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Psycho Terror???

Zitat von Tyra Beitrag anzeigen
Ich hatte an sich nur während der Pubertät und Schüleraustausch Brieffreundschafen und alle meine Bekannten, Freunde und auch derzeitigen Partner im realen Leben kennengelernt...so kann man sich besser antasten, beobachten, sehen wie jemand drauf ist. Bei Internet fehlt die Beobachtung der Mimik, Gestik im Zusammenhang zum Gesagten und so hat man wenig Infos über die Authentizität der Person mit der man kommuniziert....Authentisch ist jemand, dessen Worte mit seinen Körperäußerungen zusammenpassen...nicht nur das was man sagt, oder schreibt macht einen aus, sondern wie man handelt, in konkreten Situationen handelt....
Also zunächst Kennenlernen real und von dort aufgrund auseinanderziehens etc..dann Brieffreundschaft, bzw. Emails schreiben...aber an sich telefoniere ich lieber um die STimme eines Gesprächspartners zu hören, dann kann man seine Emotionen besser raushören, besser auf jemanden eingehen...miteinander scherzen und lachen...Infoaustausch sprachlich-telefonisch ist auch effezienter...flexibler...man kann hier Verstehen besser und schneller erzeugen...Internet ist oft ein Zeitfresser ...Naja Tyra,
hier dürfte wohl auch eher das, "erst mal kennenlernen gemeint" sein.
LG Gast

SoSo Verhaltensbiologin?!
Natürlich auch hier hast Du zum Teil recht, der Mann nutzt wie gesagt das Forum z.B. als Infoplattform.

Zitat:
Zitat von Tyra Beitrag anzeigen
Allgemein aber ich denke ein bissel mehr noch für einen Gehandicapten besteht ggf. die Gefahr sich zu sehr ins Internet zu verlieren....ist ja oft einfacher dort, bequemer, oberflächlicher, unverbindlicher...aber ich denke Menschen brauchen mehr um gesund zu bleiben.
Internetkontakte finde ich o.k. sofern die reale Kontakte nicht ersetzen oder gefährden.

Kurzum: in Bezug auf Freundschaft oder Partnerschaft verlass ich persönlich mich lieber antiquiert, aber wie ich bisher festgestellt habe höchst zuverlässig auf meine gesamten Sinne...ich kann in dieser Hinsicht wenig mit der auf 2D- verflachten Internetwelt anfangen, was nicht ausschliesst übers Internet sehr nette Menschen kennenzulernen, die man auch im realen Leben mal trifft und gut mit ihnen kann, sich ne Freundschaft entwickelt..ist mir auch schon passiert..ist bei mir aber eher die Ausnahme von der Regel.

Gruß
Tyra

Tyra,
Ausnahmen bestätigen die Regel!
Ich bin der Ansicht das das I-Net sehr wichtig ist für Leute mit Handicap, können sie doch je nach Art des Handicaps, nicht am öffentlichen Leben teilhaben. Aber auch bin ich der Meinung, das man auch im I-Net einen Partner finden kann! Zumindestens kann eine Partnerschaft dort den Anfang finden, das sollte natürlich sich nicht ausschliesslich über das I-Net abspielen. Das gilt sowohl als auch, mit Handicap oder auch ohne Handicap!

LG Gast
 
Hi,

aufgrund biologischer Gründe die an sich sinnvolle Selektion per erstem Beschnuppern, dass nur real und nicht über I-Net gut/ausreichend möglich ist halte ich es an sich nach wie vor vorteilhafter nähere Beziehungen eher über den Weg des normalen Alltagskontaktes zu starten...damit lassen sich viele Missverständnisse und Enttäuschungen bereits im Vorfeld ausschalten.
Ich denke es kommt auch immer auf die Form des Handicaps an...ich verweise auf die grundlegende Gefahr eines Minderwertigkeitskomplexes und Rückzugs in die virtuelle Welt...o.k. vielleicht werden einige damit glücklich....aber ich denke ist keine artgerechte Kiste und bring mehr Frust als Lust am Leben...wir Menschen sind halt sensorische Wesen, die was für alle Sinne brauchen...vielleicht im Vollkörper-Sensoranzug per I-Net aber auch das ich absolut nicht dasselbe.
Grad Gehandicapte sollten sich immer wieder in den Hintern treten am realen Leben aktiv teilzunehmen und im normalen Alltag nicht zu sehr auszugrenzen, hinterm PC zu verschanzen etc.

Gruß
Tyra
 
Hi,

aufgrund biologischer Gründe die an sich sinnvolle Selektion per erstem Beschnuppern, dass nur real und nicht über I-Net gut/ausreichend möglich ist halte ich es an sich nach wie vor vorteilhafter nähere Beziehungen eher über den Weg des normalen Alltagskontaktes zu starten...damit lassen sich viele Missverständnisse und Enttäuschungen bereits im Vorfeld ausschalten.
Ich denke es kommt auch immer auf die Form des Handicaps an...ich verweise auf die grundlegende Gefahr eines Minderwertigkeitskomplexes und Rückzugs in die virtuelle Welt...o.k. vielleicht werden einige damit glücklich....aber ich denke ist keine artgerechte Kiste und bring mehr Frust als Lust am Leben...wir Menschen sind halt sensorische Wesen, die was für alle Sinne brauchen...vielleicht im Vollkörper-Sensoranzug per I-Net aber auch das ich absolut nicht dasselbe.
Liebe Tyra,
Du hast im allgemeinen recht, aber das was Du schreibst ist graue Theorie, in der Realität sieht die Sache anders aus, es gibt immer noch zuviele bauliche Hindernisse für Gehandicapte, um einen wie Du es nennst Alltagskontakt, zu starten!
Viele Menschen können mit ihren sensorischen Sinnen nicht umgehen! Damit meine ich alle Menschen, eben auch die ohne Handicap!
Man kann doch auch über das Netz den ersten Kontakt herstellen, ich sehe hier das I-Netz als moderne Art des kennenlernens an, das betrifft wiederrum nicht nur Personen mit Handicap! Der Rest sollte dann wirklich über das persönliche ablaufen. Natürlich kann es beim ersten treffen zu einer Enttäuschung kommen, aber so ist halt das leben. Über das Telefon hast Du auch erst die Stimme, da weißt Du nicht wer sich dahinter verbirgt. In der Disse hast Du auch erst mal den lustigen gut drauf Menschen, der wird sich auch nicht direkt outen, ok, da selektierst Du optisch, aber das war es doch erst mal! Bleibt noch Party, Kaffee , Kaufhaus oder ähnliches, aber auch hier hast Du erst mal die Optik, dann evtl. das Gespräch, nur ist da auch noch nicht der ganze Charakter bzw. Mensch erkennbar.
Optisch gesehen ist hier das I-Netz im Vorteil, weil dort nicht so flott ausgesondert wird!
Grad Gehandicapte sollten sich immer wieder in den Hintern treten am realen Leben aktiv teilzunehmen und im normalen Alltag nicht zu sehr auszugrenzen, hinterm PC zu verschanzen etc.

Gruß
Tyra

Ich möchte nicht wissen wieviele Menschen mit Handicap sich in den Hintern treten, werden aber immer und immer wieder an ihrem selbsständigen Leben gehindert, Tyra!
Tyra, setze Dich mal eine Woche in einem Rolli, lasse Dir vorzugsweise die Beine daran festmachen so das Du den Rolli nicht verlassen kannst! Nun bewege Dich mal eine Woche im öffentliche Leben, geh mal essen oder in eine Disco aber auch einkaufen od. Bus fahren, vorzugsweise dort wo man mit Gehandicapten Menschen nicht rechnet! Gerne würde ich dann von dieser Aktion dann einen Erfahrungsbericht von Dir lesen!
Wahrscheinlich hast Du das aber auch schon gemacht!

der Che.G, der seine Lebenserfahrung hat, aber nicht gefrustet ist, der aber selbstbewusste Menschen sehr gerne mag
 

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