Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

psychische Gewalt

Es ist schon viele Jahre her, dass ich psychische Gewalt erfahren habe und dennoch kommen 10000 Situationen immer mal wieder hoch woran liegt das?

Über das denke ich oft nach.

Abgeheilt ist diese frühere Verwundung, wenn du an sie denkst und nicht mehr einknickst beim Denken daran.
Vielleicht hilft dir, wenn du diese Gefühle, die bei dir beim Denken an diese Situationen überlegt und souverän überbrücken lernst, statt immer wieder "zu ersaufen darin"- wie schwimmen lernen. Nein, ich triggere nicht mehr, ich beib oben. Ab einem Tag gelingt dir das leicht. Das lässt sich trainieren und üben.
Solange du ""immer wieder hereinfällst" mitgehst, statt abzuwinken endlich, bist du nicht heil.

Im übrigen, inzwischen bin ich Senior, ich habe den Bock nicht und auch nicht den Willen, mir meine paar letzten Tage zu versauern, indem ich dauernd an diese blöden Leute denke, die so ungeschickt und krank gehandelt haben. Dann weiß ich auch, keinem wird erspart, solche Befindlichkeiten NICHT kennenzulernen, wo Leid erfahren wird, Demütigung, Furcht, Scham, Untergang, Verdrießlichkeit, Trauer usw usw- die ganze Palette an Gefühlsfarben erlebt jeder Mensch auch am eigenen Leib, das läutert, lässt achtsam werden und trägt zu unserer Immunisierung sicherlich bei.
""Was man nicht will, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu..."" ich habe bei meinen Kindern zum Beispiel sehr vorgesorgt, dass sie sich zu schützen wissen vor solchen Menschen und selber so niemals werden.
 
Ich denke deshalb oft darüber nach, weil ich den Verlauf erkennen will- wieso trigger ich nicht so leicht, andere aber sehr. Woran liegt es?
Man hat mir hier vorgeworfen, zu wenig empathisch zu sein, wenn ich immer wieder darauf hinweise, du kannst, aber du musst nicht zwingend ewig heulen wegen einer vergangenen Sache.
Das ist wie eine Entscheidung- ich will auch heute noch böse sein deshalb, ich habe nicht vor, das endlich zu begraben und abzuhaken, ich hole es immer wieder hervor und dann schmolle ich- drei, vier, zehnmal am Tag, so will ich es...ich bau dieses Leiden aus, Lebenslang, indem ich es immer andenke, stets darüber rede ( fünfzehn Jahre Therapie zb, weil man einer Stunde "Lieblosigkeit"ausgeliefert war).
Ich bin überzeugt davon, dass nicht umsonst gebeten wird: verzeiht doch, euch zuliebe, rechnet nicht jede Sünde an, vergebt....das hilft gegen so lange leiden darunter.
Meine Schuld war das nicht, dass manche so krank gehandelt haben. Eigentlich waren sie selber auch nicht schuld, waren selbst Opfer von anderen und entwickelten dann solche Züge.
Das muss aufhören- indem man von Generation zu Generation immer weniger Fehler begeht.
Viele, die geschädigt wurden haben den Beruf eines Therapeuten eingeschlagen, oder sind besonders engagiert, dass so etwas unterbunden wird.
Vielleicht gehörst du da dazu.
 
Trauma wird im Gehirn und Nervensystem abgespeichert. Man kann es dort nicht löschen. Es tritt mal in den Hintergrund und kommt auch wieder an die Oberfläche. Wenn belastende, kräftezehrende Zeiten kommen, erwachen diese Gespenster wieder. Eine Therapie kann einen befähigen, mit diesen Traumata zu leben.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Erfahrungen nach emotionaler Gewalt und Umgang mit Rückfällen und innerer Unruhe Liebe 16

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben