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Psychosomatische Klinik gesucht!!!

@ Thesaurus
Erstmal Danke für den Tipp 🙂

Aber ist das nicht in psychosomatischen Kliniken anders? Dachte in psychiatrischen Kliniken wären 1 x pro Woche Einzelgespräche und in psychsosomatischen sogar teilweise bis zu 3 x wöchentlich?!😕
 
@ Thesaurus
Erstmal Danke für den Tipp 🙂

Aber ist das nicht in psychosomatischen Kliniken anders? Dachte in psychiatrischen Kliniken wären 1 x pro Woche Einzelgespräche und in psychsosomatischen sogar teilweise bis zu 3 x wöchentlich?!😕

Der Standard in psychosomatischen Kliniken ist ein therapeutisches Gespräch pro Woche, aber 3 bis vier Gruppentherapien. Dazu kommen natürlich noch Gespräche mit dem behandelnden Arzt, Sozialarbeitern, Ökothrophologen.
Noch ein Tip: Schau Dir im Internet an, ob die Klinik einen Qualitätsbericht und die Ergebnisse der Patientenbefragung durch die Rentenversicherung veröffentlicht. Die Rentenversicherung ist zwar etwas langsam in der Auswertung, dafür siehst Du die Ergebnisse der Befragung der Klinik im Vergleich zu allen anderen von der Rentenversicherung belegten Kliniken. Das gibt schon einen guten Hinweis - und wenn eine Klinik nicht veröffentlichtkann das ja auch einen Grund haben...
 
Aber ist das nicht in psychosomatischen Kliniken anders? Dachte in psychiatrischen Kliniken wären 1 x pro Woche Einzelgespräche und in psychsosomatischen sogar teilweise bis zu 3 x wöchentlich?!😕

Von dem Namen der Klinik kann man nicht daraus schließen, was in der Klinik stattfindet. Die einzelnen Klinken können intern mit sehr unterschiedlichen Therapiekonzepten arbeiten, da solltest du dich genauer informieren, auch über die Webseiten der Kliniken selbst oder durch telefonische Nachfrage.

Eine wichtige Frage wäre z. B. ob du mehr Einzelsetting (Einzelgespräche) brauchst oder ob mehr Gruppensetting angebracht ist, das hängt sehr vom Problem ab. In der Regel gibt es eine Spezialisierung in einer Klinik auf die eine oder auf die andere Sache, so dass der Schwerpunkt sehr unterschiedlich sein kann.

Dann gibt es Kliniken, die ein bestimmtes Standardprogramm haben, durch das jeder Patient dann durchgeschleust wird. Es gibt aber auch Kliniken, die sogar für jeden Patient ein individuelles Therapiekonzept erstellen. Das kann sehr unterschiedlich sein, deswegen solltest du dich besser informieren, bevor du dich für eine Klinik entscheidest. Und es wäre gut, wenn du weißt, was für dich besser ist, Gruppen- oder Einzelsetting.

Viele Grüße
Traumatisierter
 
mein Problem ist, dass ich schon sehr viel recherchiert habe. Doch bisher habe ich da noch nichts geeignetes für mich gefunden 🙁
Vielleicht sind meine Ansprüche einfach zu hoch, aber habe da einfach bedenken an eine falsche Klinik zu geraten (wenn ich manche Klinikbewertungen lese wird mir schon angst und bange 🙁)

Von den Bewertungen solltest du dich nicht zu sehr ins Bockshorn jagen lassen! Bedenke, dass eine stationäre Therapie in der Regel sehr intensiv ist, das ist eine große Herausforderung für viele Patienten, sich dem auszusetzen. So manchen verläßt der Mut, er fühlt sich dann überfordert und manche geben dann auch den Kliniken die Schuld dafür. Nicht jede negative Bewertung ist auch objektiv, so solltest du da herangehen. Wenn du einen ambulanten Therapeuten hast, dann kann der dich ja möglicherweise auch beraten, was für eine Therapieart für dich am besten geeignet wäre. Denn es gibt ja auch noch die Unterscheidung zwischen den eher verhaltenstherapeutisch orientierten Therapien und den psychodynamischen, also analytisch orientierten Konzepten. Auch das kann wieder vom Problem abhängen, das du hast, was da am besten ist. Meine Klinik, für die ich mich entschieden habe, die sind bei den Therapieschulen nicht festgelegt, die bieten beides an. Es ist nicht leicht, sich zu entscheiden, da ging es mir ganz ähnlich wie dir. Aber damit es ein Erfolg werden kann, ist hier Sorgfalt bei der Suche auf jeden Fall angebracht, denke ich.
 
Der Standard in psychosomatischen Kliniken ist ein therapeutisches Gespräch pro Woche, aber 3 bis vier Gruppentherapien. Dazu kommen natürlich noch Gespräche mit dem behandelnden Arzt, Sozialarbeitern, Ökothrophologen.
Noch ein Tip: Schau Dir im Internet an, ob die Klinik einen Qualitätsbericht und die Ergebnisse der Patientenbefragung durch die Rentenversicherung veröffentlicht. Die Rentenversicherung ist zwar etwas langsam in der Auswertung, dafür siehst Du die Ergebnisse der Befragung der Klinik im Vergleich zu allen anderen von der Rentenversicherung belegten Kliniken. Das gibt schon einen guten Hinweis - und wenn eine Klinik nicht veröffentlichtkann das ja auch einen Grund haben...


Danke dir Thesaurus
Hast mir schonmal weitergeholfen 🙂
 
Von den Bewertungen solltest du dich nicht zu sehr ins Bockshorn jagen lassen! Bedenke, dass eine stationäre Therapie in der Regel sehr intensiv ist, das ist eine große Herausforderung für viele Patienten, sich dem auszusetzen. So manchen verläßt der Mut, er fühlt sich dann überfordert und manche geben dann auch den Kliniken die Schuld dafür. Nicht jede negative Bewertung ist auch objektiv, so solltest du da herangehen. Wenn du einen ambulanten Therapeuten hast, dann kann der dich ja möglicherweise auch beraten, was für eine Therapieart für dich am besten geeignet wäre. Denn es gibt ja auch noch die Unterscheidung zwischen den eher verhaltenstherapeutisch orientierten Therapien und den psychodynamischen, also analytisch orientierten Konzepten. Auch das kann wieder vom Problem abhängen, das du hast, was da am besten ist. Meine Klinik, für die ich mich entschieden habe, die sind bei den Therapieschulen nicht festgelegt, die bieten beides an. Es ist nicht leicht, sich zu entscheiden, da ging es mir ganz ähnlich wie dir. Aber damit es ein Erfolg werden kann, ist hier Sorgfalt bei der Suche auf jeden Fall angebracht, denke ich.

Danke auch dir Traumatisierter!

Habe gemerkt, dass man einige der Bewertungen (Klinik-Bewertungen: Krankenhäuser im Vergleich) nicht zu ernst nehmen sollte bzw. manche sehr subjektiv geschrieben sind...😉

Denke, dass ich jetzt eine Klinik gefunden habe (zumindest ist diese wie für mich gemacht) allerdings ist dort die Wartezeit leider sehr sehr lang 🙁

sprich: 2 - 15 Monate 🙁
(15 Monate kann ich auf keinen fall warten!!!)

Ich frage mich nur: wer kann 15 Monate warten bis er in eine Klinik geht?!? (wenn er sich bereits vor 15 Monaten dazu entschieden hat!) Naja...andere Sache...

herzliche Grüße
Ergo
 
Hallo ERGO!

Habe gemerkt, dass man einige der Bewertungen (Klinik-Bewertungen: Krankenhäuser im Vergleich) nicht zu ernst nehmen sollte bzw. manche sehr subjektiv geschrieben sind...😉

Genau, so in der Art muss man sich ein Bild davon machen und ein Gefühl dafür bekommen, denn auf der anderen Seite gibt es ja auch sehr gute und glaubwürdige Kritiken.

Denke, dass ich jetzt eine Klinik gefunden habe (zumindest ist diese wie für mich gemacht) allerdings ist dort die Wartezeit leider sehr sehr lang 🙁

sprich: 2 - 15 Monate 🙁
(15 Monate kann ich auf keinen fall warten!!!)

Ich frage mich nur: wer kann 15 Monate warten bis er in eine Klinik geht?!? (wenn er sich bereits vor 15 Monaten dazu entschieden hat!) Naja...andere Sache...

Die Kliniken, die in der Regelversorgung für Psychosomatische Krankenhäuser der Krankenkassen eingebunden sind, die können keine Notaufnahmen machen, weil der Bedarf wohl leider viel zu groß ist und das Angebot dementsprechend leider viel zu gering. Dazu kommt noch, dass natürlich die Patienten, die innerhalb des Kreises wohnen, in dem die Klinik liegt, bevorzugt werden. Anders als bei rein körperlichen Krankheiten, bei denen eine Versorgung viel besser gewährleistet ist, ist es um die psychischen Probleme leider immer noch sehr schlecht bestellt. Und umso besser die Kliniken sind, umso größer sind die Wartezeiten. Leider ist das völlig normal, das haben mir schon mehrere Fachleute bestätigt. Hinzu kommt wohl auch, dass der Bedarf wohl leider auch immer mehr wächst in diesen Zeiten.


Bei mir betrug die Wartezeit 5-8 Monate, und im Endeffekt wird es bei dir wohl auf dieselbe Wartezeit hinauslaufen wie bei mir auch, denke ich mal. Ich fand das auch sehr schlimm, so lange warten zu müssen, aber mir ist eine geeignete Klinik ja sehr wichtig, wenn ich gesund werden will. Versuche die Zeit mit einer ambulaten Therapie zu überbrücken nach Möglichkeit!

