Danke, cucaracha, Das Alles ist für mich immer noch etwas überfordernd. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn ich nicht durch diese blöde Forenschließerei, die für mich gerade in einer Rehabilitationsmaßnahme stattfand und von der damals auch nur Gray etwas wusste, durchgehend anwesend gewesen wäre und von diesem Forum hier zeitnah gewusst hätte.
Ich hatte ihm noch privat geschrieben und er hat etwas angedeutet (dass das Psyforum nicht lange Bestand haben könnte), beruhigte mich aber, indem er meinte, dass es wohl noch nicht so weit sei. Ich war dann aus gegebenen Anlass ein paar Tage nicht online, auch der Empfang dort war zum Mäuse melken. Wir wollten uns nach meiner Rückkehr mit anderen aus den Forum online privat austauschen, auch damit man sich mal gesehen hat.
Das hat meine Angst, dass Menschen, die ich lieb gewonnen habe, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich verschwinden, getriggert. Irgendwann habe ich es aufgegeben, online zu suchen. Ich hatte keinen Link, keine Mail-Adresse, sondern nur die Möglichkeit ein Astro-Gespräch zu führen. Was für eine bekloppte Ironie. Es gibt auf dieser Seite nicht mal eine Beschwerdestelle, hab dem Ganzen auf Fb aber eine schlechte Bewertung gegeben. Aber was solls, wen interessiert das schon? Die meisten Leute sind auf Esoterik getrimmt, was u.a. dem Zahn der Zeit geschuldet ist.
Ich war dann auch mit meinen eigenen Dingen stark beschäftigt und ich habe eine Weile aufgehört zu suchen.
Der "Zufall", das "Schicksal" wollte es so, dass ich, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, möglicherweise sogar an seinem Tt das Forum hier, dank seines (Nick)Namens wieder fand. Ich habe ein wenig überlegt, ob ich mich anmelden soll. Vielleicht war ich nicht erwünscht. Hab ich halt Probleme mit. Ich arbeite daran. Tja und dann hab ich mich gesammelt und angemeldet.
Mir ist aber nochmal deutlich vor Augen geführt worden, dass ich selbst dem Tod von der Schippe gesprungen bin und niemand damit gerechnet hätte. Bei mir war es alles in allem Glück im Unglück. Wobei ich mich tatsächlich manchmal frage, ob es nicht besser gewesen wäre, ... ich bin eine ziemliche Hölle durchgangen, die ich niemanden im Reallife oder im Netz erzählt habe.
Bei Gray habe ich sie angesprochen und es war gut aufgehoben dort. Er war eine Person der man Sachen anvertraut, mit denen man Schwierigkeiten hat, sie sich selbst einzugestehen und anzuvertrauen. Ein wahnsinnig toller Mensch, natürlich, mit eigenen Fehlern und Schwächen. Aber genau das machte ihn eben auch menschlich an den Ecken, wo andere versagten.
Das Gefühl, so gesehen zu werden, wie man wirklich ist und angenommen zu sein, das können einem nur wenige Menschen geben. Sehr, sehr, sehr wenige.
Er ist für mich ein Vorbild und das wird er auch immer bleiben. Ich mühe mich, auch wenn es mir nicht immer einfach ist, diesem Sinn, den er für andere hatte, nachzugehen und weiterzutragen.