schrank und jede Schublade im Haus mal aufgeräumt und ausgemistet werden 😄.
Dieser Thread hilft mir, dafür gelegentlich Motivation zu finden. Ein paar Schubladen sind nun schon schön 👍.

Papierablage….. mache ich leider zu selten. Habe Stapel im Regal, die darauf warten, abgeheftet zu werden.
 
Ohja, das mit der Kaskade kenne ich. Das hat irgendwie immer zu einer Lähmung bei mir geführt. So nach dem Motto, bevor ich dies tue, müßte ich erst jenes tun, davor aber wieder was anderes und dazu müßte ich aber wissen wohin mit diesem anderen...
Ich nenne das wenn-dann-Ketten - im pathologischen Sinne kann man sich mit sowas in einer absolute Handlungsunfähigkeit katapultieren. Und gerade in einem unsortierten Haushalt passiert das ziemlich zackig.

@Binchy schrieb von den endlosen Entscheidungen, die man treffen muss. Da mir Ordnungssysteme schwer fallen (sowohl das Einrichten als auch das Aufrechterhalten) ist das ein echter Motivationskiller.
war für mich einfacher, ankommende Briefe nach dem Lesen, direkt in den richtigen großen Umschlag einzusortieren als jedes Mal abzuheften.
Ja, sowas wäre gut. Immerhin schaffe ich es, direkt nach dem Lesen in "Papierkorb - Ablage - Aktion erforderlich" zu sortieren. Aber wenn wenigstens der Stapel "Ablage" thematisch sortiert irgendwohin verschwinden würde, wäre hier schon Platz gewonnen. Ich denk darüber nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute wäre eigentlich Küchentag, aber wir räumen hier grad um, deswegen ist heute Schlafzimmer- und Flurtag. Dazu gehört bei mir:

- Oberflächen aufräumen (Nachtschränke, Schuhschrank, Fensterbretter) und abwischen
- Schuhe wegräumen
- Katzentablett abschrubben
- Katzenbaum sauber machen
- Bettwäsche wechseln (das mache ich 14-tägig und dieses Mal ist es dabei)
- Boden saugen und wischen

Keine Spezialaufgaben heute, ich muss erstmal wieder richtig reinkommen.
Damit höre ich auch erst einmal im Thread hier auf, sonst komme ich nicht dazu, es auch zu machen 🤣
Schlafzimmer und Flur heute.

Es ist aufgeräumt und ich muss keine Bettwäsche wechseln, also dürfte das schnell gehen.

Daher werde ich zumindest das WoZi (wäre vorgestern dran gewesen) etwas herrichten und saugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute gieße ich die Pflanzen und gehe einkaufen.

Eigentlich wollte ich ja umtopfen, hab aber hier noch eine fette Aufgabe für die Arbeit liegen, die eine sehr nahe Deadline hat 🙄
Hatte ich schon mal erwähnt, dass Prokrastination mein zweiter Vorname ist?
 

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