Ich drücke dir die Daumen, dass die Wartezeit nicht so hoch ausfallen wird, sie muss ja nicht dem Maximalwert entsprechen!

Viele Grüße
Traumatisierter
 
Ohje, also mir wurde heute von dem Aufnahmepsychologen die Wartezeit von 2-15 Monaten bestätigt und es wurde auch gesagt, dass die Wartezeit ganz auf die Dringlichkeit ankommt...

Die Klinik nimmt sogar Patienten aus Österreich und Luxemburg auf!!!

Traumatisierter, was hast du in der Zwischenzeit gemacht?? Konntest du noch arbeiten gehen?

Das Problem ist bei mir einfach, dass ich meinen Alltag jetzt schon nicht mehr geregelt bekomme, arbeitsunfähig bin (und das in der Ausbildung) und da jetzt nur ein Jahr aussetzen kann ...zudem kommt dann noch, dass ich mich total isoliere/isoliert habe...

ich weiß nicht was noch fehlt um möglichst schnell aufgenommen zu werden?!? (Suizidale werden bei Psychosomatischen Kliniken ja schließlich nicht aufgenommen)

Naja...da werd ich mich wohl meinem Schicksal fügen müssen 🙁

Liebe Grüße
Ergo
 
Ohje, also mir wurde heute von dem Aufnahmepsychologen die Wartezeit von 2-15 Monaten bestätigt und es wurde auch gesagt, dass die Wartezeit ganz auf die Dringlichkeit ankommt...

Dann versuche mal der Klinik zu vermitteln, dass es bei dir sehr dringlich ist! Vielleicht hilft das ja? Hilfreich wäre da auch die Unterstützung durch Ärzte oder Psychologen, die das bestätigen können. Das erklärt ja auch die große Spannbreite bei der Aufnahmezeit sehr gut.

Traumatisierter, was hast du in der Zwischenzeit gemacht?? Konntest du noch arbeiten gehen?

Das Problem ist bei mir einfach, dass ich meinen Alltag jetzt schon nicht mehr geregelt bekomme, arbeitsunfähig bin (und das in der Ausbildung) und da jetzt nur ein Jahr aussetzen kann ...zudem kommt dann noch, dass ich mich total isoliere/isoliert habe...

Nein, mir geht es da auch nicht anders als dir, ich bin nun ebenfalls arbeitsunfähig seit 2008, und ich habe leider seitdem noch nicht einmal geeignete ambulante Hilfe finden können. Ich erhalte nur Absage von ambulanten Therapeuten, das ist wirklich schlimm. Von daher ist die Möglichkeit, in eine Klinik zu gehen, für mich auch so wichtig geworden. Das Problem mit der Isolierung hatte ich auch, zumal ich über eine lange Zeit mit gerade mal 150-180 Euro im Monat auskommen musste. Da versuche ich aber mit Erfolg etwas entgegenzusteuern, indem ich wieder Kontakte aufbaue oder auch intensiviere. ich erhalte jetzt auch Hilfe vom Sozialpsychiatrischen Dienst, an den ich mich auch wenden musste, weil fast gar nichts mehr ging.

ich weiß nicht was noch fehlt um möglichst schnell aufgenommen zu werden?!? (Suizidale werden bei Psychosomatischen Kliniken ja schließlich nicht aufgenommen)

Naja...da werd ich mich wohl meinem Schicksal fügen müssen 🙁

Ich weiß, das ist hart, ich hatte auch damit zu kämpfen anfangs, dass es so lange dauern wird. Ich habe halt versucht, nachdem die erste Enttäuschung sich gelegt hat, mir irgendwie Unterstützung zu verschaffen, was zum Glück durchaus möglich war. Ich habe lange darum gekämpft, dass ich wenigstens etwas mehr Geld bekomme, damit ich überhaupt wieder handlungsfähiger werde, was ich auch erst mit Hilfe von außen geschafft habe. Wie gesagt, Hilfe von einem Arzt oder Psychiater oder Psychologen, der dir bescheinigt, dass es bei dir dringlich ist, das würde sicherlich helfen!

Bei mir wird es wahrscheinlich Ende Januar soweit sein, dass ich aufgenommen werde. Bis dahin versuche ich aber jetzt schon, meine Lebensitutation zu verbessern, ich werde vermutlich sogar schon vor der Klinikaufnahme umziehen. Ind zum Glück habe ich den Schritt aus der Isolation heraus inzwischen auch wieder etwas geschafft. Und das ist auch sehr wichtig! Ich habe inzwischen auch gemerkt, dass es zum Glück auch Menschen gibt, die es nicht verurteilen, wenn man in einer solchen Krise steckt, die sogar sehr engagiert helfen, damit man wieder auf die Beine kommt.

Gib nicht auf, und lass dir möglichst helfen, auch wenn es schwer fällt. Ich kann dir nur alles Gute wünschen!

Viele Grüße
Traumatisierter
 

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